Wie Hoch Ist Die Rente In Der Schweiz?

Wie Hoch Ist Die Rente In Der Schweiz
Die Rente in der Schweiz Die 1. Säule garantiert Ihnen ein Einkommen, das zur Deckung der Grundbedürfnisse in der Zeit nach der Pensionierung reicht. Gegenwärtig beträgt die minimale Altersrente für eine Einzelperson monatlich 1225 Franken; die Maximalrente beläuft sich auf 2450 Franken.

Wie hoch die Rente ist, hängt unter andrem von folgenden Faktoren ab: Von der Anzahl Jahre, in denen Sie bezahlt haben: Falls sie Ihre AHV-Beiträge immer bezahlt haben, haben Sie Anspruch auf eine Vollrente. Haben Sie hingegen Beitragslücken, erhalten Sie nur eine Teilrente. Wenn Sie zum Beispiel während eines ganzen Jahres keine AHV-Beiträge bezahlt haben, wird Ihre Rente um rund 2,3 Prozent tiefer ausfallen.

Von Ihrem durchschnittlichen Jahreseinkommen: Je höher Ihr Lohn ist, umso höher sind die AHV-Beiträge, die Sie bezahlen müssen. Als Folge wird auch Ihre Rente höher ausfallen. Um später die Maximalrente zu erhalten, müssen Sie durchschnittlich mindestens 88 200 Franken pro Jahr verdienen.

Was ist eine gute Rente in der Schweiz?

Verheiratete Paare erhalten nach der Pensionierung 150 Prozent der AHV-Rente – Wenn jemand seine AHV-Beiträge lückenlos einzahlt, beläuft sich seine maximale Rente auf CHF 2’450.00 pro Monat. Ehepaare erhalten 150 Prozent davon – im besten Fall CHF 3’675.00 pro Monat.

Im Konkubinat erhalten beide Parteien ihre individuelle AHV-Rente. Sofern das Paar in beiden Fällen ohne Lücken einzahlt, beläuft sich die kombinierte monatliche Rente auf CHF 4’900.00. Der Begriff Kapitaldeckung weist darauf hin, dass Ihre einbezahlten Beiträge Ihrem individuellen Konto bei Ihrer Pensionskasse gutgeschrieben werden.

Das ist mit einem Sperrkonto vergleichbar, auf das Sie nicht zugreifen können, bis Sie pensioniert werden. Nur handelt es sich im Normalfall beim Finanzinstitut um Ihre Pensionskasse. Das Vermögen auf dem Konto gehört Ihnen und soll dazu dienen, Lebenskosten nach der Pensionierung zu decken.

  • Beiträge an die dritte Säule sind freiwillig, jedoch äusserst empfehlenswert.
  • Vom Prinzip her ist die dritte Säule mit der zweiten Säule vergleichbar.
  • Es handelt sich um kapitalgedeckte Konten.
  • Dabei ist zwischen den Säulen 3a und 3b zu unterscheiden: Im Fall der Säule 3a ist das Geld grundsätzlich bis zu Ihrer Pensionierung gesperrt.

Das nennt man «gebundene Selbstvorsorge». Vorher gibt es genau definierte Fälle, in denen Sie die gebundenen 3a-Mittel wieder beziehen können: zum Beispiel, wenn Sie sich selbstständig machen, aus der Schweiz auswandern oder die Mittel für eine selbst genutzte Immobilie brauchen.

Wie hoch ist die maximalrente Schweiz?

Maximalrente (Stand 2023) Gesetzlich festgelegter Höchstbetrag, abhängig vom massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen und der Beitragsdauer. Die Maximalrente beträgt das Doppelte der Minimalrente, die 1225 Franken pro Monat beträgt. Die Maximalrente für eine Einzelperson beträgt 2450 Franken pro Monat, für Ehepaare 3675 Franken. : Maximalrente (Stand 2023)

Wie lange müssen Ausländer in der Schweiz arbeiten um Rente zu bekommen?

Altersrente der ersten Säule – Sie erhalten eine Vollrente, wenn Sie ab dem 21. Altersjahr Beitragspflicht erfüllt haben, d.h. wenn Sie gleich viele Beitragsjahre wie Ihr Jahrgang aufweisen. Männer müssen 44 Jahre, Frauen 43 Jahre einbezahlt haben. Sie erhalten eine Teilrente, wenn eine unvollständige Beitragsdauer besteht.

Mindestbetrag pro Monat Höchstbetrag pro Monat
Altersrente 1.195 CHF 2.390 CHF
3.585 CHF für ein Paar

Sie haben darüber hinaus Anrecht auf eine Kinderrente, die 40 % der Altersrente entspricht:

Mindestbetrag pro Monat Höchstbetrag pro Monat
Kinderrente 478 CHF 956 CHF

Es ist möglich, die Rente ein oder zwei Jahre früher zu beziehen (Frühpensionierung). Dann wird die Rente um einen bestimmten Prozentsatz für jedes Jahr gekürzt (6,8 % pro Jahr). Sie können den Beginn der Rentenzahlung auch ein bis fünf Jahre aufschieben.

Wie hoch ist die niedrigste AHV-Rente?

Die Minimalrente der Rentenskala 44 beträgt 2020 1185 Franken pro Monat bzw.14 220 Franken pro Jahr. Eine Vollrente (entspricht Rentenskala 44) erhält nur, wer seit dem 20. Altersjahr bis zum ordentlichen Rentenalter jedes Jahr AHV-Beiträge bezahlt hat, also keine Beitragslücken aufweist.

Ist die Rente in der Schweiz besser als in Deutschland?

Schweiz: Vorbildliche Betriebsrente Die Schweiz setzt deutlich stärker als Deutschland auf eine individuelle Altersvorsorge. Ihr System besteht aus drei Säulen. Die erste ist die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die obligatorische, umlagefinanzierte Rentenversicherung.

Wie viel Geld braucht ein Rentner im Monat Schweiz?

So haben Sie im Alter genug Geld Pensionierung vorbereiten Lesezeit: 3 Minuten Wer mit 64 oder 65 plötzlich die Hälfte seines Einkommens verliert, hat ein Problem. Wer genug früh vorbeugt, hat im Alter mehr. Wer mit 64 oder 65 plötzlich die Hälfte seines Einkommens verliert, hat ein Problem. Wer genug früh vorbeugt, hat im Alter mehr. Von Veröffentlicht am 24. Juni 2021 – 09:45 Uhr Im Schnitt erhalten Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz monatlich 1772 Franken aus der AHV.

