Woher Kommt Der Strom In Deutschland 2022?

Woher Kommt Der Strom In Deutschland 2022
Grenzüberschreitender Stromhandel – Deutschland war im Jahr 2022 erneut Netto-Stromexporteur mit insgesamt 26,28 TWh, Dabei betrug der Export 62,05 TWh (2021: 56,99 TWh ) und der Import 35,77 TWh (2021: 39,60 TWh ). Der Nettoexport ist im Vergleich zu 2021 (17,39 TWh ) um 51,1 Prozent gestiegen.

Der Exportüberschuss** fiel mit 2.880 Mio. € in 2022 höher aus als im Jahr 2021 (1.142 Mio. €). Weitere Kennzahlen und Erläuterungen zum Strommarkt im Jahr 2022 finden Sie im Jahresrückblick auf der Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur unter:, – Die Daten auf der Plattform werden von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern bereitgestellt und können aufgrund neuer Erkenntnisse aktualisiert werden.

* Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast unterscheidet sich von der Berechnungsgrundlage für die Zieldefinitionen der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien ( EEG ), die sich am Bruttostromverbrauch bemisst.

  • Die Netzlast erfasst keine Kraftwerkseigenverbräuche und Industrienetze, so dass bei der hier angewendeten Berechnungsgrundlage im Vergleich zum Anteil am Bruttostromverbrauch ein tendenziell höherer erneuerbare Energien-Anteil resultiert.
  • Die Netzlast berechnet sich aus Nettostromerzeugung abzüglich Export-Übertragungsleistung, zuzüglich der Import-Übertragungsleistung und abzüglich der Pumparbeit von Pumpspeicherkraftwerken.

** Der Exportüberschuss errechnet sich aus der Summe des Produkts der stündlichen Nettoexporte multipliziert mit den jeweiligen Day-Ahead Stundenpreisen. : Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zum Strommarkt 2022

Woher bezieht Deutschland Strom aktuell?

– Bereits jetzt ist oft mehr als die Hälfte des täglich produzierten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Am Donnerstag waren es etwa 58,4 Prozent. Das zeigen Zahlen des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme. Aus der Windenergie kamen dabei 10,5 Prozent des Stroms und aus der Solarenergie 29,0 Prozent.

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Woher bekommt Deutschland Strom 2022?

Stromeinspeisung in das Stromnetz der allgemeinen Versorgung

Netzeinspeisung 2021 (in Mrd. kWh ) 2022 (in Mrd. kWh )
Kohle 156,8 169,9
Kernenergie 65,4 32,7
Erdgas 65,3 58,0
Erneuerbare Energieträger 219,8 235,9

Woher kommt der meiste Strom in Deutschland?

Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2022: 17,2 % mehr Kohlestrom als im Vorjahreszeitraum

Fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Stroms stammt aus Kohlekraftwerken Stromerzeugung aus Erdgas und Kernenergie geht im Zuge steigender Gaspreise und der Abschaltung dreier Kernkraftwerke stark zurück Hohe Zahl an Sonnenstunden führt zu deutlich mehr Solarstrom Fast 60 % weniger Stromimporte aus Frankreich

WIESBADEN – Der im 1. Halbjahr 2022 in Deutschland erzeugte und ins Stromnetz eingespeiste Strom stammte zu knapp einem Drittel (31,4 %) aus Kohlekraftwerken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, nahm die Einspeisung von Kohlestrom im Vergleich zum 1.

Halbjahr 2021 um 17,2 % zu. Damit wuchs die Bedeutung von Kohlestrom für die Energieversorgung in Deutschland weiter, wenngleich die aus konventionellen Energieträgern erzeugte Strommenge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1 % auf einen Anteil von 51,5 % des eingespeisten Stroms zurückging (1. Halbjahr 2021: 56,2 %).

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen stieg um 12,1 % auf einen Anteil von 48,5 % (1. Halbjahr 2021: 43,8 %). Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2022 in Deutschland 263,2 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 1,3 % mehr als im 1.

