Woher Kommen Motten?

Woher Kommen Motten
Lebensmittelmotten ohne Chemie bekämpfen Lebensmittelmotten können zur echten Plage werden. Kleine weißliche Larven kriechen an den Wänden und fressen sich durch die Lebensmittel, Gespinste kleben in den Verpackungen und Zimmerecken und der Kot der Larven verunreinigt Lebensmittel, auf dem sich wiederum Pilze und Milben ansiedeln können.

Der Verzehr befallener Produkte kann zu Allergien, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen. Meist werden Lebensmittelmotten durch bereits mit Eiern oder Larven befallene Lebensmittel (wie z.B. Mehl, Müsli, Reis, Gewürze, Tee, Nüsse, Schokolade, Trocken- und Dörrobst), Tiertrockenfutter oder Verpackungsmaterial eingeschleppt.

Selten fliegen Motten durch geöffnete Fenster in die Wohnung. Mit ihren Mundwerkzeugen können die Larven sogar Verpackungen durchlöchern, um zur Nahrung zu gelangen. Lebensmittelmotten haben ein hohes Fortpflanzungspotenzial: Die im Haushalt sehr häufig vorkommenden Dörrobstmotte zum Beispiel lebt etwa 10 bis 14 Tage.

  • Das Weibchen legt in diesem Zeitraum bis zu 300 Eier in enge Ritzen und Fugen ab.
  • Die Entwicklungsdauer liegt zwischen 30 und 75 Tagen.
  • So können sich bis zu vier Mottengenerationen über das Jahr entwickeln.
  • Beim Kampf gegen Lebensmittelmotten oder andere Schädlinge oder Lästlinge im Haushalt wird oft gleich zu Bioziden gegriffen, die jedoch auch für die Gesundheit des Menschen und für die Umwelt belastend sein können (s.

weitere Informationen unten).

Wie kann ich ein Mottennest finden?

Zunächst muss das Mottennest gefunden werden — Als Erstes ist es wichtig, das Mottennest zu finden, damit Sie die Brutstätte entfernen können. Meist finden Sie das Nest in der Nähe von Nahrungsquellen. Halten Sie einfach nach den Gespinsten der Mottenlarven Ausschau: Sie sind an den weißen Spinnweben erkennbar, die in der Regel die Nahrungsquelle überziehen.

Backzutaten wie Mehl, gemahlene oder ganze Nüsse und Kakao Süßigkeiten wie Pralinen und Schokolade Nudeln und Reis Gewürze Tee

Dabei können auch mehrere Orte betroffen sein, weshalb Sie die ganze Wohnung sorgfältig absuchen sollten. Wo haben Kleidermotten ihren Unterschlupf? Kleidermotten bauen ihre Nester hingegen überall dort, wo es Stoffe gibt. Nicht nur im Kleiderschrank sollten Sie daher nach dem Nest Ausschau halten, sondern zum Beispiel auch unter und hinter den Polstermöbeln.

  1. Rücken Sie die Polstermöbel von der Wand ab, um die Stellen zu überprüfen, die verdeckt sind.
  2. Untersuchen Sie außerdem Gardinen, Kissen und Teppiche.
  3. Haben Sie das Mottennest gefunden? Hervorragend! Es muss nun komplett entfernt werden.
  4. Zudem sollten Sie die nähere Umgebung gründlich reinigen.
  5. Seien Sie beim Entfernen des Mottennestes nicht zu zaghaft.

Gerade bei einem Lebensmittelmottenbefall ist es ärgerlich, wenn Sie viele Lebensmittel wegschmeißen müssen. Allerdings sollten Sie davon absehen, möglicherweise unbeschadete Nahrungsmittel aufzuheben, denn dabei könnten Motteneier und Larven übersehen werden.

  1. Diese können sich übrigens nicht nur in geöffneten Nahrungsmitteln befinden, sondern auch in verschlossenen Verpackungen.
  2. Der Grund: Mottenlarven können sich durch viele Materialien und insbesondere durch Papier- und Kunststoffverpackungen hindurch fressen.
  3. Deshalb gilt im Zweifel: Entsorgen Sie alle Lebensmittel, die sich in unmittelbarer Nähe des Mottennests befinden, egal ob sie geöffnet oder verschlossen sind.

Dabei sollten die Lebensmittel sofort nach draußen in die Hausmülltonne gebracht werden. Keinesfalls dürfen Sie die Lebensmittel erst in der Mülltonne in der Wohnung lagern, denn dann könnten die Larven entkommen und sich einen neuen Nistplatz suchen.

