Woher Kommt Karate?

Woher Kommt Karate
Ursprung und Philosophie — Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa zum Jahr 500 n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.

Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider.

Übersetzt bedeutet «Karate-Do» so viel wie «der Weg der leeren Hand». Im wörtlichen Sinne heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das «Kara» (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.

Wer hat Karate nach Deutschland gebracht?

Geschichte des Karate — Woher Kommt Karate Obwohl der Begriff „Karate» erst Anfang des 20igsten Jahrhundert in Erscheinung tritt, geht seine Tradition auf die in China und Japan weit verbreiteten Kampfkünste zurück. Vor allem Meister Gichin Funakoshi hat das Karate bekannt gemacht. Auf ihn geht auch die Stilrichtung „Shotokan»-Karate zurück, die weltweit am weitesten verbreitet ist.

Shoto» bedeutet „Pinienrauschen» und war der Künstlername Funakoshis, der auch Gedichte verfasste. Shotokan war auch der Name seines ersten 1936 in Japan gebauten Karate-Dojos (Trainingsortes). Anfangs wurde Karate nur in Form von „Katas» (festgelegte Bewegungsabläufe oder auch Formen genannt) und Grundschule (Kihon) trainiert, erst später kamen festgelegte Partenerkämpfe (Kumite) und schließlich der freie Kampf (Jiyu-Kumite) hinzu.

Funakoshi entwarf auch den weißen Karate-Gi, der zum einen die geistige Haltung repräsentiert, aber auch die Standesunterschiede zwischen den Übenden verschwinden lies. Unter seinem Schüler Nakayama wurde Karate auch als Sport populär und die ersten Wettkämpfe abgehalten.

Was ist die beste Kampfsportart der Welt?

2. Fast alles ist erlaubt: Mixed Martial Arts — Für manche Profis gelten die Mixed Martial Arts (MMA) als härteste Kampfsportart der Welt. Zieht man andere Kampfkünste zum Vergleich heran, kann da etwas Wahres dran sein. Die Mischkampfkunst umfasst Techniken aus dem Kickboxen, dem Muay Thai, dem Boxen, dem Ringen und dem Brazilian Jiu-Jitsu.

Zu den wenigen geltenden Regeln gehört, dass Attacken gegen Augen, Hals und Genitalien nicht erlaubt sind, Wirbelsäule und Hinterkopf dürfen nicht das Ziel von Schlägen werden. Beißen ist genauso verboten wie das Reißen an Nase oder Ohren des Gegners. Allerdings bekommst du im MMA-Training so viele Griffe und Techniken beigebracht, dass dir diese speziellen Methoden kaum fehlen werden.

Du lernst, mit bewaffneten Angreifern umzugehen, bekommst Techniken gezeigt, mit denen du dich aus (Würge-)Griffen befreien kannst, und solche, mit denen du gegen mehrere Gegner vorgehst.

Was ist traditionelles Karate?

Traditionelles Karate ist eine Kampfkunst, die weder in der Technik (Kata) noch in deren Anwendung (Kumite) von Muskelkraft oder besonderen physischen Fähigkeiten abhängig ist. Im Mittelpunkt des Karatestudiums steht das Erlernen der Prinzipien der Körperbewegung.

Was lehrt Karate?

Wozu Karate? Nun, es gibt nicht DEN einen Grund Karate zu trainieren, sondern viele verschiedene Facetten die das Training des Karate so vielseitig und empfehlenswert machen. Physische Dimension Karate stärkt die körperliche Kondition und die körperliche Belastbarkeit, vor allem die anaerobe Belastbarkeit, sowie die Schnellkraft.

  1. Das Training des Karate beansprucht viele verschiedene Muskelgruppen des menschlichen Körpers gleichzeitig und eignet sich daher hervorragend als Ganzkörpertraining.
  2. Die komplexen Bewegungsabläufe, vor allem in der klassischen «Kata» (=Form), schulen zudem die Koordination und Beweglichkeit.
  3. Darüber hinaus ist Karate ein hervorragendes Mittel zur Abhärtung der Gliedmaßen.

Es trainiert Arme, Beine und den gesamten Körper in der Weise, dass diese eine Schlagkraft entwickeln können, die mit der von Waffen vergleichbar ist. Da ist es nicht verwunderlich, dass Karate im Jahr 2003 von der WHO als Gesundheitssport deklariert wurde.

Mentale Dimension «Das höchste Ziel im Karate-Do ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Perfektion des menschlichen Charakters» (Leitspruch der Japan Karate Association (JKA))

Neben der Stärkung der eigenen körperlichen Physis dient Karate der Vervollkommung des Geistes und des Charakters. Karate lehrt wichtige Werte wie Respekt, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Selbstbeherrschung, Aufmerksamkeit und Disziplin. Karate Dō bedeutet wörtlich übersetzt „Weg der leeren Hand».

  • Mit diesem „Weg» ist auch der eigene Lebensweg und die eigene Lebenseinstellung gemeint, denn Karate endet nicht nach dem Training im Dojo, sondern muss gelebt werden.
  • Das Dō-Prinzip impliziert viele verschiedene Konzepte und Verhaltensweisen, die an dieser Stelle nicht zur Gänze aufgezählt werden können.

Einige dieser Aspekte sind:

lebenslanges Lernen und Arbeiten an sich selbst Friedfertigkeit und Friedenswille, aber zugleich auch Geradlinigkeit und absolute Entschlossenheit im Kampf Respekt und damit Höflichkeit gegenüber jedem gemeinschaftlicher Umgang mit Meistern und Mitschülern verantwortungsvolles Handeln Selbstbeherrschung universelle Aufmerksamkeit (Achtsamkeit) Konzentration Offenheit Bemühen um Verständnis Akzeptanz

Im Karate geht es nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um das Ausschöpfen und Verbessern der eigenen mentalen und physischen Potentiale. Geist und Körper sollen eine harmonische Einheit bilden. Selbstverteidigungs-Dimension Auch wenn das moderne Karate-Training heutzutage oftmals sportlich orientiert ist, so war der ursprüngliche Zweck des Karate schlicht und ergreifend die Selbstverteidigung.

  • Nicht aus dem Aspekt heraus sich im Kampf messen zu können, sondern aus schierer Notwendigkeit.
  • Arate wie man es in seiner heutigen Form kennt entwickelte sich auf der pazifschen Inselkette der Ryû Kyû-Inseln.
  • Durch die Annektion der Inselkette durch die Shimazu (jap.
  • Adelsgeschlecht) und die damit einhergehenden Waffenverbote, deren Nichteinhaltung teils unter drakonische Strafen gestellt wurden, war das Training der Selbstverteidigung für den Schutz des eigenen Lebens oft unabdingbar.

Die Selbstverteidigung ist neben den klassischen Übungsformen wie Kata (Form) und Kumite (Zweikampf) als eigenständiger Aspekt des Karate zu betrachten und trainiert unter anderem:

die richtige Schutzhaltung das Ausweichen vor Angriffen Ab- und Umlenken von Angriffen und Bewegungen das richtige Distanzverhalten das „Lesen» des Angreifers und dessen Bewegungen den dynamischen Übergang von Abwehr zu Konter und vice versa Hebel- und Festhaltetechniken die Ausnutzung von Vitalpunkten Wurf- und Fegetechniken das Verhalten und die Abwehr im „Clinch» Bodenkampftechniken Abwehrtechniken gegen bewaffnete Angriffe

Die physische und die mentale Dimension gehen einher mit der Dimension der Selbstverteidigung. So ist z.B. die Selbstbeherrschung erforderlich, um für eine Verhältnismäßigkeit der Selbstverteidigung zu sorgen. Und eine starke Physis ist genauso förderlich für den Ernstfall wie eine hohe Achtsamkeit und die Entschlossenheit im Kampf.

Neben der Entwicklung und Festigung der Persönlichkeit fördert Karate auch das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein. Auch ist Karate nicht nur prima für Jungs und Männer, sondern genauso auch für Mädchen und Frauen. Sportliche Dimension Karate hilft bei der Steigerung der eigenen Fitness und ist ein probates Mittel zur Körperertüchtigung.

Ein wesentlicher Vorteil im Vergleich zu vielen anderen (Kampf-) Sportarten ist, dass Karate bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Junge Trainierende und Kinder erlernen zudem auf spielerisch-sportlicher Ebene wichtige Werte wie Respekt, Höflichkeit, gemeinschaftsbezogenes Denken und Handeln.

  • Wer dies möchte, kann sich auch auf Wettkampf-Ebene bei entsprechenden Turnieren messen.
  • Dieser Aspekt ist aber rein optional und hat nichts mit dem klassischen (i.S.
  • Von traditionellem) Karate Dō zu tun.
  • Die sportliche Komponente des Wettkampf hat aber durchaus ihre Berechtigung, sofern man sie als vom traditionellem Aspekt des Karate abgegrenzten Teil betrachtet.

Sie kann förderlich für das eigene Selbstvertrauen und auch die Dynamik der Techniken sein, nur sollte sie nicht als die alleinige Motivation Karate zu betreiben betrachtet werden. : Wozu Karate?

Wer ist der beste Karate der Welt?

«Man muss sich selbst kontrollieren und erziehen» — Yasunari Ishimi ist der Weltbeste in seiner Disziplin. Beim Karate lernt man «erstens Selbstdisziplin und zweitens Selbstbeherrschung», sagt er. Er geht mit gutem Beispiel voran: Er steht jeden Tag um halb sechs Uhr morgens auf.

  1. Er macht Tai Chi und Qi Gong bis viertel vor sieben Uhr morgens.
  2. Von acht bis neun Uhr unterrichtet er und frühstückt dann.
  3. Von ein bis zwei Uhr mittags und von sieben bis acht Uhr abends unterrichtet er wieder.
  4. An manchen Wochenenden reist er in andere europäische Länder, um andere Lehrer zu unterrichten: «Wir trainieren fünf Stunden lang auf dem Tatami,

«Auf den Tatamis grüsst man, wenn man hineingeht, und wenn man herauskommt, grüsst man. Im Leben ist es dasselbe: Man muss sich selbst kontrollieren und erziehen», meint er. Ikigaido Karate mit Ishimi Sensei, Rebecca Gross und Stephan Rickauer Selbstverteidigung Ishimi Sensei Demo Murcia 2021 Ishimi Sensei Murcia 2021 Kihon Demo Meister Ishimi kann sich einiger bemerkenswerter Schüler rühmen: Er unterrichtete José Manuel Egea Cáceres, achtfacher Karate-Weltmeister, und Marisa Rozalén, siebenfache Europameisterin. Aber er prahlt nicht mit irgendetwas. Seine Haltung ist ruhig, ausgeglichen und offen. Natürlich.

Wie hieß Karate früher?

Name — Karate -„dō» ( japanisch 空手道 ‚Weg der leeren Hand‘ ) wurde früher meist nur als Karate bezeichnet und ist unter dieser Bezeichnung noch heute am häufigsten geführt. Der Zusatz „ dō » wird verwendet, um den philosophischen Hintergrund der Kunst und ihre Bedeutung als Lebensweg zu unterstreichen.

Bis in die 1930er-Jahre hinein war die Schreibweise „ 唐手 » gebräuchlich, was wörtlich „chinesische Hand» oder „fremdländische Hand» bedeutet. Das Schriftzeichen „ 唐 » mit der sino-japanischen Lesung tō und der japanischen Lesung kara bezog sich auf das China der Tang-Dynastie (618 bis 907 n. Chr.). Damit waren die chinesischen Ursprünge bereits im Namen der Kampfkunst manifestiert.

Vermutlich aus politischen Gründen – Japanischer Nationalismus – ging man zu Beginn des 20. Jahrhunderts, initialisiert von Funakoshi Gichin, in Japan dazu über, die homophone Schreibung kara „ 空 «, mit der Bedeutung für „leer, Leere» zu verwenden. Aus dem historischen „chinesische Hand» oder „fremdländische Hand» ( karate, 唐手 ) wurde das heutige „ Karate » ( 空手 ) mit der Bedeutung für „leere Hand».