Halbjahr 2021.17,9 % weniger Strom aus Erdgas als im 1. Halbjahr 2021 Während die Kohle wie bereits im 1. Halbjahr und im Gesamtjahr 2021 der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung war, nahm die Bedeutung von Erdgas weiter ab. Die Stromerzeugung aus Erdgas ging im 1. Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17,9 % auf einen Anteil von nur noch 11,7 % der eingespeisten Strommenge zurück (1.

Halbjahr 2021: 14,4 %). Noch deutlicher war die gegenläufige Entwicklung bei Kohle und Erdgas, wenn nur das 2. Quartal 2022 betrachtet wird: In diesem Zeitraum stieg die Einspeisung von Kohlestrom im Vergleich zum Vorjahresquartal um 23,5 % auf einen Anteil von 31,3 % der gesamten Strommenge, während die Stromerzeugung aus Erdgas um 19,3 % auf einen Anteil von 10,0 % zurückging.50,8 % weniger Strom aus Kernenergie nach Abschaltung dreier Kernkraftwerke Die Stromerzeugung aus Kernenergie verringerte sich im 1.

  • Halbjahr 2022 im Vergleich zum 1.
  • Halbjahr 2021 um 50,8 % auf einen Anteil von 6,0 % an der eingespeisten Strommenge (1.
  • Halbjahr 2021: 12,4 %).
  • Der Grund für den deutlichen Rückgang ist die Abschaltung von drei der sechs bis dahin noch im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke zum Jahresende 2021 im Rahmen des Ausstiegs aus der Atomenergie.12,1 % mehr Strom aus erneuerbaren Energien Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stieg im 1.

Halbjahr 2022 gegenüber dem 1. Halbjahr 2021 deutlich um 12,1 %. Dabei stieg die Einspeisung aus Windkraft um 18,1 % auf einen Anteil von 25,7 % an der eingespeisten Strommenge (1. Halbjahr 2021: 22,1 %). Die Einspeisung aus Photovoltaik stieg um 20,1 % auf einen Anteil von 11,2 % (1.

  • Halbjahr 2021: 9,4 %).
  • Der hohe Anstieg bei der Windkraft ist vor allem auf das windarme 1.
  • Quartal 2021 zurückzuführen.
  • Der hohe Anstieg bei der Photovoltaik lag hauptsächlich an der ungewöhnlich hohen Zahl an Sonnenstunden im 1.
  • Halbjahr 2022.
  • Zusammengenommen stieg der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 43,8 % im 1.

Halbjahr 2021 auf 48,5 % im 1. Halbjahr 2022. Erstmals Exportüberschuss bei Strom gegenüber Frankreich Die nach Deutschland importierte Strommenge ist im 1. Halbjahr 2022 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2021 um 9,1 % gesunken. Besonders deutlich waren die Rückgänge mit -58,9 % bei den Stromimporten aus Frankreich.

  • Das 1. Halbjahr 2022 war auch das erste Halbjahr seit Beginn der Statistik im Jahr 1990, in dem Deutschland mehr Strom nach Frankreich exportierte als Strom aus Frankreich zu importieren.
  • Die insgesamt aus Deutschland exportierte Strommenge stieg im 1.
  • Halbjahr 2022 gegenüber dem 1.
  • Halbjahr 2021 um 14,5 %.

Damit vergrößerte sich der deutsche Exportüberschuss deutlich auf jetzt 16,3 Milliarden Kilowattstunden.

Im Inland produzierte und ins Netz eingespeiste Strommenge

Netzeinspeisung 1. Halbjahr 2021 (in Mrd. kWh ) Anteile (in %) 1. Halbjahr 2022 (in Mrd. kWh ) Anteile (in %) Veränderung zu 1. Halbjahr 2021 (in %)
Netzeinspeisung insgesamt 259,7 100 263,2 100 1,3
Konventionelle Energieträger 145,9 56,2 135,6 51,5 -7,1
darunter:
Kohle 70,5 27,1 82,6 31,4 17,2
Kernenergie 32,2 12,4 15,8 6,0 -50,8
Erdgas 37,4 14,4 30,7 11,7 -17,9
Erneuerbare Energieträger 113,8 43,8 127,6 48,5 12,1
darunter:
Windkraft 57,3 22,1 67,7 25,7 18,1
Biogas 15,2 5,8 15,1 5,7 -0,3
Photovoltaik 24,5 9,4 29,5 11,2 20,1
Wasserkraft 9,6 3,7 8,4 3,2 -13,0