Wo nisten sich Motten ein?

Lebensmittelmotten finden: Wo verstecken sie sich? — Lebensmittelmotten nisten meist dort, wo sie Nahrung finden, Besonders in trockenen Lebensmitteln wie Haferflocken, Reis, Nudeln, Tee oder Müsli sollten Sie daher nach den Gespinsten, Larven und erwachsenen Tieren Ausschau halten.

Was hilft sofort gegen Motten?

Vorbeugung und Bekämpfung — Vorsorgemaßnahmen Im Haushalt helfen einfache aber wirkungsvolle Vorsorgemaßnahmen, um einen Mottenbefall zuvorzukommen. Fliegennetze an Fenstern und Balkontüren verhindern das Hereinfliegen von Motten (und anderen lästigen Insekten) in die Wohnung und damit auch die Eiablage von Mottenweibchen auf Textilien.

  • Ist absehbar, dass Kleidungsstücke, Decken und ähnliches aus Wolle oder mit einem Wollanteil über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden, sollten sie gereinigt und gut verschlossen verpackt werden (z.B.
  • In Kleidersäcken oder Leinen-Bettbezügen).
  • Leidung, Felle, Decken oder Wandteppiche, die zeitweilig benutzt werden, sollten regelmäßig ausgeklopft, gelüftet und der Sonne ausgesetzt werden.

Einem Mottenbefall kann auch durch für Motten unangenehme Düfte (Repellentien) vorgebeugt werden. Abschreckend sind beispielsweise Lorbeerblätter, Lavendel, Nelken, Zedernholz, Pfefferminze, Patchuli oder Thuja (ätherisches Öl vom Lebensbaum). Ein vollkommener Schutz gegen zufliegende Motten sind diese Präparate jedoch nicht, und liegt der Befall bereits vor, helfen die Ätherischen Öle kaum.

In Drogerien, Apotheken, Reformhäusern oder im Naturkosthandel werden Duftsäckchen für den Kleiderschrank oder die Kommode angeboten. Die Duftsäckchen bzw. Holzstücke sind regelmäßig zu erneuern, bevor sich der Duft verflüchtigt. Die Oberfläche von Zedernholzstücken sollte gelegentlich mit Schmirgelpapier aufgerauht werden, um die Duftwirkung zu verlängern.

Viele der früher als Naturprodukte zum Abweisen von Motten angebotenen Mittel wurden inzwischen als wirkungslos erkannt (z.B. Angelikawurzel, Eukalyptusblätter, Cayenne-Pfeffer, schwarzer Pfeffer oder Quassiaholz). Es werden viele Mittel mit Extrakten aus ätherischen Ölen angeboten, die zwischen die Textilien gehängt oder auf Textilien gesprüht werden können.

Hierbei wird oft als Wirkstoff Lavandinöl genutzt. Lavandinöl stammt aus den Blüten der Lavandinpflanze und kann für empfindliche Personen problematisch sein, weil die hochkonzentrierten Extrakte Unwohlsein oder Kopfschmerzen hervorrufen können. Bei Nutzung dieser Mittel sollte zunächst vorsichtig geprüft werden, ob die Gerüche als unangenehm empfunden werden.

Es gibt Produkte, denen Duftstoffe hinzugefügt werden, die bekanntermaßen Allergien auslösen können, z.B. D-Limonen, Gerniol oder Linalool. Hersteller sind verpflichtet, auf der Verpackung auf die allergene Wirkung hinzuweisen. Allergiker und empfindliche Personen sollten deshalb stets das Kleingedruckte lesen, auch bei Produkten, die mit Aufdrucken wie «Lavendelduft» oder «Zedernduft» ausgelobt werden.

Wollteppiche sind meist mit Insektiziden (Pyrethroide) gegen Mottenfraß ausgerüstet. Die Insektizidausrüstung ist beispielsweise ein Kriterium des „Wollsiegels» für Teppiche. Ist ein Teppich unbehandelt oder bereits älter, sollte darauf geachtet werden, dass er frei im Raum liegt, gut abzusaugen und auszuklopfen ist.

Der gesamte Teppich sollte dem Sonnenlicht ausgesetzt sein, da dunkle Stellen unter Schränken etc. gerne von Motten oder Teppichkäfern befallen werden. Ritzen unter dem Teppich sollten regelmäßig abgesaugt werden. Soll eine mögliche Pyrethroidbelastung des Innenraumes oder ein Mottenbefall des Bodenbelags hundertprozentig vermieden werden, sollte ein anderer Bodenbelag gewählt werden (z.B.

