Woher Kommt Herpes?

Woher Kommt Herpes
Übertragung von Herpes — Herpes ist leicht übertragbar. Ein besonders hohes Risiko besteht bei direktem Kontakt mit den Bläschen oder Geschwüren, etwa beim Küssen oder beim Sex (z.B. auch bei Fingerspielen oder beim gemeinsamen Benutzen von Sexspielzeug).

  1. Herpes kann auch durch Tröpfchen- und Schmierinfektion weitergegeben werden, also zum Beispiel durch Husten, Niesen oder das gemeinsame Benutzen eines Glases.
  2. Das Virus kann auch über die Schleimhäute (zum Beispiel in der Vagina oder im Mund) übertragen werden, ohne dass Symptome sichtbar sind.
  3. Außerdem kann es von einer Körperregion zur anderen gelangen, zum Beispiel über die Hände.

Bei der Geburt kann ein Herpes auf das Neugeborene übertragen werden, Für das Kind besteht dann Lebensgefahr ( siehe Herpes und Schwangerschaft ).

Warum bekomme ich plötzlich Herpes?

Ursachen von Herpes — Eine Herpes-Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch. Dabei haben sich sowohl das Herpes-simplex-Virus Typ 1 als auch das Herpes-simplex Virus Typ 2, auf den Menschen spezialisiert. Eine Übertragung von Tieren auf den Menschen oder umgekehrt gibt es normalerweise nicht.

Sehr häufig findet die Übertragung bereits während der Kindheit innerhalb der Familie statt. Durch den engen Körperkontakt kann das Virus leicht weitergegeben werden. Insbesondere die Flüssigkeit der Herpesbläschen sorgt für eine Ansteckung mit dem Virus. Man sollte sie daher keinesfalls aufstechen oder aufkratzen.

Die Ursache für eine Reaktivierung der Erkrankung ist meist ein geschwächtes Immunsystem oder ein Reizung des Nervs, an dem die Viren entlangwandern. Zu den häufigsten Auslösern einer Herpes-Reaktivierung zählen:

Infekte wie Erkältungen oder GrippeStress (psychisch oder körperlich)VerletzungenSpezielle Arzneimittel wie Kortison oder ChemotherapeutikaHormonelle SchwankungenStarke UV-BestrahlungHIV-Erkrankung

Woher kommt ein Lippenherpes?

Für Lippenherpes ist vor allem der Typ-1-Virus verantwortlich. Herpes simplex Typ 2 löst dagegen Genitalherpes aus. Herpes-Viren befinden sich in der Flüssigkeit innerhalb der Bläschen. Sie können beispielsweise beim Küssen übertragen werden, aber auch durch Gegenstände oder Finger, die man zum Mund führt.

Was fehlt dem Körper wenn man Herpes hat?

Ernährung gegen Herpes Stand: 09.02.2021 10:59 Uhr Zuckerverzicht kann die Immunabwehr stärken. Gegen wiederkehrende Herpesausbrüche helfen außerdem Vitamin C, Zink, Magnesium — und die richtige Dosierung der Eiweißbausteine Lysin und Arginin. Herpesviren «schlafen» nach einer Ansteckung oft für lange Zeit im Rückenmark und vermehren sich schlagartig, wenn das Immunsystem geschwächt ist.

Wie bricht Herpes aus?

Skip to content AUSLÖSER 2021-10-01T14:53:13+02:00 Woher Kommt Herpes HAUTFARBEN RATGEBER ALLES ZUM THEMA LIPPENHERPES EIN GESCHWÄCHTES IMMUNSYSTEM IST HAUPTAUSLÖSER Lippenherpes, auch Herpes labialis genannt, wird durch Herpes-simplex-Viren (HSV-1, selten HSV-2) ausgelöst und gilt wegen der Symptome wie Jucken, Brennen und Bläschenbildung an Lippen und im Mundraum, die sich auch auf Nase und Augen ausweiten können, als besonders unangenehm.

Was zerstört Herpesviren?

Wie erfolgt die Ansteckung mit Herpes genitalis? — Es ist fast unmöglich, sich vor der Ansteckung zu schützen. Meist erfolgt die Übertragung bereits durch die zärtlichen Küsse der Eltern auf ihre Kinder. Die Erreger dringen durch kleinste Hautrisse in den Körper ein.

