Woher Kommen TrauermCken?

Woher Kommen TrauermCken
Lebensraum / Vorkommen – Trauermücken kommen weltweit in vielen unterschiedlichen Arten vor. Besonders sind sie in feuchten Lebensräumen zu finden, Wäldern, Mooren, Feuchtwiesen, wo sie sich unter Laub und Pflanzen aufhalten. Aber sie entwickeln sich auch in feuchtwarmen Gewächshäusern und in Wohnräumen, besonders gut in der feuchten Erde von Topfpflanzen.

Woher kommen plötzlich Trauermücken?

Trauermücken bekämpfen: Das hilft wirklich

Trauermücken legen ihre Eier in feuchte Pflanzenerde und befallen die Wurzeln.Die kleinen Mücken können Pflanzen absterben lassen.Mittel wie Gelbstecker und helfen gegen Trauermücken.

Der biologische Begriff für Trauermücken ist Sciaridae. Doch was zeichnet die kleinen Fliegen aus? Sie sind sehr klein, schwarz, mit hellen, fast transparenten Flügeln. Ihre Beine sind im Gegensatz zu jenen von lang und ihre Fühler sind so groß wie ihre Flügel.

In den meisten Fällen sitzen Trauermücken im Winter auf der Blumenerde – und zwar in ganzen Scharen. Beim Blumengießen, egal ob in der Wohnung oder im Garten, werden die Fliegen vom Wasser aufgescheucht und kreisen dann munter um die Pflanze. Dauerfeuchte Erde mit einem hohen Anteil an organischem Humus, wie, mögen Trauermücken besonders gerne.

Dort treten sie demnach auch besonders häufig in großer Anzahl auf. Und das weltweit! Allein in Europa sind aktuell circa 600 Arten bekannt. Die Fliegen sitzen auf der Blumenerde, da sie dort leben. Ihre rund 200 Eier legt jedes Weibchen dann auch bevorzugt in der feuchten Erde ab.

  • Aus diesen Eiern schlüpfen weiße Larven mit einem schwarzen Kopfteil.
  • Ist die Erde im Topf oder Garten feucht, werden die Larven aktiv und verpuppen sich nach ungefähr 13 Tagen.
  • Wiederum fünf Tage später schlüpfen sie dann als erwachsene Trauermücken.
  • Ist die Blumenerde allerdings trocken, sterben die Larven ab und werden von Mikroorganismen in der Erde zersetzt.

Es schlüpfen keine Larven und auch keine neuen Trauermücken. Das könnte Sie auch interessieren In der freien Natur sind die Larven der Mücke bedeutsam, denn sie zersetzen organische Materialien. Was in Wäldern, im Garten oder Mooren gut und wichtig ist, ist im Blumentopf eher weniger hilfreich.

  • Die Mücken selbst sind dabei nicht das Problem, sondern ihre Larven.
  • Diese zersetzten, wie schon gesagt, organisches Material – demnach auch abgestorbene Pflanzenteile und die Wurzeln der Pflanzen.
  • Das führt dazu, dass vor allem junge Pflanzen und Stecklinge absterben.
  • Durch die offenen Stellen an der Wurzel können zudem Bakterien leichter eindringen und Pflanzenkrankheiten verursachen.

Ältere Pflanzen können durch den Befall von Trauermücken in ihrem Wachstum gestört werden und sehen weniger gesund aus. Eine Entwarnung für Menschen gibt es aber: Trauermücken selbst stellen keine Gefahr dar und obwohl sie mit der Stechmücke verwandt sind, können sie nicht stechen.

In den meisten Fällen werden die Larven der Insekten über qualitativ schlechte Blumenerde in die Wohnung oder den Garten gebracht. In der Erde befinden sich oftmals schon die Eier oder die Larven der Trauermücke. Diese schlüpfen dann und befallen die Pflanze. Aber auch über ein offenes Fenster können Trauermücken aus der Natur oder dem Garten in Ihre Wohnung gelangen.