  • Laminat, Parkett, Kork).
  • Befallsabschätzung Bereits beim ersten Verdacht auf einen Befall sollte zügig eine Befallsermittlung und eine Bestimmung der Mottenart durchgeführt werden, indem geprüft wird, welche Textilien Fraßlöcher aufweisen und wo sich Eier, Larven und Gespinste befinden.
  • Das Ausmaß eines Befalls kann leicht durch das Aufstellen von Pheromon-Klebefallen (Lockstoff-Fallen) ermittelt werden.
See also:  Woher Kommt Neurodermitis?

Dabei sollte darauf geachtet werden, ggf. Fallen an mehreren Stellen zu platzieren (z.B. in Kleiderschränken, Truhen etc.), um den zentralen Befallsherd besser lokalisieren zu können. Nach der Bekämpfung sollten Lockstoff-Fallen eingesetzt werden, um den Erfolg der Maßnahme zu kontrollieren.

Lockstoff-Fallen enthalten Sexuallockstoffe der Mottenweibchen (Pheromone) und locken paarungsbereite Mottenmännchen zu einem Klebestreifen. Die Fallen können dazu beitragen, die Fortpflanzung der Motten einzuschränken. Sie reichen als Maßnahme aber allein nicht aus, um den Befall sicher zu beseitigen.

Pheromon-Klebefallen für Kleidermotten werden in Supermärkten, Drogeriemärkten, Baumärkten oder im Fach- und Internethandel angeboten. Bekämpfungsmaßnahmen Zur Bekämpfung stehen verschiedene Verfahren sowie chemische und biologische Mittel gegen Kleidermotten zu Verfügung.

Die angebotenen Präparate werden derzeit hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Gefährdungspotentials für Mensch und Umwelt im Rahmen der Biozid-Produkte-Richtlinie geprüft und bewertet. Angeboten werden chemische Mottenbekämpfungsmittel, die giftig für das Nervensystem sind. Oft sind dies synthetische Insektengifte aus der Gruppe der Pyrethroide, z.B.

Empenthrin, Cypermethrin oder Prallethrin. Genutzt werden auch natürliche Gemische bzw. Wirkstoffe wie die Pyrethrine, die aus dem Extrakt von Chrysanthemen gewonnen werden. Da diese natürlichen Wirkstoffe sehr schnell im Sonnenlicht zerfallen und abgebaut werden, werden den Mitteln oft chemische Wirkungsverstärker wie das Piperonylbutoxid (PBO) zugesetzt.

Auf die Verwendung dieser Mittel sollte soweit möglich verzichtet werden, zumal meistens die Kombination von Vorsorgemaßnahmen und nichtchemischen bzw. alternativen Bekämpfungsmaßnahmen (s.u.) ausreichen. Bei hartnäckigem, wiederkehrendem Befall sollte ein sachkundiger Schädlingsbekämpfer zu Rate gezogen werden.

Alternative Bekämpfungsmaßnahmen Vor Beginn von Bekämpfungsmaßnahmen sollte geprüft werden, welche Textilien Fraßlöcher aufweisen und wo genau sich Eier, Larven oder Gespinste befinden. Zerstörte, nicht weiter verwendbare Textilien sollten umgehend in einer verschlossenen Plastiktüte über den Hausmüll entsorgt werden.

  • Die Umgebung der befallenen Textilien (Kleiderschränke, Kommoden oder Truhen) inklusive aller Ritzen sind gründlich mit dem Staubsauger zu reinigen.
  • Dabei ist besonders auf das Aussaugen von Fugen, Ritzen und Fußleisten etc.
  • Zu achten.
  • Danach die Flächen mit Essigwasser auswischen und sodann gut trocknen.

Fugen und andere schlecht zugängliche Stellen können mit einem Föhn erhitzt werden, um die eventuell übrig gebliebenen Motten, Larven oder Eier abzutöten. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Flächen hitzebeständig sind und eine ausreichende Lüftung des Föhns sichergestellt ist, um eine Überhitzung zu vermeiden.

  1. Diese Maßnahmen sind über mehrere Wochen mehrmals zu wiederholen.
  2. In der Umgebung befindliche Textilien gründlich reinigen (waschen, ausklopfen, absaugen).
  3. Nach der Reinigung die Textilien ausgebreitet und unter Wenden dem Sonnenlicht aussetzen, damit vorhandene Eier und Larven austrocknen bzw.
  4. Durch das Sonnenlicht abgetötet werden.

