Woher Kommen Tomaten?

Woher Kommen Tomaten
Tomaten – Herkunft, Anbau, Rezepte Stand: 14.10.2021, 11:07 Uhr

Tomaten sind das beliebteste Gemüse im LandTipps: Tomaten richtig einkaufen, lagern und und selber pflanzenWoran man gute Tomaten erkennt

Sie ist kalorienarm, vitaminreich – und ein Allrounder in der Küche: Kein Wunder, dass jeder Deutsche im Schnitt 27 Kilo Tomaten im Jahr verzehrt. Damit ist sie das beliebteste Gemüse im Land. Hier gibt es Tipps für den richtigen Einkauf und für den Anbau im Garten oder auf dem Balkon.

Außerdem erfahren Sie, woher unsere Tomaten kommen. Im Durchschnitt kaufte jeder Privathaushalt in Deutschland 2019 elf Kilogramm frische Tomaten. Rechnet man frische und verarbeitete Tomaten, etwa in Form von Tomatenmark oder Ketchup, zusammen, lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2018/19 bei 27 Kilogramm. Damit stehen die Tomaten auf Platz Eins unseres Speisezettels bei Gemüse – und das, obwohl die meisten als Frisch- oder verarbeitete Ware importiert werden.

Ganz überwiegend stammen sie laut Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft aus den Niederlanden und Spanien (zusammen 79 Prozent), gefolgt von Belgien, Marokko, Italien, Polen, Frankreich und der Türkei. In der gesamten EU wird aber noch nicht mal ein Zehntel der Weltproduktion angebaut: China liegt mit knapp 62 Millionen Tonnen (2018) unangefochten an der Spitze.

  • Das sind ein Drittel der weltweit produzierten 182 Millionen Tonnen.
  • In Deutschland selbst wurden im gleichen Zeitraum nur 103.000 Tonnen Tomaten produziert, die meisten davon in der Zeit von Mai bis Oktober.
  • Die Freilandkultur von Tomaten spielt im deutschen Erwerbsgartenbau kaum noch eine Rolle.
  • Die Anbauform benötigt gleichmäßig hohe Temperaturen und eine regelmäßige Versorgung mit Wasser und Nährstoffen.

Auch in südlichen Ländern stehen die Pflanzen vielfach unter einem transparenten Regendach oder im Tunnel, um sie vor der gefürchteten Kraut- und Braunfäule zu schützen. Tomaten-Fans sollten zur Bio-Ware greifen: Sie schmecken oft besser als Tomaten aus konventionellem Anbau und sind seltener mit Schadstoffen belastet.

Das liege an der Art des Anbaus, so das Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): Bio-Bauern setzen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel ein, um gegen Unkraut, Krankheiten und Schädlinge vorzugehen. Stattdessen verwenden sie gerne robuste Sorten und regulieren das Unkraut mit der Egge.

Rückstände an Schadstoffen sind deswegen eher selten, wie eine Untersuchung aus dem Jahr 2014 nahelegt. Weil Kunstdünger tabu ist, wird stattdessen Mist, Gülle und pflanzlicher Kompost aufgebracht. Dadurch wachsen die Tomaten zwar etwas langsamer, aber sie enthalten bis zu 20 Prozent weniger Wasser.

  • Der Geschmack werde intensiver und die Textur sei besser, schreibt das BLE.
  • Ob die Bio-Tomaten im Gewächshaus oder unter freiem Himmel angebaut werden, spielt für die Bezeichnung keine Rolle.
  • Die meisten wachsen inzwischen auch in Deutschland unter Folie oder Glas, weil sie dort besser gegen Kälte, Frost und Pilzkrankheiten geschützt sind.

Dann sind Ernten bis in den Oktober hinein möglich. Andererseits kostet der Anbau im beheizten Gewächshaus viel Energie. Wer also etwas für den Klimaschutz tun will, ist mit der Freilandware aus der Region besser bedient. Und der Preis? Der Unterschied zur konventionellen Tomate ist gar nicht so groß, sagt das BLE.

  1. Übrigens: Biobauern experimentieren gerne mit alten Tomaten-Sorten, weil sie widerstandsfähiger sind.
  2. Wer Lust auf mehr Vielfalt auf dem Teller und interessante Geschmacks-Erlebnisse hat, kann auf dem Markt nach ” Green Zebra “, ” Black Cherry “oder ” Striped Cavern ” suchen.
  3. Mehr als 2.500 verschiedene Tomatensorten gibt es jetzt schon – und das sind nur die offiziell registrierten.

Experten schätzen, dass sogar 10.000 Sorten weltweit angebaut werden. Züchter sorgen für eine immer neue Vielfalt an Farben und Formen, dazu kommen alte Sorten, die wiederentdeckt wurden. Und so gibt es Tomaten in den klassischen Rottönen, Grün, Schwarz und mit Streifen, mit vielen oder nur wenigen Kernen, als Stab-, Hänge- und Strauchtomaten.

Auch die Größe variiert stark: von beerengroß wie die ” Tomberries ” bis zur “Ochsenherz”-Variante, die ein Pfund schwer werden kann. Genau so unterschiedlich schmecken sie auch: leicht pikant die “Roma”, fruchtig die “Tigerella” und zuckersüß die Wildtomate “Rote Murmel”. Die Zeiten, in denen Tomaten rot, aber ansonsten vor allem wässrig waren, scheinen vorbei.

Die Vielfalt an Formen und Aromen lässt sich gut in der Küche nutzen. Eiertomaten enthalten wenig Kerne – gut für Saucen. Die stark gerippte “Ochsenherz”-Tomate ist ideal für den Caprese-Salat mit Mozzarella und Basilikum, die hohle Paprika-Tomate ” Yellow Stuffer ” für Füllungen und die feste “San-Marzano” für den Grill.

  • Und die ” Green Zebra ” ist nicht nur aromatisch, sondern macht auch optisch viel her: Je reifer die grünen Tomaten werden, umso deutlicher treten die Streifen in gelb und orange hervor.
  • Der Star im heimischen Supermarktregal ist übrigens die Rispentomate.
  • Die Sorte wurde erst Mitte der 90er Jahre eingeführt, hat aber schnell Fans gefunden: Die Früchte hängen länger an der Pflanze und haben deswegen mehr Geschmack.

Vor allem Cocktail- und Kirschtomaten sind ideal als Snack. Geschlagen werden die aromatischen Kleintomaten nur von den runden, roten Salattomaten. Auch hier gibt es alte Tomatensorten, die wunderbare Namen haben: die gelbe “Goldene Königin” und “Sacher”, die genauso aussieht und riecht wie Schokolade.

  • Eine reife Tomate verströmt einen aromatischen Geruch.
  • Riecht eine Tomate nach nichts, schmeckt sie auch nicht besonders intensiv.
  • Sie fühlt sich auch fest an – sehr weiche Früchte sind meistens schon überlagert und haben an Geschmack verloren.
  • Strauchtomaten (auch als Rispentomaten bekannt) werden oft noch mit Strunk verkauft.