table> Im- und exportierte Strommenge

Im- und Exporte 1. Halbjahr 2021 (in Mrd. kWh ) 1. Halbjahr 2022 (in Mrd. kWh ) Veränderung zum 1. Halbjahr 2021 (in %) Importierte Strommenge 25,7 23,3 -9,1 Frankreich 4,3 1,8 -58,9 Niederlande 4,8 3,4 -29,4 Österreich 3,3 3,0 -8,9 Tschechische Republik 2,5 3,3 30,3 Sonstige Länder 10,7 11,9 10,9 Exportierte Strommenge 34,5 39,6 14,5

Methodische Hinweise: In der Statistik erfasst werden alle Kraftwerke und Erzeugungsanlagen in Deutschland, die Strom in das Netz für die allgemeine Versorgung einspeisen. Nicht enthalten ist Strom, der in Industriekraftwerken erzeugt und direkt in den Industriebetrieben wieder verbraucht wird.

Weitere methodische Hinweise und weitere Ergebnisse bietet der Weitere Informationen: Weitere Daten und lange Zeitreihen zur Monatserhebung über die Stromein- und -ausspeisung bei Netzbetreibern können in der Datenbank GENESIS- Online über die Tabelle abgerufen werden.

: Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2022: 17,2 % mehr Kohlestrom als im Vorjahreszeitraum

Was zahlt Frankreich für den Strom aus Deutschland?

Was kostet eine kWh Strom in USA? – Verbraucher-Atlas: weltweite Strompreise +++ Aktuelles zur Stromkrise +++ Warum die Energiepreise steigen und was das für den Anbieterwechsel bedeutet. Die Strompreise in Deutschland sind aktuell so hoch wie nie. Und auch im internationalen Vergleich zahlen Verbraucher hierzulande die höchsten Strompreise.

  1. Zu diesem Ergebnis kommt eine Preisanalyse von 145 Ländern, die das Vergleichsportal Verivox mit den Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices durchgeführt hat.
  2. Die Preisdaten zeigen: Strom ist in Deutschland durchschnittlich 174 Prozent teurer als im Rest der Welt.31,80 Cent pro Kilowattstunde müssen Verbraucher hierzulande aufbringen – im internationalen Durchschnitt sind es 11,62 Cent.

Auf Platz zwei folgt unser Nachbarland Dänemark. Hier kostet die Kilowattstunde 29,38 Cent. Auf den weiteren Plätzen liegen Belgien (26,60 Cent), Kaimaninseln (25,60 Cent), Kap Verde (24,72 Cent), Irland (24,20 Cent) und das Vereinigtes Königreich (24,17 Cent).

Im weltweiten Vergleich am günstigsten ist Strom aktuell in Venezuela. Aufgrund der andauernden hyperinflationären Entwicklung kostet eine Kilowattstunde hier umgerechnet 0,00036 Cent, gefolgt vom Sudan mit 0,24 Cent. In Libyen (0,38 Cent), Iran (0,46 Cent), Äthiopien (0,68 Cent) und Kirgisistan (0,84 Cent) liegen die Kosten ebenfalls unter einem Cent je Kilowattstunde.

Auch in anderen großen Industriestaaten ist Strom zum Teil erheblich günstiger als in Deutschland. So müssen private Verbraucher in den USA mit 12,69 Cent für eine Kilowattstunde nicht einmal die Hälfte dessen zahlen, was Verbraucher hierzulande schultern.

  1. In Saudi-Arabien, Russland, Mexiko, China, Indien, Argentinien, Indonesien, der Türkei, in Kanada und Südkorea werden weniger als 10 Cent pro Kilowattstunde Strom fällig.
  2. Unter Berücksichtigung der vergleichsweise hohen Kaufkraft liegen die Strompreise in Deutschland im weltweiten Vergleich auf Platz 15.