  • Das neue Zeichen wurde wie das alte kara gelesen und war auch von der Bedeutung her insofern passend, als im Karate meist mit leeren Händen, also ohne Waffen, gekämpft wird (vgl.
  • Tang Soo Do ).
  • Im Deutschen ist bei der Aussprache des Wortes „Karate» eine Betonung der zweiten Silbe verbreitet.
  • Oft wird sogar wie in mehreren romanischen Sprachen, zum Beispiel im Französischen oder Portugiesischen, auf „te» betont; im Spanischen hingegen auf der ersten Silbe „Ká».

Nach der japanischen Aussprache des Wortes dagegen ist eine gleichwertige Akzentuierung jeder Silbe üblich.

Was ist besser Karate oder Taekwondo?

Der Unterschied liegt in der Dynamik und Schwerpunktlegung — Bei all den Gemeinsamkeiten gibt es natürlich auch Unterschiede zwischen den beiden Künsten: das Taekwondo zeichnet sich durch dynamische Beintechniken aus, wie sie in keiner anderen Kampfkunst vorkommen.

  • Hier wurden originär koreanische Bewegungsarten in das «importierte» Karate eingearbeitet, wodurch das Taekwondo oft sehr spektakulär und geradezu akrobatisch wirkt.
  • Taekwondo forciert den dynamischen Einsatz der Hüfte und nutzt optimal die hohe Flexibilität, die durch die spezielle Dehngmnastik erreicht wird.

Im Gegensatz dazu wirkt das japanische Karate oft etwas starr. Demgegenüber forciert das Karate blitzschnelle Handtechniken und kurze, harte und präzise Schlagfolgen. Beide Künste bilden aber gleichermaßen einen athletischen und gesunden Sportler mit scharfem Verstand und schneller Auffassungsgabe aus.

Welche Kampfsportart Militär?

Kampfsportarten Vergleich: Welcher Kampfsport passt zu dir? — Ihr wisst noch nicht genau welcher Kampfsport für Euch geeignet sein könnte? Dann seid Ihr hier genau richtig, anhand der folgenden Fragen könnt ihr eure Sportarten zur Selbstverteidigung ermitteln: 1.

  1. Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass Kampfsportarten teilweise andere Zielstellung haben: Verteidigung (für das Militär oder Bevölkerung), sportliche Ertüchtigung oder Training des Geistes/ Konzentration.
  2. Oft ist es ein Mix.2.
  3. Manche Kampfsportarten sind härter als andere: Kickboxen und MMA sind sehr hart, Tai Chi hingegen ist auf sanfte Abläufe ausgelegt.

Und habt keine Sorge, bei einer Anfängergruppe im Kickboxen schlägt man sich nicht sofort die Zähne ein. Jede Kampfkunst kann auch auf seine Weise und den Teilnehmern angemessen trainiert werden.3. Probieren geht über studieren – nehmt an einem Probetraining teil: Es ist sehr empfehlenswert ein paar Schnupperkurse zu besuchen und sich einen Einblick zu verschaffen.

  • Denn das Umfeld, eure Trainingspartner und der Trainer machen sehr viel aus.
  • Sie entscheiden maßgeblich über den Erfolg.
  • Denn nur wenn ihr motiviert seid und regelmäßig trainiert, werdet ihr den Kampfsport erlernen.
  • ️ Überlegt euch auch zunächst was euer Ziel ist.
  • Wählt ein paar passende Kampfsportarten aus und prüft das Angebot vor Ort und versucht es einfach! In den Folgenden Fragestellungen vergleichen wir passende Kampfsportarten, um euch eine Hilfestellung zu bieten.

Wie schwer ist welche Kampfsportart? Wie komplex ist die jeweilige Kampfsportart zu erlernen, weichen die Bewegungsabläufe stark vom Alltag ab? – Grundsätzlich werden bei allen Kampfsportarten intuitive Bewegungsabläufe gelehrt und gesucht. – Hervorzuheben sind hierbei ggf.

Rav Maga, Sambo und ggf. Kickboxen. Denn diese Kampfsportarten wurden teilweise vom Militär entwickelt, mit dem Ziel, dass die Techniken schnell zu vermitteln und zu erlernen sind. Es gibt auch Kampfstile, die Jahrelange Übung erfordern. Bzw. in den Augen der Lehrmeister stellt es eine Lebensaufgabe dar, die Technik, den Geist und seine Umwelt dabei zu vereinen.

Wie lange muss man Kampfsport üben bis man ihn beherrscht? In welcher Zeit lassen sich Grundtechniken erlernen und wie lange dauert es bis man die Sportart „beherrscht». – Die Grundbewegungen, -schläge, -tritte, -würfe und Hebel lassen sich bei allen Sportarten innerhalb von 12 Monaten erlernen.

  1. Vorausgesetzt, das Training wird zweimal die Woche besucht.
  2. Bis ihr allerdings schwierige Kicks gut beherrscht, vergehen Jahre.
  3. Das liegt daran, dass es nicht nur auf die Technik ankommt, sondern auch auf Beweglichkeit.
  4. Rav Maga verfolgte früher das Ziel, Soldaten innerhalb weniger Wochen kampffähig zu machen und schneidet daher auch hier gut ab.

Wie effektiv sind die einzelnen Kampfsportarten? Kann die Kampfsportart im Ernstfall helfen sich gegen einen oder mehrere Gegner zur Wehr zu setzen. – Hier schneiden letztendlich alle Kampfsportarten gut ab. Denn ihr Hintergrund ist die Verteidigung. – Davon ausgenommen sind nur sehr wenige, wo es eher um Fitness und Beweglichkeit geht (bspw.

Thai Chi oder Tae Bo ). – Einige Kampftechniken sind vom Militär entwickelt worden, daher auch besonders effektiv gegen mehrere Angreifer. Wie viel Kondition braucht man für Kampfsport? Wie viel Fitness ist notwendig, um die Kampfsportart auszuüben und wie wirkt sich das Training auf das Fitnesslevel aus.

– Wer schon einmal einen Trainingskampf hatte, weiß wie anstrengend das ist. Daher ist der Konditionspunkt ein wichtiger Faktor, Auch zur Selbstverteidigung ist es sehr sinnvoll eine gewisse Fitness mitzubringen. – Das Gute an allen klassischen Kampfsportarten ist die Erhöhung der Fitness,

Lediglich bei jenen, die nur auf die Selbstverteidigung ausgerichtet sind, schneiden hier schlechter ab, da die Fitnessübungen einen geringeren Anteil ausmachen. – Besonders anstrengend sind die Kampfsportarten, die auch viele Kicks einbeziehen, beispielsweise Kickboxen, Muay Thai oder MMA. Wie hoch ist der Kraftbedarf bei Kampfsportarten? Ist die Kampfsportart auch ohne hohen Kraftbedarf zu erlernen bzw.

auszuüben – bzw. wie wirkt sich das Training auf das Training der Muskelkraft aus. – Kampfkünste die explizit die Kraft des Gegners nutzen, um sie gegen diesen einsetzen sind für körperlich schwache Menschen gut geeignet. Das ist beispielsweise Judo sowie Jiu Jitsu,

Aber auch sehr effektive Kampfsportarten gleichen diesen Faktor aus, so ist auch Krav Maga oder Sambo eine gute Wahl. – Beim Training werdet ihr natürlich an Fitness zulegen. Allerdings werdet ihr dadurch nicht unbedingt Muskelpakete. Daher könnt ihr euer Kampfsport-Training noch um ein Muskeltraining ergänzen.

Es ist jedoch selten entscheidend, wie viel Kraft ihr habt. Es geht vielmehr darum Angriffe gut abzuwehren und an der richtigen Stelle beim Gegner zu treffen. Wie beweglich sollte man für Kampfsport sein? Die Anforderungen an die Beweglichkeit variieren innerhalb der Kampfsportarten mitunter erheblich.

Das betrifft in erster Linie die Beweglichkeit für Würfe oder auch Fußtritte. – In jeder Kampfsportart existieren beim Training für Fortgeschrittene Tritttechniken, die ein hohes Maß an Beweglichkeit erfordern. – Jedoch kann das Anfängertraining auch mit geringer Beweglichkeit absolviert werden. Und ihr erhöht eure Beweglichkeit mit jedem Training.

– Gerade bei Kampfsportarten, die viele Fußtritte beinhalten ( Taekwondo, Muay Thai und Kickboxen) ist Beweglichkeit natürlich ein erheblicher Faktor.

Wie gut ist Karate für Selbstverteidigung?

Schwerpunkte im heutigen Karatesport —

Technikausführungäußere FormRhythmik DynamikWertevermittlungKampfgeist

Fakt ist, dass grundlegende Prinzipien der Selbstverteidigung in vielen traditionellen und modernen Nahkampfmethoden zu finden sind. Dazu zählen neben Karate auch Aikido, Judo, Taekwondo, Hapkido, Kung-Fu, Wing-Chun, Jeet-Kune-Do, Ju-Jitsu, Ju-Jutsu, Brazilian Jiu-Jitsu, Kickboxen, Thaiboxen, Boxen, Mixed Partial Arts (MMA), Escrima, Systema, Alpha, Safe Defense, usw Der Unterschied liegt nur in der Namensgebung und in der Art der Vermittlung.

Im Krav Maga (israelische Nahkampfmethode des Militärs) liegt beispielsweise der Fokus auf das schnelle „Vernichten» des Angreifers und nicht auf das Erlernen feinmotorischer Fähigkeiten. Die Trainingsmethoden sind geprägt von militärischen Drills und Stress-Szenarios, was eine gute Kondition und eine extreme mentale Stärke voraussetzt.

Auch wenn das heutige Karate keinen schnellen Einstieg in die Selbstverteidigung bietet, bringen seine vielfältigen Trainingsinhalte und Lehrmethoden einen erheblichen Vorteil. Denn im Karate lernt man weit mehr als sich nur zu verteidigen. Man lernt seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu trainieren und eigene Grenzen zu überwinden.

Wieso schreit man bei Karate?

Kiai beim Kendō — Die Trefferflächen beim Kendō haben ihre eigenen Namen ( Kote, Men, Dō ), und diese müssen laut und deutlich genannt werden, damit der Treffer gilt. Bereits bei Grundtechniken werden üblicherweise die Namen der Trefferflächen laut gerufen, um zu vermitteln, dass der Treffer kein Produkt des Zufalls war, sondern mit voller Absicht erzielt wurde.

  1. Zu Beginn des Shiai gibt es noch zusätzlich das Kake-goe, laute, energische, teilweise schrille Rufe beziehungsweise Schreie, zumeist auf die Silbe „Yaaa», die der Einschüchterung des Gegners sowie dem Aufbauen innerer Spannung dienen.
  2. Es gibt bestimmte Atemübungen, mit dem das Kake-goe gezielt trainiert werden kann.

Auch bei der Durchführung einer Kata gibt es Kake-goe und Kiai. Dort erfolgt das Kake-goe bei bestimmten Schlagtechniken, die vom Shidachi mit „To!», vom Uchidachi mit „Ya!» ausgerufen werden. Der Kiai ist hier intensiver als beim Shinai-Kendō. Der Kiai fällt zeitlich mit dem Kime zusammen.

Ein Schnitt/Treffer ist im Kendō nur dann gültig, wenn er mit Überzeugung ausgeführt wird und wenn Kiai, die harmonische Bewegung des gesamten Körpers und das Auftreffen der Waffe im selben Augenblick stattfinden. Bei guter Ausführung kann der Kiai selbst eine Waffe sein, da ein Angreifer durch die Haltung, Bewegung und den Stimmeinsatz aus dem Gleichgewicht gebracht werden, d.h.

eingeschüchtert oder verwirrt werden kann (psychologische Wirkung nach außen). Einen Kiai auszustoßen wirkt auch motivierend auf den Ausführenden (psychologische Wirkung nach innen). Der Kiai ist ein wesentlicher Baustein beziehungsweise Grundvoraussetzung zum Erlernen der Techniken.