Dieser sollte möglichst frisch und grün sein, die Blätter nicht vertrocknet und eingerollt. Weil diese Tomaten nach dem Pflücken über den Stiel noch weiter mit Nährstoffen versorgt werden, sind sie meistens länger haltbar. Ein Blick auf das Schild am Gemüseregal oder auf der Verpackung verrät, woher die frische Tomate kommt – nur bei verarbeiteten Produkten wie Tomatenmark oder Dosenware muss die Herkunft nicht angegeben werden.

  1. Genauso streng geregelt ist die Einteilung in den verschiedenen EU-Klassen I, II und Extra.
  2. Bei der Klasse II sind Form-, Entwicklungs-, Farb-, Hautfehler oder Druckstellen zulässig, bei der Klasse I weniger und bei Klasse Extra sind nur minimale Fehler erlaubt.
  3. Groß, wässrig und Null Aroma: Wer ” holländische Tomaten ” sagt, meint oft ” ungenießbar “.

Für Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung ” ein Klischee, aber mit einem wahren Kern “. Die Niederländer hätten in den 80er Jahren den Gemüseanbau für Mitteleuropa revolutioniert, stark auf den Anbau unter Glas und Folie gesetzt. So konnten Tomaten in Massen produziert werden – die vielen Menschen aber nicht schmeckten.

” Die Niederländer haben schnell dazugelernt “, so Seitz. Heute würden sie ” großartige ” Tomatensorten anbauen, zum Beispiel die beliebten Cocktailkirschen. Noch ein Punkt für die Tomaten: der extrem geringe Wasserverbrauch. Am besten halten sich frische Tomaten bei Raumtemperatur und dunkler Lagerung.

Der Kühlschrank ist keine gute Alternative: Dort verlieren sie ihr Aroma. Außerdem sollten Tomaten nicht gemeinsam mit anderem Gemüse oder Obst aufbewahrt werden. Denn Tomaten setzen Ethylen frei, ein natürliches Pflanzenhormon oder auch Reifegas, das anderes Obst schneller reifen lässt.

Ausnahme: Äpfel, die selbst Ethylen abgeben. Dieses Ethylen kann man sich zunutze machen, wenn Tomaten noch unreif sind, aber schon geerntet werden müssen – spätestens vor dem Frost also, wenn die Sonnenstunden abnehmen, oder wenn sich starker Regen ankündigt, der die Haut platzen und damit für Pilze anfällig werden lässt.

Die unreifen Tomaten sollten dann in eine Kiste und an einem warmen Ort gelegt werden – am besten bei 18 bis 20 Grad. Die Nachreife kann beschleunigt werden, in dem sie in Zeitungspapier gewickelt werden. Tomaten auf dem Balkon, im Garten oder sogar auf der Fensterbank anzubauen, ist überhaupt kein Problem – wenn man ein paar Regeln beachtet.

Samen oder Jungpflanzen? Wer auf Nummer sicher gehen will, kann in Gärtnereien vorgezogene Jungpflanzen kaufen. Mehr Spaß macht es, aus der unglaublichen Vielfalt der Sorten auszuwählen und selbst auszusäen. Da kann man auch auf außergewöhnliche oder alte Sorten zurückgreifen, die man im Supermarkt nicht findet, weil sie sich nicht so gut halten.

Für Anfänger sind sie aber gut geeignet, weil sie besonders robust sind. Die Samen dafür gibt es im Internet oder auf privaten Samentauschbörsen. Die richtige Pflanze: Strauch- und Buschtomaten werden nicht so hoch, eignen sich also ideal für den Balkon.

  1. Fleisch- und Kirschtomaten dagegen brauchen mehr Platz und passen deswegen besser in den Garten.
  2. Die Aussaat: Wer sich für eine Sorte entschieden hat, kann ab Ende März aussäen.
  3. Die Samen werden in einer Saatgutschale verteilt, mit Erde bedeckt, etwas begossen und bei 23 Grad aufgestellt.
  4. Die Keimlinge zeigen sich nach 14 Tagen, werden vereinzelt und wieder umgesetzt.

Nach fünf Wochen können die Jungpflanzen in Töpfe gesetzt werden. Der Standort: Die Pflanzen sollten auf keinen Fall vor den Eisheiligen, also gegen Ende Mai, nach draußen gebracht werden – es könnte noch Frost geben. Regen vertragen sie auch gar nicht.

  • Deswegen sollten sie an der Hauswand oder auf einem Balkon stehen, so, dass sie möglichst wenig Wasser von oben, aber auch viel Sonne abbekommen.
  • Die Versorgung: Tomaten sind Starkzehrer, brauchen also eine Menge Nährstoffe.
  • Nur so bekommen sie den richtigen Geschmack.
  • Zuviel darf es aber auch nicht sein, weil sie dann eine Blütenendfäule bekommen.

Auch wenn es gut gemeint ist: Zuviel Wasser schadet der Tomate. Auf feuchten Blättern können sich die Sporen eines Pilzes ansiedeln, die die gefürchtete Kraut- oder Braunfäule hervorrufen und schließlich die ganze Ernte vernichten können. Dabei zeigen sich braune Stellen an Stengel, Blättern und Früchten.

Deswegen sollten auch Gewächshäuser regelmäßig durchlüftet werden. Die Ernte: Wann die Früchte geerntet werden können, hängt von der Sorte, vom Wetter und vom Zeitpunkt der Aussat ab. Das kann schon im Juni oder erst im September sein. Ein warmer, trockener Sommer lässt sie auf jeden Fall schneller reifen.

Erntereif sind sie, wenn sie rundum rot (mit Ausnahme einiger grünen Sorten), die Tomate ein wenig auf Fingerdruck nachgibt und der Stängel leicht einknickt. Afrika, Amerika, Asien: Tomaten werden auf der ganzen Welt produziert. Unangefochten an der Spitze: China.62 Millionen Tonnen wurden dort 2018 angebaut.

  • Die gesamte EU kam gerade mal auf ein gutes Drittel, nämlich 23 Millionen Tonnen – und Deutschland auf 103.000 Tonnen.
  • Nicht genug für den deutschen Tomaten-Hunger: 27 Kilo pro Kopf und Jahr kamen hier auf den Tisch.
  • Mit der hiesigen Produktion könnten nur knapp 4 Millionen Verbraucher versorgt werden.

Afrika, Amerika, Asien: Tomaten werden auf der ganzen Welt produziert. Unangefochten an der Spitze: China.62 Millionen Tonnen wurden dort 2018 angebaut. Die gesamte EU kam gerade mal auf ein gutes Drittel, nämlich 23 Millionen Tonnen – und Deutschland auf 103.000 Tonnen.