Dazu 1767 Franken aus der Pensionskasse. Macht zusammen 3539 Franken. Viel Zeit, wenig Geld Zugleich haben Pensionierte zusätzlich auch von 8 bis 17 Uhr Zeit – Zeit, Geld auszugeben, das sie plötzlich nicht mehr haben. Und die Ausgaben sinken nicht automatisch. Kosten für den Arbeitsweg fallen zwar weg, dafür steigen tendenziell die Krankheitskosten; unter dem Strich oft ein Nullsummenspiel.

Das macht vielen Angst. Dabei wäre die Pensionierung doch eigentlich ein Grund zur Freude: für all die schönen Dinge, die man stets beiseiteschieben musste. Angst ist unnötig – sofern man sich auf diese neue Ausgangslage, «Je früher man mit der finanziellen Planung der eigenen Pensionierung beginnt (siehe ), desto kleiner sind die Einschnitte, die es braucht, um auch im Rentenalter ein gutes Leben führen zu können», sagt der Schwyzer Finanzplaner Iwan Brot, einer der Autoren des neuen Dossiers «Mit der Pensionierung rechnen» aus der Beobachter-Edition. Je früher, desto besser Ein Rechenbeispiel: Um im Pensionsalter zusätzlich zur AHV- und Pensionskassen-Rente 300’000 Franken zur Verfügung zu haben, müsste man monatlich 2037 Franken zur Seite legen, wenn man erst im Alter von 55 damit beginnt. Für viele ein Ding der Unmöglichkeit.

  1. Fängt man hingegen schon mit 35 damit an, sind es «nur» 432 Franken – das liegt schon eher drin.
  2. Beide Beispiele gehen davon aus, dass das angesparte Geld jährlich rund vier Prozent rentiert.
  3. Das ist mit Aktienanlagen – etwa in einem – durchaus realistisch, auch bei den aktuell niedrigen Zinsen.
  4. «Viele unterschätzen den Zinseszinseffekt», sagt Iwan Brot dazu.

Je länger das Geld investiert ist, je besser es rentiert, desto mehr bleibt für einen selbst am Ende übrig. Auch wenn jede und jeder Einzelne auch auf die AHV und die Pensionskasse Einfluss nehmen kann und soll: «Das A und O bei der Pensionsplanung ist die private Vorsorge, also », sagt Brot.

  • Ihr Einfluss wird umso grösser, je wackliger die AHV aufgrund der Demografie und der bislang gescheiterten Sanierungsmassnahmen wird.
  • Die Wohnsituation überprüfen Dank der privaten Vorsorge die Einnahmen aus AHV und Pensionskasse aufzubessern, ist die eine Seite.
  • Den Hebel ansetzen kann und soll man aber auch auf der anderen Seite, bei den Ausgaben.

«Und zwar während der Erwerbsphase wie auch danach», weiss der Zürcher Finanzplaner Fritz Schiesser, Mitautor des neuen, Sparen möge altmodisch und nach Verzicht klingen: «Aber nur wer seine hat, kann sein Budget im Lot halten.» «Der grösste Ausgabenposten, den man sich regelmässig anschauen sollte, ist die Wohnsituation», rät Schiesser.

  1. Das gilt für Mieterinnen und Mieter wie für Eigentümer.
  2. Als Mieter ergibt es in fortschreitendem Alter keinen Sinn, in einer zu gross gewordenen Wohnung zu bleiben, wenn die Kinder ausgezogen sind.
  3. Ein Umzug kostet zwar ebenfalls Geld, doch langfristig betrachtet lohnt er sich meistens doch.
  4. Für Eigentümer dagegen stellt sich oft die Frage, ob und in welcher Höhe sie nach der Pensionierung ihre müssen und ob sie das finanziell überhaupt stemmen können.

Auch hier kann ein Umzug in ein kleineres Objekt das Budget nachhaltig sanieren.

«Woche für Woche direkt in Ihre Mailbox»Martin Müller, Redaktor

Der Beobachter Newsletter Martin Müller ist seit mehr als 20 Jahren beim Beobachter, schreibt über Konsum-, Geld- und Vorsorgethemen und berät beim Beobachter-Beratungszentrum im Fachbereich Finanzen und Steuern. : So haben Sie im Alter genug Geld

Wie viele Jahre muss ich arbeiten um die volle AHV zu erhalten?

Beitragsdauer – In die Berechnung Ihrer AHV-Rente fliesst das Einkommen ein, das Sie zwischen 21 und dem Rentenalter erzielt haben. Grundvoraussetzung für eine maximale AHV-Rente sind 44 Beitragsjahre bei den Männern und 43 Beitragsjahre bei den Frauen. Die minimale AHV-Rente beträgt 1‘225 Franken; die maximale Rente beträgt 2‘450 Franken.

Wie hoch ist eine ganze IV Rente Schweiz?

Bei voller Beitragsdauer beträgt eine ganze ordentliche IV-Vollrente pro Monat – je nach Durchschnittseinkommen – mindestens 1 225 Franken bzw. maximal 2 450 Franken.

Was passiert mit meiner Rente Wenn ich in die Schweiz ziehe?

AHV-Rente, BVG und private Vorsorge ins Ausland ausbezahlen lassen Besteht mit Ihrem Heimatstaat ein Sozialversicherungsabkommen, so wird Ihre Schweizer AHV-Rente auch ins Ausland ausbezahlt. Besteht kein solches Abkommen, verlieren Sie den Anspruch auf die Rente der Schweizer AHV, wenn Sie sich definitiv im Ausland niederlassen.

Wie lange muss ich arbeiten um Rente zu bekommen?

Altersrente nach 45 Jahren – Nach einer Versicherungszeit von 45 Jahren können Sie grundsätzlich früher in Rente gehen. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte wird oft noch „Rente mit 63″ genannt, weil alle vor 1953 Geborenen ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen konnten.

  1. Das gilt nicht mehr für alle, die zwischen 1953 und 1963 geboren sind.
  2. Da das Rentenalter schrittweise angehoben wird, verschiebt sich auch das Eintrittsalter mit dem Geburtsjahr nach oben.
  3. Ist Ihr Geburtsjahrgang 1964 oder später, können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.
  4. Wichtig! Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte können Sie nicht vorzeitig erhalten – auch nicht mit Abschlägen.

Nutzen Sie unseren „Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner” und erfahren Sie, unter welchen Bedingungen Sie in Rente gehen können: Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner

Wie viel AHV bekomme ich 2023 Schweiz?