Durch wiederholte extreme Temperaturschwankungen kann die Larvenentwicklung in bzw. auf nicht waschbaren Textilien (Wandteppiche, gestickte Bilder, Pelze) gestoppt werden. Für die Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 50 °C bis 60 °C und einer Dauer von knapp einer Stunde eignet sich ein Umluftherd besonders gut.

Diese Behandlung zur Abtötung von Motteneiern und -larven ist auch in einem Backofen ohne Umluft möglich, wenn sich die Temperatur exakt regulieren lässt. Sicherheitshinweis: Wegen potentieller Brandgefahr bei zu hoher Temperatur immer in der Nähe bleiben! Empfindliche Textilien können eingefroren werden.

Bei minus 18 °C über eine Woche werden alle Entwicklungsstadien der Motten abgetötet. Es empfiehlt sich, diese Maßnahme im Abstand von ca.3 Wochen zu wiederholen. Sind diese Maßnahmen erfolgreich gewesen, können die bereits erwähnten ätherischen Öle als Repellentien verwendet werden, um das Risiko eines erneuten Befalls zu reduzieren.

  1. Geruchsempfindliche Personen oder Personen mit einem erhöhten Allergierisiko sollten diese Mittel zunächst vorsichtig auf ihre Verträglichkeit hin prüfen.
  2. Bei starkem Befall ist der Einsatz natürlicher Feinde der Kleidermotte möglich.
  3. Die Schlupfwespen (Trichogramma evanescens) sind natürliche Feinde der Kleidermotten.

Bei einer Größe von nur ca.0,4 mm handelt es sich um sehr kleine Insekten, die weder für Menschen, noch für Haustiere gefährlich oder lästig sind. Sie legen ihre Eier in die Motteneier. Diese sterben dadurch ab. Stehen keine Motteneier mehr für die Eiablage zur Verfügung, verschwinden die Nützlinge.

  1. Der Handel bietet Kärtchen mit den lebenden Schlupfwespen an, die in die betroffenen Schränke oder Räume gelegt und über einen Zeitraum von rund viereinhalb Monaten bis zu sechsmal erneuert werden müssen.
  2. In Baumärkten, im Fachhandel und im Internet werden mittlerweile verschiedene Präparate auch für den Privathaushalt angeboten.

Sie werden mit mehreren Briefsendungen versandt. Der Pflanzenextrakt Neem (oder Niem) wirkt als natürliches Insektizid und wird aus den Blättern des tropischen Neembaumes gewonnen. Er stoppt die Entwicklung der Insekten. Insektenlarven werden innerhalb weniger Stunden nach der Behandlung inaktiviert.

  • Es kommt zu einem anhaltenden Fraßstopp.
  • Nach einigen Tagen können sich die Mottenlarven nicht weiter entwickeln und sterben ab.
  • Grundsätzlich ist zu beachten, dass auch natürliche Gifte ein Gefahrenpotential haben und entsprechend den synthetischen ebenfalls nur mit Sachkenntnis angewendet werden sollten.

Da die hier empfohlenen Maßnahmen in der Regel über einen längeren Zeitraum erfolgen bzw. wiederholt werden müssen und unterschiedlich gut gegen die verschiedenen Entwicklungsstadien wirken, ist es ratsam eine Kombination der verschiedenen Maßnahmen, sowie eine Befalls- bzw.

Wann ist Motten Zeit?

Falter und Larven der Kleidermotten erkennen — Kleidermotten sind eher unscheinbare Tierchen und fallen nicht besonders auf. Die ausgewachsenen Exemplare haben eine Flügelspannweite von 10 bis 15 mm; die Flügel sind bewimpert und glänzen. Die Farbe der Motten ist abhängig von ihrer Nahrung und kann daher von einem dunklen Braun bis hin zu einem hellen Gelb variieren. Woher Kommen Motten Auch Pelzmotten können für Löcher in Kleidung verantwortlich sein, die Bekämpfung ist jedoch gleich Eine einfache Methode, mit der ein Kleidermottenbefall rasch erkannt werden kann, stellen Mottenfallen dar. Die Pheromone – zum Beispiel in unseren Plantura Kleidermotten-Fallen – sind den Lockstoffen nachempfunden, die weibliche Kleidermotten zum Anlocken von Männchen absondern.