Warum schreit man bei Karate?

Die Schreie im Karate gehen mir gehörig auf die Nerven. Kann man nicht mal auf den Kiai verzichten? Woher Kommt Karate Man schreit ja nicht die ganze Zeit. Der Kiai soll eine Technik maßgeblich unterstützen und eine hohe Form der Aufmerksamkeit und des Bewusstseins zum Zeitpunkt des Auftreffen unterstützen. Ki, innere körperliche und mentale Energie / Kraft ai – Einheit, Harmonie (entsprechen, stimmen, vereinigen, verbinden) Also sollte ein Kiai nicht auf die Nerven gehen, sondern im Gegenteil die „Nerven» maßgeblich unterstützen.

Man soll einen Zustand der bewussten Bereitschaft (Zanshin) erreichen, eine hohe geistige Wachheit, bereit auf jeden Angriff zu reagieren. Shotokan Karate kann man ohne Kiai nicht leben und erleben. Wer das Thema intensiver betrachten will, sollte sich einmal mit dem Begriff Kake-Goe auseinandersetzen und möglicherweise stellt man fest, daß der „Kiai» oder Kiai eben nicht laut sein muss.

: Die Schreie im Karate gehen mir gehörig auf die Nerven. Kann man nicht mal auf den Kiai verzichten?

See also:  Woher Kommt Tee?

Wie begrüßt man sich bei Karate?

Grussformeln im Karate Im Karate wird viel Wert auf Disziplin und Etikette gelegt und ein Erleben des fernöstlichen, traditionellen Ursprungs (Höflichkeit, Respekt, Umgang mit dem Partner) vermittelt. Der Karateka verbeugt sich (Gruß) beim Betreten und Verlassen des Dojo und der Tatami, beim Beginn und Ende einer Partnerübung, wenn er vom Trainer angesprochen wird.

Deshalb beginnt und endet jedes Training mit einer traditionellen Grußformel. Jeder der schon einmal ein Karate Training miterlebt oder gesehen hat, kennt das An- und Abgrüßen vor und nach dem Training. Dies wird in jedem Dojo, leicht unterschiedlich in Form und Dauer, praktiziert. Es gibt im Prinzip nur zwei Basisformen, nämlich einmal den Gruß im Stehen (Ritsu-Rei) und einmal den Gruß im Kniesitz (Za-Rei).

Während die Ritsu-Rei-Variante einen «schnellen» Gruß darstellt und überall gleich ist (es wird sich voreinander mit der Grußformel Oss verbeugt), ist der Gruß im Za-Rei sehr unterschiedlich zu sehen. Nachdem sich Meister und Schüler mit dem Gesicht zueinander in den Kniesitz gesetzt haben, wird zuerst ein Moment der Stille, das sog.

  • Mokuso praktiziert.
  • Hier soll sich der Karateka frei machen von allem Weltlichem, allen Ängsten und Problemen des alltäglichen Lebens und seine Konzentration auf das Karate-Do richten.
  • Nach dieser Meditation werden im allgemeinen drei Grußarten durchgeführt, die jeweils beim An- sowie Abgrüßen in dieser Reihenfolge ausgeführt werden.

Shomen ni Rei ist der erste Gruß, der unmittelbar nach der meditativen Phase ausgeführt wird. Hierbei dreht sich der Sensei (immer noch im Kniesitz) so herum, das er mit dem Rücken zu den Schülern sitzt und verbeugt sich mit ihnen nach vorne. Sensei ni Rei ist der zweite auszuführende Gruß.

  • Der Lehrer dreht sich nun wieder zu seinen Schülern um und verbeugt sich zu ihnen, wobei die Schüler selber sich vor ihm verbeugen.
  • Otagai ni Rei ist der letzte Gruß am Anfang und Ende des Trainings, bzw.
  • Ein Gruß innerhalb des Trainings der Übenden zueinander.
  • Dieser Gruß steht als Dank für die Hilfe eines Mitübenden oder auch zur höflichen Begrüßung von mitübenden Gästen im Dojo.

: Grussformeln im Karate

Für wen ist Karate geeignet?

Für wen ist Karate geeignet? — Für das Karate-Training sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig. Jeder kann Karate ausüben – unabhängig von Geschlecht, Alter oder körperlicher Verfassung. Bei uns ist das Karate-Training auf Kinder ausgelegt. Auch die Kleinsten können schon Karate üben.

  • Selbstverständlich geht es bei den ganz kleinen Kindern mehr um Koordination, Konzentration, Beweglichkeit und Selbstbehauptung, als um den Aspekt des Kämpfens.
  • Auch behinderten Menschen und insbesondere behinderten Kindern ermöglichen wir — sofern es die gegebenen Räumlichkeiten hergeben die Möglichkeit Karate zu erlernen.

Karate leistet einen wertvollen Beitrag zur körperlichen und charakterlichen Entwicklung unserer Kinder. Es bietet viele Möglichkeiten, wie z.B. das reine Fitnesstraining, den sportlichen Wettkampf oder die Selbstverteidigung.

Für wen eignet sich Karate?

Wer kann Karate ausüben? Und was kann man sich davon versprechen? — Nun, Karate ist praktisch für alle da: für Männer und Frauen, wobei das Alter keine Rolle spielt. Aber nach einigen Monaten wird das Training immer härter und intensiver. Die Ausübung der Kampfkunst Karate verlangt große Anstrengungen und daher auch Willenskraft.

  • Vor allem jene, die an Wettkämpfen teilnehmen wollen, müssen unaufhörlich an ihrer physischen Kondition und ihrer Technik arbeiten, um Fortschritte zu machen und um so an Effizienz zu gewinnen.
  • Andererseits werden jene Karateka, die für Anstrengungen und für eine ständige Suche nicht gerade aufgeschlossen sind, d.h.

also jene Karateka, die sich mit einem amateurhaften Können bescheiden oder Karate nur als eine Verteidigungstechnik ansehen, ihre Grenzen nicht überwinden müssen. Seien wir aber ehrlich – die Ergebnisse die diese Karateka erzielen, werden keinen großen Anforderungen standhalten und ihre Erfahrungen werden wenig bereichernd sein.

  • Für die Ehrgeizigen aber, die durch die Ausübung einer Kampfkunst die versprochene Vereinigung von Körper und Geist zu erreichen versuchen ist es erforderlich, dass ihr Engagement vollkommen und in gewisser Weise auch feierlich ist.
  • In diesem Fall und nur in diesem Fall wird Karate richtig interpretiert.

Aber auch in diesem Stadium sind für die Ausübung des Karate keine außergewöhnlichen physischen Fähigkeiten erforderlich, zumindest nicht mehr als für jeden anderen Sport auch. Wir raten Ihnen jedoch auf alle Fälle, einen Arzt zu konsultieren, denn die auszuführenden Bewegungen sind manchmal sehr heftig.

  • Auch sollte sich eine Person mit Herzbeschwerden damit zufriedengeben, als Zuschauer am Training teilnehmen oder sich streng an die Grundübungen halten, für die kein sehr großer Muskelaufwand erforderlich ist.
  • Von einem bestimmten Alter an, so ab 35 Jahre, sollte man ein weniger heftiges Karate ausüben und sich vor allem auf das Ausfeilen der eigenen Technik konzentrieren.

Man kann sich jedoch trotzdem immer wieder verbessern denn beim Karate gibt es gefahrlose Übungen für die Gesundheit so die Katas, die konventionellen Kämpfe, die Arbeit am Sandsack Hinzukommt, dass man beim Karate seinen Gegner nicht wie im Judo werfen muss, so dass man sich seinem Lieblingssport bis ins hohe Alter widmen kann.

  • Was die Kinder anbelangt, so sollte eine Ausbildung nur eine Vorbereitung auf das spätere echte Karate sein.
  • Sie sollten im Rahmen einer ernsthaften körperlichen Ertüchtigung erfolgen, die wiederum die Erziehung und körperliche Entwicklung vervollständigen sollte.
  • Für die Frauen kann Karate eine Form Selbstverteidigung sein, die sich sehr wirksam erweisen kann.

Aber auch sie sollten ihre Reflexe verfeinern, Präzision und Selbstbeherrschung erlangen. Weiterhin sollte diese Kampfkunst dazu beitrat ihnen körperliche Harmonie eine ideale Linie zu geben. Wenn man sich dem Karate widmen ist es nicht nötig, dass man zuvor einen anderen Sport ausgeübt hat.

Wie schwierig ist Karate?

IST DAS ERLERNEN VON TRADITIONELLEM KARATE SCHWIERIG? Wir machen uns im Karate keinen unnötigen Druck. Der Fortschritt, den man erzielt, in welcher Hinsicht auch immer, hängt immer von einem selbst ab. Das Karatetraining ist äußerst methodisch, ja fast sogar Schritt für Schritt, aufgebaut.

Es haben alle die gleichen Möglichkeiten. Jeder, egal ob jung oder alt, ob dick oder dünn, ob Mann oder Frau, ob sportlich oder nicht, jeder kann Karate lernen. Wirklich jeder??? — Nein, nur jeder der es will!!! Natürlich ist es mit Anstrengungen verbunden. Karate ist wie alles im Leben. Um Fortschritt zu erzielen, muß man auch etwas leisten.

Natürlich wird man schwitzen, natürlich wird man müde werden und es werden auch die Muskeln schmerzen, aber nur in jenem Ausmaß, das man selbst bestimmt. Auf seinem eigenen Weg, den man durch Karate beschreitet, wird man mit der Zeit mehr und mehr das Verlangen haben, mit sich selbst etwas härter umzugehen, bis man schließlich seine eigenen körperlichen und mentalen Grenzen erreicht.

Das wird dann der Anfang sein! Das Limit der mentalen und körperlichen Fähigkeiten ist für uns die Grenze, die von uns zeitlebens getestet und überschritten werden muß. Nein, keineswegs. Es ist nicht immer einfach, wenn man Denkweisen unserer westlichen, modernen und technologisierten Welt verwendet, etwas zu verstehen, was mit diesen Parametern nicht zu erfassen ist.

In unserer Welt ist man es gewohnt, etwas aus einem bestimmten Grund zu machen, einen bestimmten Erfolg zu erzielen (möglichst offensichtlich), eine bestimmte, möglichst kurze, Zeit dafür zu brauchen und ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im Karate funktioniert das nicht.

Im Karate gibt es kein ultimatives Ziel, keine festgelegte Zeitspannen, die es einzuhalten gilt. Karate ist Selbstzweck und kein Mittel zum Zweck. Natürlich muß man auch in diese Denkweise hineinwachsen, deshalb gibt es im Karate ja auch für den Anfänger die verschiedenen Gürtelgrade, mit verschiedenen Farbe etc., die ihm als Motivation dienen kann und soll.

Aber nur am Anfang. Vom Fortgeschrittenen erwartet man sich, daß er für diese Art von Motivation in seinen Gedanken keinen Platz mehr findet, deshalb gibt es später auch nur mehr die schwarze Farbe des Gürtels. Es wäre sicher nicht nachteilig, aber es ist auf keinen Fall eine Voraussetzung.

  1. Du wirst durch das Training lernen japanisch zu zählen und Du wirst die Namen der Kata und der Techniken lernen.
  2. Ein qualifizierter Trainer wird es verstehen, Dich Schritt für Schritt an diese Ziele heranzuführen.
  3. Viele Namen, Ausdrücke und Kommandos brauchen einfach Zeit um sie zu verstehen.
  4. Im Grunde ist die japanische Sprache (so wie wir sie brauchen) sehr einfach und systematisch aufgebaut.