Es reicht schon, einem akut erkrankten Menschen die Hand zu schütteln, ihn zu küssen oder aus seinem Glas zu trinken. Etwa 90 % aller Menschen tragen die Herpesviren Typ I in sich und bilden Antikörper dagegen, welche man im Blut nachweisen kann. Doch nur etwa 30% von ihnen bekommen Herpesbläschen, und nur 10% leiden mehr oder weniger regelmässig unter den Herpesschüben.

Herpesbefall der Geschlechtsorgane oder der Haut unterhalb der Gürtellinie wird zuweilen beim Geschlechtsverkehr übertragen (Kondome schützen übrigens nicht nur vor Tripper, Aids und Syphilis, sondern auch gegen die Herpes-Viren). Etwa 20% aller Menschen tragen diesen Herpes Typ II in sich.

Was mögen Herpesviren nicht?

Was hilft gegen Herpes? — Woher Kommt Herpes Zinkhaltige Salben helfen gegen Lippenherpes. Nach dem Auftragen gründlich Hände waschen! © Domaskina — Shutterstock Zumindest an der Hautoberfläche lassen sich die Auswirkungen von Herpes lindern. Dafür gibt es — abgesehen von Salben mit virushemmenden Wirkstoffen wie Aviclovir oder Peniviclovir – verschiedene Hausmittel. Dazu zählen:

Kälte: Herpes-Viren haben eine Abneigung gegen Kälte. Bei den ersten Anzeichen eines Herpes-Ausbruchs wie juckender oder kribbelnder Haut, die Stelle mit Eiswürfeln oder Kühlpacks betupfen und kühlen. Bestenfalls eingewickelt in ein Tuch, damit es nicht zu Erfrierungen kommt. Zink: Eine zinkhaltige Salbe kann im Vorfeld der Bläschenbildung die Infektion abmildern und im besten Fall den Herpes ganz verhindern. Besonders bei Lippenherpes eine beliebte Methode. Kurkuma : Der in Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin hemmt die Vermehrung von Herpes-Viren. Eine Kurkumawurzel in Scheiben schneiden und auf die betroffenen Stellen legen Zitronenmelisse : Die Wirkstoffe in der Zitronenmelisse hindern Herpes-Viren wissenschaftlich erwiesen daran, in Körperzellen einzudringen. Der Zustand der betroffenen Stellen verbessert sich. Aloe Vera : Die antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften der Pflanze desinfizieren die von Herpes betroffenen Hautstellen und beschleunigen den Heilungsprozess. Aloe Vera Gel aus der Apotheke auftragen oder selbst ein Blatt von der Pflanze im Wohnzimmer abschneiden und das Gel der Schnittstelle zum Verteilen auf der Herpes-Haut verwenden. Knoblauch : Geschnittenen Knoblauch auf die von Herpes betroffenen Hautstellen legen und zehn bis 15 Minuten einwirken lassen. Die Inhaltsstoffe gelten als antiviral und desinfizierend, Dann die Stelle reinigen und das Procedere fünf Mal täglich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wiederholen. Schwarzer und Grüner Tee : Die Gerbstoffe im Tee sind entzündungshemmend. Teebeutel im heißen Wasser eine Minute ziehen lassen. Dann den Beutel herausnehmen, abkühlen lassen und für etwa zehn Minuten auf die Lippenbläschen legen. Mehrmals täglich wiederholen.

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Hat jeder Mensch den Herpesvirus in sich?

Nur scheinbar harmlos: Fieser Herpes-Clan: Fast jeder ist damit infiziert — wann es gefährlich wird

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Praktisch jeder ist mit dem Herpes-simplex-Virus infiziert, bei vielen macht es sich regelmäßig in Form von fiesen Lippenbläschen bemerkbar. Doch es kann auch anders: das Gehirn angreifen zum Beispiel. Herpesviren bilden eine große Familie oder eher einen kriminellen Clan mit unterschiedlich üblen Familienmitgliedern.

Welches Vitamin fehlt bei Lippenherpes?

