Woher Kommen Lebensmittelmotten?

Woher Kommen Lebensmittelmotten
Lebensmittelmotten ohne Chemie bekämpfen Lebensmittelmotten können zur echten Plage werden. Kleine weißliche Larven kriechen an den Wänden und fressen sich durch die Lebensmittel, Gespinste kleben in den Verpackungen und Zimmerecken und der Kot der Larven verunreinigt Lebensmittel, auf dem sich wiederum Pilze und Milben ansiedeln können.

  • Der Verzehr befallener Produkte kann zu Allergien, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen.
  • Meist werden Lebensmittelmotten durch bereits mit Eiern oder Larven befallene Lebensmittel (wie z.B.
  • Mehl, Müsli, Reis, Gewürze, Tee, Nüsse, Schokolade, Trocken- und Dörrobst), Tiertrockenfutter oder Verpackungsmaterial eingeschleppt.

Selten fliegen Motten durch geöffnete Fenster in die Wohnung. Mit ihren Mundwerkzeugen können die Larven sogar Verpackungen durchlöchern, um zur Nahrung zu gelangen. Lebensmittelmotten haben ein hohes Fortpflanzungspotenzial: Die im Haushalt sehr häufig vorkommenden Dörrobstmotte zum Beispiel lebt etwa 10 bis 14 Tage.

  1. Das Weibchen legt in diesem Zeitraum bis zu 300 Eier in enge Ritzen und Fugen ab.
  2. Die Entwicklungsdauer liegt zwischen 30 und 75 Tagen.
  3. So können sich bis zu vier Mottengenerationen über das Jahr entwickeln.
  4. Beim Kampf gegen Lebensmittelmotten oder andere Schädlinge oder Lästlinge im Haushalt wird oft gleich zu Bioziden gegriffen, die jedoch auch für die Gesundheit des Menschen und für die Umwelt belastend sein können (s.

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Wo kommen plötzlich Motten her?

Meist befinden sich Motteneier und Larven bereits auf den eingekauften Lebensmitteln oder in deren Verpackungen. Vor allem Lebensmittel auf Getreidebasis, wie Mehl, Müsli und Nudeln, aber auch Obst dienen den Motten als Kinderstube.

Warum kommen Lebensmittelmotten immer wieder?

Endlich Mottenfrei Motten möchte niemand in seinem Lebensmittel- oder Kleiderschrank haben. Wir bieten den Tieren aber oft ein sehr lebensfreundliches Umfeld, in dem sie sich ungestört vermehren können. In den meisten Fällen wird der Mottenbefall erst spät bemerkt, nämlich dann, wenn die Raupen schon Löcher in die Kleidung gefressen haben und die Lebensmittel verunreinigt wurden.

Spätestens jetzt müssen zielgerichtete Maßnahmen ergriffen werden, um die Plagegeister zu vertreiben. Rund um die Motten gibt es zahlreiche Irrtümer und diese betreffen nicht nur den Befall, sondern auch die Bekämpfung. Warum funktioniert Mottenfalle nicht und die Motten kommen immer wieder? Die Antwort ergibt sich aus den Mythen, die es rund um die Motten noch immer gibt.

Die fünf größten Irrtümer in Bezug auf Motten Irrtum Nummer Eins: Mottenbefall entsteht bei mangelnder Hygiene Motten breiten sich nur aus, wenn zu wenig geputzt wird. Wer täglich saugt und wischt, kann trotzdem Motten haben. Motten haben nichts mit Sauberkeit zu tun, sondern werden durch bereits befallene Lebensmittel beziehungsweise mit der Kleidung vom Flohmarkt oder Secondhandshop Hand-Geschäft nach Hause gebracht.

Besonders während der warmen Jahreszeit kommen die Motten über geöffnete Fenster und Türen in die Wohnungen und Häuser. Irrtum Nummer Zwei: Licht zieht Motten an Keine Motte fliegt freiwillig zu der Lichtquelle. Im Gegenteil, Motten bevorzugen kühle, dunkle und ruhige Verstecke. Kommen sie der künstlichen Lichtquelle zu nahe, verlieren sie ihre Orientierung.

Wir glauben, dass sie um das Licht herumflattern, aber in Wirklichkeit suchen die Motten nach einer Möglichkeit, vom Licht wegzukommen. Das Herumfliegen um die Lampe entsteht nicht durch die Anziehungskraft des Lichtes, sondern ist das Ergebnis der Hilflosigkeit der Motte sich aus dem Lichtbereich zu befreien.