  • Das ermöglicht ein einfaches Identifizieren.
  • Trotzdem sind Pheromonfallen nicht zur Bekämpfung von Kleidermotten geeignet, da sie nicht jedes einzelne Männchen fangen und sich die Motten deshalb immer noch vermehren können.
  • Durch die frühzeitige Befallserkennung bieten Mottenfallen allerdings die ideale Grundlage für eine erfolgreiche Bekämpfung.

Die Anwendung unserer Plantura Kleidermotten-Fallen ist denkbar einfach: Sie können aufgehängt, aufgestellt oder sogar mit Klebepunkten an der Unterseite von Regalbrettern befestigt werden. Die Falle lockt nun die nächsten drei Monate männliche Falter an. Woher Kommen Motten Kleidermotten-Fallen 6 Stück

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Tipp: Unsere Plantura Kleidermotten-Fallen wirken auch gegen die seltenere Pelzmotte, die ebenfalls Schäden an Textilien hervorruft. Sie ist dunkler gefärbt als Kleidermotten und hat auf den Vorderflügeln diffuse dunkle Punkte. Außerdem hält sie sich eher an kühlen Orten, wie dem Dachboden oder der Abstellkammer, auf.

  1. Die Flugzeit der Kleidermotten liegt zwischen Mai und September.
  2. Währenddessen kann ein Weibchen bis zu 250 Eier ablegen, aus denen nach ungefähr zwei Wochen gelblich-weiße Larven schlüpfen.
  3. Die Entwicklung der Larven bis hin zur erwachsenen Kleidermotte dauert ungefähr 60 Tage.
  4. Die optimalen Entwicklungsbedingungen sind bei Temperaturen um 24 °C sowie einer Luftfeuchte von 75 % gegeben.

Sollten die Umgebungsbedingungen stark von diesen Werten abweichen, kann die Entwicklung der Kleidermotten auch länger andauern. Die aktive Zeit der Kleidermotten beschränkt sich daher in der Natur auf die wärmeren Monate von Mai bis September. In beheizten Häusern oder Wohnungen können die Schädlinge allerdings auch das ganze Jahr auftreten. Woher Kommen Motten Die Larven der Kleidermotten verursachen die Schäden an unserer Kleidung Mit der Nutzung von Tierhaaren zur Textilherstellung wurde auch der Mensch zu einer Anlaufstelle für Kleidermotten und ein gut ausgestatteter Kleiderschrank mit Stücken aus Wolle oder Pelz zu einem netten Heim für die kleinen Schädlinge.

Aber auch synthetische Fasern bleiben nicht verschont – diese werden allerdings bloß angefressen und wieder ausgeschieden, da die Larven die künstlichen Stoffe nicht verdauen können. Kleidungsstücke, an denen noch Haare und Hautschüppchen hängen, werden ebenfalls gerne von den Mottenlarven befallen. Außerdem beschränken sich die Schädlinge nicht auf Kleiderschränke, weshalb auch die Gefahr von Motten in Teppichen und Dämmstoffen bestehen kann.

Hinweis : Sogar Autos können von Kleidermotten befallen werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Spezialartikel zu Motten im Auto,

Warum kommen Motten immer wieder?

Endlich Mottenfrei Motten möchte niemand in seinem Lebensmittel- oder Kleiderschrank haben. Wir bieten den Tieren aber oft ein sehr lebensfreundliches Umfeld, in dem sie sich ungestört vermehren können. In den meisten Fällen wird der Mottenbefall erst spät bemerkt, nämlich dann, wenn die Raupen schon Löcher in die Kleidung gefressen haben und die Lebensmittel verunreinigt wurden.

  • Spätestens jetzt müssen zielgerichtete Maßnahmen ergriffen werden, um die Plagegeister zu vertreiben.
  • Rund um die Motten gibt es zahlreiche Irrtümer und diese betreffen nicht nur den Befall, sondern auch die Bekämpfung.
  • Warum funktioniert Mottenfalle nicht und die Motten kommen immer wieder? Die Antwort ergibt sich aus den Mythen, die es rund um die Motten noch immer gibt.

Die fünf größten Irrtümer in Bezug auf Motten Irrtum Nummer Eins: Mottenbefall entsteht bei mangelnder Hygiene Motten breiten sich nur aus, wenn zu wenig geputzt wird. Wer täglich saugt und wischt, kann trotzdem Motten haben. Motten haben nichts mit Sauberkeit zu tun, sondern werden durch bereits befallene Lebensmittel beziehungsweise mit der Kleidung vom Flohmarkt oder Secondhandshop Hand-Geschäft nach Hause gebracht.