  • Nicht genug für den deutschen Tomaten-Hunger: 27 Kilo pro Kopf und Jahr kamen hier auf den Tisch.
  • Mit der hiesigen Produktion könnten nur knapp 4 Millionen Verbraucher versorgt werden.
  • Die Tomate stammt ursprünglich aus Mittelamerika.
  • Die Maya und Azteken nannten sie “Xictomatl”, was “Schwellfrucht” heißt.
See also:  Woher Wei Ich Ob Er Mich Mag?

Rein äußerlich hatten die ersten Tomaten, die mit Christoph Kolumbus nach Europa kamen, wenig mit unseren Supermarkt-Tomaten zu tun. Sie waren klein und hatten eine gelbe Schale – daran erinnert die italienische Bezeichnung “pomodoro” (Goldapfel). Obst? Gemüse? Fruchtgemüse! Wer es ganz genau wissen will: Die Tomate ist ein Mittelding, weil sie jedes Jahr neu gepflanzt werden muss – wie Gemüse.

Aber ihre Frucht entsteht aus der Blüte – wie bei Obst. Auch Paprika, Zucchini und Melonen sind Fruchtgemüse. Außerdem ist sie ein Nachtschattengewächs: Sie enthält wie die Kartoffel giftige Stoffe. So vielfältig die Frucht, so zahlreich die Mythen: Die Pizza Margherita mit ihren rot-weiß-grünen Zutaten zum Beispiel wurde wohl nicht zu Ehren der italienischen Königin und der Einigung Italiens kreiert.

Eine solche Pizza haben die Napolitaner schon lange vorher gegessen und mit weißer Mozarella und grünen Basilikum in Blumenform belegt – eben wie bei einer Margerite. Woher die ” Bloody Mary ” ihren Namen hat, ist auch umstritten. Stand die englische Königin Mary Tudor Pate, die die Protestanten blutig verfolgen ließ? Oder war es eine Bar-Besucherin namens Mary, die sich selbst verfluchte, weil sie den roten Drink auf ihr Kleid kippte? Fest steht: Der Drink aus Tomatensaft, Gin und Würzmitteln wurde in den wilden Zwanzigern erfunden – und soll ein Anti-Kater-Wundermittel sein.

  • Tomatenpflanzen riechen so intensiv, dass die nervigen Tierchen einen großen Bogen um sie machen.
  • Ein paar Pflanzen im Blumenkasten oder auf der Terrasse sind eine gute Alternative zur Spraydose.
  • Manchmal landen die Tomaten nicht auf dem Teller, sondern im Gesicht.
  • Tomaten-Schlachten haben Tradition – in Spanien bei der “Tomatina”.

und in Indonesien wie hier in Lembang. Da werden aber nur faule Tomaten geworfen – und später als Kompost weiterverwendet. Wer seine Freunde versetzt, ist eine “treulose Tomate”. Und ein Schussel, der den Autoschlüssel nicht findet, obwohl er ganz offensichtlich auf dem Schrank liegt, hat “Tomaten auf den Augen”.

Es gibt mehrere Theorien, wie die Redewendungen entstanden sind. Bei der “treulosen Tomate” spielte wohl eine Rolle, dass der Anbau früher oft schief ging. Außerdem sollen die Deutschen im Ersten Weltkrieg die Italiener “Tomate” genannt haben. Und als die ihre Neutralität aufgaben, waren sie “treulos” geworden.

Zu den “Tomaten auf den Augen” – das könnte eine Anspielung auf die roten, geschwollenen Augen eines sehr müden Menschen sein. Aber vielleicht geht der Ausdruck auch auf eine alte Bestrafung in Spanien zurück. Da galten die roten Früchte als “Frucht der Sünde” – und wer das Gesetz oder die Ehe gebrochen hatte, musste mit vor den Augen verbundenen Tomaten herumlaufen. Darstellung: : Tomaten – Herkunft, Anbau, Rezepte

Wo ist die Tomate heimisch?

Der Deutschen liebstes Gemüse – Noch vor 200 Jahren war die Tomate als Nahrungsmittel in Europa weitgehend unbekannt. Menschen aus dieser Zeit hätten wohl verständnislos den Kopf geschüttelt, wenn man ihnen prognostiziert hätte, dass die Tomate einige Generationen später zum beliebtesten Gemüse in Deutschland und auch in vielen anderen europäischen Ländern würde.

  1. Dabei ist die Tomate, wie viele andere in Europa heimisch gewordenen Pflanzen, kein einheimisches Gewächs.
  2. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in Mittel- und Südamerika.
  3. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Tomate ist Mittel- und Südamerika.
  4. Tomaten wurden dort bereits 200.v. Chr.
  5. Als »xitomatl« von den Maya und anderen Völkern kultiviert.

Dieser ursprüngliche Name stammt aus der Aztekensprache Nahuatl. In Deutschland wurde sie lange als Liebesapfel, Granatapfel oder Goldapfel bezeichnet. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich hier in Ableitung von ihrem ursprünglichen Namen die Bezeichnung Tomate durch.

  1. In Österreich hingegen wird die Tomate auch heute noch als Paradiesapfel oder Paradeiser bezeichnet.
  2. Die Tomate (solanum lycopersicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse.
  3. Sie ist somit verwandt mit der Kartoffel, dem Tabak, der Tollkirsche und der Alraune.
  4. Von einem kräftigen Rot über Dunkelorange, Violett, Grün, Braun, Gelb bis hin zu Schwarz und Weiß reichen die Farbvarianten der unterschiedlichen Tomatensorten.

Auch gestreifte und marmorierte Tomatensorten sind bekannt. Die Früchte erreichen im kultivierten Zustand bis zu 10 Zentimeter (cm) Durchmesser. Rund 2 500 Sorten kennt man heute. Nach der Entdeckung Amerikas fand die Tomate im 17. und 18. Jahrhundert auch in Europa einen gewissen Bekanntheitsgrad.

Zunächst wurde die Tomate fast nur als Zierpflanze und für einige medizinische Anwendungen verwendet. Bereits 1719 wird die Tomate als Bestandteil der italienischen Küche erwähnt. Seit dem späten 19. Jahrhundert war die Tomate dann in Deutschland und somit auch in Baden und Württemberg als Lebensmittel bekannt und wurde vor allem im Süden des Landes in Saucen, Suppen und Salaten verzehrt.

Im großen Stil hielt die Tomate jedoch erst nach 1945 Einzug in die deutsche Küche. Aufgrund verbreiteter Abneigung gegen unbekannte Lebensmittel erlangte die Tomate erst durch das Angebot in den Supermärkten, die ab den 50er-Jahren ihren Siegeszug in Deutschland antraten, ihren heutigen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad.

  1. In der Nahrungsmittelindustrie sind heute Tomatenmark, Ketchup, Tomatensaft und Tomatenschwamm (eine Mischung von Tomatenmark und Stärke, die sich mit Wasser aufschwemmen lässt) die häufigsten Produkte, die aus reifen Produkten gewonnen werden.
  2. Tomatenfrüchte bestehen zu 95 % aus Wasser.
  3. Darüber hinaus enthalten sie die Vitamine A, B1, B2, C, E, Niacin sowie sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralien.