Vitamin C — Vitamin C stärkt die Immunabwehr und wird daher häufig zur Behandlung von Erkältungen empfohlen. Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Vitamin C sind beispielsweise

Grünkohl Paprika Kiwi Zitronen Sauerkraut

Eine zeigte einen Rückgang von Herpes-Symptomen bei einer täglichen Dosis von 600 mg Vitamin C pro Tag. Unser Vitamin C enthält pro Kapsel 500 mg des Vitamins und kann dabei helfen, dein Immunsystem zu stärken und so Herpes-Leiden zu lindern. Bei akuten Symptomen kannst du bis zu 3.000 mg in den ersten Tagen einnehmen.

Was nicht tun bei Lippenherpes?

Lippenherpes: So lassen sich Ausbruch und Übertragung verhindern Lippenherpes: So lassen sich Ausbruch und Übertragung verhindern Organe Veröffentlicht am: 25.06.2021 5 Minuten Lesedauer Die schmerzhaften Herpes-Bläschen an der Lippe sind zwar lästig, die Viruserkrankung ist aber meist harmlos. Symptome lassen sich lindern und einer wiederholten Erkrankung lässt sich vorbeugen. Woher Kommt Herpes © iStock / PeopleImages Viele Menschen kennen das: Die Haut an der Lippe beginnt an einer Stelle zu kribbeln, zu spannen oder leicht zu brennen. Kurze Zeit später rötet sich die betroffene Stelle und es erscheinen kleine gelbliche Bläschen, die jucken und schmerzen.

  1. Diese brechen auf und setzen ein Sekret frei.
  2. Schließlich bilden sich Verkrustungen.
  3. Unbehandelt heilt ein Lippenherpes nach etwa ein bis zwei Wochen von selbst ab.
  4. Dauer und auch Schweregrad können aber individuell sehr verschieden sein.
  5. Obwohl Herpesbläschen überwiegend an den Lippen auftreten, können sie auch selten an anderen Stellen des Körpers auftreten.

Dazu gehören unter anderem:

Nase Augen Fingernägel Brustwarzen Gesäß

Lippenherpes – medizinisch Herpes labialis – wird vor allem von Herpes-simplex-Viren 1 (HSV1) verursacht. Daneben gibt es noch das Herpes-simplex-Virus 2 (HSV2), das überwiegend zu Genitalherpes führt. Allerdings können beide Virentypen mitunter die gleichen Erkrankungen auslösen.

  • Lippenherpes ist also eine Infektionskrankheit,
  • Wer sich einmal angesteckt hat, bei dem können die Lippenbläschen immer wieder auftreten.
  • Die Viren verweilen nämlich lebenslang in Nervenknoten, den sogenannten Ganglien.
  • Die Viren werden durch eine Schmierinfektion übertragen.
  • Aus den geplatzten Bläschen treten Viren aus und verteilen sich im umliegenden Bereich.

Kommt eine andere Person mit dem infektiösen Sekret in Berührung, beispielsweise beim Küssen oder gemeinsamen Benutzen von Gläsern oder Besteck, können die Viren durch winzige Verletzungen in der Haut oder Schleimhaut in den Körper gelangen. Infizieren kann man sich also in der Regel nur, so lange Bläschen vorhanden sind. Woher Kommt Herpes © iStock / Dima Berlin Die meiste Zeit verharren die Viren in einem Ruhezustand. Erst wenn das geschwächt ist, wandern die Viren entlang der Nerven zur Hautoberfläche und führen zu den typischen Symptomen. Etwa 30 Prozent der Virusträger bekommen einen Herpes an der Lippe.

andere Infektionskrankheiten, zum Beispiel Erkältungen Medikamente (zum Beispiel Kortison) Stress hormonelle Schwankungen starke Sonneneinstrahlung sehr heiße oder sehr kalte Temperaturen kleinere Verletzungen oder Risse an den Lippen

Rund 80 Prozent der Erwachsenen tragen das Herpes-Virus in sich. Die meisten Menschen infizieren sich bereits im Kindesalter. Oft geschieht die Ansteckung unbemerkt. Mitunter verursacht sie jedoch auch Symptome, So kann Herpes im Mund als sogenannte Mundfäule (Gingivostomatitis herpetica, aphthöse Stomatitis) auftreten.