Irrtum Nummer Drei: Waldmeister und Lavendelblüten halten Motten fern Ob selbst gepflückt oder im Drogeriemarkt gekauft, Waldmeistersträußchen und Lavendduftsäckchen vertreiben keine Motten. Die Wäsche duftet gut, aber die Motten schreckt der Geruch nicht ab. Haben es sich die Motten im Schrank bequem gemacht, helfen keine Hausmittel mehr.

Irrtum Nummer Vier: Mottenbefall entsteht durch alte Lebensmittel und Pelzbekleidung im Schrank Abgelaufene Lebensmittel gehören aussortiert, aber für einen Mottenbefall sind sie nicht immer verantwortlich. Natürlich können die Raupen der Motte in Ruhe wachsen, wenn die Lebensmittel lange Zeit unberührt im Vorratsschrank stehen, aber Motten befinden sich bereits in den Lebensmittelpackungen im Supermarkt und werden von dort nach Hause gebracht.

  1. Wichtig ist beim Einkauf zu kontrollieren, ob die Verpackung kleine Beschädigungen aufweist und vor dem Lagern empfiehlt es sich, die Lebensmittel in gut verschließbare, luftdichte Behälter umzufüllen.
  2. Irrtum Nummer Fünf: Motten sind mit Pheromon-Klebefallen leicht zu bekämpfen und verschwinden dauerhaft Der Mottenbefall wurde bemerkt, eine Klebefalle angebracht und die Motten sind dauerhaft besiegt.
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Klingt gut, funktioniert aber in der Praxis nicht. Warum funktioniert Mottenfalle nicht? Die Klebefalle enthält Sexualduftstoffe und diese ziehen nur Männchen an, die an der Falle kleben bleiben. Die Weibchen legen jedoch ungehindert ihre Eier ab, der Kreislauf beginnt von vorne und die Motten kommen immer wieder.

  1. Die Pheromon-Klebefallen eignen sich nicht zur Bekämpfung der Motten, sondern geben Auskunft darüber, ob und in welchem Ausmaß ein Mottenbefall vorliegt.
  2. Ein Weibchen legt rund 500 Eier und Feuchtigkeit und Wärme erhöhen die Eianzahl und begünstigen die Entwicklung.
  3. Befallenen Lebensmittel sind für den Verzehr nicht mehr geeignet.

Bei starken Mottenbefall hat sich eine biologische Bekämpfung mit Nützlingen bestens bewährt. Bedingt durch die Entwicklungsstadien sollte die Bekämpfung der Motten wiederholt werden, um dauerhaft von den Plagegeister befreit zu sein. Kleidermotten fühlen sich mit und ohne Pelz im Schrank wohl.

Was begünstigt Lebensmittelmotten?

Sie ernäh- ren sich mit Vorliebe von Getreide und Getreideprodukten wie Mehl, Grieß, Schrot, Kleie, Haferflocken oder Nudeln.

Wo finde ich das Mottennest?

Zunächst muss das Mottennest gefunden werden – Als Erstes ist es wichtig, das Mottennest zu finden, damit Sie die Brutstätte entfernen können. Meist finden Sie das Nest in der Nähe von Nahrungsquellen. Halten Sie einfach nach den Gespinsten der Mottenlarven Ausschau: Sie sind an den weißen Spinnweben erkennbar, die in der Regel die Nahrungsquelle überziehen.

Backzutaten wie Mehl, gemahlene oder ganze Nüsse und Kakao Süßigkeiten wie Pralinen und Schokolade Nudeln und Reis Gewürze Tee

Dabei können auch mehrere Orte betroffen sein, weshalb Sie die ganze Wohnung sorgfältig absuchen sollten. Wo haben Kleidermotten ihren Unterschlupf? Kleidermotten bauen ihre Nester hingegen überall dort, wo es Stoffe gibt. Nicht nur im Kleiderschrank sollten Sie daher nach dem Nest Ausschau halten, sondern zum Beispiel auch unter und hinter den Polstermöbeln.