Der Nährwertgehalt ist mit ca.75 Kilojoule (kJ) pro 100 Gramm (g) recht gering. Ein wichtiger Inhaltsstoff sind die Lycopene, sie bilden einen Schutz gegen freie Radikale. Tomaten schützen die Schleimhäute des Körpers, fördern Stoffwechsel und Verdauung und stärken unsere innere Zellstruktur.1 Das im Kraut und den grünen Teilen der Frucht enthaltene Tomatidin allerdings ist leicht giftig und kann beim Verzehr zu Unwohlsein führen.

  • Damit die Verbraucher zu keiner Jahreszeit auf frisches heimisches Gemüse verzichten müssen, werden in Baden-Württemberg die beliebtesten Gemüsearten – wozu die Tomate zählt – in Gewächshäusern aus Glas oder Kunststoff, Folienhäusern bzw.
  • Begehbaren Folientunneln angebaut.
  • Die Anbaufläche für Tomaten betrug 2010 rund 72 Hektar (ha).

Auf dieser Fläche wurden mehr als 90 000 Dezitonnen (dt) geerntet. Unberücksichtigt bleiben muss bei dieser Darstellung der Anbau von Tomaten in privaten Haus- und Nutzgärten und gewerblich genutzten Kleinflächen. Im bundesweiten Vergleich liegt Baden-Württemberg bei der Anbaufläche damit an erster Stelle unter den Bundesländern.

Die Gesamtanbaufläche für Tomaten unter Glas oder ähnlichem in Deutschland schwankte in den letzten Jahren zwischen 295 und 320 ha. Auf dieser Fläche wurde 2010 ein Gesamtertrag von annähernd 733 000 dt geerntet. Unter allen Gemüsearten rangierte der Tomatenverbrauch 2010 mit knapp 25 Kilogramm (kg) pro Kopf unverändert mit großem Abstand an der Spitze.

In differenzierter Betrachtung verzehrte jeder Einwohner Deutschlands ca.8 kg frische Tomaten und verspeiste darüber hinaus noch 17 kg verarbeitete Tomatenprodukte im Verlauf des Jahres. In Deutschland und damit auch in Baden-Württemberg wird ein großer Teil des gesamten Gemüses importiert.

  • Der Selbstversorgungsgrad für Gemüse liegt hier seit Jahren bei gut 40 %.
  • Der Selbstversorgungsgrad gibt an, in welchem Unfang die Erzeugung der inländischen Landwirtschaft den Bedarf (Gesamtverbrauch) decken kann.
  • Dies ist bei den geringen Anbauflächen von Tomaten im Land und dem sehr hohen Bedarf an Tomaten unmöglich.

Die logische Konsequenz hieraus ist eine beträchtliche Einfuhrmenge. Die Länder aus denen Deutschland die größten Tomatenmengen im Jahr 2010 bezog, waren innerhalb der EU die Niederlande mit gut 375 000 Tonnen (t), Spanien mit 145 000 t und Belgien mit annähernd 42 000 t.

  1. Außerhalb der EU war Marokko mit fast 26 000 t im Jahr 2010 das wichtigste Exportland.
  2. Weltweit ist die Volksrepublik China der größte Produzent von Tomaten, auf den nächsten Plätzen folgen die USA und die Türkei.
  3. Auch in absehbarer Zukunft wird die Tomate ihren unangefochtenen Beliebtheitsgrad in Deutschland und Baden-Württemberg behalten.

Die Sortenvielfalt der Tomate ist heute bereits sehr groß. Wissenschaftler haben dessen ungeachtet in den letzten Jahren versucht, durch Kreuzung und Veredelung die Tomate noch mehr zu verfeinern. Eine Kreuzung mit der sehr eng verwandten Kartoffel – die sogenannte Tomoffel – war nur sehr bedingt erfolgreich, weil die bisher gezüchteten Pflanzen zu schwach waren, sowohl energiereich essbare Knollen als auch genießbare Früchte auszubilden.

Woher kommen Tomaten in Europa?

Die Geschichte der Tomate Die Geschichte der Tomate 2014 KW34: Die Tomate kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Wildformen der Pflanze sind noch heute bis Nordchile verbreitet. Woher die Urmutter aller Tomaten kommt, ist umstritten, aber vieles deutet darauf hin, dass entweder Mexiko oder.

Die Tomate kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Wildformen der Pflanze sind noch heute bis Nordchile verbreitet. Woher die Urmutter aller Tomaten kommt, ist umstritten, aber vieles deutet darauf hin, dass entweder Mexiko oder Peru das Heimatland der Tomate ist. Da es in Mexiko eine höhere Vielfalt an Landrassen gibt als in Peru, findet die mexikanische Hypothese heute mehr Verfechter.

Wildtomaten unterscheiden sich stark von den uns bekannten Kulturtomaten. Die Pflanzen sind oft wüchsiger und erreichen eine Höhe von drei bis vier Metern, wobei die Früchte weitaus kleiner sind als von uns gewohnt. Auch kriechende Wildtomaten sind in Lateinamerika heimisch.

  1. Die Maya, Azteken, Inkas und andere Völker kultivierten die Pflanze schon zwischen 200 v. Chr.
  2. Und 700 n. Chr.
  3. Die Azteken nannten das Gewächs „Xitomatl” und später nur noch „tumati”, was so viel bedeutet wie „Schwellfrucht”.
  4. Nach Europa kam die Tomate erst um 1500 mit dem spanischen Entdecker Christoph Kolumbus, damit zählt sie zu den neuen Pflanzen.

Über Spanien, Portugal und Italien kam die Tomate in die nördlichen Gefilde unseres Kontinents, in Deutschland wurde sie erstmals 1553 erwähnt. Im 16. Jahrhundert war die wissenschaftliche Namensgebung von Lebenwesen nicht systematisiert, deshalb hatte die Tomate zu dieser Zeit unzählige verschiedene Namen: sie wurde mitunter als Peruanischer Apfel, Liebesapfel und Goldapfel bezeichnet.

Man mutmaßte, dass es sich bei der prallen roten Kugel um die Frucht der Erkenntnis handeln müsse, welche in der biblischen Geschichte von Adam und Eva zur Verbannung aus dem Paradies führt. Deshalb wurde die Tomate auch Paradiesapfel oder Paradieser genannt. Die Frucht stand unter Verdacht, Liebeswahn hervorzurufen und dufte von jungen Mädchen deshalb nicht gegessen werden.

Bis die Tomate in Europa als Lebensmittel anerkannt wurde, dauerte es nach der Einführung durch Kolumbus noch fast 200 Jahre. Lange galt sie aufgrund ihres starken Geruchs und der intensiven Farbe ihrer Früchte als giftig und wurde allein wegen ihrer Schönheit als Zierpflanze angebaut.