Die 10 wichtigsten Fragen zur AHV-Rente Was angehende Pensionierte zum Thema AHV wissen müssen: Höhe der AHV-Rente, Rentenvorbezug und Rentenaufschub, AHV-Beiträge bei einer Frühpensionierung oder Erwerbstätigkeit im Rentenalter usw.2023 beträgt die maximale Einzelrente 2450 Franken pro Monat, das sind 29’400 Franken pro Jahr.

  1. Diese Maximalrente erhält, wer ab dem 1.
  2. Januar des Jahres, in dem er 21 Jahre alt wurde, bis zum ordentlichen Rentenalter lückenlos AHV-Beiträge bezahlt hat und auf ein massgebendes Durchschnittseinkommen von mindestens 88’200 Franken kommt (siehe Tabelle).
  3. Alle Rentnerinnen und Rentner, bei denen das Durchschnittseinkommen 14’700 Franken oder weniger beträgt und die keine Beitragslücken aufweisen, erhalten die Minimalrente von 1225 Franken pro Monat.

Das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen setzt sich zusammen aus dem Erwerbseinkommen, den für Kinder und den für die Pflege naher Verwandter. Die Berechnung ist komplex. Am besten lassen Sie Ihre voraussichtliche Rente von der AHV berechnen. Für Personen ab 40 ist eine Rentenvorausberechnung alle fünf Jahre kostenlos.

  1. Das enstprechende Antragsformular finden Sie,
  2. Oder nutzen Sie für eine unverbindliche Rentenschätzung den kostenlosen,
  3. Paare im Konkubinat können zusammen bis zu 4900 Franken AHV-Rente pro Monat bekommen, wenn beide Partner Anspruch auf die Maximalrente haben.
  4. Die beiden Einzelrenten eines Ehepaares hingegen dürfen zusammen nicht mehr als 150 Prozent der Maximalrente für Alleinstehende betragen.

Pensionierte Ehepaare erhalten also höchstens 3675 Franken pro Monat. Übersteigt die Summe der beiden Einzelrenten den Maximalbetrag, werden die Renten anteilsmässig gekürzt. Die Rente des Ehepartners, der zuerst in Pension geht, wird auf der Basis seiner eigenen durchschnittlichen Jahreseinkommen und Gutschriften berechnet.

  1. Bei der Pensionierung des zweiten Ehepartners werden die Einkommen während der Ehejahre gesplittet, das heisst je zur Hälfte den beiden Ehepartnern gutgeschrieben.
  2. Weil die Erwerbseinkommen zwischen Mann und Frau häufig ungleich verteilt sind, erhalten viele Rentner bis zur Pensionierung ihrer Ehefrau die maximale Einzelrente.

Rentnerinnen bekommen hingegen bis zur Pensionierung ihres Ehemannes oft nur die Minimalrente. Ehepaare, die noch keine AHV-Rente beziehen und sich scheiden lassen,, Männer benötigen für eine lückenlose Beitragsdauer 44 Beitragsjahre, Frauen 43 Jahre.

  1. Für jedes fehlende Beitragsjahr wird die Rente anteilsmässig gekürzt.
  2. Lücken entstehen zum Beispiel dann, wenn jemand nicht immer in der Schweiz erwerbstätig war oder während der Studienjahre nicht wenigstens die minimalen AHV-Beiträge entrichtet hat.
  3. Geschuldete AHV-Beiträge kann man innerhalb von fünf Jahren nachzahlen.

Der Minimalbeitrag liegt bei 514 Franken pro Jahr. Wer die Frist von fünf Jahren verpasst, muss nicht unbedingt Beitragslücken befürchten. Wenn man schon vor dem 21. Lebensjahr AHV-Beiträge einbezahlt hat, schliesst die Ausgleichskasse mit diesen Beiträgen allfällige Lücken.

Für Lücken, die vor 1979 entstanden sind, gilt folgendes: Nach 20 Beitragsjahren bekommt man ein Beitragsjahr geschenkt, nach 27 Jahren zwei und nach 34 Beitragsjahren drei Jahre. Und bei Bedarf werden auch noch die im Jahr der Pensionierung einbezahlten AHV-Beiträge als Beitragszeit angerechnet. Stirbt ein Ehepartner, wird die Altersrente des überlebenden Ehepartners neu berechnet.

Der überlebende Partner erhält eine Altersrente wie eine alleinstehende Person, allerdings mit einem Witwen- oder Witwerzuschlag von 20 Prozent. Inklusive diesem Zuschlag bekommen Witwen und Witwer aber maximal 2450 Franken Rente pro Monat. Verwitwete Personen, die gleichzeitig die Voraussetzungen für eine erfüllen, erhalten die höhere der beiden Renten.

Die AHV-Rente kommt nicht automatisch, sobald Sie Ihr ordentliches Rentenalter erreicht haben! Sie müssen den Bezug der Rente bei der für Sie zuständigen AHV-Ausgleichskasse anmelden – am besten sechs Monate vor der Pensionierung, damit die erste Rente pünktlich ausbezahlt wird. Die AHV-Rente kann man ein oder zwei Jahre vor dem regulären Rentenalter beziehen; Frauen frühestens mit 62 Jahren, Männer mit 63 Jahren.

Ein um ein Jahr führt zu einer Rentenkürzung um 6,8 Prozent. Bei einem Vorbezug um zwei Jahre wird die Rente um 13,6 Prozent gekürzt. Es hängt in erster Linie von der Lebenserwartung ab, ob sich ein Vorbezug finanziell lohnt. Angenommen, ein alleinstehender Frühpensionär bezieht seine Rente mit 63 statt mit 65 Jahren.

  1. Seine Rente schrumpft dadurch um 13,6 Prozent.
  2. Wenn er Anrecht auf die Maximalrente hat, erhält er nur 25’400 Franken statt 29’400 Franken jährlich.
  3. Der Vorbezug zahlt sich aus, wenn der Rentner relativ früh stirbt, zum Beispiel schon mit 70 Jahren.
  4. Bis zu seinem Tod bezieht er in diesem Fall AHV-Renten von insgesamt 177’800 Franken.

Beim regulären Bezug ab 65 wären es bis zu diesem Zeitpunkt nur 147’000 Franken (siehe Tabelle). Bei rund 78 Jahren kippt die Rechnung: Ab diesem Alter ist die Summe aller AHV-Renten höher, wenn die Rente erst ab 65 ausbezahlt wurde. Die Lebenserwartung eines 65-jährigen Mannes liegt heute bei rund 85 Jahren.