  • Das ist eine Erkrankung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, bei der sich zahlreiche schmerzhafte entzündete Stellen auf der Wangenschleimhaut, dem Zahnfleisch, der Zunge, dem Gaumen, aber auch auf den Lippen und um den Mund herum bilden können.
  • Oft kommt hohes Fieber hinzu.
  • Weil die Symptome sehr schmerzhaft sein können, wollen betroffene Kinder meist nichts essen oder trinken.
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Als Mundfäule wird die Erkrankung bezeichnet, da dabei ein fauliger Mundgeruch auftritt. Die akuten Symptome halten meist vier bis fünf Tage an. Es kann jedoch bis zu drei Wochen dauern, bis die Bläschen vollständig abgeheilt sind. In den allermeisten Fällen ist Lippenherpes zwar lästig, aber nicht gefährlich. Es gibt aber Ausnahmen:

Virusinfektion am Auge In seltenen Fällen kann die Virusinfektion auf das Auge übergreifen. Durch die Entzündung der Hornhaut kommt es anschließend zu einer Vernarbung. Dies kann dazu führen, dass die Sehkraft vermindert ist. Herpes bei einem geschwächten Immunsystem Bei Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem, beispielsweise infolge einer HIV-Infektion, kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen. Die Infektion kann sich auf größere Hautbereiche ausbreiten und auch die inneren Organe betreffen, mit schweren möglichen Komplikationen. Herpes-Enzephalitis Eine Herpes-Enzephalitis ist eine Gehirnerkrankung, die äußerst schwerwiegend ist. Etwa drei von zehn Fällen treten nach einer Erstinfektion mit dem Herpes-Virus auf und sieben von zehn bei einer Reaktivierung, Es beginnt mit Fieber, Kopfschmerzen und Krankheitsgefühl, Nach ein bis sieben Tagen kann es zu Krampfanfällen und weiteren neurologischen Problemen bis hin zum Koma kommen. Unbehandelt sterben über 70 Prozent der Patienten. Mit einer antiviralen Therapie sind es nur ca.10 bis 30 Prozent.

bei großflächiger Ausbreitung der Bläschen wenn sich die Beschwerden nach einigen Tagen nicht bessern bei starken Schmerzen wenn es zu Vereiterungen kommt (zusätzliche Infektion mit Bakterien) bei einer bekannten schweren Störung des Immunsystems, etwa einer HIV-Infektion oder unter Chemotherapie

Infizieren sich Neugeborene bis zur achten Lebenswoche mit dem Herpes-simplex-Virus, kann das zu einer Herpes-Enzephalitis, einer Entzündung des Gehirns, führen. Dies ist sowohl durch Herpes-simplex-Virus Typ 1 oder 2 möglich. Bleibende Schäden oder sogar der Tod können die Folge sein. Um Neugeborenen und Babys nicht mit Lippenherpes zu infizieren, sollten Eltern sowie andere Personen, die in engem Kontakt mit dem Kind stehen und die akut Herpesbläschen haben, diese Vorsichtsmaßnahmen beachten:

einen Mundschutz tragen, wenn Sie sich in der Nähe des Kindes aufhalten die Hände stets sorgfältig reinigen sind die Brustwarzen befallen, das Kind nicht stillen aufs Küssen verzichten

Es ist bisher nicht möglich, die Viren dauerhaft wieder aus dem Körper zu entfernen. Die Symptome eines Lippenherpes lassen sich aber behandeln. Schon bei den ersten Anzeichen wie Kribbeln und Spannen an einer Hautstelle sollte sofort eine Salbe mit einem antiviralen Wirkstoff (Aciclovir oder Penciclovir) aus der Apotheke aufgetragen und dies mehrfach täglich wiederholt werden, für etwa vier bis fünf Tage.