Wer Trauermücken bekämpfen will, muss vor allem daran denken, dass auch die Larven bekämpft werden müssen. Wir stellen die effektivsten Maßnahmen vor:

: Gelbstecker oder auch Gelbtafeln sind gelbe, klebrige Teile, die in Blumenerde gesteckt werden. Das Prinzip ist einfach: Erwachsene Trauermücken bleiben am Papier kleben. Somit wird der Befall zunächst reduziert. Die Fliegen können so keine Eier mehr legen. Gelbstecker zur Bekämpfung von Trauermücken bekommt man in jedem Baumarkt oder online. Die Stecker sind übrigens gelb, da sich Insekten von dieser Farbe wohl besonders stark angezogen fühlen. Fettkraut: Die Pinguicula vulgaris fängt, genau wie die Gelbstecker, mit ihren klebrigen Blättern Insekten. Wird sie auf die Fensterbank gestellt, kann das Fettkraut den Befall mit Trauermücken deutlich mindern. Quarzsand: Wer seine Blumentöpfe circa einen Zentimeter hoch mit Quarzsand abdeckt, der sorgt auf natürliche Weise dafür, dass die erwachsenen Trauermücken Schwierigkeiten haben, ihre Eier im Topf abzulegen. Eine weitere Möglichkeit ist das Auslegen von feinmaschigem Gazegewebe. Nematoden: Nematoden sind besonders in der Wohnung eine sehr effektive und nützliche Methode, um Trauermücken zu bekämpfen. Rühren Sie den Packungsinhalt in warmem Wasser an und gießen Sie anschließend damit die Pflanzen. Das Ergebnis: Die Nematoden wirken als Parasiten gegen die Larven und töten diese ab. Der Befall wird gestoppt. Bestellkarten bekommt man im Gartenfachhandel oder auch in Onlineshops. Raubmilben: sind ideale Schädlingsbekämpfer. In Granulat geliefert müssen die kleinen Helfer nur noch in die Blumenerde gestreut werden. Bakterien: Auch Bakterien können Trauermücken den Garaus machen. Sie geben ein Gift ab, das dann im Verdauungstrakt der Trauermücken-Larven wirkt.

Die einfachste Möglichkeit, Larven und erwachsene Trauermücken zu bekämpfen, ist, Pflanzen eine gewisse Zeit nicht zu gießen. So wird die Erde ausgetrocknet und die Larven können nicht aktiv werden. Überprüfen Sie hier jedoch vorab, ob Ihre Pflanze eine solche Trockenphase aushalten kann. Woher Kommen TrauermCken Mit einem Gelbstecker lassen sich erwachsene Trauermücken einfangen. Foto: Flora Press/Thomas Lohrer Verhindert werden kann ein Befall im Prinzip nur mit dem Kauf von hochwertiger Pflanzenerde. Ablagerungen oder Gestank können ein Hinweis dafür sein, dass die Erde schon befallen ist.

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Wie entstehen Trauermücken in der Wohnung?

Woher kommen Trauermücken? –

? Trauermücken holst du dir meist durch befallene Blumenerde in die Wohnung. Entweder direkt durch eine neue Topf-Pflanze oder durch neue Blumenerde, die du dir zum Umtopfen gekauft hast. ? Sie können aber auch durch offene Fenster in deine Wohnung gelangen. Um sich dort fortzupflanzen, benötigen sie sehr feuchte Erde,

Wie bekommt man Trauermücken aus Blumenerde?

Nematoden, Gelbtafeln und Streichhölzer: Mittel gegen Trauermücken –

Gelbtafeln in der Nähe der befallenen Pflanzen aufstellen. Sie sind auf beiden Seiten mit einem Klebemittel versehen. Die Trauermücken werden von der Farbe angelockt, fliegen die Gelbtafel an und bleiben daran kleben. Gelbtafeln gibt es in Gartengeschäften und manchen Drogerien. Streichhölzer mit dem Kopf nach unten in die Erde stecken. Die Schwefel-Bestandteile werden durch das Gießwasser im Topf verteilt und töten die Larven ab. Die Streichhölzer etwa alle zwei bis drei Wochen austauschen. Nematoden (Fadenwürmer) der Art “Steinernema feltiae” töten die Larven der Trauermücke. Das weiße Pulver in lauwarmem Wasser auflösen, durchrühren und ins Gießwasser für die Pflanzen geben. Nach zwei bis drei Wochen sollte sich das Mückenproblem erledigt haben. Quarzsand auf der Erdoberfläche der Pflanzen verteilen. Zwei bis drei Millimeter dick sollte die Schicht sein. Dazu eignet sich Vogelsand, auch eine Schicht Kiesel hilft.

Was lockt Trauermücken an?