  • Der Vorbezug lohnt sich also für Rentner, die von einer deutlich tieferen Lebenserwartung ausgehen.
  • Für Frauen sieht die Rechnung ähnlich aus; sie fahren bei einem Vorbezug um zwei Jahre besser als mit dem regulären Bezug ab 64, wenn sie nicht älter als 77 werden.
  • Eine 64-jährige Frau wird heute im Durchschnitt rund 88 Jahre alt.

Machen Sie den Entscheid für oder gegen einen Vorbezug nicht allein von der Einschätzung Ihrer Lebenserwartung abhängig. Wichtig sind auch die persönliche Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation. Private Ersparnisse wie beispielsweise die dritte Säule, Guthaben auf Sparkonten oder liquide Wertschriftenvermögen eignen sich häufig besser, um die Einkommenslücke bei einer Frühpensionierung zu überbrücken.

Säule-3a-Guthaben können Männer bereits ab 60 und Frauen ab 59 beziehen. Die AHV-Beitragspflicht endet für Männer mit 65 Jahren, für Frauen mit 64 Jahren. Auch Frühpensionierte müssen wie andere Nichterwerbstätige bis dahin jedes Jahr in die AHV einzahlen. Zur Berechnung der Beiträge wird das jährliche Renteneinkommen mit 20 multipliziert und zum Reinvermögen addiert.

Ergibt sich daraus eine Summe von weniger als 340’000 Franken, ist der Mindestbeitrag von 514 Franken pro Jahr fällig. Der Maximalbeitrag liegt bei 25’700 Franken pro Jahr; er ist ab einem Vermögen und vervielfachten Renteneinkommen von 8’740’000 Franken fällig.

  • Bei verheirateten Nichterwerbstätigen wird die Hälfte des gemeinsamen Vermögens und Renteneinkommens als Berechnungsgrundlage herangezogen.
  • Wenn Sie vorzeitig in Pension gehen, sollten Sie sich bei der für Sie zuständigen Zweigstelle als nichterwerbstätig anmelden.
  • Sonst riskieren Sie eine Beitragslücke, die Ihre Altersrente vermindern kann.

Die AHV-Rente kann man auch aufschieben. Dadurch bekommt man lebenslang eine höhere Rente. Der Aufschub muss mindestens zwölf Monate und kann höchstens fünf Jahre betragen. Die AHV-Rente eines Mannes, der den Bezug bis 70 hinausschiebt, fällt 31,5 Prozent höher aus, als wenn er die erste Rente mit 65 bezieht.

Wenn Sie Ihre möchten, müssen Sie die zuständige AHV-Zweigstelle informieren, und zwar spätestens ein Jahr, nachdem Sie das reguläre Pensionsalter erreicht haben. Auf eine definitive Aufschubdauer müssen Sie sich nicht sofort festlegen: Wenn die Mindestdauer von einem Jahr abgelaufen ist, können Sie die erste Rente jederzeit abrufen.

Ein Aufschub lässt sich widerrufen. Dafür haben Sie nach dem Erreichen des normalen Pensionsalters ein Jahr Zeit. Ihre reguläre Rente wird in so einem Fall rückwirkend ausbezahlt. Auf Renten zahlt man Einkommenssteuern. Das ist unnötig, wenn man genügend andere Einnahmen hat und noch nicht auf die Rente angewiesen ist.

Diese Überlegung spricht also für einen möglichst späten Bezug. Allerdings müssen Männer mindestens etwa 86 Jahre und Frauen etwa 85 Jahre alt werden, bis die Summe aller erhaltenen Renten höher ist als bei einem regulären Bezug (siehe Tabelle weiter oben). Angestellte im Rentenalter zahlen AHV-, IV- und EO-Beiträge wie Erwerbstätige, die ihr ordentliches Rentenalter noch nicht erreicht haben.

Die Beiträge werden allerdings nur auf dem Einkommen erhoben, das den Freibetrag von 1400 Franken pro Monat oder 16’800 Franken pro Jahr übersteigt. Wer verschiedene Tätigkeiten ausübt und dafür separat entlöhnt wird, kann den Freibetrag für jede dieser Tätigkeiten geltend machen.

  1. Das gilt zum Beispiel dann, wenn man gleichzeitig bei zwei Arbeitgebern angestellt ist; oder wenn man angestellt ist und daneben mit einer selbstständigen Tätigkeit Geld verdient.
  2. Das Schweizer Stimmvolk hat am 25.
  3. September 2022 die AHV-Reform angenommen.
  4. Damit ändern sich wichtige Parameter in der AHV, und zwar ab dem 1.

Januar 2024:

Das ordentliche Pensionierungsalter für Frauen wird schrittweise von 64 auf 65 Jahre erhöht. Seine erste Rente kann man flexibel zwischen 63 und 70 abrufen. Zudem wird es möglich sein, zuerst nur einen Teil der Rente zu beziehen und den Rest aufzuschieben. Neu führen auch die nach 65 einbezahlten AHV-Beiträge zu einer höheren Rente, sofern man die Maximalrente noch nicht erreicht hat.

Lernen Sie unsere Angebote kennen Weitere Beiträge zum Thema Pensionierung Video von Sven Pfammatter (1:45 Minuten) Wir haben die wichtigsten Aufgaben und Termine hier für Sie zusammengefasst. Es ist die grosse Frage: Soll ich mir mein Guthaben aus der Pensionskasse auszahlen lassen oder die Rente nehmen? : Die 10 wichtigsten Fragen zur AHV-Rente

Wie hoch ist die maximalrente in Deutschland?

Wo ist die Obergrenze bei der Rente? – Wie hoch ist die gesetzliche Höchstrente? Die gesetzliche Höchstrente ist lediglich ein rechnerischer Wert, den nur jemand erreichen könnte, der mindestens 45 Jahre lang den höchsten Beitragssatz in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat.

Die Höchstrente bekommen Rentnerinnen und Rentner nur dann, wenn sie 45 Jahre lang durchgehend ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze erhalten haben. Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert Der aktuelle Rentenwert beträgt im Westen 36,02 Euro und im Osten 35,52 Euro (seit 1. Juli 2022).

Zum 1. Juli 2023 wird der Rentenwert im Westen sowie im Osten auf 37,60 Euro angehoben. Der Zugangsfaktor ist 1, wenn man zur Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht (es also keine Abschläge wegen vorgezogener Rente gibt). Daher sind die Entgeltpunkte der Dreh- und Angelpunkt der Berechnung.