Küssen unterlassen nichts mit anderen teilen, was mit den Bläschen in Kontakt kommt (Geschirr, Waschlappen, Handtücher), eventuell Einwegwaschlappen und -handtücher nutzen Bläschen nicht berühren oder die Kruste abkratzen, die Flüssigkeit sollte nicht an andere Körperstellen oder gar in die Augen gelangen

Eine Impfung gegen Herpesviren existiert bisher nicht. Es gibt allerdings einige Maßnahmen, die helfen können, Herpesbläschen zu vermeiden:

Stress möglichst vermeiden keine exzessiven Sonnenbäder nehmen die Lippen pflegen (zu einer Reaktivierung kommt es leichter bei spröden Lippen), bei starker Sonneneinstrahlung Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor auftragen

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Warum bekommt nicht jeder Lippenherpes?

Die Genetik macht angreifbar: Lippenherpes ist Schicksal Eine Gensequenz macht anfällig für die Bläschen auf der Lippe. Wer andere genetische Merkmale aufweist, ist ein Leben lang geschützt — nicht nur vor Herpes. E inige Menschen bekommen regelmäßig Lippenherpes, andere hingegen nie.

  • Der Grund für diese unterschiedliche Veranlagung ist eine spezielle Sequenz im Eingangsbereich eines Gens, das an der Immunabwehr beteiligt ist.
  • Der Austausch von zwei Nukleinbasen in der Kontrollregion des Gens entscheidet darüber, ob sich regelmäßig Lippenbläschen bilden oder nicht.
  • Menschen, die an der entscheidenden Stelle auf beiden Chromosomen zweimal Cytosin mit auf den Lebensweg bekommen haben, entwickeln keinen Lippenherpes.

Wer dagegen zweimal Thymin geerbt hat, muss immer wieder mit schmerzhaften Bläschen auf den Lippen rechnen. Darauf verweisen Jürgen Haas von der und seine Kollegen in der Zeitschrift „Plos Pathogens» (doi: 10.1371/ journalppath.100 3514). Lippenherpes wird durch Herpes simplex Typ 1 — kurz HSV-1 — verursacht.80 bis 90 Prozent der Bevölkerung sind infiziert.

Fast jeder hat das Virus im Kindesalter durch einen Kuss der Eltern erhalten. Das Virus vermehrt sich zunächst in den Haut- und Schleimhautzellen des Mundes und breitet sich dann über die Nervenfortsätze weiter aus. Auf diese Weise gelangt es auch in die Nähe von Mund und Lippe. Bei den meisten Menschen können sich die Viren nicht vermehren.

Sie schlummern lediglich in den Nervenzellen. Bei einem von fünf Infizierten bewirken allerdings spezielle Reize, dass die Viren wieder aktiv werden. Infolgedessen entstehen die schmerzhaften Bläschen. „Wir konnten uns bisher nicht erklären, warum die meisten Menschen mit HSV-1 infiziert sind, aber nur wenige Lippenherpes entwickeln.

Jetzt kennen wir die Antwort», sagt Jürgen Haas. „Lippenherpes bekommt nur derjenige, der die entscheidende Veränderung im Interferon-Lambda-3-Gen hat.» Dieses Gen enthält die Information für einen zellulären Botenstoff, der das Virus in Schach hält. Je nach Sequenzvariation wird das Gen häufig oder selten abgelesen.

Das verändert die Menge des zur Verfügung stehenden Botenstoffs und damit auch die Wucht, mit der das Immunsystem auf HSV-1 reagieren kann. Die Ergebnisse von Jürgen Haas und seinen Kollegen sind aber noch in anderer Hinsicht bemerkenswert. Die Gensequenz, die für Lippenherpes prädestiniert, entscheidet auch darüber, wie gut Patienten mit einer Hepatitis-C-Infektion auf eine Therapie ansprechen.

  1. Wer die günstige Gensequenz geerbt hat, spricht schneller auf eine Therapie an und hat bessere Chancen, geheilt zu werden, als derjenige mit der ungünstigen Gensequenz.
  2. Dieses Ergebnis zeigt, dass gewisse Gensequenzen des Menschen bei mehreren Viruserkrankungen von Nachteil sein können», sagt Haas.
  3. Wer zwei Thymins geerbt hat, ist sowohl bei einer HSV-1-Infektion als auch bei einer Hepatitis-C-Infektion schlechtergestellt.» Bisher kann vor der Behandlung einer Hepatitis-C-Infektion mit einem Gentest nach der kritischen Gensequenz im Interferon-Lambda-3-Gen geschaut werden.
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Vielleicht müssen die Ärzte in Zukunft nur noch danach fragen, ob der Patient regelmäßig Lippenherpes hat oder nicht. : Die Genetik macht angreifbar: Lippenherpes ist Schicksal

Wie schnell kann man Lippenherpes loswerden?