Trauermücken Schadbild – Oft werden die zwischen vier und sieben Millimeter großen Trauermücken mit den Fruchtfliegen verwechselt. Ein großer Unterschied ist jedoch der Aufenthaltsort: Während sich die schwarzen Fliegen immer in der Nähe von faulem Obst und Essensresten aufhalten, bevorzugen die Trauermücken Pflanzen und legen ihre Eier im feuchten Substrat dieser Pflanzen ab.

Das feuchte Substrat wirkt wie ein Anziehungspunkt für die Trauermücken. Dabei ist es nicht die Mücke, die den Schaden an der Pflanze verursacht, sondern deren Larve. Vor allem im Larvenstadium zeigt sich das Schadbild an den Pflanzen. Der direkte Schaden durch die Trauermücken betrifft vor allem Steck- und Keimlinge, da deren Abwehrmechanismen noch nicht so ausgereift sind.

Wenn diese jungen Pflanzen absterben oder die kleinen Stängel innen hohl gefressen worden sind, dann handelt es sich meistens um Trauermücken(-larven). Außerdem sind bei einem Befall durch Kümmerwuchs, übermäßig viele kleine Mücken in der Nähe der Erde der betroffenen Pflanze zu finden bzw.

Wie lange dauert es bis Trauermücken weg sind?

Mücken im Blumentopf mit Nematoden bekämpfen – Woher Kommen TrauermCken Trauermücke: Die Eier des Schädlings sind sehr klein. (Quelle: Klaus Schrameyer, Öhringen, LTZ-Archiv) Eine wirkungsvolle und trotzdem vollkommen natürliche Methode Trauermücken zu bekämpfen, sind Nematoden der Art Steinernema feltiae. Die mikroskopisch kleinen Fadenwürmer befallen als Parasiten die Trauermückenlarven und töten sie dadurch.

Sie werden ins Gießwasser gegeben und einfach auf die befallene Erde gegossen. Nach zwei bis drei Wochen sollte der Mückenbefall weitgehend behoben sein. Für Menschen, Pflanzen und die meisten anderen Tiere sind Nematoden ungefährlich. Hat sich ein stabiler Stamm an Nematoden in der Erde gebildet, so bleibt dieser lange bestehen und schützt Ihre Pflanze nachhaltig vor Trauermücken.

Kaufen können Sie die Miniwürmer im Fachhandel oder über Onlineshops.

Sind Trauermücken nur in der Erde?

Was sind eigentlich Trauermücken? – Fast jeder, der Zimmerpflanzen hat, muss früher oder später einmal Trauermücken (Sciaridae) bekämpfen. Sie sitzen vor allem im Winter oft zu Dutzenden auf der Blumenerde der Pflanzen. Die kleinen schwarzen Fliegen werden bei jedem Gießen aufgescheucht und umkreisen dann die Pflanzen im Blumentopf.

  1. Insbesondere bei dauerfeuchter Erde mit hohem Anteil organischer Humusbestandteile, vor allem Kompost, können Trauermücken verstärkt auftreten.
  2. Eingeschleppt werden die lästigen Insekten oft mit minderwertiger Blumenerde, in der sich bereits die Eier befinden oder in der die Larven der Schädlinge leben.

Sie können aber auch durch geöffnete Fenster aus dem Garten ins Haus gelangen. Trauermücken kommen weltweit vor – in Europa sind etwa 600 Arten bekannt. Ihren Namen verdanken die Schädlinge ihrer dunklen Färbung. Sie sind zwar mit Stechmücken verwandt, können aber nicht stechen. eine Anzeige mit Lassen Sie sich kompetent beraten und machen Sie mehr aus Ihrem Garten! Mit mehr Blüten, mehr Bienen und den heyOBI Vorteilen, mit denen Sie mehr sparen.

Was mögen Trauermücken nicht?

Andere Mittel zur Bekämpfung von Trauermücken – Neben den zahlreichen Hausmitteln gibt es noch andere wirkungsvolle Möglichkeiten, die lästigen Schädlinge loszuwerden. Oft ist es sinnvoll, mehrere Methoden zu kombinieren, um die Fliegen und ihre Larven schnell und restlos zu beseitigen.

  1. Erde austauschen: Bei starkem Befall solltest Du die Blumenerde komplett austauschen.
  2. So kannst Du die Trauermücken schnell wieder loswerden.
  3. Befreie vor allem die Wurzeln sorgfältig von der Erde und säubere die Blumentöpfe gründlich! Gelbfalle: Gelbfallen, auch Gelbtafeln genannt, sind klebrige Stecker oder Tafeln in gelber Farbe.