  1. Rücken Sie die Polstermöbel von der Wand ab, um die Stellen zu überprüfen, die verdeckt sind.
  2. Untersuchen Sie außerdem Gardinen, Kissen und Teppiche.
  3. Haben Sie das Mottennest gefunden? Hervorragend! Es muss nun komplett entfernt werden.
  4. Zudem sollten Sie die nähere Umgebung gründlich reinigen.
  5. Seien Sie beim Entfernen des Mottennestes nicht zu zaghaft.

Gerade bei einem Lebensmittelmottenbefall ist es ärgerlich, wenn Sie viele Lebensmittel wegschmeißen müssen. Allerdings sollten Sie davon absehen, möglicherweise unbeschadete Nahrungsmittel aufzuheben, denn dabei könnten Motteneier und Larven übersehen werden.

Diese können sich übrigens nicht nur in geöffneten Nahrungsmitteln befinden, sondern auch in verschlossenen Verpackungen. Der Grund: Mottenlarven können sich durch viele Materialien und insbesondere durch Papier- und Kunststoffverpackungen hindurch fressen. Deshalb gilt im Zweifel: Entsorgen Sie alle Lebensmittel, die sich in unmittelbarer Nähe des Mottennests befinden, egal ob sie geöffnet oder verschlossen sind.

Dabei sollten die Lebensmittel sofort nach draußen in die Hausmülltonne gebracht werden. Keinesfalls dürfen Sie die Lebensmittel erst in der Mülltonne in der Wohnung lagern, denn dann könnten die Larven entkommen und sich einen neuen Nistplatz suchen.

Was kann man gegen Motten in der Küche machen?

Motten in der Küche erkennen und bekämpfen Wie bekämpfe ich Motten in der Küche? Gesundes Wohnen Veröffentlicht am: 11.11.2022 4 Minuten Lesedauer Mehl, Nüsse und andere trockene Nahrungsmittel werden gelegentlich von Vorratsschädlingen wie Lebensmittelmotten befallen. Sind Motten in der Küche ungesund? Und was sollte mit den betroffenen Nahrungsmitteln passieren? Woher Kommen Lebensmittelmotten © iStock / RR-Photos Lebensmittelmotten sind Vorratsschädlinge. Das sind Tierarten, die Nahrungsmittel oder Tierfutter während der Lagerung befallen und sie für den menschlichen und tierischen Verzehr unbrauchbar machen. In Deutschland sind vor allem Lebensmittelmottenarten wie Mehl-, Speicher-, Getreide-, Dörrobst- oder Reismotten in befallenen Küchen zu finden.

  • Die Schädlinge finden ihren Weg in die Vorratskammern und Schränke über bereits befallene Produkte beim Lebensmittelkauf.
  • Darin sind sie oft in Form von kleinen Eiern, Larven oder erwachsenen Tieren enthalten.
  • Lebensmittelmotten befallen dabei fast alle Arten von zum Beispiel Mehl, Reis, oder und rufen bei vielen Menschen Ekel und Unwohlsein in der Küche hervor.
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Bei einem Befall mit Lebensmittelmotten fragen sich viele Menschen, ob das Ungeziefer Menschen und Tieren gesundheitlich schaden kann. Dabei interessiert Betroffene insbesondere, ob sie für ein Baby oder in der Schwangerschaft gefährlich werden könnten.

Motten in der Küche verderben zwar die Lebensmittel, gelten jedoch nicht als Krankheitsüberträger wie Nagetiere oder Schaben. Der Verzehr befallener Produkte kann allerdings zu, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen. Lebensmittelmotten können auch Pilze oder Milben in die Haushalte einschleppen.

Durch Gespinste, leere Kokons, Kadaver, Kot und Verunreinigungen durch Larvenhaut machen Lebensmittelmotten die Nahrungsmittel der Menschen zum Verzehr und zur Weiterverarbeitung ungeeignet. Oft werden Lebensmittelmotten erst bei starkem Befall bemerkt, wenn die erwachsenen Falter zur Fortpflanzung und auf der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz durch die Wohnung fliegen. Da die Falter aber nachtaktiv und lichtscheu sind, findet man sie tagsüber meist an den Wänden sitzen. Woher Kommen Lebensmittelmotten © iStock / Tomasz Klejdysz

8 bis 14 Millimeter groß Grau-braun gezeichnet mit Fransensaum und zwei stark gezackten dunklen Bereichen auf den Flügeln Larve (15 Millimeter): Raupe mit dunklen Punkten