Um 1700 wurde die Tomate erstmals in der italienischen Küche verwendet, etwa zu dieser Zeit gelangte sie auch in die USA. Der amerikanische Präsident Thomas Jefferson baute auf seinem Anwesen in Virginia im Jahr 1782 verschiedene Tomaten an. Der deutsche Einwanderer Henry John Heinz erfand 1876 in den USA das Tomatenketchup.

Die Briten begannen im 19. Jahrhundert mit dem Erwerbsanbau. In deutschen Gärten wurde die Tomate zu Beginn des 20. Jahrhunderts angebaut, seitdem ist ihr Siegeszug unaufhaltbar. Die offizielle deutsche Warenstatistik listete die Tomate erstmals 1914. Während des ersten Weltkriegs waren die Italiener für ihren Tomatenverzehr bekannt.

  • Anfangs unser Verbündeter desertierte Italien jedoch im Jahr 1915, daher der Spruch: „Du treulose Tomate”.
  • Es ist kaum vorstellbar, dass die Tomate einen so schweren Start hatte.
  • Heute ist sie das mit Abstand beliebteste Gemüse der Welt und „in aller Munde”.
  • Im Jahr 2012 wurden rund 162 Millionen Tonnen produziert (den 2.
See also:  Wo Wohin Woher?

Platz belegt Kohlgemüse mit etwa 70 Millionen Tonnen). Durchschnittlich isst jeder Deutsche jährlich etwa 25 Kilo Tomaten, mit weiter steigender Tendenz. Die große Sympathie für Paradiesäpfel können wir natürlich sehr gut nachvollziehen. Jeder von uns Ökokistlern verspeist garantiert mehr als 25 Kilo pro Jahr von dieser himmlischen Frucht.

Woher kommen die Tomaten nach Deutschland?

Insgesamt hat Deutschland im Jahr 2021 rund 748.000 Tonnen Tomaten aus dem Ausland importiert. Die meisten Tomaten stammen dabei aus den Niederlanden. Im Jahr 2021 betrug die Importmenge aus diesem Land rund 382.400 Tonnen Tomaten.

Wie sah die erste Tomate aus?

Der Name: Tomate. Die ersten Tomaten, die nach Europa kamen, waren klein und hatten einen gelblichen Farbton. Sie wurden als peruanische Äpfel oder goldene Äpfel bezeichnet. Die italienische Bezeichnung für Tomate, ‚pomodoro’, geht zurück auf den Ausdruck ‚pomod’oro’, was so viel wie ‚goldener Apfel’ bedeutet.

Wer brachte die Tomate nach Italien?

Wie die Tomate nach Italien kam Jahrhunderts zunächst in Italien bekannt. Denn Christoph Kolumbus brachte die rote Kugel von seiner Reise nach Südamerika mit. Im Jahre 1544 beschrieb der italienische Botaniker und Arzt Pietro Andrea Mattioli (1501–1577) Tomaten als „Pomi d’oro’, was goldener Apfel bedeutet.

Welches Gemüse stammt ursprünglich aus Deutschland?

Radieschen Rettich Rhabarber Rosenkohl Rote Bete Rotkohl Schwarzwurzel Jan.

Welches Land produziert die meisten Tomaten?

Schmutzige Geschäfte mit dem “Roten Gold” – Industrietomaten werden teilweise unter sehr fragwürdigen Bedingungen angebaut. In Apulien in Italien beispielsweise werden Tomaten von Migranten geerntet, die für wenig Geld unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen.

  1. Lange Arbeitstage, dürftige Behausungen, fehlendes Trinkwasser trotz großer Hitze sind durchaus üblich.
  2. Lokale Gewerkschaften prangern das ausbeuterische System seit Jahren an, denn es verstößt gegen geltende Arbeitsschutz-Vorschriften.
  3. Auch aus Spanien, wo afrikanische Migranten auf den großen Tomatenplantagen arbeiten, gibt es Berichte über Verstöße gegen Lohn- und Arbeitsrechte.

Spanien ist der zweitgrößte Tomatenimporteur Deutschlands, aus Italien kommen vor allem Tomatenkonserven. Die günstigen Preise von Tomatenmark und Dosentomaten basieren auch auf den niedrigen Löhnen der Arbeiter. Tomatenproduzenten, die fairere Löhne zahlen, geraten aufgrund der Konkurrenz durch Billigproduzenten wirtschaftlich an ihre Grenzen.

  • Auch China verdient in großem Stil am “Roten Gold” – so werden Tomaten in Wirtschaftskreisen wegen der außerordentlichen Gewinnspannen genannt.
  • China ist der mit Abstand größte Tomatenproduzent weltweit – obwohl die Früchte in der chinesischen Küche traditionell keine Rolle spielen.
  • Von China aus werden die Früchte oft nach Italien transportiert und dort zu Konserven verarbeitet.

Wenn sie dann in Deutschland in die Supermärkte kommen, gelten sie als italienische Tomaten. Auf den Etiketten ist nicht vermerkt, dass die Früchte in China angebaut wurden. “Die Konserven gehen auch nach Afrika, zum Beispiel nach Ghana”, berichtet Dr,

Welches Land exportiert die meisten Tomaten?

Mexiko ist das führende Exportland von Tomaten weltweit. Rund 1,9 Milliarden Tonnen hat Mexiko im Jahr 2021 ins Ausland exportiert.

Sind Tomaten gesund oder nicht?

Reichlich Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Lykopin und noch viel mehr machen Tomaten so gesund. Tomaten bestehen zu 94 Prozent aus Wasser und liefern nur 17 kcal je 100 g. Außerdem enthalten sie Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe, die dazu beitragen, das Risiko bestimmter Krebserkrankungen zu mindern, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen und die Abwehrkräfte zu stärken.

Welche Tomate ist die beste?

Das sollten Sie über die Sorten wissen – Da Tomaten für verschiedene Zwecke genutzt werden, gibt es zahlreiche, unterschiedliche Sorten, die sich nicht nur durch ihre Farbe und Größe unterscheiden, sondern auch durch ihre Konsistenz, Haltbarkeit und ihren Geschmack. Das beste Tomatenaroma haben allerdings die kleineren Sorten.

Die Rispentomate: Rispentomaten werden häufig für einen Salat und Tomatensalat verwendet oder zu Mozzarella gereicht. Die Fleischtomate: Diese Sorte ist am aromatischsten und überzeugt durch ein ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure. Sie ist daher ideal zum Kochen geeignet. Wichtig ist, dass vor der Zubereitung der Grünkragen abgeschnitten wird, da dieser ein unappetitliches Aroma entfaltet. Die Romatomaten: Die Früchte dieser Tomatenpflanzensorte sind meist länglich geformt und innen häufig dunkler als außen. Sie sind ideal für Suppen und Saucen geeignet. Die Minirispentomate oder Cherrytomate: Diese Sorte ist am süßesten und der ideale Snack. Sie hat einen intensiveren Geschmack und das beste Tomatenaroma.

Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Sorten. Wir haben hier die bekanntesten und beliebtesten zusammengefasst ( weitere Sorten finden Sie hier ). Und auch beim Geschmack hat jeder seine eigenen Vorlieben. Es kommt aber auch auf den Verwendungszweck an, welche Tomate am besten geeignet ist.