Die Entgeltpunkte haben eine Höchstgrenze. Teilt man die Beitragsbemessungsgrenze von 87.600 Euro im Jahr (West, Stand 2023) durch das vorläufige Durchschnittsentgelt (West, Stand 2023) von 43.142 Euro, ergibt dies für 2023 eine Höchstpunktzahl von 2,03 Entgeltpunkten. Ein einfaches Beispiel zeigt, wie viel Rente dies ergibt.

Angenommen, man arbeitet 45 Jahre und erreicht in jedem Jahr 2,00 Entgeltpunkte. Die Summe von 90 Entgeltpunkten, multipliziert mit dem derzeitigen Rentenwert (im Westen) von 36,02 Euro, ergibt eine rechnerische Rente von rund 3.242 Euro im Monat. In den vergangenen Jahrzehnten lag die Höchstgrenze an Entgeltpunkten allerdings zum Teil weit darunter.

Die Deutsche Rentenversicherung hat ausgerechnet, wie hoch die Rente ausfallen würde, wenn man im Westen von 1977 bis 2022 in jedem seiner 45 Arbeitsjahre ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze verdient hätte: Die Höchstrente beträgt 3.141,82 Euro brutto oder 2.791,51 Euro netto (Werte ab 1.

Januar 2023). Allerdings gelingt es kaum einem Arbeitnehmer, 45 Jahre lang durchgehend ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze zu verdienen. Daher ist diese “Höchstrente” für kaum jemanden erreichbar.

Wie wird die deutsche Rente in der Schweiz versteuert?

Sind Sie aus beruflichen oder privaten Gründen in die Schweiz gezogen und planen im Rentenalter die Rückkehr nach Deutschland? Der nachfolgende Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die steuerlichen- und sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen.

Besteuerungsrecht Deutschlands Grundsätzlich führt der Umzug nach Deutschland dort zur unbeschränkten Steuerpflicht. Die unbeschränkte Steuerpflicht erstreckt sich auf das weltweit erzielte Einkommen. Infolgedessen unterliegen auch die Einkünfte aus dem Schweizer Vorsorgesystem der deutschen Einkommensteuer.

Das Besteuerungsrecht Deutschlands wird grundsätzlich auch nicht durch das DBA Deutschland/Schweiz beschränkt. Im Detail Schweizer Quellensteuer Kapitalleistungen aus dem privatrechtlichen Vorsorgesystem unterliegen stets der Quellensteuer in der Schweiz.

  • Da das DBA Deutschland/Schweiz das Besteuerungsrecht Deutschland zuweist, kann die Quellensteuer innert drei Jahren nach Fälligkeit zurückgefordert werden.
  • Gleichs gilt grundsätzlich auch für Rentenzahlungen.
  • Wird jedoch bei Rentenzahlungen der Nachweis erbracht, dass die Rentenzahlung dem zuständigen deutschen Finanzamt bekannt ist, kommt es zu einer ungekürzten Auszahlung.

In der Praxis wird ein solcher Nachweis regelmässig durch eine Wohnsitzbestätigung erbracht. Bei Rentenleistungen aus dem öffentlich-rechtlichen Vorsorgesystem bleibt hingegen das Besteuerungsrecht der Schweiz erhalten. Das DBA Deutschland/Schweiz weist das Steuerungsrecht in diesem Fall der Schweiz zu.1.

  • Säule (AHV): Staatliche Vorsorge Leistungen aus der 1.
  • Säule sind mit der deutschen gesetzlichen Sozialversicherungsrente vergleichbar und werden infolgedessen wie Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung besteuert.D.h.
  • Einkünfte aus der 1.
  • Säule sind in Abhängigkeit des Renteneintrittsalters mit dem sogenannten Besteuerungsanteil zu versteuern.

Erfolgt beispielsweise die erste Rentenzahlung 2032, werden 92% der Zahlung zur Besteuerung herangezogen. Die verbleibenden 8% können steuerfrei vereinnahmt werden. Werden hingegen bereits 2020 (Renten-)Zahlungen bezogen, unterliegen lediglich 80% der Besteuerung und 20% der Zahlung sind von der Einkommensteuer befreit.

  • Mit dem Anstieg des Besteuerungsanteils wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung seit 2005 als sogenannte Sonderausgaben von den steuerbaren Einkünften abgezogen werden können (Einführung der nachgelagerten Besteuerung).2.
  • Säule (BVG): Unterschiedliche Behandlung von Obligatorium und Überobligatorium Innerhalb der 2.

Säule, also der beruflichen Vorsorge, ist zwischen der gesetzlichen Mindestversicherung (Säule 2a: Obligatorium) und der weitergehenden Vorsorgeverpflichtung aufgrund des jeweiligen Reglements (Säule 2b: Überobligatorium) zu unterscheiden. Die Beitragszahlungen des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers an eine Vorsorgeeinrichtung erfolgen durch den Arbeitgeber für das Obligatorische und das Überobligatorische im Regelfall in einem Betrag.

Die Vorsorgeeinrichtungen führen hingegen für ihre Versicherten individuelle Alterskonten. Infolgedessen ist es durch eine „Schattenrechnung” möglich, eine Aufschlüsselung der Beiträge vorzunehmen. Säule 2a: Obligatorium Zahlungen aus der Säule 2a qualifizieren für Zwecke der deutschen Besteuerung regelmässig als Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Soweit die Rentenzahlung in Form einer Leibrente erbracht wird, ist diese mit dem massgebenden Besteuerungsanteil anzusetzen (vgl. Säule 1). Werden Leistungen aus der Säule 2a in Form einer Kapitalabfindung geleistet, gilt dies grundsätzlich entsprechend.

Wurden jedoch vor 2005 für mindestens zehn Jahre Beiträge oberhalb der jeweils gültigen Beitragsbemessungsgrenze geleistet, kann die auf diese Beiträge entfallende Rente auf Antrag auch in Höhe des pauschalen Ertragsanteils besteuert werden (sogenannte Öffnungsklausel, siehe Besteuerung Überobligatorium).

Darüber hinaus besteht bei einer Kapitalabfindung die Möglichkeit einer Steuerbegünstigung (sogenannte Fünftel-Regelung), wenn die entsprechenden (zusätzlichen) Voraussetzungen erfüllt sind. Säule 2b: Überobligatorium Auszahlung als Leibrente Soweit Leistungen aus dem Überobligatorium als Leibrenten erbracht werden, unterliegt (lediglich) der massgebende Ertragsanteil der Besteuerung.