In keinem anderen G20-Staat ist Strom teurer. Es folgen in der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer mit Abstand Italien und das Vereinigte Königreich. Wie stark die Einbeziehung der Kaufkraft den Strompreis verändert, zeigt folgendes Beispiel: Beträgt der nominelle Preisunterschied zwischen Deutschland (Platz 1) und Dänemark (Platz 2) rund 8 Prozent, sind es kaufkraftbereinigt rund 28 Prozent.

In anderen Ländern mit vergleichbarem Lebensstandard zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Preisunterschiede wachsen kaufkraftbereinigt zum Teil deutlich – im Vergleich mit den USA beispielsweise um 43 Prozentpunkte, mit Schweden um 22 Prozentpunkte und mit Österreich um 3 Prozentpunkte. In vielen Ländern mit hohem Lebensstandard ist Strom kaufkraftbereinigt zudem mindestens die Hälfte günstiger als hierzulande.

Dazu gehören Canada, Norwegen, USA, Schweiz, Finnland, Schweden und die Niederlande. Im kaufkraftbereinigten Vergleich am teuersten ist Strom in Ruanda, gefolgt von Mali und Burkina Faso, am günstigsten Libyen, Sudan, Äthiopien. Global Petrol Prices analysiert die Preisangebote von ausgewählten Stromanbietern und erstellt daraus einen nationalen Durchschnitt.

  1. Um den länderspezifischen Besonderheiten (Marktanteile, Durchschnittsverbräuche) gerecht zu werden, beziehen die Ökonomen von Global Petrol Prices auch die Daten staatlicher Behörden mit ein.
  2. Analysiert werden ausschließlich Länder, für die Daten aus mehreren unabhängigen und vertrauenswürdigen Quellen verfügbar sind.

Um zusätzlich auch das unterschiedliche Preisniveau der Länder zu berücksichtigen, hat Verivox in einer zweiten Rechnung die Strompreise mithilfe der von der Weltbank 2020 herausgegebenen Umrechnungsfaktoren zur Kaufkraftparität (KKP) in die gemeinsame Kunstwährung «International Dollar» überführt. Woher Kommt Der Strom In Deutschland 2022 Themenwelt Strom Unser Alltag ist kaum noch denkbar ohne Strom. Doch was wissen wir über Strom und wie setzt sich der Strompreis zusammen? Wir helfen mit Antworten. Woher Kommt Der Strom In Deutschland 2022 Häufig gestellte Fragen Sie haben Fragen zu unseren Vergleichen, Tarifen, Verträgen oder benötigen Unterstützung zum Thema Strom. In unserem Hilfe-Center finden Sie bestimmt was sie suchen. Woher Kommt Der Strom In Deutschland 2022 Ratgeber Strom Nützliche Tipps und Hintergrundinformationen rund um das Thema Strom, Gas und mehr. In welchem Bundesland zahlen Verbraucher am meisten für Strom? Wo ist das Gas am günstigsten und wie viel Geld kann eine Familie durch einen Tarifwechsel sparen? Welche Stadt surft am schnellsten im Internet und wo fahren die Autos mit den meisten PS? Der Verbraucher-Atlas zeigt regionale Unterschiede zu vielen wichtigen Verbraucherthemen aus den Bereichen Energie, Telekommunikation, Finanzen, Versicherung oder Mobilität.

Sicherheit durch Preisgarantie Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen. Sicherheit durch Preisgarantie Die Preise am Markt steigen.

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Wie viel Liter Diesel braucht ein Windrad?

Wie viel Diesel braucht ein Windrad? – Windräder sollen sauberen Ökostrom erzeugen – und den Ölverbrauch senken. Nicht so im Nordsee-Park „Riffgat”, 15 Kilometer vor Borkum. Dort werden die 30 Windräder mit Diesel-Kraftstoff betrieben! Verbrauch: 22 000 Liter Diesel pro Monat.