Lippenherpes: Wie lange dauert die Heilung? — Der durchschnittlich zehn Tage dauernde Verlauf von Lippenherpes lässt sich in fünf Stadien einteilen:

Phase 1: Die Haut beginnt zu jucken und zu brennen, manchmal spannt und kribbelt sie auch. Phase 2: An den juckenden Stellen bilden sich zunächst Rötungen, anschließend entstehen Bläschen, häufig Schmerzen. Phase 3: Die Herpesbläschen füllen sich mit Flüssigkeit und schwellen an. Phase 4: Die Bläschen platzen nach einigen Tagen, manchmal auch innerhalb weniger Stunden. Phase 5: Schließlich bildet sich eine trockene, rötlich-braune Kruste, die nach etwa einer Woche abfällt.

Die ersten vier Phasen treten meist innerhalb der ersten drei Tage der Infektion ein. Die Heilung der Wunden dauert am längsten. Fallen die Krusten von den Bläschen ab, ist der Lippenherpes in der Regel ausgestanden. Dieser letzte Schritt erfolgt nach etwa sieben bis zehn Tagen,

Was mögen Herpesviren nicht?

Was hilft gegen Herpes? — Woher Kommt Herpes Zinkhaltige Salben helfen gegen Lippenherpes. Nach dem Auftragen gründlich Hände waschen! © Domaskina — Shutterstock Zumindest an der Hautoberfläche lassen sich die Auswirkungen von Herpes lindern. Dafür gibt es — abgesehen von Salben mit virushemmenden Wirkstoffen wie Aviclovir oder Peniviclovir – verschiedene Hausmittel. Dazu zählen:

Kälte: Herpes-Viren haben eine Abneigung gegen Kälte. Bei den ersten Anzeichen eines Herpes-Ausbruchs wie juckender oder kribbelnder Haut, die Stelle mit Eiswürfeln oder Kühlpacks betupfen und kühlen. Bestenfalls eingewickelt in ein Tuch, damit es nicht zu Erfrierungen kommt. Zink: Eine zinkhaltige Salbe kann im Vorfeld der Bläschenbildung die Infektion abmildern und im besten Fall den Herpes ganz verhindern. Besonders bei Lippenherpes eine beliebte Methode. Kurkuma : Der in Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin hemmt die Vermehrung von Herpes-Viren. Eine Kurkumawurzel in Scheiben schneiden und auf die betroffenen Stellen legen Zitronenmelisse : Die Wirkstoffe in der Zitronenmelisse hindern Herpes-Viren wissenschaftlich erwiesen daran, in Körperzellen einzudringen. Der Zustand der betroffenen Stellen verbessert sich. Aloe Vera : Die antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften der Pflanze desinfizieren die von Herpes betroffenen Hautstellen und beschleunigen den Heilungsprozess. Aloe Vera Gel aus der Apotheke auftragen oder selbst ein Blatt von der Pflanze im Wohnzimmer abschneiden und das Gel der Schnittstelle zum Verteilen auf der Herpes-Haut verwenden. Knoblauch : Geschnittenen Knoblauch auf die von Herpes betroffenen Hautstellen legen und zehn bis 15 Minuten einwirken lassen. Die Inhaltsstoffe gelten als antiviral und desinfizierend, Dann die Stelle reinigen und das Procedere fünf Mal täglich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wiederholen. Schwarzer und Grüner Tee : Die Gerbstoffe im Tee sind entzündungshemmend. Teebeutel im heißen Wasser eine Minute ziehen lassen. Dann den Beutel herausnehmen, abkühlen lassen und für etwa zehn Minuten auf die Lippenbläschen legen. Mehrmals täglich wiederholen.