Sie werden in die Erde der Blumentöpfe gesteckt und fangen dort die Fliegen ein. So können sich diese nicht weiter fortpflanzen. Gelbfallen sind ein gängiges und sehr effektives Mittel auch gegen andere Schädlinge im Haus. Quarzsand: Eine dünne Schicht trockener Quarzsand auf der Blumenerde hindert Trauermücken daran, ihre Eier abzulegen.

  1. Da die Larven sich nur in feuchter Erde entwickeln können, solltest Du das Gießen für einige Zeit reduzieren, sodass der Sand ganz trocken ist.
  2. Nützlinge: Trauermücken lassen sich gut mit anderen kleinen Lebewesen bekämpfen.
  3. Nützlinge wie Nematoden sind kleine Fadenwürmer, die die Larven abtöten.
  4. Gib die Nematoden in lauwarmes Gießwasser und behandle befallene Pflanzen für zwei bis drei Wochen! Während der Behandlung solltest Du die Pflanzen nicht düngen.
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Nematoden sind ungefährlich für Mensch, Tier und Pflanzen. Du kannst sie im Gartenfachhandel erwerben. Fleischfressende Pflanzen: Fleischfressende Pflanzen locken Trauermücken an und fangen sie mit ihren klebrigen Blättern ein. Besonders gut geeignet ist das Fettkraut.

Warum sind Trauermücken in der Blumenerde?

Trauermücken in Blumenerde – Oft sind die Eier der Trauermücke schon in der Blumenerde enthalten, die Sie kaufen. Denn: Trauermücken legen ihre Eier in feuchter Erde ab und auch bei sorgfältiger Produktion ist es nie ganz zu verhindern, dass Trauermücken-Eier in die Erde gelangen. So sieht eine Trauermücke aus. Allerdings gibt es viele hundert Arten. Das Problem sind nicht die Trauermücken selbst, sondern deren Larven, die die Wurzelhaare der verschiedensten Topfpflanzen anfressen. Trauermücken sind nicht wählerisch, sie können nahezu alle Topfpflanzen befallen.

Vor allem zarten Setzlingen schaden sie. Wer im Frühjahr Tomaten- oder Paprikapflänzchen auf der Fensterbank vorzieht, kann die Insekten überhaupt nicht brauchen. Erwachsene Topfpflanzen kommen mit den Trauermücken meist besser klar, so BAYERN 1 Gartenexpertin Karin Greiner. Wir sollten auf jeden Fall aktiv werden, wenn wir diese kleinen Fliegen in unserer Wohnung vermehrt beobachten.

Damit sie eben nicht zur Plage werden können.

In welcher Blumenerde sind keine Trauermücken?

Viele Zimmerpflanzen werden in Töpfen voller Erde kultiviert, die meist Torf enthält oder als Nährboden für eine Invasion von Trauermücken dienen kann. Doch es gibt Alternativen: mineralische Substrate. Am bedeutendsten sind Seramis aus Tongranulat und Lechuza aus Bims, Zeolithen und Lava.

Wie lange überleben Trauermücken in Blumenerde?

Der Lebenszyklus der Trauermücke –

Bis zu 200 Eier kann eine einzelne Trauermücke in der feuchten Blumenerde ablegen. Sechs bis acht Tage dauert es, bis die Larven zum Schlüpfen bereit sind.Trauermückenlarven ernähren sich von Blumenerde, Pilzen, Stielen und Pflanzenwurzeln. Etwa 14 Tage lang bleiben sie im Larvenzustand unter der Erde. Anschließend verpuppen sie sich.Nach weiteren vier bis fünf Tagen schlüpft die erwachsene Trauermücke aus der Puppe.In den fünf bis sieben Tagen ihres Mückenlebens sucht das Insekt nach einem Partner für die Paarung und nach neuen Ablegeplätzen für die kommende Eiergeneration. Eine ideale Ablagestelle riecht leicht modrig und ist feucht. Bereits nach einem Tag können Mücken neue Eier in die Erde legen.

Welcher Geruch vertreibt Trauermücken?

Trauermücken mit Lavendelöl bekämpfen – Lavendelöl ist nicht nur beruhigend und hilft, wenn man nicht einschlafen kann, sondern es ist auch hervorragend zur Trauermückenbekämpfung geeignet. Es zeigt eine ähnliche Wirkung wie das Teebaumöl und auch die Anwendung ist die gleiche. Woher Kommen TrauermCken 20 Tropfen Lavendelöl reichen für einen Liter Wasser

Warum hilft Zimt gegen Trauermücken?