  1. Besonders während der warmen Jahreszeit kommen die Motten über geöffnete Fenster und Türen in die Wohnungen und Häuser.
  2. Irrtum Nummer Zwei: Licht zieht Motten an Keine Motte fliegt freiwillig zu der Lichtquelle.
  3. Im Gegenteil, Motten bevorzugen kühle, dunkle und ruhige Verstecke.
  4. Ommen sie der künstlichen Lichtquelle zu nahe, verlieren sie ihre Orientierung.

Wir glauben, dass sie um das Licht herumflattern, aber in Wirklichkeit suchen die Motten nach einer Möglichkeit, vom Licht wegzukommen. Das Herumfliegen um die Lampe entsteht nicht durch die Anziehungskraft des Lichtes, sondern ist das Ergebnis der Hilflosigkeit der Motte sich aus dem Lichtbereich zu befreien.

  • Irrtum Nummer Drei: Waldmeister und Lavendelblüten halten Motten fern Ob selbst gepflückt oder im Drogeriemarkt gekauft, Waldmeistersträußchen und Lavendduftsäckchen vertreiben keine Motten.
  • Die Wäsche duftet gut, aber die Motten schreckt der Geruch nicht ab.
  • Haben es sich die Motten im Schrank bequem gemacht, helfen keine Hausmittel mehr.

Irrtum Nummer Vier: Mottenbefall entsteht durch alte Lebensmittel und Pelzbekleidung im Schrank Abgelaufene Lebensmittel gehören aussortiert, aber für einen Mottenbefall sind sie nicht immer verantwortlich. Natürlich können die Raupen der Motte in Ruhe wachsen, wenn die Lebensmittel lange Zeit unberührt im Vorratsschrank stehen, aber Motten befinden sich bereits in den Lebensmittelpackungen im Supermarkt und werden von dort nach Hause gebracht.

  1. Wichtig ist beim Einkauf zu kontrollieren, ob die Verpackung kleine Beschädigungen aufweist und vor dem Lagern empfiehlt es sich, die Lebensmittel in gut verschließbare, luftdichte Behälter umzufüllen.
  2. Irrtum Nummer Fünf: Motten sind mit Pheromon-Klebefallen leicht zu bekämpfen und verschwinden dauerhaft Der Mottenbefall wurde bemerkt, eine Klebefalle angebracht und die Motten sind dauerhaft besiegt.

Klingt gut, funktioniert aber in der Praxis nicht. Warum funktioniert Mottenfalle nicht? Die Klebefalle enthält Sexualduftstoffe und diese ziehen nur Männchen an, die an der Falle kleben bleiben. Die Weibchen legen jedoch ungehindert ihre Eier ab, der Kreislauf beginnt von vorne und die Motten kommen immer wieder.

  1. Die Pheromon-Klebefallen eignen sich nicht zur Bekämpfung der Motten, sondern geben Auskunft darüber, ob und in welchem Ausmaß ein Mottenbefall vorliegt.
  2. Ein Weibchen legt rund 500 Eier und Feuchtigkeit und Wärme erhöhen die Eianzahl und begünstigen die Entwicklung.
  3. Befallenen Lebensmittel sind für den Verzehr nicht mehr geeignet.

Bei starken Mottenbefall hat sich eine biologische Bekämpfung mit Nützlingen bestens bewährt. Bedingt durch die Entwicklungsstadien sollte die Bekämpfung der Motten wiederholt werden, um dauerhaft von den Plagegeister befreit zu sein. Kleidermotten fühlen sich mit und ohne Pelz im Schrank wohl.

Woher weiß ich ob ich Motten habe?

Kleidermotten erkennen — Zuerst einmal wenden wir uns der Frage zu: Wie sehen Kleidermotten aus? Sie sind die Winzlinge unter den Faltern und werden circa vier bis neun Millimeter groß. Ihre Flügel sind hellgelb bis hellgrau und glänzen, An den Flügelenden befinden sich kleine Fransen,

  1. Die Mottenlarve ist etwa einen Zentimeter groß, weißlich und hat ein braunes Kopfteil.
  2. Sie sind nachtaktive Flieger.
  3. Aber nicht jeder Falter, der am Abend durch deine Wohnung flattert, muss eine Kleidermotte sein.
  4. Im Gegenteil: Die kleinen Kleiderfresser scheuen das Licht und fühlen sich eher in dunkeln Verstecken wohl.