  • Der Ertragsanteil gibt in pauschalierter Form den Zinsanteil des Auszahlungsbetrags wieder und ist abhängig vom Alter des Begünstigten bei Rentenbeginn.
  • Ist der Steuerpflichtige bei Beginn des Rentenbezugs bspw.60 Jahre alt, beträgt der Steuerpflichtige Ertragsanteil 22%.
  • Die verbleibenden 78% können steuerfrei bezogen werden.

Auszahlung als Kapitalabfindung Soweit das Überobligatorium in Form einer Kapitalabfindung geleistet wird, handelt es sich aus Sicht der deutschen Einkommensteuer um sogenannte «Einkünfte aus Kapitalvermögen». Besteuert wird nur die Differenz zwischen der Auszahlung und der Summe der geleisteten Beiträge (Bemessungsgrundlage).

Insoweit unterliegen die Einkünfte dem gesonderten Steuertarif (Abgeltungssteuer) in Höhe von 25%. Erfolgt die Kapitalabfindung nach Vollendung des 60. Lebensjahres und nach Ablauf von 12 Jahren nach Vertragsabschluss, wird die Bemessungsgrundlage nochmals um die Hälfte reduziert. Für Vertragsabschlüsse ab 2012 ist insoweit das 62.

Lebensjahr massgeblich. Die Einkünfte werden dann jedoch nach dem Normaltarif besteuert. Säule 3a Leistungen aus der Säule 3a werden grundsätzlich wie eine Kapitalabfindung aus dem Überobligatorium behandelt. Die jeweiligen steuerlichen Folgen sind jedoch im Einzelfall zu prüfen.

  1. Steuerliches Ergebnis Einzahlungen in das Schweizer Vorsorgesystem reduzieren als «Allgemeine Abzüge» das steuerbare Einkommen.
  2. Die spätere Auszahlung ist in Deutschland u.U.
  3. Steuerlich (erheblich) begünstigt.
  4. Der frühzeitige Aufbau einer (freiwilligen) Vorsorge in der Schweiz kann also zu einer erheblichen Steuerersparnis führen, auch wenn geplant ist, nach Abschluss der Karriere wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen Neben den steuerlichen Konsequenzen sollten bei der Rückkehr nach Deutschland aber auch die sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen berücksichtigt werden. Von den verschiedenen Zweigen der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung stellt sich im Alter die Frage der Versicherungs- und Beitragspflicht lediglich für die Kranken- und Pflegeversicherung.

Beiträge zu den weiteren Zweigen der Arbeits- und Rentenversicherung sind dann zumindest nicht mehr zu leisten. Versicherungspflicht Vor der Beurteilung der Beitragspflicht der laufenden und ggf. einmaligen Einnahmen (z.B. bei Kapitalabfindungen) ist zunächst die Versicherungspflicht des Rückkehrers zu klären.

Seit dem Beitritt der Schweiz zu den sozialversicherungsrechtlichen Koordinierungsregelungen der Europäischen Union ist dabei auch bei einer Rückkehr nach Deutschland sichergestellt, dass die Versicherungspflicht entweder in der Schweiz oder in Deutschland besteht und damit eine Doppelversicherung vermieden werden kann.

  • Bei Bezug einer schweizerischen Rente im Zeitpunkt der Rückkehr bleiben im Grundsatz die schweizerischen Regelungen weiterhin anwendbar.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen besteht aber auch die Option zum Wechsel in das deutsche Sozialversicherungssystem.
  • Ann und wird von dieser Option Gebrauch gemacht, so ist nach mittlerweile gesetzlicher Vorgabe auch ein ausreichender Krankenversicherungsschutz bei der Rückkehr nach Deutschland nachzuweisen.

Ob dies in Form einer privaten Krankenversicherung erfolgen kann/muss oder vielmehr eine Einbeziehung in das gesetzliche System der gesetzlichen Krankenversicherung (ggf. in Form der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung) erfolgt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die eine Prüfung des jeweiligen Einzelfalls erfordert und ggf.

  • Auch bei einer rechtzeitigen Gestaltung noch massgeblich zu Gunsten des Rückkehrers beeinflusst werden kann.
  • Hingegen wechselt die Zuständigkeit nach dem Willen des Gesetzgebers aber zum Wohnsitzstaat (beim Rückkehrer dann Deutschland), wenn dieser auch vom deutschen Träger eine Rente tatsächlich bezieht, so dass das ggf.

gewünschte Ergebnis auch über eine Antragstellung bei der gesetzlichen Rentenversicherung erreicht werden kann. Dabei sollte auch der Ehegatte/Lebenspartner nicht unberücksichtigt bleiben. Auch hier hält das deutsche Sozialversicherungssystem bspw. mit der kostenfreien Familienversicherung Besonderheiten bereit, die bspw.

  1. Bei geringem oder fehlendem Einkommen des Ehegatten/Lebenspartners zu dessen Absicherung genutzt werden können.
  2. Beitragsbemessung Die Einordnung in die jeweilige Versicherungspflicht hat dabei weitreichende Konsequenzen für die Frage, welche Einnahmen des Rückkehrers der Beitragspflicht unterliegen, d.h.

in welcher Höhe Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu entrichten sind. Denn während die privaten Krankenversicherungsunternehmen die Prämien nach den jeweiligen biometrischen Risiken bemessen, werden in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung die Beiträge unter Berücksichtigung der beitragspflichtigen Einnahmen erhoben.

Dabei ist der Katalog der beitragspflichtigen Einnahmen bei gesetzlich Pflichtversicherten im Vergleich zu den freiwillig gesetzlich Versicherten deutlich beschränkt. Bei Letzteren wird die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zur Beitragsbemessung herangezogen, so dass etwa auch Dividenden und Zinsen Berücksichtigung finden.

Allerdings gilt es an dieser Stelle hervorzuheben, dass die Beiträge nur maximal bis zur sog. Beitragsbemessungsgrenze erhoben werden können, so dass selbst bei sehr hoher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der Maximalbeitrag regelmässig noch überschaubar bleibt.

Können deutsche Rentner in der Schweiz leben?