Nur keine Sorge, wenn Du am Anfang vielleicht nicht alles verstehst. Frage Deinen Sensei. Wenn Du vorhast traditionelles Karate zu lernen, ja. Aber diese Frage ist schon fast irrelevant, den Sie entspricht der Frage: «Muss ich jemanden die Hand geben, muss ich grüßen oder muß ich höflich sein, wenn ich in Wien, New York oder London lebe?» Natürlich musst Du das tun, andernfalls wäre das sehr unhöflich.

  1. Vergiss nicht, die Verbeugung ist wie ein Händegeben, ein Gruß, mit keinerlei religiöser oder mystischer Bedeutung.
  2. Also was soll´s, sei nicht ängstlich! Warum willst Du das tun? Wenn Du der Meinung bist Karatetraining ist nur sinnvoll wenn man kämpft, dann ist traditionellen Shotokan-Karate nichts für Dich.

Alle drei Karateelemente sind untrennbar miteinander verbunden:

  1. KIHON : viele Wiederholungen, das Perfektionieren der eigenen Technik, das Beherrschen des eigenen Körpers, die Konzentration auf die noch so kleinste Kleinigkeit und das scheinbar noch so unwichtigste Detail (das es natürlich gar nicht gibt) wird beides, Kata und Kumite, positiv beeinflussen.
  2. KATA : das Perfektionieren von längeren Bewegungsabläufen, die Wiederholungsgenauigkeit, die mentale Vorstellungskraft, die Demonstration und Verkörperung von Etikette, Kampfgeist und Ästhetik.
  3. KUMITE : die unumgängliche Konfrontation mit dem Gegner, die mentale Belastung und das Benötigen von mentaler Stärke, die Kontrolle der Emotionen sowie das Beherrschen und Manipulieren des Gegners.

Alle drei Teile ergeben eine Ganzheit, einen großen Baum mit mächtigen Wurzeln (Kihon), einem kräftigen Stamm (Kata) und einer riesigen Baumkrone (Kumite). Völlig egal, welchen Teil des Baumes man abschneidet, zersägt oder irgendwie anders zerstört, der Baum wird sterben.

  • Weil es eine Zeit dauert, zu lernen sich selbst zu koordinieren und kontrollieren.
  • Da im traditionellen Karate (ITKF) die Techniken mit dem ganzen Körpereinsatz durchgeführt werden müssen, ist die Gefahr der Verletzung am Anfang zu groß.
  • Erst wenn ich mich selbst körperlich und auch geistig kontrollieren kann, kann ich damit beginnen zu versuchen, den Gegner zuerst körperlich und später auch geistig zu kontrollieren.

Erst wenn wir so weit sind, kann man von wirklichem traditionellen Karate sprechen. Es ist eine Art Tradition. Es gibt dafür mehrere Erklärungen. Einerseits hat man durch das barfüßige Training einen besseren Kontakt zum Boden, so daß man jederzeit die Unterlage spüren kann, sich auf diese einstellen und eventuell im Kampf für sich ausnutzen kann.

  • Eine andere Erklärung ist, daß es eine alte japanische Tradition ist, bevor man in ein Haus geht, in dem jemand wohnt, die Schuhe auszuziehen.
  • Außerdem härtet es die Füße ab und stärkt sie.
  • Die Haut wird unempfindlicher und man ist dadurch auch in der Lage mit dem Fuß, während dem Ausführen einer Technik, eine möglichst kleine Trefferfläche zu haben.

Karate ist eine traditionelle Kampfkunst. Traditionell heißt, daß wir dem Wissen und der Erfahrung von vielen Karatemeistern vor uns folgen, um auf ihrem Wissen aufzubauen, um eine Weiterentwicklung unseres Karate-Do zu bewirken. In Japan ist es ganz normal sich zu verbeugen, wenn man jemanden begrüßt, so wie wir jemandem die Hand geben um ihn zu begrüßen.

Jedes Training, jede Kata, jeder Kampf, jede Übung beginnt und endet mit einer Verbeugung als Zeichen des Respekts, der Achtung und der Höflichkeit. Manche Leute neigen dazu, das zu vergessen. Aber das ist als ob man die Essenz des Karate verändert. Das hat nichts mit traditionellem Karate zu tun. «Der Geist des Karate geht ohne Höflichkeit verloren!» — Funakoshi Gichin Es ist nicht mehr als eine alte Tradition, um die Stärke und Richtigkeit der eigenen Technik zu testen.

Es ist also ein Test, nicht mehr. Es wird im Traditionellen Shotokan-Karate nur mehr selten angewendet. Unglücklicherweise ist durch öffentliche Demonstrationen und zur Schaustellung solcher Übungen das Bild gewachsen, daß das alles im Karate ist. Meister Funakoshi schrieb in seinem Buch «Karate-Do Nyumon» zu diesem Thema: «Karate-Do ist eine noble Kampfkunst und der Leser kann sich dessen sicher sein, daß diejenigen, die damit prahlen Bretter oder Ziegel zu zerschlagen oder diejenigen, die damit angeben, rohes Fleisch zerreißen oder Rippen aus dem Fleisch herausreißen zu können wirklich nichts von Karate verstehen.

  • Sie spielen verträumt in den Blättern eines riesigen Baumes ohne auch nur die geringste Ahnung von den mächtigen Ausmaßen des Stammes zu haben.» Dies könnte man als eine Art Begrüßungszeremonie erklären.
  • Das japanische Wort dafür lautet Mokusô, was soviel bedeutet wie «ruhiges Denken», Meditation, Konzentration oder schweigendes Sitzen.

Es wird vor und nach jedem Training der Kampfkünste geübt. Nachdem sich alle Übenden in einer Reihen aufgestellt haben, wird das Kommando «Seiza» gegeben und alle Übenden setzen sich zur stillen Meditation. Es ist von größter Bedeutung, daß die Dauer der Meditation ausreichend ist, bis sich die Schüler der Kampfkünste durch ihre Konzentration auf die Atmung miteinander in Einklang gebracht haben.

Die Meditation am Anfang und am Ende jeder Übungstunde ist ein entscheidender Faktor im Fortschritt der Übenden auf dem Weg (Do). BUDO ist der Überbegriff für japanische Kampfkunstmethoden (Karate-Do, Judo, Aikido, Kendo etc.), die sich unter dem Aspekt des Weges (Do) aus dem Bujutsu (Techniken des Krieges) entwickelten.

Als tödliche Kampfmethoden haben sich die Techniken des Bujutsu über Jahrhunderte hinweg geformt, doch erst durch ihre Verbindung zum Zen (Anfang des 17. Jahrhunderts) erhielten sie ihren ethischen bzw. philosophischen Inhalt und konnten sich zum Budo (dem Weg des Kriegers) formen.

  • Das Wort Budo besteht aus zwei chinesischen Charakteren, Bu, das soviel bedeutet wie «etwas zu stoppen», einen Konflikt zu stoppen und Do, ein Weg oder eine Lebensphilosophie.
  • Mit den Worten von Meister Funakoshi: «Da Karate-Do auch Budo ist, sollte man dies auch stets bedenken und die Fäuste niemals unachtsam einsetzen».

Die Psychologie des Budo zielt, nachdem vorher mehrere Bewußtseinsebenen durchschritten wurden, letztlich auf ihre höchste Herausforderung: auf das Akzeptieren der Unvermeidbarkeit des eigenen Todes. Die jahrelange, praktische Auseinandersetzung mit dem Tod und den damit zusammenhängenden Themen bewirkt im Übenden einen ausgeprägten Sinn für Realitäten im gegenwärtigen alltäglichen Leben und verändert seine Haltung in Bezug auf sich selbst, auf den anderen und das Leben selbst.

  • Das Wort KARATE ist aus zwei Wortstämmen geformt.
  • Der erste, Kara (leer, früher China), und der zweite, te (Hand), wobei das Wort Kara viele Definitionen und Bedeutungen kennt.
  • Die Bedeutung des Wortes Kara als «leer» ist sehr subtil und die wohl am ehesten zutreffende, denn durch das Üben von Karate, lernt man unter anderem Techniken zur Selbstverteidigung, weshalb keine Waffen, außer dem eigenen Körper gebraucht werden.

Eine andere Bedeutung des Wortes «leer» ist die geistige Leere. So wie ein Spiegel ohne zu verzerren sein Bild reflektiert oder so wie ein stilles und ruhiges Tal das Echo wiedergibt, so soll derjenige der Karate-Do studiert seine Gedanken und sein Bewußtsein von Selbstsucht und anderen negativen Einflüssen leeren, denn nur mit selbstloser Einstellung und reinen Gedanken kann er wirklich verstehen, was er durch Karate erhält.

  1. Eine andere Bedeutung die Meister Funakoshi dem Wort Kara gegeben hat, ist das unaufhörliche Streben nach innerer Bescheidenheit und äußerem entgegenkommenden und offenherzigem Handeln, das als innere Leere oder Fehlen von Egoismus gedeutet werden kann.
  2. Meister Funakoshi sprach auch von der elementaren Form des Universums, das doch auf eine gewisse Art als Leere (kara, ku) gesehen wird, doch diese Leere ist gleichzeitig auch ihre eigene Substanz.

Das Kara des Karate-Do ist also viel mehr als Selbstverteidigungstechnik, daher ist die erstgenannte Definition eigentlich ein Schuß, der weit an der wirklichen Essenz des Karate als Philosophie vorbeigeht — eine Philosophie, die innerer Werte wie Menschlichkeit und Suche nach Perfektion des Charakters.

Bevor Karate in Japan eingeführt wurde, als es also noch vorwiegend auf Okinawa geübt wurde, trainierte man im Hakama (lange, weite, meist schwarze Hosen). In Japan wurde dann später, inspiriert vom Judo, eine weiße «Uniform» bestehend aus einer Jacke und einer Hose eingeführt. In japanischer Sprache heißt diese Kleidung Karate-Gi.

Der traditionelle Karate-Gi ist weiß. Ich halte mich natürlich auch in dieser Hinsicht an meinen Sensei Hidetaka Nishiyama 9. Dan, der sagt: «In Japan wurden immer die weißen Uniformen verwendet, weil in den Philosophien der traditionellen Kampfkünste Reinlichkeit bedeutsam ist, denn diese symbolisiert geistige Reinheit.

  1. Ein Samurai mußte immer rein in seinen Gedanken, Körper und (Kampf)Geist sein.
  2. In einer Konfrontation oder Shiai wird mein Gegner zu meinem Sensei und auch umgekehrt werde ich zu seinem Sensei, und so müssen wir uns gegenseitig respektieren.
  3. Respekt jedoch beginnt mit gutem Benehmen und Sauberkeit (Reinheit).» Shomen ist die Hauptseite des Dojos, die Seite auf die man blickt.

Es beinhaltet meist das Kamidana, ein kleiner Shinto Schrein, und die Fotografien der Meister und Senseis, im Falle des Traditionellen Karate Meister Gishin Funakoshi und Meister Hidetaka Nishiyama. Sho bedeutet wahr, rein oder aufrichtig und men bedeutet Gesicht.

  1. Das Wort Shotokan ist aus drei Charakteren in der japanischen Sprache aufgebaut.
  2. Das Sho ist vom Wort Matsu abgeleitet und ist das Wort für den Pinien-Baum.
  3. To ist das Wort für Wellen.
  4. Pinienwellen ist also die wörtliche Übersetzung, die versucht einen Denkanstoß zu geben, so wie das japanische Wort Kani einen Denkanstoß gibt: Das Rauschen, das durch den Wind und die Piniennadeln entsteht, wenn der Wind durch die Baumwipfel der Pinienbäume bläst, ähnelt sehr stark dem Geräusch von Wellen die ans Ufer strömen (horche vielleicht das nächste mal, wenn Du im Wald bist).