  • Sonst droht Verrostung durch die salzige Seeluft.
  • Der Verbrauch ist enorm: Nach BILD-Informationen benötigt „Riffgat” über 22 000 Liter Diesel.
  • Im Monat! Dieselruß statt Öko-Strom! Auf absehbare Zeit wird Strom hier gar nicht produziert.
  • Grund für die Verzögerung: Auf dem Meeresboden lagern Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.

Vor allem britische Flieger hatten sie bei ihren Rückflügen als überflüssigen Ballast abgeworfen. Teilweise ist die Munition noch scharf, muss mit aufwendigsten Spezialbooten aufgespürt und entschärft werden. Doch diese Spezialschiffe sind knapp – und schon auf Monate ausgebucht.

www.nachhaltigleben.ch Foto: coremedia Trotzdem die Eröffnung! Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (54, SPD) will kommen, auch Landeswirtschaftsminister Olaf Lies (46, SPD) hat sich angesagt. Beide sind über die Verschiebung verärgert, wollen dies auch öffentlich machen. Auch Windparkbetreiber EWE ist genervt.

Denn auch der Stromversorger hat keinen Einfluss darauf, wann die Anlage ans Netz geht. EWE-Vorstand Dr. Torsten Köhne (49) macht Stromnetzbetreiber TenneT für die Verzögerung verantwortlich, sagt zu BILD: „TenneT hat uns mitgeteilt, dass Riffgat erst bis Mitte Februar 2014 angeschlossen wird – für uns in keiner Weise nachvollziehbar.” Wer zahlt die Extra-Kosten? Fest steht: Für einen Teil muss der Verbraucher aufkommen, u. a.

Wie viele Windräder braucht man um ein Atomkraftwerk zu ersetzen?

Wie viele Windräder ersetzen ein Atomkraftwerk? – agrarheute 2-2023 Stromerzeugung Moderne Windkraftanlagen haben eine Nennleistung von etwa 5 bis 6 MW. Damit bräuchte man, um die Nennleistung eines Atomkraftwerks zu ersetzen, rund 280 Windräder. Die letzten drei Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland sind stillgelegt: Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2.

Ihre elektrische Nettoleistung lag bei jeweils etwa 1.400 MW, zusammen also 4.200 MW. Moderne Windkraftanlagen haben eine Nennleistung von etwa 5 bis 6 MW. Damit bräuchte man, um die Nennleistung eines Atomkraftwerks zu ersetzen, rund 280 Windräder. Allerdings sind weder die AKW noch die Windräder dauerhaft mit 100-prozentiger Auslastung im Betrieb.

Deshalb ist die für den Ersatz benötigte Anzahl an Windrädern auch deutlich höher als 280, schwankt aber je nach unterstellten Leistungsdaten ganz erheblich. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) hat im Oktober vorigen Jahres deshalb eine Rechnung aufgemacht: Die drei noch am Netz befindlichen Kernkraftwerke produzieren danach jährlich zusammen 33,2 Mrd.

  • KWh Strom.
  • Das reicht aus, um 9,4 Mio.
  • Haushalte mit je drei Personen ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
  • Im Vergleich dazu erzeugt ein einzelnes Windrad 4 bis 7 Mio.
  • KWh pro Jahr.
  • Möchte man ein Kernkraftwerk durch Windkrafträder ersetzen, würde man pro Kernkraftwerk rund 1.300 bis 3.250 Windräder benötigen, haben die MIT-Experten ausgerechnet.

Würde man etwa das Kernkraftwerk Emsland mit einer jährlichen Stromproduktion von 10 Mrd. kWh durch moderne Windräder mit einer Produktion von 8 Mio. kWh pro Jahr ersetzen, bräuchte man dafür 1.250 Windräder, so die Experten. : Wie viele Windräder ersetzen ein Atomkraftwerk? – agrarheute 2-2023

Wie viel Öl verbraucht ein Windrad im Jahr?