Aufenthaltsbedingungen / Visum – Eine Aufenthaltsbewilligung erhalten deutsche Rentner in der Schweiz nur, wenn sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen. Als regelmäßige Einnahmen für den Lebensabend müssen EU-Bürger eine Jahresrente von umgerechnet mindestens 50.000 Schweizer Franken oder entsprechendes Vermögen nachweisen.

Wie viel Geld um in der Schweiz zu leben?

Hohe Gehälter locken Deutsche seit langer Zeit in die Schweiz. Mit durchschnittlich 6.100 CHF (ca.5.600 Euro) ist der Lohn dort fast doppelt so hoch wie in Deutschland (3.500 Euro). Doch Auswanderer werden oft schnell von den hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Was wenn Rente nicht reicht Schweiz?

Wenn die AHV-Rente nicht ausreicht. AHV-Renten sollen grundsätzlich den Existenzbedarf sichern. Wenn diese alleine nicht ausreichen, können Ergänzungsleistungen (EL) beansprucht werden. Ob jemand Ergänzungsleistungen erhält, hängt also vom individuellen Einkommen und Vermögen ab.

Wie viel AHV bekomme ich 2023 Schweiz?

Die 10 wichtigsten Fragen zur AHV-Rente Was angehende Pensionierte zum Thema AHV wissen müssen: Höhe der AHV-Rente, Rentenvorbezug und Rentenaufschub, AHV-Beiträge bei einer Frühpensionierung oder Erwerbstätigkeit im Rentenalter usw.2023 beträgt die maximale Einzelrente 2450 Franken pro Monat, das sind 29’400 Franken pro Jahr.

Diese Maximalrente erhält, wer ab dem 1. Januar des Jahres, in dem er 21 Jahre alt wurde, bis zum ordentlichen Rentenalter lückenlos AHV-Beiträge bezahlt hat und auf ein massgebendes Durchschnittseinkommen von mindestens 88’200 Franken kommt (siehe Tabelle). Alle Rentnerinnen und Rentner, bei denen das Durchschnittseinkommen 14’700 Franken oder weniger beträgt und die keine Beitragslücken aufweisen, erhalten die Minimalrente von 1225 Franken pro Monat.

Das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen setzt sich zusammen aus dem Erwerbseinkommen, den für Kinder und den für die Pflege naher Verwandter. Die Berechnung ist komplex. Am besten lassen Sie Ihre voraussichtliche Rente von der AHV berechnen. Für Personen ab 40 ist eine Rentenvorausberechnung alle fünf Jahre kostenlos.

  • Das enstprechende Antragsformular finden Sie,
  • Oder nutzen Sie für eine unverbindliche Rentenschätzung den kostenlosen,
  • Paare im Konkubinat können zusammen bis zu 4900 Franken AHV-Rente pro Monat bekommen, wenn beide Partner Anspruch auf die Maximalrente haben.
  • Die beiden Einzelrenten eines Ehepaares hingegen dürfen zusammen nicht mehr als 150 Prozent der Maximalrente für Alleinstehende betragen.

Pensionierte Ehepaare erhalten also höchstens 3675 Franken pro Monat. Übersteigt die Summe der beiden Einzelrenten den Maximalbetrag, werden die Renten anteilsmässig gekürzt. Die Rente des Ehepartners, der zuerst in Pension geht, wird auf der Basis seiner eigenen durchschnittlichen Jahreseinkommen und Gutschriften berechnet.

Bei der Pensionierung des zweiten Ehepartners werden die Einkommen während der Ehejahre gesplittet, das heisst je zur Hälfte den beiden Ehepartnern gutgeschrieben. Weil die Erwerbseinkommen zwischen Mann und Frau häufig ungleich verteilt sind, erhalten viele Rentner bis zur Pensionierung ihrer Ehefrau die maximale Einzelrente.

Rentnerinnen bekommen hingegen bis zur Pensionierung ihres Ehemannes oft nur die Minimalrente. Ehepaare, die noch keine AHV-Rente beziehen und sich scheiden lassen,, Männer benötigen für eine lückenlose Beitragsdauer 44 Beitragsjahre, Frauen 43 Jahre.

  1. Für jedes fehlende Beitragsjahr wird die Rente anteilsmässig gekürzt.
  2. Lücken entstehen zum Beispiel dann, wenn jemand nicht immer in der Schweiz erwerbstätig war oder während der Studienjahre nicht wenigstens die minimalen AHV-Beiträge entrichtet hat.
  3. Geschuldete AHV-Beiträge kann man innerhalb von fünf Jahren nachzahlen.

Der Minimalbeitrag liegt bei 514 Franken pro Jahr. Wer die Frist von fünf Jahren verpasst, muss nicht unbedingt Beitragslücken befürchten. Wenn man schon vor dem 21. Lebensjahr AHV-Beiträge einbezahlt hat, schliesst die Ausgleichskasse mit diesen Beiträgen allfällige Lücken.

Für Lücken, die vor 1979 entstanden sind, gilt folgendes: Nach 20 Beitragsjahren bekommt man ein Beitragsjahr geschenkt, nach 27 Jahren zwei und nach 34 Beitragsjahren drei Jahre. Und bei Bedarf werden auch noch die im Jahr der Pensionierung einbezahlten AHV-Beiträge als Beitragszeit angerechnet. Stirbt ein Ehepartner, wird die Altersrente des überlebenden Ehepartners neu berechnet.

Der überlebende Partner erhält eine Altersrente wie eine alleinstehende Person, allerdings mit einem Witwen- oder Witwerzuschlag von 20 Prozent. Inklusive diesem Zuschlag bekommen Witwen und Witwer aber maximal 2450 Franken Rente pro Monat. Verwitwete Personen, die gleichzeitig die Voraussetzungen für eine erfüllen, erhalten die höhere der beiden Renten.

Die AHV-Rente kommt nicht automatisch, sobald Sie Ihr ordentliches Rentenalter erreicht haben! Sie müssen den Bezug der Rente bei der für Sie zuständigen AHV-Ausgleichskasse anmelden – am besten sechs Monate vor der Pensionierung, damit die erste Rente pünktlich ausbezahlt wird. Die AHV-Rente kann man ein oder zwei Jahre vor dem regulären Rentenalter beziehen; Frauen frühestens mit 62 Jahren, Männer mit 63 Jahren.

Ein um ein Jahr führt zu einer Rentenkürzung um 6,8 Prozent. Bei einem Vorbezug um zwei Jahre wird die Rente um 13,6 Prozent gekürzt. Es hängt in erster Linie von der Lebenserwartung ab, ob sich ein Vorbezug finanziell lohnt. Angenommen, ein alleinstehender Frühpensionär bezieht seine Rente mit 63 statt mit 65 Jahren.