Woher kommen die Tomaten von Gut und günstig?

Tomaten aus der Konserve, Pilze im Glas oder Dosenmandarinen – verarbeitetes Obst und Gemüse stammt häufig aus China. Auf der Verpackung ist das jedoch nicht zu erkennen. Wer Lebensmittel mit langen Transportwegen vermeiden will, muss genau hinsehen. Tomatenmark „hergestellt in Italien” enthält italienische Tomaten – sollte man meinen.

Tatsächlich werden jedoch oft Tomaten aus China verarbeitet. Auf der Tube ist das allerdings nicht vermerkt. Nur bei frischem Obst und Gemüse sind die Hersteller verpflichtet, das Herkunftsland anzugeben. In China lassen sich Tomaten deutlich günstiger produzieren als in Europa. Laut SWR erhalten die Landwirt:innen dort teilweise nur einen Cent je Kilogramm Tomaten.

In Europa sind die Preise deutlich höher, wobei Erzeuger:innen in Süditalien deutlich weniger pro Kilo erhalten als im Norden des Landes. Im Jahr 2022 herrscht auf dem Tomatenmarkt Knappheit : Offenbar nutzen viele Landwirt:innen in Italien dieses Jahr ihre Anbauflächen anders, etwa für den Getreideanbau, so dass es zu Lieferschwierigkeiten und höheren Preisen kommt.

Warum sind Dosentomaten knapp?

Schlechte Nachricht für Pizza-Fans: Nach Mehl und Speiseöl könnten jetzt auch Dosentomaten knapp werden Erstellt: 07.05.2022 Aktualisiert: 17.06.2022, 11:38 Uhr Schältomaten aus der Dose kommen in der Regel aus Italien. Doch nun droht ein Engpass. Vor allem Italiens Landwirte rücken in den Fokus.

Ist eine Tomate ein Obst oder ein Gemüse?

Tomaten als Fruchtgemüse einordnen? – Streng betrachtet und aus botanischer Sicht gehören Tomaten zum Obst. Da sie vorwiegend in der Zubereitung von herzhaften Gerichten genutzt werden, werden Tomaten aus kulinarischer Sicht hingegen als Gemüse bezeichnet.

Warum ist die Tomate ein Obst?

Die botanische Klassifikation: Tomaten gehören zum Obst. – Ein Botaniker würde die botanische Klassifikation verwenden, die auf den physiologischen Eigenschaften der Pflanze – wie Struktur, Funktion und Aufbau – basiert.1 Botanisch gesehen wird daher als „Frucht” der samentragende Teil bezeichnet, der aus dem Fruchtknoten einer blühenden Pflanze wächst oder mit anderen Worten: Eine Frucht stellt die Art und Weise dar, wie Pflanzen ihre Samen ausbreiten.2 Im botanischen Sinne sollte eine Frucht mindestens einen Samen haben und aus der Blüte der Pflanze wachsen.1 Nach dieser Definition werden Tomaten dem Obst zugeordnet, weil sie Samen enthalten und aus der Blüte der Tomatenpflanze wachsen.

Sind italienische Tomaten aus Italien?

Unsere Tomatensorten sind seit jeher zu 100 % italienisch – Die Roma Tomate, die wir für unsere geschälten Tomaten verwenden, und die Cherrytomate werden hauptsächlich in Süditalien, in der Capitanata-Region Apuliens angebaut – einem Gebiet, das schon immer die besten Bedingungen für die Tomatenproduktion bereithält.

Warum heißt die Tomate Tomate?

Paradeiser ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum österreichischen Komponisten und Benediktinermönch siehe Marian Paradeiser,

Tomate
Tomate ( Solanum lycopersicum )
Systematik
Ordnung : Nachtschattenartige (Solanales)
Familie : Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Gattung : Nachtschatten ( Solanum )
Untergattung : Potatoe
Sektion : Tomaten ( Solanum sect. Lycopersicon )
Art : Tomate

/td> Wissenschaftlicher Name Solanum lycopersicum L.

Ansichten der Frucht und Querschnitte, hier eine reife grüne Variante Die Tomate ( Solanum lycopersicum ), in Österreich sowie in Südtirol auch der Paradeiser bzw. die Paradeis (seltener Paradeisapfel ) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

  1. Damit ist sie eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel ( Solanum tuberosum ), der Paprika ( Capsicum ) und der Aubergine ( Solanum melongena ) verwandt, aber auch mit Pflanzen wie der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak ( Nicotiana ).
  2. Lange wurde diese Pflanzenart als Liebesapfel, Paradiesapfel oder Goldapfel bezeichnet.

Erst im 19. Jahrhundert erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „Tomate”. Dieser leitet sich von xītomatl ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl, Umgangssprachlich wird vor allem die als Gemüse verwendete rote Frucht, die eine Beere ist, als Tomate bezeichnet.

Wann gab es die ersten Tomaten?

Nicht alle gehen aller- dings auf die frühesten Domestikations- versuche vor über 10’000 Jahren zurück (dazu siehe Jacomet 2011), viele sind erst in jüngerer Zeit domestiziert worden, so auch die Tomate. Heute gibt es 8000 – 10’000 Tomatensorten.

Was ist das liebste Gemüse der Deutschen?

Jede:r Deutsche isst jährlich etwa 28 Kilogramm Tomaten. Damit sind die roten “Paradeiser” mit Abstand das beliebteste Gemüse in Deutschland, wie die Statista-Grafik mit Daten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt. Demnach liegen Möhren, Karotten und rote Rüben mit rund 11 Kilo pro Kopf auf dem zweiten Rang vor Speisezwiebeln mit 9 Kilo.

Interessanterweise taucht der hierzulande sehr beliebte Spargel nicht in den Top 10 Gemüsearten auf. Von dem Saison-Gemüse verzehren die Einwohner:innen der Bundesrepublik etwa 1,7 Kilogramm pro Jahr und damit weniger als etwa Champignons (1,9 kg) oder dem ebenfalls saisonalen Grünkohl (1,9 kg). Laut vorläufigen Zahlen beläuft sich der Pro-Kopf-Konsum von Gemüse auf rund 105,6 Kilogramm im Jahr.

Tomaten machen also ein Viertel unseres jährlichen Gemüsekonsums aus. In absoluten Zahlen sind das etwa 2.342 von insgesamt rund 8.780 Tonnen des ballaststoffreichen Grünzeugs. Beschreibung Die Grafik zeigt den Pro-Kopf-Konsum von Gemüse in Deutschland. Melden URL für Referenzlink :

Welches Obst und Gemüse kommt nicht aus Europa?

Obst früher saisonal, heute das ganze Jahr über – Doch es gibt noch weiteres Obst und Gemüse, das von der Globalisierung und Vernetzung profitiert. Mango, Banane, Orange und Pomelo sind nur ein Beispiel für Früchte deren Ursprung nicht Deutschland sind und die auch heute noch nicht hier angebaut werden.