Der Begründer des heute bekannten Karate Funakoshi Gichin gebrauchte den Namen Shoto als ein Pseudonym, wenn er seine Gedichte und Kalligrafien signierte. Die Bedeutung von Kan ist Haus, Gebäude, oder Dojo (Trainingsraum), so daß Shotokan das Wort für das Hombu-Dojo (Haupt-Dojo) von Funakoshi Gishin ist.

Muss es einen Zweck, einen Grund oder eine Absicht geben? Wir müssen in unserer materialistischen Kultur sehr vorsichtig mit dem Glauben umgehen, daß alles einen materialistischen Zweck hat. Nein im Ernst, die Gründe warum jemand Karate betreibt sind von Mensch zu Mensch verschieden. Manche machen es, damit sie lernen sich zu verteidigen und sie werden sicherlich eine Menge darüber lernen.

Die beste Selbstverteidigung ist noch immer, wenn man von Anfang an Problemen und gefährlichen Situationen aus dem Weg geht. Andere wollen ihre physische und psychische Kondition verbessern und wieder andere wollen Pokale und Medaillen gewinnen. Einige wenige werden womöglich Karate lernen, um sich selbst besser kennenzulernen.

  • Wie anfänglich erwähnt gibt es viele Ansichten und Absichten und ohne diese zu bewerten, sind sie auch akzeptabel so lange man sich im richtigen moralischen Rahmen bewegt.
  • Im Laufe der eigenen Weiterentwicklung ist es durchaus begrüßenswert, wenn sich Ansichten, Absichten und Meinungen ändern und sich weiter modifizieren, denn das ist ein Zeichen, daß man sich weiterentwickelt — man hat begonnen zu lernen und oft auch zu verstehen.
See also:  Woher Kommt Samsung?

Der 9. Dan, wobei nur bis zum 5. Dan Prüfungen abgelegt werden müssen. Diese Prüfungen haben den Sinn, die Technik, also die technischen Fertigkeiten zu kontrollieren und zu bewerten. Bei höheren Graduierungen wird einem der Grad aufgrund persönliche Leistungen im Karate-Do, also zur Meisterung der Charakterentwicklung und der Verkörperung des Karate-Do verliehen.

Das ist eine sehr schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe, denn es ist nicht immer leicht den Fortschritt im Sinne des DO von jemanden zu messen. Im allgemeinen könnte man sagen, daß bis zum 5. Dan technische Fertigkeiten bewertet werden, danach die mentalen Fertigkeiten. Das Dojo ist der «Platz der Erleuchtung».

Es ist die Örtlichkeit an der man versucht dem Karate-Do zu folgen. Das kann ein eigenes Haus, ein Turnsaal, die Natur etc. sein. Der Kiai ist der Kampfschrei, der durch das explosive Ausatmen bei der Körperanspannung im Moment des Treffens ausgeführt wird.

Wichtig ist, daß man sich bei der Durchführung einer Technik mit einem Kiai (besonders im Kihon) der Effektivität der Technik bewußt wird, da eine richtige Karatetechnik immer mit einem Kiai und mit der richtigen mentalen Vorstellung durchgeführt werden soll. (Ki, die innere körperliche und mentale Energie und Kraft; ai — treffen, aufeinandertreffen).

Kiai ist im Vergleich zu Aiki die verkehrte Zusammensetzung zwischen Ki (Energie) und Ai (Harmonie) und bezeichnet das aktive Prinzip des Universums, also das in Aktivität umgesetzte Aiki. Kiai und Aiki sind dementsprechend eng miteinander verwandt und bezeichnen dasselbe Prinzip.

  1. Aiki ist passiv und wirkt im «Nichttun», während Kiai das Wirken der Natur im aktiven Handeln verkörpert.
  2. Der geistige Aspekt des Kiai umfaßt einen Zustand der Bereitschaft (Zanshin), der besonderen geistigen Wachheit, die auf jeden plötzlichen Angriff unmittelbar reagieren kann.
  3. Es ist ein Zustand so hoher Energie, daß der Schrei ganz spontan hervorbricht.

Daher kann der Kiai auch wirkungsvoll verwendet werden, um das eigene Maß der Bereitschaft zu steigern. Muß ich unbedingt den Kiai machen? — Ja. Das Makiwara ist ein Schlagpfosten. Es ist normal Bestandteil jedes Dojos. Es wird gebraucht, um Schlagtechniken wie Faußtöße, Handkantenschläge, Ellbogentechniken oder Fußtritte zu trainieren.

  1. Es besteht aus einem Holzpfosten und einer gepolsterten Schlagfläche.
  2. Beide Elemente können aus verschiedenen Materialien bestehen.
  3. Das originale Makiwara besteht aus einem Bambuspfosten und gebundenem Reisstroh.
  4. Maki bedeutet gebunden und wara heißt Reisstroh.
  5. Das Makiwara ist ein guter Lehrer, denn es zeigt jeden Fehler gut auf und es dient zum Abhärten des Körpers und zur Entwicklung von Kraft und Energie beim Durchführen der Technik.

Der schwarze Gürtel ist ein Stück schwarzer Stoff in der Form eines langen Gürtels. Die richtige Frage sollte wohl eher lauten: «Was repräsentiert der schwarze Gürtel» und das bedarf einer längeren Erklärung. Als Meister Funakoshi Gichin Karate nach Japan brachte, gab es keine verschiedenen Gürtel.

  • Als er 1932 verschiedene Stufen im Karate einführte, die an das Graduierungssystem des Judo angelehnt waren, entstand auch ein Gürtelsystem im Karate.
  • Zu diesem Zeitpunkt gab er all seinen fortgeschrittenen Schülern einen schwarzen Gürtel.
  • Der schwarze Gürtel repräsentiert den Zeitpunkt, an dem man die Techniken gut genug gelernt hat, um mit dem wirklichen Karatestudium zu beginnen.

Also eines Tages wirst vielleicht auch Du einen schwarzen Gürtel bekommen und bereit sein um neu zu beginnen. Im traditionellen Shotokan-Karate gibt es 9 Dan (Schwarzgurte), wobei bis zum 5. Dan eine Prüfung abgelegt werden muß. Aber es gilt einige Hürden (sprich Prüfungen) zu meistern bevor man zum schwarzen Gurt (Dangrad — Shodan) antreten darf.

  1. Die Graduierungen die dem Dan vorausgehen sind die sogenannten Schülergrade (Kyugrade).
  2. Diese sind der 9.
  3. Yu (Weißgurt), 8.
  4. Yu (Gelbgurt), 7.
  5. Yu (Orangegurt), 6.
  6. Yu (Grüngurt), 5. Kyu (1.
  7. Blaugurt), 4. Kyu (2.
  8. Blaugurt), 3. Kyu (1.
  9. Braungurt), 2. Kyu (2.
  10. Braungurt), 1. Kyu (3.
  11. Braungurt).
  12. Sen heißt «zuvor oder zuerst», Sei bedeutet «Leben, Geburt oder gelebt».

Also ist ein Sensei jemand der etwas vor Dir gemacht, gelernt oder erfahren hat. Er ist den Weg, den Du jetzt planst zu gehen vor Dir gegangen, er kann Dir sagen was zu tun ist. Allgemein und dadurch nicht ganz richtig könnte man sagen er ist eine Art Lehrer, im Karate normalerweise der Chefinstruktor des Dojos von dem Du lernen sollst und von niemandem anders.

Der Begriff wird jedoch auch für andere hohe Ränge gebraucht z.B. Professoren, Ärzte, Meister. Das Gegenteil zu Sensei ist Gakusei (Student, Studierender) oder Deshi (Schüler, Lehrling). Der Meister, in Japan Sensei genannt, hat in den asiatischen Kulturen eine andere Bedeutung als in Europa. Dort ist er nicht derjenige, der einem Schüler Wissen oder Können vermittelt, sondern derjenige, der den Weg zeigt.

Dazu bedient er sich einer Kunst (Jutsu), deren Ziel jedoch über das Erlernen der Formen hinaus in einer inneren Auseinandersetzung besteht, woraus die Möglichkeit zum Weg entsteht. Die Lehre eines Meisters ist daher jenen Menschen unzugänglich, die nur die Form wollen.

Arate-do ist eine Kampfkunst, die auf Okinawa, einer Insel, die den japanischen Hauptinseln vorgelagert ist, begründet wurde, und durch Meister Gichin Funakoshi in eine Art «Lebensweg» erweitert wurde. Bevor diese Modifikationen entstanden, war es bloß eine Gruppe von Techniken, die es erlaubte sich ohne Waffen, nur mit dem eigenen Körper zu verteidigen.

Es war also so, daß die Hauptentwicklung in Okinawa und später in Japan erfolgte, jedoch gab es auch einen erheblichen chinesischen Einfluß in der Entwicklung dieser Kunst. Meister Funakoshi, der von den traditionellen Kampfkünsten Japans wie z.B. dem Kyudo, Kendo oder Judo sehr angetan war, modifizierte Karate, so daß man von diesem Augenblick an von Karate-jutsu sprechen konnte, eine Kampfkunst, die philosophische Aspekte mit in den Vordergrund stellte.

Dadurch wurde die Grundlage geschaffen, daß Technik, Ethik und Etikette vom Schüler mit ins tägliche Leben genommen werden konnten, und das ist der Grund, warum Karate-Do eine Art Lebensweg ist (Do bedeutet Weg od. Richtung der Straße). Gichin Funakoshi kombinierte sozusagen die Karatetechnik mit dem Budo (Weg der Kampfkünste), indem er die Essenz des Budo ins Herz des Karate verpflanzte.

Shotokan ist ein Karate-Stil, der nicht Sieg oder Niederlage in den Vordergrund stellt, sondern die Vervollkommnung des Charakters. Shotokan-Karate wurde wesentlich von Meister Gichin Funakoshi, der als Begründer des heute bekannten Karate gilt, Meister Yoshitaka (Gigo) Funakoshi und Meister Hidetaka Nishiyama entwickelt und beeinflußt.

  • Traditionelles Shotokan-Karate wird weniger als Sport betrieben, sondern es wird darauf abgezielt, unsere geistigen und körperlichen Möglichkeiten zu erweitern und zu verbessern.
  • Es steht ganz im Zeichen einer Budo-Kunst und als solche ist es, durch studieren und praktizieren von Karate als DO (jap.
  • Weg), ein Lebensweg, ein Lebensstil oder eine grundlegende Lebensphilosophie, welche an der persönlichen Entwicklung des Übenden und die Entwicklung von innerer Energie, KI des Übenden interessiert ist.

Die Techniken und Bewegungsabläufe folgen den natürlichen Gesetzen, sie sind voll von Vitalität und Energie, obgleich immer die Prinzipien von Harmonie und Entspannung angewandt werden, um den Einsatz von roher Kraft zu vermeiden. Wenn man lernt all die Möglichkeiten zu nutzen, die einem Traditionelles Shotokan-Karate bietet, dann wird die Größe, die Kraft und das Gewicht des Gegners irrelevant.

Das ist auch der Grund, warum Karate kein Sport im herkömmlichen Sinne ist, da Sport alleine zu sehr die physischen Aspekte (Kraft, Kondition, Athletik usw.) hervorhebt. Aus der Tradition dieser Kampfkunst ergibt sich bereits, daß im Karatetraining nicht nur Techniken gelehrt werden, sondern auch grundlegende ethische Werte wie z.B.