Gegen Öl-Austritt Windräder bekommen einen Kragen – Auch Windräder können Öl verlieren, das für Getriebe oder Hydraulik genutzt wird. Ein neuer Kragen soll das Öl auffangen. Der nächste Ölteppich könnte von einem Windpark kommen. Richtig gelesen: Nicht nur marode Tanker, sondern auch Windräder können Öl verlieren.

Eine Anlage mit fünf Megawatt Leistung braucht alleine für das Getriebe 1000 Liter, hinzu kommen noch einmal bis zu 500 Liter für die Hydraulik bei Großanlagen. Gerade Offshore ein Problem: Wenn das Öl ins Meer läuft, ist das eine Katastrophe. Deshalb hat die Firma Rotor Rope aus dem Ostsee-Örtchen Grömitz einen Kragen entwickelt, der das Öl auffangen soll.

Heizungsverbot, und jetzt? Wärmepumpen und Wasserstoff im Check! | Harald Lesch | Terra X

Dass das Öl austritt, lässt sich dabei gar nicht so leicht verhindern, erklärt Christian Schröder. Dem Geschäftsführer von Rotor Rope kam die Idee während der Reinigung einer Anlage. Das Unternehmen bietet verschiedene Dienstleistungen rund ums Windrad an.

Dass leckende Windmühlen gereinigt werden müssen, kommt dabei zwischen 20 und 35 Mal im Jahr vor. Fast jede Anlage hat während ihres etwa 20jährigen Lebens ein Leck. Denn die Ansprüche an das Getriebe sind groß. Rund um die Uhr muss es funktionieren. Möglichst 365 Tage im Jahr. Da es beweglich ist, kann das Öl auch nicht richtig aufgefangen werden.

Materialermüdung oder menschliches Versagen sind nie auszuschließen. Schröder hatte die Eingebung in luftiger Höhe: Statt wegzuwischen, könnte man das Öl auch auffangen. Eine in Deutschland einmalige Idee, obwohl das Prinzip recht einfach ist: Schröder verpasst der Windmühle einen Kragen aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

Warum exportiert Deutschland Strom ins Ausland?

Stromaustausch mit Nachbarstaaten Die erzeugte Strommenge in Deutschland schwankt zwar in den vergangenen Jahren, nimmt tendenziell aber seit 1991 zu. Da heute hierzulande u.a. durch die Energiewende deutlich mehr Strom produziert als benötigt wird, exportiert Deutschland Strom in europäische Länder.

Wer braucht mehr Strom Deutschland oder Frankreich?

Die Energiesysteme der zwei größten EU-Länder unterscheiden sich stark. Insbesondere der Vergleich der Stromsektoren zeigt die Gegensätze. Die Stromerzeugung in Frankreich wird mit knapp 70 Prozent von Kernkraft dominiert, während der deutsche Strommix zu einem Drittel auf Kohle und Erdgas als fossile Energieträger beruht.

  • Folgen Sie uns in diesem Artikel auf der Suche nach den Differenzen der beiden Energiesysteme.
  • Schon bei der Betrachtung des Primärenergieverbrauchs der beiden Länder werden die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland deutlich.
  • Frankreichs Primärenergieverbrauch lag mit etwa 10000 PJ viele Jahre rund ein Drittel unter dem von Deutschland.

Neben der höheren Wirtschaftsleistung spielten dabei allerdings auch die hohen Anteile der Kohleverstromung in Deutschland eine wichtige Rolle.

Was produziert am meisten Strom in Deutschland?

Stromerzeugung 2021: Anteil konventioneller Energieträger deutlich gestiegen

Kohle war 2021 der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung Stromerzeugung aus Windkraft wetterbedingt um 13,3 % zurückgegangen Insgesamt stammten 57,6 % des eingespeisten Stroms aus konventionellen und 42,4 % aus erneuerbaren Energieträgern Im Jahr 2021 wurden 2,6 % mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahr

WIESBADEN – Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte im Jahr 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 % und machte einen Anteil von 57,6 % an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 %).

  1. Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien sank dagegen um 7,6 % auf einen Anteil von 42,4 % (2020: 47,1 %).
  2. Insgesamt wurden 2021 knapp 518 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist.
  3. Das waren 2,6 % mehr Strom als im Vorjahr, aber 3,1 % weniger als im von der Corona-Krise unbeeinflussten Jahr 2019.