Trauermücken mit Zimt vertreiben – Auch Trauermücken verabscheuen Zimt, sie können den intensiven Duft nicht ausstehen. Wer die Schädlinge loswerden möchte, greift also am besten ins Gewürzregal und streut das aromatische Pulver auf die Erde. An der Substratoberfläche unterbricht dies den Zyklus der kleinen Flugtiere und verhindert ihr Ausschlüpfen aus der Erde.

Wie lange lebt eine Trauermücke?

Insekten Aktualisiert am 06.03.2023, 17:38 Uhr Woher Kommen TrauermCken Trauermücken entwickeln sich in feuchter Pflanzenerde und schlüpfen in großen Mengen. © picture alliance/blickwinkel/R. Guenter

Sie schwirren in der Wohnung herum und können zu einer richtigen Plage werden: Trauermücken. Sie entwickeln sich in feuchter Pflanzenerde und schlüpfen in großen Mengen. Die Insekten sind für den Menschen zwar ungefährlich, können aber Schäden an den Pflanzen anrichten. So werden Sie sie wieder los.

Mehr zum Thema Haus & Garten Sie sind klein, schwarz und halten sich in Wohnungen vor allem in der Nähe von Pflanzen auf: Trauermücken. Die Tiere sind etwa ein bis sieben Millimeter groß und finden in feuchten Lebensräumen optimale Bedingungen für ihre Eiablage.

Sie sind in Wäldern, Mooren und Feuchtwiesen zu Hause, wo sie unter Pflanzen und Laub leben. Allerdings fühlen sie sich auch in feuchtwarmen Gewächshäusern und Wohnungen wohl, wenn es dort feuchte Erde gibt. Trauermücken gehören zwar nicht zu den Schädlingen und sind für Menschen ungefährlich. Ihre Larven, die sie in der feuchten Erde ablegen, ernähren sich aber von den Wurzeln der Pflanzen und können sie somit beschädigen.

Der gesamte Lebenszyklus der Trauermücke dauert etwa drei bis vier Wochen, dabei leben die ausgewachsenen Tiere nur zirka fünf Tage. In dieser Zeit kann ein einziges Weibchen bis zu 200 Eier legen. Dadurch können einzelne Tiere schnell eine regelrechte Plage auslösen und lästig werden.

Woher kommen die kleinen schwarzen Fliegen in der Wohnung?

Häufig gestellte Fragen – Woher kommen kleine schwarze Fliegen? Die Ursachen hängen immer von der jeweiligen Insektenart ab. Häufig kauft man Eier, Larven oder auch erwachsene Tiere mit Obst oder neuen Topfpflanzen ein. Offene Türen und Fenster ohne Insektenschutz laden auch Arten zum Hereinfliegen ein, die eigentlich nicht im Haus leben.

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Müssen kleine Fliegen immer bekämpft werden? Es ist nicht immer notwendig, jedes einzelne Exemplar zu fangen. Wenn die Fliegen jedoch in Massen auftreten, werden sie schnell so lästig, dass an sie nicht mehr im Haus haben will. Oft reicht es, die Ursache für den Befall zu beseitigen, die Insekten sterben dann nach und nach aus.

Welche Schäden richten schwarze Fliegen an? Die ausgewachsenen Fliegen richten selten nennenswerte Schäden an. Anders verhält es sich bei den Larven. Diese fressen häufig an Wurzeln oder saugen Pflanzensäfte.

Welche Pflanzen sind anfällig für Trauermücken?

Welche Pflanzen sind anfällig für Trauermücken? Verschiedene Topfpflanzen, vor allem Pflanzen, die an einem sonnigen Platz stehen und deren Erde ständig leicht feucht ist. Auch weichblättrige Pflanzen sind beliebt.

Wie sehen die Eier von Trauermücken aus?

Daran erkennen Sie Eier von Trauermücken – Woher Kommen TrauermCken Trauermücke: Die Eier des Schädlings sind sehr klein. (Quelle: Klaus Schrameyer, Öhringen, LTZ-Archiv) Eine Trauermücke kann bis zu 200 Eier legen. Diese enorme Zahl erklärt, weshalb sich die Schädlinge derart stark und schnell vermehren und ausbreiten können.

Wie oft Backpulver bei Trauermücken?