Respekt, Aufrichtigkeit und Toleranz. Diese und viele andere Aspekte zeigen, daß Traditionelles Shotokan-Karate den Fortschritt auf allen menschlichen Ebenen, nicht nur der körperlichen, fördert. Es gibt:

Gohon — Kumite: Fünf — Schritte — Kampf
Sanbon — Kumite: Drei — Schritte — Kampf
Kihon — Ippon — Kumite: Ein — Schritt — Kampf
Jyu — Ippon — Kumite: Ein — Schritt — (Halb)Freikampf
Jiyu — Kumite: Freikampf

Das sind Eisensandalen oder Eisenklötze. Sie werden traditioneller Weise dazu verwendet die Beine und die Hüften des Karateka zu stärken. Sie wiegen ca.4 — 5 Kilogramm pro Stück. Da traditionelles Karate, wie wir es in der ITKF von Sensei H. Nishiyama lernen, eine traditionelle Kampfkunst ist, verwenden wir auch aus Gründen der Realitätsbezogenheit keine Schutzausrüstung bis auf den Tiefschutz bei Männern.

Diese Maßnahmen sind im ITKF-Wettkampf vorgeschrieben. Man kann auch einen Zahnschutz verwenden. Alle anderen Schutzausrüstungen wie Handschuhe, Handschützer, Unterarmschoner, Schienbeinschützer, Kopfschutz etc. sind verboten, da wir nicht Eishockey oder Rugby spielen sondern Karate betreiben. Kein Spiel spielen, sondern eine Kampfkunst vollführen.

Der Kohai ist der Jüngere und Unerfahrenere, der dem Sempai in der Sempai/Kohai Beziehung folgt. Das Verhältnis Sempai/Kohai durchzieht die gesamte Gesellschaftsstruktur Japans. Überall dort, wo sich zwei Menschen in gegenseitiger Abhängigkeit begegnen, gibt es einen Jüngeren (Kohai) und einen Älteren (Sempai).

  1. Aber auch ohne gegenseitige Interessensbindung besteht dieses Verhältnis zwischen zwei Menschen allein aufgrund des Alters.
  2. Der Sempai muß nicht unbedingt der Lehrende sein.
  3. Ihm wird jedoch von der Gesellschaft in einem gewissen Sinn die Verantwortung für die Handlungs- und Verhaltensweise des Jüngeren zugewiesen.

Für schlechte Verhaltensweisen des Jüngeren fühlt sich der Sempai verantwortlich und kann vor seinen Mitmenschen das Gesicht verlieren. Der Sempai (jap. Der Ältere) ist der Vorsteher der Schüler. Er kann auch Übungsleiter sein, leitet selbst Trainingsstunden und hat Lehrerfunktion.

In der japanischen Kultur ist der Sempai aber der Mentor. Die Antwort auf diese Frage ist eine gute Möglichkeit mit vielen Vorurteilen endlich aufzuräumen. Faktum ist, daß die meisten anderen Sportarten in Bezug auf Verletzungen wesentlich gefährlicher sind als Karate. Statistiken beweisen das hinlänglich.

In der Zeit meines bisherigen Karatebetreibens hatte ich noch nie eine schwerwiegende Verletzung. Es hängt natürlich auch davon ab, was man als eine Verletzung bezeichnet. Die Wahrheit ist, daß es viel häufiger vorkommt, daß sich Karateka bei anderen, sog.

  1. Ausgleichssportarten verletzen.
  2. Es hängt natürlich auch davon ab, wie oft man trainiert.
  3. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit sich zu verletzen natürlich größer, wenn man häfiger trainiert.
  4. Leine Verletzungen wie z.B.
  5. Blaue Flecken», Abschürfungen oder Verstauchungen können, wie auch in jedem anderen Sport, auftreten.

Sie sind jedoch im Traditionellen Shotokan-Karate sehr selten. Die Erfahrung zeigt, daß man sich am Anfang leichter und auch häufiger verletzt, obwohl man zu Beginn doch oftmals nicht so häufig und so hart trainiert. Warum? Die Antwort ist denkbar einfach.

In jedem Sport ist die Verletzungsgefahr besonders dadurch erhöht, daß man sich selbst schlecht einschätzen kann, sich dadurch zuviel zumutet und dadurch oftmals über die individuellen körperlichen Leistungsgrenzen geht, weil man sie nicht erkennt. Das geht oft gut, manchmal jedoch nicht. Ein etwas fortgeschrittenerer Karateka weiß genau, was und wieviel er machen kann.

Dadurch, daß man besonders am Anfang vieles schnell erreichen möchte, ist die Verletzungsgefahr bei nicht Geübten erhöht, da der Körper längere Zeit braucht, um sich auf neue Belastungen einstellen zu können. Bis sich der Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bänder etc.) auf diese Bewegungsmuster einstellen kann, sollte man sich deshalb selbst die Chance geben, Übungen und Techniken langsam und systematisch zu lernen.

  • Ein Ratschlag, den sich auch so manche Trainer hinter die Ohren schreiben sollten.
  • Das Faktum, daß Karate im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten eine Kampfkunst ist und deshalb auch, wenn auch nicht von Anfang an, aus Kumite besteht, hat gezeigt, daß durch den Kampf mit dem Gegner es zu keiner Erhöhung des Verletzungsrisikos kommt.

Es gibt absolut kein Alterslimit. Jeder, der Karate lernen möchte, kann das auch tun. Das Alter ist niemals das Problem, das Problem ist die Einstellung. Viele Leute glauben, daß sie zu alt sind, doch das stimmt nicht. Aus eigener langjähriger Erfahrung kann ich das behaupten.

  1. Das älteste Mitglied in unserem Dojo ist 65 Jahre alt und voll motiviert.a Natürlich wird es mit zunehmenden Alter länger dauern, um sich zu erholen und einen gewissen Grad an Flexibilität zu erreichen, aber es gibt keinen Grund sich zu sorgen.
  2. Das Training wird an die jeweiligen persönlichen Möglichkeiten angepaßt.

Es gibt keinen Grund sich selbst zu streßen. So lange wie Du brauchst, um ins Geschäft zu gehen und ihn zu kaufen, nein im Ernst: Es hängt wiederum davon ab, wieviel man trainiert und lernt — je nach Einsatz von vier Jahren bis nach oben hin offen. Ich las einmal eine Geschichte in der geschrieben stand: «Wenn Du mit einem Auge immer Dein Ziel anvisierst, dann hast Du nur mehr ein Auge, mit dem Du siehst wohin Du gehst.» Ich glaube das trifft ganz besonders auf Karate zu.

  • Wir müssen lernen, ohne einer materialistischen Zielsetzung, ohne speziellem Interesse außer dem, Karate als einen Selbstzweck und nicht als ein Mittel zum Zweck zu verstehen und zu studieren.
  • Auf diesem Weg wirst Du Deine Ziele automatisch und vielleicht sogar unbewußt erreichen, ohne daß Du sie anstrebst, sie sind unumgänglich, wenn Du Dich aufrichtig bemühst und Du Dich in Deinem täglichen Training selbst stellst.

Sie können von einer Stunde (15 Minuten aufwärmen und stretching; 45 Min. Karate) bis zu drei Stunden dauern. Es wird natürlich niemand gezwungen, alle Trainingsstunden mitzumachen. Wenn Du aus konditionellen oder anderen körperlichen Gründen heraus das Training nicht ganz beenden kannst, wird Dich niemand daran hindern Dich auszuruhen.

Das andere Extrem ist jedoch, wenn Leute ins Training kommen oder das Training beenden, wann immer Sie glauben. Das willkürliche und oftmalige Betreten oder Verlassen des Dojos nach eigenem Ermessen liegt nicht im Sinne eines qualifizierten Karatetrainings und ist zu unterlassen, schließlich stört das ja auch die anderen.

Ein guter Anfang wäre zu Beginn ein wöchentlicher Trainingseinsatz von ca.3 — 5 Stunden. Wenn die physische und mentale Kondition besser wird, kann man beginnen die Trainingseinheiten zu erhöhen. Zuviel Trainingseinheiten vor allem am Anfang erhöhen massiv das Verletzungsrisiko.

  • Um körperliche und mentale Überlastungen zu vermeiden sollten alle Karateka danach trachten, zwischen den Trainingseinheiten ihrem Körper Möglichkeit zur Entspannung und Regeneration zu geben.
  • Lockeres Laufen, lockeres Bewegen der Gelenke, viel Flüssigkeit trinken, ausgeglichene Ernährung, Sauna oder Dampfbad, Massagen, Whirlpool etc.) Dein ganzes Leben! Wenn man Karate wirklich ernsthaft betreibt und versteht, werden Fragen dieser Art bedeutungslos.

Es gibt keine definitive Zeitspanne, so daß man sagen könnte «trainiere ein Jahr und Dir kann nichts mehr passieren». Der Trainingserfolg und somit auch die Fähigkeit der Selbstverteidigung hängt vom persönlichen Trainingseinsatz ab. Du wirst auch sehr bald folgendes bemerken: je mehr Du trainierst, desto mehr Fehler entdeckst Du an Deinem Karate.

  • Du wirst nie zufrieden sein und Du wirst vielleicht nie das Gefühl haben «unbesiegbar» zu sein.
  • Das ist keine Schwäche.
  • Ganz im Gegenteil ist es eine Erfahrung und eine Einstellung, die zeigt, daß Du lernst und daß Du Dich kritisch einschätzen kannst.
  • Viele «Hobbykampfsportler» erreichen dieses Stadium nie.

Sie sind zufrieden mit dem was Sie können und fühlen sich anderen immer überlegen. Dabei bemerken Sie jedoch nicht, daß sie nur an der Oberfläche kratzen. Wie auch immer, einige Übende werden schneller Fortschritte erzielen, andere werden sich nie verteidigen können.

  1. Aratetrainer oder andere sogenannte Kampfsportexperten, die etwas anderes versprechen, sind unseriös.
  2. Sie erwecken im Übenden Hoffnungen und Vorstellungen, die er nicht erreichen kann und das alles nur, um sich selbst oder ihre Schule gut zu vermarkten.
  3. Eine sehr zweifelhafte Motivation.
  4. Es kann hin und wieder vorkommen, daß man den einen oder anderen «blauen Fleck» davonträgt, doch das bewegt sich alles im leicht erträglichen Rahmen.

So wie man nicht das Schifahren auf der Buckelpiste lernt, so beginnt man auch nicht im Karate mit dem Freikampf, sondern man lernt Schritt für Schritt zu kämpfen. Durch das sehr hohe Maß an Kontrolle der eigenen Technik und der Kontrolle des Gegners kommt es so gut wie nie zu schwereren Verletzungen im traditionellen Karate.

Außerdem wird der eigene Körper einerseits im Laufe der Zeit mehr und mehr abgehärtet und andererseits, da Verletzungen immer das Resultat schlechten Timings und der eigenen Unachtsamkeit sind, lernt man durch das Training, den Gegner nicht zu blocken und Kraft gegen Kraft einzusetzen, sondern die leeren Räume, mentales und physisches Kyo sowie alle anderen mentalen und körperlichen Schwachstellen des Gegners auszunützen.

Mit dem Respekt und der Höflichkeit, die Du jedem anderen Menschen auch entgegenbringen solltest, der in etwas mehr Erfahrung und Wissen hat als Du selbst. Jeder wahre Sensei wird sicherlich keine besondere Behandlung erwarten und wird wahrscheinlich eine sehr nahbare und freundliche Person sein.

  • Dies ist sehr verschieden.
  • Ich kann nur sagen wie es im traditionellen Shotokan Karate nach dem System von Sensei Nishiyama (ITKF) und somit auch in unserem Dojo und Verband (ÖTKV) üblich ist.
  • Ungefähr 1/3 Kihon, 1/3 Kata und 1/3 Kumite.
  • Aber es besteht natürlich auch die Möglichkeit Trainingseinheiten abzuhalten, die nur einen der Teile (nur Kata, nur Kumite oder nur Kihon) zum Inhalt haben.

Ja. Es hängt davon ab, was Du erreichen willst. Die obskure Behauptung, daß Krafttraining mit Kampfsport nicht vereinbar sei, ist einfach falsch. Aber es ist wichtig, sich durch das Hanteltraining die eigene Beweglichkeit und Flexibilität nicht zu zerstören.