  1. Seine Rente schrumpft dadurch um 13,6 Prozent.
  2. Wenn er Anrecht auf die Maximalrente hat, erhält er nur 25’400 Franken statt 29’400 Franken jährlich.
  3. Der Vorbezug zahlt sich aus, wenn der Rentner relativ früh stirbt, zum Beispiel schon mit 70 Jahren.
  4. Bis zu seinem Tod bezieht er in diesem Fall AHV-Renten von insgesamt 177’800 Franken.

Beim regulären Bezug ab 65 wären es bis zu diesem Zeitpunkt nur 147’000 Franken (siehe Tabelle). Bei rund 78 Jahren kippt die Rechnung: Ab diesem Alter ist die Summe aller AHV-Renten höher, wenn die Rente erst ab 65 ausbezahlt wurde. Die Lebenserwartung eines 65-jährigen Mannes liegt heute bei rund 85 Jahren.

Der Vorbezug lohnt sich also für Rentner, die von einer deutlich tieferen Lebenserwartung ausgehen. Für Frauen sieht die Rechnung ähnlich aus; sie fahren bei einem Vorbezug um zwei Jahre besser als mit dem regulären Bezug ab 64, wenn sie nicht älter als 77 werden. Eine 64-jährige Frau wird heute im Durchschnitt rund 88 Jahre alt.

Machen Sie den Entscheid für oder gegen einen Vorbezug nicht allein von der Einschätzung Ihrer Lebenserwartung abhängig. Wichtig sind auch die persönliche Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation. Private Ersparnisse wie beispielsweise die dritte Säule, Guthaben auf Sparkonten oder liquide Wertschriftenvermögen eignen sich häufig besser, um die Einkommenslücke bei einer Frühpensionierung zu überbrücken.

Säule-3a-Guthaben können Männer bereits ab 60 und Frauen ab 59 beziehen. Die AHV-Beitragspflicht endet für Männer mit 65 Jahren, für Frauen mit 64 Jahren. Auch Frühpensionierte müssen wie andere Nichterwerbstätige bis dahin jedes Jahr in die AHV einzahlen. Zur Berechnung der Beiträge wird das jährliche Renteneinkommen mit 20 multipliziert und zum Reinvermögen addiert.

Ergibt sich daraus eine Summe von weniger als 340’000 Franken, ist der Mindestbeitrag von 514 Franken pro Jahr fällig. Der Maximalbeitrag liegt bei 25’700 Franken pro Jahr; er ist ab einem Vermögen und vervielfachten Renteneinkommen von 8’740’000 Franken fällig.

Bei verheirateten Nichterwerbstätigen wird die Hälfte des gemeinsamen Vermögens und Renteneinkommens als Berechnungsgrundlage herangezogen. Wenn Sie vorzeitig in Pension gehen, sollten Sie sich bei der für Sie zuständigen Zweigstelle als nichterwerbstätig anmelden. Sonst riskieren Sie eine Beitragslücke, die Ihre Altersrente vermindern kann.

Die AHV-Rente kann man auch aufschieben. Dadurch bekommt man lebenslang eine höhere Rente. Der Aufschub muss mindestens zwölf Monate und kann höchstens fünf Jahre betragen. Die AHV-Rente eines Mannes, der den Bezug bis 70 hinausschiebt, fällt 31,5 Prozent höher aus, als wenn er die erste Rente mit 65 bezieht.

  1. Wenn Sie Ihre möchten, müssen Sie die zuständige AHV-Zweigstelle informieren, und zwar spätestens ein Jahr, nachdem Sie das reguläre Pensionsalter erreicht haben.
  2. Auf eine definitive Aufschubdauer müssen Sie sich nicht sofort festlegen: Wenn die Mindestdauer von einem Jahr abgelaufen ist, können Sie die erste Rente jederzeit abrufen.

Ein Aufschub lässt sich widerrufen. Dafür haben Sie nach dem Erreichen des normalen Pensionsalters ein Jahr Zeit. Ihre reguläre Rente wird in so einem Fall rückwirkend ausbezahlt. Auf Renten zahlt man Einkommenssteuern. Das ist unnötig, wenn man genügend andere Einnahmen hat und noch nicht auf die Rente angewiesen ist.

Diese Überlegung spricht also für einen möglichst späten Bezug. Allerdings müssen Männer mindestens etwa 86 Jahre und Frauen etwa 85 Jahre alt werden, bis die Summe aller erhaltenen Renten höher ist als bei einem regulären Bezug (siehe Tabelle weiter oben). Angestellte im Rentenalter zahlen AHV-, IV- und EO-Beiträge wie Erwerbstätige, die ihr ordentliches Rentenalter noch nicht erreicht haben.

Die Beiträge werden allerdings nur auf dem Einkommen erhoben, das den Freibetrag von 1400 Franken pro Monat oder 16’800 Franken pro Jahr übersteigt. Wer verschiedene Tätigkeiten ausübt und dafür separat entlöhnt wird, kann den Freibetrag für jede dieser Tätigkeiten geltend machen.

Das gilt zum Beispiel dann, wenn man gleichzeitig bei zwei Arbeitgebern angestellt ist; oder wenn man angestellt ist und daneben mit einer selbstständigen Tätigkeit Geld verdient. Das Schweizer Stimmvolk hat am 25. September 2022 die AHV-Reform angenommen. Damit ändern sich wichtige Parameter in der AHV, und zwar ab dem 1.

Januar 2024:

Das ordentliche Pensionierungsalter für Frauen wird schrittweise von 64 auf 65 Jahre erhöht. Seine erste Rente kann man flexibel zwischen 63 und 70 abrufen. Zudem wird es möglich sein, zuerst nur einen Teil der Rente zu beziehen und den Rest aufzuschieben. Neu führen auch die nach 65 einbezahlten AHV-Beiträge zu einer höheren Rente, sofern man die Maximalrente noch nicht erreicht hat.

Lernen Sie unsere Angebote kennen Weitere Beiträge zum Thema Pensionierung Video von Sven Pfammatter (1:45 Minuten) Wir haben die wichtigsten Aufgaben und Termine hier für Sie zusammengefasst. Es ist die grosse Frage: Soll ich mir mein Guthaben aus der Pensionskasse auszahlen lassen oder die Rente nehmen? : Die 10 wichtigsten Fragen zur AHV-Rente