Welches Gemüse ist typisch deutsch?

Wirsing, Kohlrabi oder Rübstiel – für die Deutschen sind diese Gemüsesorten nichts Außergewöhnliches. Für manche Ausländer sind sie nur eins: exotisch. – Bild: picture-alliance/S. Persch

Woher kommen italienische Tomaten?

Warum italienische Tomaten auch aus China kommen können Dass Konservendosen mit italienischer Flagge nicht unbedingt aus Italien stammen müssen, wissen viele Verbraucher nicht. Ernährungsexpertin Heidrun Schubert klärt auf. Wer behilft sich beim Kochen nicht gerne mal mit Tomaten aus der Dose.

  1. Gut, wenn die aus kommen.
  2. Doch in den grün-weiß-rot beflaggten Büchsen steckt immer häufiger Ware, die rund 8000 Kilometer Luftlinie weiter entfernt gewachsen ist.
  3. Das geht so: Chinesische Tomaten werden vorbereitet, in Tanks abgefüllt, auf Containerschiffe geladen und nach Europa geschippert.
  4. In Neapel dockt die Ware an und landet schließlich in italienischen Tomatenfabriken, wo die Tomaten im Ganzen belassen, gestückelt, püriert oder zu Tomatenmark verarbeitet werden.

Das Etikett auf Dose oder Tetrapack ziert dann nicht selten eine italienische Flagge. Das ist legal, denn bei verarbeiteten Lebensmitteln entfällt die verpflichtende Herkunftsangabe. Es muss zwar eine Firmenangabe auf der Dose stehen, dies kann aber der Hersteller, der Verpacker oder der Verkäufer sein.

Die Tomaten können also aus China oder jedem anderen Land stammen, ohne dass der Kunde das tatsächliche Ursprungsland erfährt. Der italienische Tomatenspezialist Marcello Bensi behauptet, 95 Prozent der passierten italienischen Tomaten kämen aus China. Eine gigantische Menge, wenn man weiß, dass in Italien jährlich rund fünf Millionen Tonnen Tomaten geerntet werden.

Sicher ist allerdings auch, dass mittlerweile weit über 70 Prozent etlicher Obst- und Gemüsesorten und andere Lebensmittel aus China importiert werden. Wer auf original italienische Tomaten in welcher Form auch immer Wert legt, sollte auf Hinweise wie „garantiert italienische Tomaten” oder „100% Pomodoro italiano” achten.

  • Rindfleisch, frisches Obst und Gemüse sowie Fisch und Eier tragen schon länger den Hinweis auf die Herkunft.
  • Sobald ein Lebensmittel verarbeitet wird, entfällt aber auch hier die Pflicht, die Rohware nach der Herkunft zu kennzeichnen.
  • Seit April 2015 muss unverarbeitetes und vorverpacktes Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch verpflichtend mit dem Aufzuchtort und dem Schlachtort des Tieres gekennzeichnet werden.

Tragen Lebensmittel das europäische Siegel „geschützte Ursprungsbezeichnung” (g.U.), wird garantiert, dass die auf EU-Ebene eingetragenen Produkte in einem festgelegten Gebiet nach bestimmten Kriterien erzeugt, verarbeitet und hergestellt wurden. Achtung: Bei der „geschützten geografischen Angabe”, deren Siegel ähnlich aussieht, muss nur einer der drei Schritte in einem Land erfolgen.

Wann kam die Tomate nach Griechenland?

Die Tomate und Produkte von Gousiaris Nur wenige Menschen kennen den vollen Nährwert von Tomaten und der Produkte, deren Bestandteil sie ist. Tomaten verleihen unseren Gerichten Geschmack, Farbe, Aroma und machen jeden Teller zu einem geschmacklichen Genuss.

Abgesehen von ihrem Geschmack, ist sie ein nährstoffreiches Lebensmittel mit vielen positiven Eigenschaften für unseren Körper. Tomaten sind kalorienarm, extrem fettarm und eine gute Quelle für Ballaststoffe, welche besonders für unser Verdauungssystem von Vorteil sind. Tomaten sind auch eine hervorragende Quelle für viele Vitamine und Mineralien wie z.B.

Vitamin C, Vitamin B9 und Kalium. Eine Tomate deckt 28% des täglichen Bedarfs des menschlichen Körpers an Vitamin C ab. Dieses Vitamin spielt eine wichtige Rolle in vielen Funktionen unseres Körpers und hat eine starke antioxidative Wirkung. Ihr wichtigster Bestandteil ist jedoch Lycopin.

  1. Lycopin ist für die charakteristische rote Farbe von Tomaten verantwortlich und das Haupt-Antioxidant von Tomaten.
  2. Je roter die Tomate ist, desto mehr Lycopin enthält sie.
  3. Lycopin ist ein hochpotentes Antioxidant, welches die freien Radikale einfängt und vernichtet, die Abwehrkraft des Körpers stärkt, vor verschiedenen Krankheiten schützen kann und nachweislich das Krebsrisiko senkt.

Gleichzeitig wirkt es sich günstig auf Herz-Kreislauf-Funktion, Sehvermögen und Haut aus. Somit ist die Tomate nicht nur ein einfach köstliches Lebensmittel, sie ist auch äußerst wohltuend und gesund für unseren Körper. Es ist auch der Tomate zu verdanken, dass eine mediterrane Ernährung so viele Vorteile für unsere Gesundheit hat und zum Wohlbefinden und zu einer guten Lebensqualität beiträgt.

Geschichte und Herkunft Griechenland, wie auch alle anderen Länder des Südens, assoziieren wir mit der Tomate. Man kann sich Griechenland und seine gastronomische Tradition ohne sie gar nicht vorstellen und es wirkt, als würde es Tomaten schon seit jeher in Griechenland geben. Das stimmt aber so nicht.

Tomaten stammen ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika. Frühe Hochkulturen wie die Maya kultivierten diese Pflanze bereits vor Jahrtausenden. Christoph Kolumbus wurde 1498 während seiner zweiten Amerika-Reise auf die Tomate aufmerksam. Er brachte einige Pflanzen mit nach Europa, wo diese im Laufe der folgenden Jahrhunderte zunächst im Süden des Kontinents Verbreitung fanden.

Sie passte sich leicht und schnell dem Mittelmeerklima an und wurde zur Grundlage für die gesamte mediterrane Ernährung. Nach Griechenland kam sie 1818, wie die Kartoffel, und viele Jahrzehnte lang war die Tomate zusammen mit den Oliven und dem „Paximadi”, eine Art Zwieback, während der Sommermonate eine einfache, aber immer köstliche und sehr nahrhafte Vormittagsjause oder sogar eine leichte Mahlzeit, für Menschen in ganz Griechenland, aber insbesondere für die Bauern.