Woher Kommen Lebensmittelmotten © iStock / Tomasz Klejdysz

8 bis 10 Millimeter groß Grau-braun gezeichnet, im oberen Bereich heller und mit Fransensaum sowie mit zwei undeutlichen, leicht gezackten Querbändern an den Flügeln Larve (15 Millimeter): Raupe mit dunklen Punkten

Woher Kommen Lebensmittelmotten © iStock / Tomasz Klejdysz

5 bis 8 Millimeter groß Seidig gelbbraun schimmernd, mit deutlichem Fransensaum an den Flügeln, Unterleib braun Larve (6 Millimeter): im Samen verborgene Raupe

Woher Kommen Lebensmittelmotten © iStock / Tomasz Klejdysz

8 bis 11 Millimeter groß Flügelfärbung cremefarben und kupferrot mit dunkelgrauen Querlinien Larve (13 bis 17 Millimeter): Raupe ohne Punktierung

Woher Kommen Lebensmittelmotten © iStock / ePhotocorp

10 bis 14 Millimeter groß Große, seidig elfenbeinfarbene Motte, Unterleib hell Larve (15 Millimeter): Raupe ohne Punktierung

Grundsätzlich müssen alle befallenen Vorräte vernichtet werden. Zudem hilft ein Hausmittel: das gründliche Reinigen der Vorratsschränke mit Essigwasser. Bereits abgelegte Eier werden so entfernt, zusätzlich wirkt der Essiggeruch abschreckend auf die Tiere.

Schlupfwespen können ebenfalls zur Bekämpfung eingesetzt werden. Die Nützlinge lassen sich im Internet oder im Einzelhandel kaufen. Sie werden überall dort aussetzt, wo sich Eier von Lebensmittelmotten befinden. In einem Zeitraum von etwa zehn Wochen muss das Prozedere drei bis vier Mal wiederholt werden.

Die Schlupfwespen legen ihre Eier in die Motteneier, wodurch diese absterben. Stehen keine Motteneier mehr für die Eiablage zur Verfügung, sterben auch die Nützlinge ab. Zur Eindämmung eignen sich zusätzlich Pheromon-Klebefallen. Als Maßnahme, um den Befall zu beseitigen, genügen sie aber nicht.

  1. Auch ätherische Öle, wie zum Beispiel Lavendel oder Zedernholz, können bei der Eindämmung hilfreich sein.
  2. Ihr intensiver Geruch kann jedoch auf die Lebensmittel übergehen.
  3. Im Handel sind außerdem zahlreiche chemische Mottenvernichtungsmittel mit insektiziden Wirkstoffen erhältlich.
  4. Ihr Einsatz kann für den Menschen allerdings gesundheitliche Folgen haben, denn beim Versprühen werden Giftstoffe freigesetzt.

Fazit: Wenn Sie nicht darauf warten möchte, dass die Schlupfwespen ihre Arbeit getan haben, wäre die effektivste Methode, alle befallenen Lebensmittel zu entsorgen und die Flächen der Vorratsschränke gründlich mit Essigwasser zu reinigen. Meist reicht die Kombination von Vorsorge- und ökologischen Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Mottenbefall aus.

  1. Doch was, wenn nicht? Bei hartnäckigem, wiederkehrendem Befall sollten Sie sich an einen sachkundigen Schädlingsbekämpfer oder eine sachkundige Schädlingsbekämpferin wenden.
  2. Professionelle Schädlingsbekämpfer oder Schädlingsbekämpferinnen finden Sie im Mitgliedsbetrieb des Hier sind Fachkompetenz und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sicher.

Durch die regelmäßige Kontrolle von Trockenvorräten lässt sich ein Befall mit Lebensmittelmotten vorbeugen. Nach dem Kauf füllen Sie die Lebensmittel am besten sofort in fest verschließbare Gefäße um. Die Vorräte sollten kühl und trocken gelagert und regelmäßig auf einen Befall kontrolliert werden.

  1. Weil Lebensmittelmotten sich in einer Umgebung mit erhöhter Luftfeuchtigkeit optimal vermehren können, sollte die Luftfeuchtigkeit in der Küche möglichst gering gehalten werden.
  2. Das gelingt beispielsweise durch Stoßlüften und die Nutzung der Dunstabzugshaube.
  3. Fliegengitter vor den Fenstern können das Einfliegen von Vorrats- und anderen Schädlingen verhindern.
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Wo verstecken sich Motten am Tag?