Backpulver hilft gegen Trauermücken – Sehen Sie kleine dünne Insekten rund um Ihre Zimmer- oder Gemüsepflanzen schwirren, deutet dies auf einen Befall durch Trauermücken hin. Mit Hausmitteln wie Backpulver bekommen Sie die kleinen Mücken gut in den Griff. So wenden Sie es an:

  1. Geben Sie etwas Backpulver in ein Sieb und sieben Sie es auf die Pflanzenerde.
  2. Gießen Sie nun die befallene Pflanze mit etwas Wasser, sodass das Backpulver feucht wird.
  3. Die Larven der Trauermücke kommen aus der Erde, um das Backpulver aufzunehmen und gehen dadurch ein.

Gegen Trauermücken hilft es, Backpulver auf die Erde zu sieben. imago images / CTK/CandyBox

Sind Trauermücken auch in Seramis?

Studie – Auch eine Studie der Forschungsanstalt Geisenheim belegte wissenschaftlich, dass die Besiedlung von Zimmerpflanzen durch Trauermücken mit der Verwendung von SERAMIS® Pflanz-Granulaten erheblich reduziert werden kann. In einer Versuchsreihe wurden unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen bei mehreren Pflanzen Trauermücken ausgesetzt, die in drei jeweils unterschiedliche Substrat-Kombinationen getopft waren.

  • Die erste Gruppe war in Einheitserde, die zweite in Einheitserde mit einer 2 cm SERAMIS® Schicht und die dritte ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt worden.
  • Der Vergleich zeigte, dass die Pflanzen in Einheitserde von mehr Trauermücken befallen waren als die Pflanzen, die mit SERAMIS® gepflanzt wurden.

Dabei wurden die Pflanzen mit der 2 cm SERAMIS® Schicht von ca.40 % weniger Trauermücken befallen. Die Pflanzen, die ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt wurden, waren sogar um 85 % weniger befallen.

Woher kommen die kleinen schwarzen Fliegen in der Wohnung?

Häufig gestellte Fragen – Woher kommen kleine schwarze Fliegen? Die Ursachen hängen immer von der jeweiligen Insektenart ab. Häufig kauft man Eier, Larven oder auch erwachsene Tiere mit Obst oder neuen Topfpflanzen ein. Offene Türen und Fenster ohne Insektenschutz laden auch Arten zum Hereinfliegen ein, die eigentlich nicht im Haus leben.

  1. Müssen kleine Fliegen immer bekämpft werden? Es ist nicht immer notwendig, jedes einzelne Exemplar zu fangen.
  2. Wenn die Fliegen jedoch in Massen auftreten, werden sie schnell so lästig, dass an sie nicht mehr im Haus haben will.
  3. Oft reicht es, die Ursache für den Befall zu beseitigen, die Insekten sterben dann nach und nach aus.

Welche Schäden richten schwarze Fliegen an? Die ausgewachsenen Fliegen richten selten nennenswerte Schäden an. Anders verhält es sich bei den Larven. Diese fressen häufig an Wurzeln oder saugen Pflanzensäfte.

In welcher Blumenerde sind keine Trauermücken?

Viele Zimmerpflanzen werden in Töpfen voller Erde kultiviert, die meist Torf enthält oder als Nährboden für eine Invasion von Trauermücken dienen kann. Doch es gibt Alternativen: mineralische Substrate. Am bedeutendsten sind Seramis aus Tongranulat und Lechuza aus Bims, Zeolithen und Lava.

Woher kommen die ganz kleinen Mücken in der Wohnung?

Obstfliegen – Obst- oder Fruchtfliegen treten vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten auf und das meist in der Küche oder um Obstschalen herum. Die nur 2 bis 4 mm großen Insekten mögen offene Getränkeflaschen, Müll, natürlich Obst, besonders reifes und Essensreste.

  • Nachdem sie sich vermehrt haben, schwirren sie in der ganzen Wohnung umher, immer auf der Suche nach Nahrung.
  • Die kleinen Fliegen kommen auf verschiedenen Wegen ins Haus, durchs offene Fenster, durch den Einkauf, hauptsächlich von Obst.
  • Die Weibchen legen ihre Eier, bis zu 400 Stück, vorzugsweise auf Obst.

Die kleinen Larven ernähren sich vom Fruchtfleisch. Da sie so winzig sind, werden sie von uns Menschen meist übersehen und mitgegessen. Bei idealen Temperaturen, so um die 25°C, schlüpfen die Larven schon nach 24 Stunden. Nach nur 9 weiteren Tagen ist die Fruchtfliege fertig entwickelt.