Sie kommen überall dort vor, wo es tierische Fasern wie Wolle, Federn oder Haare gibt. In der Natur machen sie sich in Nestern von Vögeln und Säugetieren breit. In unser Zuhause kommen Motten vor allem im Sommer. Dort suchen sie sich dann einen Platz im Kleiderschrank oder in der Nähe von Woll- und Wandteppichen sowie Pelzen, um ihre Eier abzulegen. Ein sicheres Zeichen, dass sich Kleidermotten an deinem Hab und Gut zu schaffen machen, sind:

  • viele kleine Fraßlöcher in der Kleidung, an Teppichen oder Einrichtungsgegenständen;
  • zarte, weiße Fäden auf der Kleidung, sogenannte Gespinste ;
  • Motten, die beim Öffnen von Schranktüren und Schubladen aus deinem Kleiderschrank fliegen;
  • Motten, die an und hinter Wandteppichen oder in der Nähe von Bodenteppichen sitzen.
See also:  Lebensmittel Motten Woher?

Was passiert wenn man Motten nicht bekämpft?

Die Motten durchsetzen Lebensmittel mit ihren Gespinns- ten und mit ihrem Kot. Außerdem ist es möglich, dass sie Pilze oder Milben einschleppen. Der Verzehr befallener Produkte kann daher zu Allergien, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen.

Wie lange leben Motten in der Wohnung?

Eine Erwachsene Motte lebt in der Regel 10 Tage bis 2 Wochen.

Welcher Geruch schreckt Motten ab?

Lavendel gegen Motten: Mit Kräutern und Duftölen Motten bekämpfen — Säckchen mit Lavendel oder Kleiderbügel aus Zedernholz vertreiben Motten mit ihrem intensiven Duft und sorgen für einen wohlriechenden Kleiderschrank. Auch stark aromatische Gewürze wie Oregano, Thymian oder Gewürznelken sollen Motten von den Lieblingsstücken fernhalten. Mit Lavendelsäckchen lassen sich Motten bekämpfen, da sie den Duft nicht ausstehen können. © CC0 / congerdesign Wenn der Duft von Kräutersträußchen oder Lavendelsäckchen nachlässt, können Sie ein ätherisches Öl mit der jeweiligen Duftrichtung verwenden, um ihn aufzufrischen.

Sind Motten nach dem Waschen weg?

Kleidermotten Eier — Wenn möglich: Waschen Sie Ihre Kleidung bei 60 Grad, das tötet auch Motten-Eier ab, die sich eventuell schon in den Kleidungsstücken befinden. Ist ein herkömmliches Waschen nicht möglich, geben Sie die Stücke in die Reinigung. Ganz Empfindliches wie der Cashmerepullover kann im Tiefkühlgerät eine Woche lang eingefroren werden, auch das tötet Motteneier.

Was ist der beste Mottenschutz?

Der Sieger unter den Lockstoff-Klebefallen: Aeroxon Kleidermotten Falle — Das Testergebnis: Die Klebefalle erhielt von der Stiftung Warentest die Gesamtnote «gut (2,2)» und überzeugte als einziges Produkt in der Kategorie Klebefallen. Sie sammelte im Test mehr als 40 Prozent der erwachsenen Falter auf und erhielt dafür in der Testkategorie Wirksamkeit eine «gute» Bewertung.

  • Die Tester beanstandeten jedoch die mangelhaften Angaben zur Haltbarkeit.
  • Produktdetails: Die giftfreie Klebefalle von Aeroxon wirkt durch ein in den Leim eingearbeiteten und artspezifischen Sexuallockstoff (Pheromon), welcher die erwachsenen männlichen Falter anzieht.
  • Die Klebefalle ist geruchlos und anwendungsfertig.

Sie lässt sich sowohl in Kleiderschränken als auch anderen Behältern anbringen. Laut Hersteller eignet sich die Falle zum Schutz von Textilien, Pelzen, Teppichen, Vorhängen, Polstermöbeln, Matratzen und anderen Stoffen. Die Langzeitwirkung beträgt rund drei Monate pro Klebestreifen.

Wie findet man das Nest von Kleidermotten?

Suchen Sie nach kleinen, unregelmäßigen Löchern oder kahlen Stellen in den Textilien. Oft erkennen Sie einen Mottenbefall aber an einer Ansammlung von mehreren Löchern auf wenig Raum. Unter dem Mikroskop betrachtet sind die Ränder der Löcher außerdem glatt und nicht faserig.