Deshalb nach jeder Übung dehnen. Wichtig und ratsam wäre es, sich im Trainingsaufbau von einem Fachmann beraten zu lassen, um einen gezielten Trainingsaufbau zu gewährleisten. Laufen besonders Sprint-Intervalltraining ist sicher gut für Karateka, da im Karate die Beinarbeit und Explosivität der Bewegungen sehr wichtig ist.

: IST DAS ERLERNEN VON TRADITIONELLEM KARATE SCHWIERIG?

Welche Sprache spricht man bei Karate?

Die Verbreitung des Karate von Okinawa aus, welches heute zu Japan gehört, hat zur Folge, dass die Begriffe und Zeichen der japanischen Sprache entstammen. Es existieren zwar Übersetzungen für die Karate Begriffe, aber die Kenntnis der Namen in der Originalsprache ist eine Bedingung für Training und Prüfungen.

See also:  Woher Kommt Ein Zu Hoher Kreatininwert?

Warum sagen Kampfsportler OSS?

Was bedeutet für mich „Oss» und wie wird es verwendet? Das Grusswort „Oss» wird heutzutage in der ganzen Shotokan Karate-Welt verwendet. Es gilt als eine universelle Begrüssungsart. Sein Ursprung ist japanisch. So heisst „Oss» im alltäglichen japanischen Gebrauch „Hallo», „Guten Tag», „Freut mich dich kennen zu lernen», etc.

  1. Im Budokunst-Kreisen wird es in der Regel als „Ich habe verstanden» oder „Dankeschön» interpretiert.
  2. Damit aber „Oss» richtig angewendet wird, sollte es aus dem Unterbauch laut ausgesprochen werden, während zur gleichen Zeit der Oberkörper steif mit gerade gestrecktem Rücken, leicht nach vorne gebeugt wird.

Somit zeigt man dem gegenüber Respekt, Vertrauen und Aufrichtigkeit bzw. Freundlichkeit. Im japanischen steht „Oss» unter anderem für Fortschritt und Ausdauer oder auch Festigkeit. Es schreibt sich mit chinesischen Zeichen. Das erste Zeichen davon trägt die Bedeutung der Weitsichtigkeit und des Kampfgeistes.

Je nach Situation bedeutet es sogar auch voranstrebend oder die treibende Kraft. Das zweite Zeichen bedeutet, dass man mit Willenskraft alles erreichen kann. Selbst wenn man weiss, dass die Hindernisse sehr schwer zu überwinden sind. Es steht auch dafür, dass man sich nach einer Niederlage nicht unterwirft sondern stets darüber ist.

Mit der Jugend kommt auch eine grosse physische und geistige Kraft, welche Hindernisse und Schwierigkeiten leicht bewältigen kann. Doch ohne tägliches Training ist diese Kraft kaum nutzbar. In Japan sagt man oft, ein unlackierter Diamant glänzt nicht. Ohne Fleiss und Anstrengung werden Fähigkeiten nicht gebildet und veredelt.

  1. Dem entsprechend auch nicht nutzbar gemacht.
  2. Die Begrüssungsart „Oss» erinnert die jungen Menschen an das täglich wichtige Training einerseits, anderseits gibt es die mentale Kraft und den Mut für die Praktizierung des Trainings.
  3. Ich hörte, dass man „Oss» erstmal in der japanischen Marine-Akademie verwendet hat.

In Japan wurde diese Begrüssung in manchen Orten verboten, weil es zu Missverständnissen kam. Ich denke und glaube deshalb, weil manche Karateka’s „Oss» in Turnieren und sonstigen Orten schreiend und wiederholend zu viele Mal verwendet haben. Das Wort „Oss» sollte nicht überall und immer angewendet werden.

  • Es sollte nicht missbraucht werden.
  • Ich erwarte von jedem, der die Begrüssung „Oss» verwendet, dass er sich um die richtige Betonung und Haltung mit Sorgfalt bemüht.
  • Auch der Geist und die Seele sollten reif sein.
  • Mit einem angezogenen Kinn, gerade Oberkörper und einem leichten sich nach vorne Verbeugen, spricht man „Oss» aus dem Unterbauch aus.

Die Bewegung, Atmung, Aussprache, konzentrierter Geist und durch Miteinbezug der Spannung des Zwerchfells, wird es kraftvoll und korrekt ausgesprochen. Ähnlich wie dem Prinzip Ying (Negative, dunkel, weiblich) und Yang (Positiv, hell, männlich), kann man die Betonung bzw.

Wer war der Erfinder von Karate?

Ursprung und Philosophie — Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa zum Jahr 500 n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.

Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider.

Übersetzt bedeutet «Karate-Do» so viel wie «der Weg der leeren Hand». Im wörtlichen Sinne heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das «Kara» (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.

Wie viele Gürtel gibt es in Karate?

Allgemeines — Seit Kanō Jigorō 1895 die Kyū-Grade – in Anlehnung an das deutsche Schulsystem des 19. Jahrhunderts – in die Kampfkunst Judo einbrachte, wird die Klassenhierarchie (lat. Sexta, Quinta, Quarta, Tertia, Sekunda und Prima) in der Abfolge der Kyū ausgedrückt.

  • So werden die Kyū mit abnehmender Nummer gesteigert.
  • Ein Anfänger würde – abhängig von der Kampfkunst – mit dem 9.
  • Yū beginnen und nach einer bestandenen (Gürtel-)Prüfung mit dem 8.
  • Yū ausgezeichnet. Der 1.
  • Yū ist der am weitesten fortgeschrittene und höchste Schülergrad und der letzte vor dem 1.
  • Dan, dem ersten Meistergrad.

In vielen Kampfkunstarten werden die Kyū-Grade durch farbige Gürtel (jap. Obi ) gekennzeichnet. Dabei trägt jeder Neuling einen weißen Gürtel und die Fortgeschrittenen mit höheren Kyū-Graden erhalten nach bestandener Prüfung Gürtel festgelegter Farben.

Abhängig von der Abstufung in der jeweiligen Kampfkunst kann es ein gelber, oranger, grüner, blauer, violetter, roter oder brauner Gürtel sein. Die Kyū-Abstufungen sind jedoch nicht einheitlich (siehe unten) und es gibt teilweise große Unterschiede nicht nur zwischen einzelnen Kampfkünsten, sondern auch zwischen Verbänden derselben Kampfkunst.

Weiterhin gibt es Kampfkünste beziehungsweise Verbände die auf eine optische Differenzierung der Schülergrade verzichten, sodass Angehörige aller Schülergrade entweder ausschließlich weiße Gürtel tragen, die Gürtelfarbe keine Rolle spielt oder ein Gürtel nicht zur Kleidung der Kampfsportart gehört.

Wie heißt der Lehrer bei Karate?

— Sensei, ausgesprochen sen-say, ist in seiner grundlegendsten Bedeutung ein allumfassendes japanisches Wort für einen Lehrer. Dies gilt für Lehrer von der Grundschule bis hin zu Universitätsprofessoren. Es schließt auch Lehrer wie Tanzlehrer und Ausbilder in einem Karate-Dojo oder einer Kampfsportschule ein.

Das Wort „sensei» wird jedoch immer aus der Perspektive des Schülers oder Auszubildenden verwendet. Eine Person würde sich selbst niemals „sensei» nennen. Stattdessen würde sie die Berufsbezeichnung für ihren Beruf verwenden, z.B. kyoushi (教師) für einen Lehrer. Das liegt daran, dass „sensei» im Japanischen ein Titel ist, mit dem man jemanden anspricht, der ein Meister seines Fachs ist oder einen speziellen Abschluss hat, z.B.

Ikebana-Lehrer (traditionelles Blumenarrangement), Ärzte und sogar Rechtsanwälte. Wenn du also in Japan einen Arzt aufsucht, würdest du Doktor Yamada mit „Yamada-sensei» ansprechen.

Wer war der Erfinder von Karate?

Ursprung und Philosophie — Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa zum Jahr 500 n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.

  1. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung.
  2. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.
  3. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider.

Übersetzt bedeutet «Karate-Do» so viel wie «der Weg der leeren Hand». Im wörtlichen Sinne heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das «Kara» (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.

Wer hat den höchsten Dan in Karate?

Im Karate werde die unterschiedlichen Klassen ( Kyu ) der Schüler durch die Farbe Ihres Gürtels ( Obi ) gekennzeichnet. Diese Farben haben jedoch nicht die gleicher Bedeutung. Im Allgemein gilt aber, das der weiße Gürtel die unterste Klasse darstellt.

Um so höher die Klasse, umso dunkler wird der Gürtel — bis hin zum schwarzen Gürtel, dem Meistergrad ( Dan ) Die Meistergrade sind noch unterteilt in 1. bis 10. Dan, Wobei der Gürtel bis zum 9. Dan schwarz ist. Der Gürtel der wenigen Träger des 10. Dan ist rot-weiß, Folgende Auflistung gilt für den Deutschen Karate — Dachverband 7.

Kyu ( Orange = Unterstufe ) Orange steht für Feuer und die Wärme der sonne. Im Japanischen sagt man über den orangefarbenen Gürtel : » Die Sonne erwärmt die Erde und macht sie fruchtbar » Das bedeutet, dass der Karate-Schüler die Anweisungen des Trainers oder Meisters besser umsetzen kann.6.

Yu ( Grün = Mittelstufe ) Der Schüler kann schon viel differenzierter und vielseitiger agieren. » Der Samen keimt, ein Pflänzchen kommt «, sagt man in Japan in der Bedeutung über den grünen Gürtel.3. bis 1. Kyu ( Braun = Oberstufe ) Die letzten drei Schülergrade, in denen die Farbe aus dem Japanischen übersetzt bedeutet : » Der Baum hat eine starke Rinde.

Er ist jetzt ausgewachsen. » Die Farbe Braun soll den Schüler an das erklimmen eines Berges erinnern, hinauf zum Meistergrad, Der erste Meistergrad. Hier hat das Lernen allerdings noch kein Ende, denn es gibt insgesamt neun Meistergrade, die durch den schwarzen Gürtel symbolisiert werden.

  • Der höchste Meistergrad ist der 10.
  • Dan, dessen Träger auch an einem rot-weißen Gürtel zu erkennen sind.
  • Bis dorthin ist es ein sehr langer weg und das Ziel im Karte Do ( Der Weg der leeren Hand ) zu erreichen.
  • DAN GRADE und ihre Bedeutung Im den verschiedenen Kampfsportrichtungen gibt es keine einheitliche Definition der Dan Grade,

Was im Judo der schwarze Gürtel ist, muss in Karate noch lange keiner sein. Auch zwischen den Verbänden gibt es hier starke Unterschiede. während der eine Verband zwischen den einzelnen Prüfungen bis zum 1. Dan verschieden lange Wartezeiten bis zum schwarzen Gurt hat, wirbt der andere Verband mit verkürzten Wartezeiten und Sonderbehandlung bis zur 1.

Dan stufe. Doch wer sich auf den Weg zum traditionellen Karate begibt, Läst sich auch auf den Weg der Charakterbildung und der geistigen Weiterentwicklung ein. Deswegen sollte sich jeder Karateka bewusst sein, der seinen schwarzen Gürtel nur mit körperlichem Training in einer Rekordzeit erreichen möchte, das er den Weg des traditionellen Karate Do längst verlassen hat.

Die Danstufen ( schwarzer Gürtel ) Das Dan-System ( Schwarzgurte : Kuro Obi ) hat Meister Gichin Funakoshi in das Karate-D o eingeführt. Davon sind 4 Grade technische Meistergrade, die auch als Yudunsha (Danträger) bezeichnet werden. Zur technischen Perfektion übt sich der Yudansha mit geistiger Voraussetzung ( Shin ) und der richtigen Haltung ( Shi-Sei ),

  • Das entspricht dem traditionellen Karate-Do, den Anforderungen des Weges.
  • YUDANSHA — Die Danträger der Grade 1 — 4 1.
  • Dan Grad ( Shodan ) » Der Grad des Suchenden » Am Anfang seines langen Weges der Dan Stufen hat der Shodan eine «Vorahnung» über des Wissen der Techniken.
  • Der erste Dan bedeutet für ihn ein Ausgangspunkt für seine Entwicklung.