Knapp ein Viertel mehr Kohlestrom im Jahr 2021 Kohle war im Jahr 2021 der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung in Deutschland. Mit einem Plus von 24,9 % verzeichnete der Strom aus Kohlekraftwerken auch den höchsten Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Der Anteil von Kohlestrom an der insgesamt eingespeisten Strommenge betrug damit 30,2 %. Im Vorjahr hatte er noch bei 24,8 % gelegen. Der Kohlestrom in Deutschland stammt zu rund 60 % aus Braunkohle und zu rund 40 % aus Steinkohle. Der Bedarf an Braunkohle wird dabei weitestgehend durch inländische Förderung, der Bedarf an Steinkohle durch Importe gedeckt.

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zurückgegangen Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung ging 2021 gegenüber 2020 von 47,1 % auf 42,4 % zurück. Dabei nahm die Stromeinspeisung aus Windkraft deutlich um 13,3 % ab, was insbesondere auf das im Vorjahresvergleich windärmere Frühjahr 2021 zurückzuführen ist.

Strom aus Windkraft hatte dadurch nur noch einen Anteil von 21,5 % an der eingespeisten Strommenge. Im Jahr 2020 war die Windkraft mit einem Anteil von 25,2 % erstmals der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung gewesen. Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik ging dagegen im Jahr 2021 nur leicht um 0,5 % auf einen Anteil von 8,7 % zurück (2020: 9,0 %).

Weniger Strom aus Erdgas infolge stark gestiegener Preise im 2. Halbjahr 2021 Der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung lag im Jahr 2021 bei 12,6 %, nachdem er im Vorjahr bei 13,7 % gelegen hatte. Im Gesamtjahr 2021 war die Stromeinspeisung aus Erdgas 5,8 % geringer als im Vorjahr.

  1. Der Rückgang ist hauptsächlich auf das 2.
  2. Halbjahr 2021 und hier vor allem auf das 3.
  3. Quartal 2021 zurückzuführen, als die Stromeinspeisung aus Erdgas im Vergleich zum Vorjahresquartal um 38,9 % zurückging.
  4. Hauptverantwortlich dafür waren die deutlich gestiegenen Preise für Erdgas.
  5. Mehr Strom aus Kernenergie vor Abschaltung dreier Kernkraftwerke Die Stromeinspeisung aus Kernenergie stieg im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 um 7,4 % auf einen Anteil von 12,6 % an der gesamten eingespeisten Strommenge (2020: 12,1 %).

Ende 2021 wurden allerdings im Rahmen des Ausstiegs aus der Atomenergie drei der sechs bis dahin noch im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke abgeschaltet, sodass in Zukunft nur noch drei Kernkraftwerke Strom erzeugen und einspeisen. Daher werden sowohl die durch inländisch erzeugte Strommenge aus Kernenergie als auch ihr Anteil an der eingespeisten Strommenge deutlich abnehmen.

  • Importierte und exportierte Strommenge gestiegen Die nach Deutschland importierte Strommenge stieg im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 um 7,7 %.
  • Mit 51,7 Milliarden Kilowattstunden belief sie sich auf genau ein Zehntel der Inlandsproduktion.
  • Wichtigster Stromlieferant war wie bereits in den Vorjahren Frankreich, obwohl die Stromimporte von dort im Vergleich zum Jahr 2020 um 24,7 % abnahmen.

Die aus Deutschland exportierte Strommenge stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,0 %. Mit 70,3 Milliarden Kilowattstunden oder 13,6 % des im Inland eingespeisten Stroms exportierte Deutschland weiterhin mehr Strom als es importierte. Stromimporte und -exporte können dabei ausschließlich für direkte Nachbarstaaten Deutschlands erfasst werden.