Hausmittel gegen Motten Die besten Tipps gegen die Insekten – Woher Kommen Lebensmittelmotten © thatkasem14 / Shutterstock Ob im Kleiderschrank oder in der Küche – Motten sind ungebetene Gäste, die wir schnell loswerden wollen. Hier erfahrt ihr die besten Tipps zum Motten bekämpfen. Tagsüber verstecken sich Motten in dunklen Bereichen und kommen bei Nacht in der Nähe ihrer Nahrungsquelle zum Vorschein.

Man unterscheidet zwischen zwei Mottenarten: Kleidermotten und Lebensmittelmotten, Beide Motteneier sind sehr klein und nur schwer erkennbar. Die geschlüpften Mottenlarven ziehen sich zur Verpuppung im Alter von drei Monaten zurück. Typische Orte sind beispielsweise Löcher, Ritze, Steckdosen und Schränke.

Als Falter leben sie dann noch maximal 18 Tage.

Wie fängt man Lebensmittelmotten?

Natron – Mit Natron kannst du eine einfache Lebensmittelmottenfalle bauen. Vermische vier Teile Natron (oder Backpulver ) mit einem Teil Mehl, gib die Mischung in ein Gefäß und stelle es neben deine Vorräte. Die Motten legen ihre Eier in der Falle ab, die Larven schlüpfen, können im Natron aber nicht überleben.

Wo finde ich das Mottennest?

Zunächst muss das Mottennest gefunden werden – Als Erstes ist es wichtig, das Mottennest zu finden, damit Sie die Brutstätte entfernen können. Meist finden Sie das Nest in der Nähe von Nahrungsquellen. Halten Sie einfach nach den Gespinsten der Mottenlarven Ausschau: Sie sind an den weißen Spinnweben erkennbar, die in der Regel die Nahrungsquelle überziehen.

Backzutaten wie Mehl, gemahlene oder ganze Nüsse und Kakao Süßigkeiten wie Pralinen und Schokolade Nudeln und Reis Gewürze Tee

Dabei können auch mehrere Orte betroffen sein, weshalb Sie die ganze Wohnung sorgfältig absuchen sollten. Wo haben Kleidermotten ihren Unterschlupf? Kleidermotten bauen ihre Nester hingegen überall dort, wo es Stoffe gibt. Nicht nur im Kleiderschrank sollten Sie daher nach dem Nest Ausschau halten, sondern zum Beispiel auch unter und hinter den Polstermöbeln.

Rücken Sie die Polstermöbel von der Wand ab, um die Stellen zu überprüfen, die verdeckt sind. Untersuchen Sie außerdem Gardinen, Kissen und Teppiche. Haben Sie das Mottennest gefunden? Hervorragend! Es muss nun komplett entfernt werden. Zudem sollten Sie die nähere Umgebung gründlich reinigen. Seien Sie beim Entfernen des Mottennestes nicht zu zaghaft.

Gerade bei einem Lebensmittelmottenbefall ist es ärgerlich, wenn Sie viele Lebensmittel wegschmeißen müssen. Allerdings sollten Sie davon absehen, möglicherweise unbeschadete Nahrungsmittel aufzuheben, denn dabei könnten Motteneier und Larven übersehen werden.

Diese können sich übrigens nicht nur in geöffneten Nahrungsmitteln befinden, sondern auch in verschlossenen Verpackungen. Der Grund: Mottenlarven können sich durch viele Materialien und insbesondere durch Papier- und Kunststoffverpackungen hindurch fressen. Deshalb gilt im Zweifel: Entsorgen Sie alle Lebensmittel, die sich in unmittelbarer Nähe des Mottennests befinden, egal ob sie geöffnet oder verschlossen sind.

Dabei sollten die Lebensmittel sofort nach draußen in die Hausmülltonne gebracht werden. Keinesfalls dürfen Sie die Lebensmittel erst in der Mülltonne in der Wohnung lagern, denn dann könnten die Larven entkommen und sich einen neuen Nistplatz suchen.

Wo befinden sich Motten Nester?

Lebensmittelmotten finden: Wo verstecken sie sich? – Lebensmittelmotten nisten meist dort, wo sie Nahrung finden, Besonders in trockenen Lebensmitteln wie Haferflocken, Reis, Nudeln, Tee oder Müsli sollten Sie daher nach den Gespinsten, Larven und erwachsenen Tieren Ausschau halten.