Mit der technischen Grundlage des Trainings und seiner inneren Haltung hat er den Weg des Karate-Do gemeistert und begibt sich jetzt als «Suchender Schüler» auf den Weg der geistigen Reife. Er ist interessiert an der Verbindung von Geist und Technik und sieht das als nächste Herausforderung.

  • Oft besteht allerdings die Gefahr, dass er sich jetzt auf seinen 1.
  • Dan ausruht und glaubt, schon genug erreicht zu haben.2.
  • Grad Grad ( Nidan ) » Der Grad der Erkenntnis » Der Schüler hat nun die Bedingungen des Weges durch seine recht Haltung verstanden.
  • Noch warten viele Hindernisse auf seinen Weg, doch er hat sich noch nicht endgültig entschieden, diese Herausforderungen mit allen Konsequenzen zu meistern.

Dieser Dan-Grad wird auch » Schüler am Anfang des Weges » genannt. Seine Intensive Karate-Praxis und sein Studium des Weges lassen ihn über den Tellerrand des reinen Kampfsports blicken und ihn den weg der Kampfkunst verstehen. Er kann sie auf seine täglichen Lebenssituation übertragen.

  • Ob der Schüler allerdings den Anforderungen des Weges wirklich gewachsen ist, wird sich zeigen.
  • Profiliert er sich oder sieht sich nicht mehr als Schüler, dann ist er den wahren Weg des Meisters nicht gewachsen.3.
  • Dan Grad ( Sandan ) » Der Grad des anerkannten Wegschülers » Der Karateka ist nun entschlossen den Weg der Kampfkunst bis an sein Lebensende zu gehen.

Erst jetzt wird ihn der Meister als wahren Wegschüler anerkennen. Hier beginnt der Eintritt in die Ha-Form ( zweite Stufe des Shu-Ha-Ri — Wege und Stufen des Lehrens ) » Der anerkannte Schüler » zeigt in seiner Haltung und nicht nur an seinen technischen Fortschritt seine Weg-Stufe.

Er lässt sich durch nichts von seinem Weg abbringen. seine Treue gegenüber dem Stil ( Ryu ), dem Weg ( Do ) der Schule ( Dojo ) und dem Lehrer ( Sensei ) haben Kopf und Hand gleichermaßen gestärkt. Karate-Do ist ein wesentlicher Teil seines täglichen Lebens geworden und gibt ihm innere Stärke und Kraft.

Shu Ha Ri — Wege und Stufen des Lehrens Mit Shu Ha Ri werden in der Trainingslehre Wege und Stufen des Lehrens beschrieben. * Shu — Grundschule : einfache Techniken, Raikyoku, Dachi, Khion, Kumite, Dojo Kun, Ausdauer * Ha — Formschule : Kombinationen, Tori, Kata, Bunkai, technische Sauberkeit * Ri — Wegschule : Formvollendete Techniken, technisches und geistiges Ziel verstanden, Atmung, Vielfalt der Kampfkunst 4.

  1. Dan Grad ( Yondan ) » Der Experte der Technik » Ab dem 4.
  2. Dan beginnt der Weg des Budos.
  3. Der Karateka hat nun die technischen und körperlichen Grenzen erreicht und weiß nun, dass er sich auf einer anderen Ebene des Budos -Weges neuen Herausforderungen stellen muss.
  4. Er lebt und verinnerlicht die geistigen Aspekte der Kampfkunst täglich im Dojo oder im Alltag.

Der Yondan verbindet die Karate Philosophie und die Budo -Technik so miteinender, dass er den Weg zur inneren Perfektion suchen und finden kann. Er ist in der Lage, seinen Geist, seine Atmung und sein Ki-Fluß in den körperlichen Übungen zu kontrollieren und verleiht damit seiner Technik die maximale Wirkung.

  • Jede Übung, ob Kata, Khion oder Kumite führt ihn zur Suche nach der inneren Wahrheit und Perfektion, denn nur dort liegt der Schlüssel zur Meisterschaft.
  • DIE RI-STUFE ; DER WEG DES GEISTES Kodansha — Die selbstständigen Lehrer und eigentlichen Meistergrade des Budo.
  • Diese Grade werden in zwei Abschnitte unterteilt : 1.

Kokoro * ( 5.Dan und 6.Dan ) 2. Iro Kokoro * ( 7.Dan bis 10.Dan ) In den Graden werden die Titel Renshi, Kyoshi und Hanshi vergeben. Man spricht diesen Meistergraden Seishin ( geistige Reife ) zu. *Kokoro = Der Mensch ist Bewusstsein, er hat die Kunst verinnerlicht.

— 5. Dan Grad ( Godan ) » Experte der Übung » Der Karateka mit den 5. Dan Grad bekommt den Titel Renshi — Mensch mit tiefen Bewusstsein. Dieser Grad kann frühestens im alter von 31 Jahren erreicht werden. Die Voraussetzungen sind eine entsprechende Budo-Erfahrung und Lebenserfahrung. Der 5. Dan ( Godan ) und 6.

Dan ( Rokudan ) zeichnen sich durch viel Wissen, Lebenserfahrung und eine starke innere Haltung aus. Das Karate-Do ist mit seiner Tradition ein wichtiges Lebensprinzip geworden. Der » Kodansha » ist kein Schüler mehr, sondern ein wahrer Meister. Er hat die Theorie und die Praxis verinnerlicht und ist ein Vorbild und mit seinem Wissen eine Autorität für seine Schüler.

  1. Er ist mit Herz, Geist und Seele ein Meister der Kampfkunst Karate.6.
  2. Dan Grad ( Rokkudan ) » Experte der Übung » Auch bei dieser Stufe ist der Titel noch Renshi,
  3. Er wird sich trotz des 6.
  4. Dan bewusst um Klarheit, Selbsterkenntnis und Harmonie streben und sich ständig verbessern.
  5. Das betrift seine geistigen sowie seine körperlichen Fähigkeiten, denn der stete Tropfen höhlt den Stein.

— Die reine Ri-Form Iro Kokoru ist die Stufe der Reife. Das sind die höchsten Graduierungen im Budo. Hier werden die Titel Kyoshi ( 7. Dan und 8. Dan ) und Hanshi ( 9. und 10. Dan ) vergeben. In der Stufe des Kyoshi und des Hanshi spricht man von der reinen Ri-Form » Transzendenz im Wesen «,

Jetzt hat die Meisterschaft ihre Perfektion und mit dem 10.Dan vollendet. — 7. Dan ( Nanadan ) » Experte des Unterrichts » Der Kyoshi ist ein Großmeister des jeweiligen Stils. Ihm ist klar, das er tägliche Übungen nicht durch geistige Übungen ersetzen kann und trainiert täglich. Er besitzt eine Klarheit über kosmische und menschliche Angelegenheiten und bekennt sich zum Leben und zur Überwindung des Todes.

Er kann sich in den Zustand des Nichtbewegens versetzen und tritt in die Stufe der Ri-Form — » Transzendenz im Wesen » ein.8. Dan ( Hachidan ) » Experte des Unterrichts » Der 8. Dan trägt ebenfalls den Titel Kyoshi — Großmeister des jeweiligen Stils. auch der Hachidan übt täglich, denn » wer rastet, der rostet «,

  • Im Budo gibt es kein vorzeitigen Pensionsrecht oder Ruhestand.
  • Das Training geht bis ins hohe Alter, für viele bis zum Lebensende.9.
  • Dan ( Kudan ) » Vorbildhafter Lehrer » Für den Hanshi — Großmeister des jeweiligen Stils, ist im Einklang mit sich selbst.
  • Seine Handlungen zeichnen sich durch Harmonie mit den kosmischen Kräften aus.

Er kann seinen Schülern das Tor zur Weisheit öffnen, dass über alle Techniken der Budo-Technik er haben ist.10. Dan ( Judan ) » Vorbildhafter Lehrer » Der 10.Dan Hanshi ist der Großmeister des Stils. Diese Graduierung ist frühestens ab einem Lebensalter von 70 Jahren möglich.

  • Diese Stufe nennt man auch » Meijin «,
  • Das Wort stammt vom Konfuzianismus ab und bedeutet » Der vollendeter Mensch «,
  • Die höchste Auszeichnung im Budo kann nur von der IMAF — Kokusai Budoin vergeben werden.
  • Die Träger des 10.
  • Dan sind ein Vorbild in höchster technischer Perfektion und tiefem geistigen Verständnis,

Sie haben sich ihr Leben lang bemüht, die Entwicklung und Verbreitung des Budo-Gedanken in der ganzen Welt weiterzutragen. ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ © Kempoka Ryu ; Quelle Wikipedia und Karate-treff.de

Wie heißt der Karate Weltmeister?

Karate der Weltmeister Ryo Kiyuna – so heißt der amtierende Karate-Weltmeister und Goldmedaillen Gewinner im Bereich Kata der Männer (Formenlauf) bei den Olympischen Spielen in Tokyo. Was viele nicht wissen: Ryo Kiyunas trainiert den Karatestil „Ryuei Ryu».

Dies ist ein kleiner okinawischer Stil, dessen Techniken nah an der chinesischen Wurzel des Karate sind – und damit nah an der Anwendung im Kampf. Das macht das Ryuei Ryu einzigartig in seiner Ästhetik. Auf Wettkämpfen finden sich viele, die versuchen, diese eindrucksvolle Bewegungsweise zu imitieren.

Der Sieg aber gebührte – wieder einmal – dem Original. Noch weniger bekannt ist die Tatsache, dass Haki Celikkol vom Karate Gronau der derzeit einzige Vertreter dieses Stils in Deutschland ist. In ganz Europa gibt es nur einen weiteren Club in Russland, in dem Ryuei Ryu trainiert wird.

  1. Im Jahr 2019, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200.
  2. Geburtstag des Stilbegründers Norisato Nakaima auf Okinawa erhielt Haki Celikkol die Berechtigung, das Logo des Stils zu tragen und an verdiente Schüler weiterzugeben.
  3. Eine besondere Ehre, denn entsprechend der okinawischen Tradition geht diesem Vertrauen eine lange Zeit mit umfangreichen Mühen voraus.

Wettkämpfe sind jedoch nicht die Hauptsache! Karate ist ein Weg für jedermann und -frau: es schult den Körper ebenso wie die Fähigkeit zur Konzentration und die persönliche Disziplin. Das Training des gesamten Körpers, Verbesserung von Kraft, Koordination und Elastizität und Freude an Bewegung: das sind Dinge, die jede*r auf ganz eigenem Niveau benötigt.

Darum ist Karate ein sinnvoller Weg für alle Menschen zwischen 7 und 70, unabhängig von der sportlichen Vorerfahrung. Kommen Sie gerne einmal zum Schnuppern herein! Sie finden uns in der Sporthalle I in der Laubstiege – wir freuen uns! Unsere Trainingszeiten sind montags und mittwochs, 17-18 Uhr Anfänger Kinder, 18-19 Uhr Jugend und Erwachsene, 19-20 Erwachsene und Fortgeschrittene.

Weitere Informationen unter www.karate-gronau.de

Woher Kommt Karate v.l.n.r. Werner Kottig (Karate Gronau), Ryo Kiyuna, Uemura, Arata Woher Kommt Karate v.l.n.r. Ryo Kiyuna, Uemura, Judith Weiter (Karate Gronau), Arata

: Karate der Weltmeister

Wer hat alles den 10 Dan im Karate?

Einige Träger des 10 DAN: Hiroshi Shirai. Hirokazu Kanazawa. Morio Higaonna.