Ist eine Motte in der Wohnung schlimm?

Obwohl Motten kein direktes Gesundheitsrisiko für den Menschen darstellen (allerdings können die Schuppen allergische Reaktionen hervorrufen), sind die Larven dieser Schädlinge für die Beschädigung oder den Verlust von Kleidung, Stoffen, Pelzen, Leder und Teppichen verantwortlich.

Wie schnell verbreiten sich Motten?

Wie lange leben Kleidermotten? — Erwachsene Kleidermotten haben eine relativ kurze Lebenszeit und leben nur etwa zwei Wochen und legen in dieser Zeit hunderte von Eiern. Die Entwicklung von der Raupe bis zur Motte dauert je nach Klima zwischen 60-90 Tage, so sind theoretisch bis zu vier Generationen pro Jahr möglich.

Wo gehen Motten nicht ran?

Diese Lebensmittel bevorzugen die Plagegeister — Die Motten und Larven ernähren sich von vielen Lebensmitteln, die wir in unseren Vorratsschränken liegen haben. Betroffen sind zumeist:

Trockenobst Nüsse Getreide Müsli Mehl Tee Gewürze Trockenes Tierfutter Schokolade Saatgut Hülsenfrüchte

Übrigens: An Fette, Öle, Salz, Zucker, Kaffee und geräucherte Lebensmittel gehen die Motten hingegen nicht ran, Wenn Sie Lebensmittelmotten bekämpfen, müssen Sie hier also nicht nachsehen oder diese Nahrungsmittel vorsorglich wegwerfen.

Woher kommen so viele Motten in der Wohnung?

Lebensmittelmotten ohne Chemie bekämpfen Lebensmittelmotten können zur echten Plage werden. Kleine weißliche Larven kriechen an den Wänden und fressen sich durch die Lebensmittel, Gespinste kleben in den Verpackungen und Zimmerecken und der Kot der Larven verunreinigt Lebensmittel, auf dem sich wiederum Pilze und Milben ansiedeln können.

Der Verzehr befallener Produkte kann zu Allergien, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen. Meist werden Lebensmittelmotten durch bereits mit Eiern oder Larven befallene Lebensmittel (wie z.B. Mehl, Müsli, Reis, Gewürze, Tee, Nüsse, Schokolade, Trocken- und Dörrobst), Tiertrockenfutter oder Verpackungsmaterial eingeschleppt.

Selten fliegen Motten durch geöffnete Fenster in die Wohnung. Mit ihren Mundwerkzeugen können die Larven sogar Verpackungen durchlöchern, um zur Nahrung zu gelangen. Lebensmittelmotten haben ein hohes Fortpflanzungspotenzial: Die im Haushalt sehr häufig vorkommenden Dörrobstmotte zum Beispiel lebt etwa 10 bis 14 Tage.

  • Das Weibchen legt in diesem Zeitraum bis zu 300 Eier in enge Ritzen und Fugen ab.
  • Die Entwicklungsdauer liegt zwischen 30 und 75 Tagen.
  • So können sich bis zu vier Mottengenerationen über das Jahr entwickeln.
  • Beim Kampf gegen Lebensmittelmotten oder andere Schädlinge oder Lästlinge im Haushalt wird oft gleich zu Bioziden gegriffen, die jedoch auch für die Gesundheit des Menschen und für die Umwelt belastend sein können (s.

weitere Informationen unten).

Ist eine Motte in der Wohnung schlimm?

Obwohl Motten kein direktes Gesundheitsrisiko für den Menschen darstellen (allerdings können die Schuppen allergische Reaktionen hervorrufen), sind die Larven dieser Schädlinge für die Beschädigung oder den Verlust von Kleidung, Stoffen, Pelzen, Leder und Teppichen verantwortlich.

Wo sind Motten tagsüber?

Motten gehen durch ihre nächtliche Lebensweise Feinden und Konkurrenten aus dem Weg — Die nachtaktive Lebensweise der Motten hat sich bewährt, weil potenzielle Fressfeinde und ihre Konkurrenten um Nahrung zu dieser Zeit nicht mehr unterwegs sind. Tagsüber ruhen Motten an Baumstämmen, auf Steinen oder auf dem Erdboden.

Wie lange leben Motten in der Wohnung?

Eine Erwachsene Motte lebt in der Regel 10 Tage bis 2 Wochen.