Gleichzeitig wurde sie die Begleiterin der überwiegenden Mehrheit aller griechischen Gerichte, insbesondere der „ladera” (Gerichte mit viel Olivenöl), hauptsächlich in Form einer Sauce, als Tomatenpüree oder auch grob gehackt. So ziemlich jedes griechische Heim stellte seine eigenen Saucen her.

  • In der Regel war das Ende September, da waren die Tomaten schon richtig schön reif und süß.
  • Luftdicht in Gläsern gelagert, konnte man sie auch während der Winter- und Frühlingsmonate genießen.
  • So kann auch sein, dass Tomatenkonserven nahrhafter sind als frische, da die Früchte dafür meist in einem viel reiferen Zustand gepflückt werden, als die Tomaten, die als ganze Frucht verkauft werden und somit auch alle wichtigen Nährstoffe der Tomate besser erhalten bleiben.

Während des Konservierungsprozesses führt die dafür verwendete Wärme dazu, dass die Zellen der Haut sich teilen und dadurch das Lycopin vom Verdauungssystem besser absorbiert werden kann. Gousiari Tomatenprodukte Basierend auf diesen Traditionen produziert die Familie Gousiari reine Tomatensaucen aus ausgewählten Samen mit dem gleichen unveränderten traditionellen Stil, genau wie ihre Großeltern damals.

Im Jahre 1998 begann die Familie, welche bereits seit 1890 für ihren ausgezeichneten Honig bekannt ist, sich mit dem Anbau von Tomaten und der Herstellung von Produkten daraus zu befassen. Das Saatgut, welches damals verwendet wurde und bis heute verwendet wird, wird seit 1900 in der Großfamilie kontinuierlich kultiviert, und die Art der Pasteurisierung bleibt die gleiche wie die ihrer Vorfahren aus der Zwischenkriegszeit.

Seit 2004 werden Tomaten mit Bio-Zertifizierung angebaut. Alexandros Gousiaris ist weiterhin unermüdlich darum bemüht, seiner Lebenseinstellung und Philosophie, einer Herstellung von sicheren und hochwertigen Produkten, gerecht zu werden, wobei auch Umweltschutz und die Wertschöpfung des Humankapitals der Region ein Leitfaden für die Erfüllung dieser ist.

Geschrieben von Stavros Domouxis unter Verwendung dieser Quellen:, Übersetzung: Karoline Milopoulos

: Die Tomate und Produkte von Gousiaris

Werden in Deutschland Tomaten angebaut?

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Tomaten

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    Tomaten sind das mit Abstand beliebteste Gemüse der Deutschen und machen mehr als ein Viertel des gesamten Gemüseverbrauches aus. Die Menge der in Deutschland geernteten Tomaten hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. Quelle: nrqemi via Getty Images In Deutschland wurden 2021 auf einer Anbaufläche von knapp 400 Hektar Tomaten angebaut und 101.765 Tonnen Tomaten geerntet.

    Knapp ein Fünftel dieser Fläche wird ökologisch bewirtschaftet, bei der Erntemenge entfallen gut 10 Prozent auf Biotomaten. Im Durchschnitt lag der Pro-Kopf-Verbrauch an Tomaten 2020/21 bei 31,3 Kilogramm. – Einheimische Tomaten sind vor allem von Mai bis Oktober erhältlich. – Egal ob groß, klein, rund oder länglich – wählen Sie beim Einkauf feste Tomaten.

    – Tomaten können nachreifen, wenn sie noch grün oder hellrot sind. Zu Hause funktioniert das am besten auf einer warmen, hellen Fensterbank. – Unreife, grüne Tomaten können in normalen Mengen bedenkenlos verzehrt werden. Anders als Kartoffeln enthalten sie kein giftiges Solanin, sondern Tomatin.

    1. Tomaten sind mit Abstand das beliebteste Gemüse in Deutschland.
    2. Insbesondere die Einführung der Rispentomate Mitte der 1990-er Jahre hat zum Erfolg der Tomate beigetragen.
    3. Vorteil der Rispentomate ist, dass die Früchte bestimmter Sorten mit guter Haftung am Kelch und gleichmäßiger Ausreife länger an der Pflanze belassen werden können, ohne von der Rispe abzufallen.

    So können die Früchte ein Maximum an Nährstoffen aufnehmen, was vor allem dem Geschmack zugutekommt. Verbraucherinnen und Verbraucher wissen das zu schätzen und so dominieren heute Rispentomaten den Erwerbsanbau – vor allem kleinfrüchtige Sorten wie Cocktail- und Cherrytomaten.

    Woher kommt untreue Tomate?

    Du treulose Tomate! Oft bezeichnen wir jemand als „ treulose Tomate.” Doch woher hat dieser Spruch seinen Ursprung? Warum ist die Tomate untreu ? Tomaten gibt es in vielen verschiedenen Farben und tollen unterschiedlichen Formen. Jeder kennt sie. Sie begleitet uns seit wir denken können.

    • Also warum ist die Tomate dann treulos? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen: Zu Zeiten des ersten Weltkrieges gab es in Italien trotz des Lebensmittelmangels viele Tomaten.
    • Die Ernte war groß und reichhaltig.
    • Die Italiener unterstützen die Alliierten und waren somit den Deutschen „untreu” Daher wurden sie als „treulose Tomaten” bezeichnet.

    Wir kennen und lieben jedoch das schöne Fruchtgemüse. Egal ob klein und knackig, groß, fleischig oder saftig – Tomaten sind wunderbar vielfältig. Ob pur oder in einem Gericht verarbeitet sind sie einfach ein ehrliches und leckeres Produkt. Wir haben ein Teil unserer Tomatenernte getrocknet und in ein leckeres Bio-Olivenöl eingelegt.

    Hier das Rezept: 2 kg Bio-TomatenMeersalzBio-Olivenöl

    Gewürze und Kräuter wie z.B. Knoblauch, Zwiebeln, Thymian, Oregano, Rosmarin etc. Als erstes werden die Tomaten gewaschen, halbiert und von Kernen befreit. Der Stielansatz muss ebenfalls entfernt werden. Danach die Fruchthälften mit der Schnittstelle nach oben auf ein Backblech mit Backpapier legen und mit Salz betreuen.

    • So werden den Tomaten die Flüssigkeit entzogen.
    • Anschließend werden die Tomatenhälften einige Stunden an der frischen Luft angetrocknet.
    • Zum Durchtrocknen kommen die Tomaten bei etwa 90-100 °C für 3-4 Stunden in den Backofen.
    • Die genaue Backdauer hängt von der Größe und der Saftigkeit der Früchte ab.
    • Bitte darauf achten, dass die Ofentür während des Trocknens immer einen Spalt offen steht, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.

    Der Trocknungsvorgang ist abgeschlossen, wenn die Früchte eine lederige Konsistenz angenommen haben. Danach dürfen die getrockneten Tomaten in Öl „schwelgen.” Das macht sie pikant und haltbar. Gewürze nehmt Ihr nach Geschmack und Wahl wie z.B. Knoblauchzehen, Basilikum, Thymian, Oregano etc.