Im Inland produzierte und ins Netz eingespeiste Strommenge

Netzeinspeisung 2020 (in Mrd. kWh ) Anteile (in %) 2021 (in Mrd. kWh ) Anteile (in %) Veränderung zu 2020 (in %)
Netzeinspeisung insgesamt 504,5 100 517,7 100 2,6
Konventionelle Energieträger 266,8 52,9 298,1 57,6 11,7
darunter:
Kohle 125,2 24,8 156,4 30,2 24,9
Kernenergie 60,9 12,1 65,4 12,6 7,4
Erdgas 69,1 13,7 65,2 12,6 -5,8
Erneuerbare Energieträger 237,6 47,1 219,6 42,4 -7,6
darunter:
Windkraft 128,7 25,2 111,5 21,5 -13,3
Biogas 30,2 6,0 29,9 5,8 -1,1
Photovoltaik 45,4 9,0 45,2 8,7 -0,5
Wasserkraft 19,0 3,8 18,5 3,6 5,3

table> Im- und exportierte Strommenge

Im- und Exporte 2020 (in Mrd. kWh ) 2021 (in Mrd. kWh ) Veränderung zu 2020 (in %) Importierte Strommenge 48,0 51,7 7,7 Frankreich 13,0 9,8 -24,7 Niederlande 8,7 7,6 -11,9 Österreich 6,1 6,5 6,5 Tschechische Republik 3,2 6,1 91,8 Sonstige Länder 17,1 21,7 26,9 Exportierte Strommenge 66,9 70,3 5,0

Methodische Hinweise: In der Statistik erfasst werden alle Kraftwerke und Erzeugungsanlagen in Deutschland, die Strom in das Netz für die allgemeine Versorgung einspeisen. Nicht enthalten ist Strom, der in Industriekraftwerken erzeugt und direkt in den Industriebetrieben wieder verbraucht wird.

Bei Stromimporten und -exporten ist eine Aufteilung nach zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträgern nicht möglich. Weitere Informationen:

Weitere methodische Hinweise und Ergebnisse bieten die Themenseite „” sowie die (www.destatis.de/klima) im Internetauftritt des Statistischen Bundesamtes. Weitere Daten und lange Zeitreihen zur Monatserhebung über die Stromein- und -ausspeisung bei Netzbetreibern können in der Datenbank GENESIS – Online über die Tabelle abgerufen werden.

Wie viel Prozent Energie importiert Deutschland?

Grenzüberschreitender Stromhandel – Deutschland war im Jahr 2022 erneut Netto-Stromexporteur mit insgesamt 26,28 TWh, Dabei betrug der Export 62,05 TWh (2021: 56,99 TWh ) und der Import 35,77 TWh (2021: 39,60 TWh ). Der Nettoexport ist im Vergleich zu 2021 (17,39 TWh ) um 51,1 Prozent gestiegen.

  1. Der Exportüberschuss** fiel mit 2.880 Mio.
  2. € in 2022 höher aus als im Jahr 2021 (1.142 Mio. €).
  3. Weitere Kennzahlen und Erläuterungen zum Strommarkt im Jahr 2022 finden Sie im Jahresrückblick auf der Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur unter:,
  4. Die Daten auf der Plattform werden von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern bereitgestellt und können aufgrund neuer Erkenntnisse aktualisiert werden.

* Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast unterscheidet sich von der Berechnungsgrundlage für die Zieldefinitionen der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien ( EEG ), die sich am Bruttostromverbrauch bemisst.

Die Netzlast erfasst keine Kraftwerkseigenverbräuche und Industrienetze, so dass bei der hier angewendeten Berechnungsgrundlage im Vergleich zum Anteil am Bruttostromverbrauch ein tendenziell höherer erneuerbare Energien-Anteil resultiert. Die Netzlast berechnet sich aus Nettostromerzeugung abzüglich Export-Übertragungsleistung, zuzüglich der Import-Übertragungsleistung und abzüglich der Pumparbeit von Pumpspeicherkraftwerken.

** Der Exportüberschuss errechnet sich aus der Summe des Produkts der stündlichen Nettoexporte multipliziert mit den jeweiligen Day-Ahead Stundenpreisen. : Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zum Strommarkt 2022