Woher Kommen Kleidermotten?

Woher Kommen Kleidermotten
Motten finden ihren Weg in den Kleiderschrank entweder von draußen durch das Fenster oder sie werden durch ein bereits befallenes Kleidungsstück (zum Beispiel ein Erbstück oder ein Stück vom Flohmarkt etc.) „eingeschleppt’. Das Gefährliche an einer Motte sind jedoch ihre Larven.

Woher kommen Kleidermotten in der Wohnung?

Wie kommen Motten in die Wohnung? – Kleidermotten werden von Gerüchen und Licht angezogen werden – wie die Motten ans Licht eben – oder mit der Zugluft ins Haus geweht. Dafür reicht schon ein offener Fensterspalt aus. Auch über Textilien wie ein gebrauchter Teppich oder Ähnliches können sie ins Haus gebracht werden.

Lebensmittelmotten kommen in der Regel als Larven oder Eier mit befallenen Lebensmitteln oder Verpackungsmaterialien ins Haus. Von den rund 100 hiesigen Mottenarten richten nur einige wenige Schaden im Haus an. Zu den Schädlingen gehören die weitverbreitete Kleidermotte ( Tineola bisselliella ) und verschiedene Arten von Lebensmittelmotten.

In Privathaushalten finden sich allen voran die Dörrobstmotte ( Plodia interpunctella ), gefolgt von dem Mehlzünsler ( Pyralis farinalis ) und der Mehlmotte ( Ephestia kuehniella ).

Warum entstehen Kleidermotten?

So kommen die Motten in den Schrank – Motten gelangen auf verschiedenen Wegen in den Kleiderschrank. Sie können von draußen zufliegen: Ein geschlossenes Fenster ist kein Hindernis für sie, die Motten krabbeln auch durch Ritzen, Der Geruch von Stoff zieht die Tierchen an.

Wird man Kleidermotten wieder los?

Vorbeugung und Bekämpfung – Vorsorgemaßnahmen Im Haushalt helfen einfache aber wirkungsvolle Vorsorgemaßnahmen, um einen Mottenbefall zuvorzukommen. Fliegennetze an Fenstern und Balkontüren verhindern das Hereinfliegen von Motten (und anderen lästigen Insekten) in die Wohnung und damit auch die Eiablage von Mottenweibchen auf Textilien.

Ist absehbar, dass Kleidungsstücke, Decken und ähnliches aus Wolle oder mit einem Wollanteil über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden, sollten sie gereinigt und gut verschlossen verpackt werden (z.B. in Kleidersäcken oder Leinen-Bettbezügen). Kleidung, Felle, Decken oder Wandteppiche, die zeitweilig benutzt werden, sollten regelmäßig ausgeklopft, gelüftet und der Sonne ausgesetzt werden.

Einem Mottenbefall kann auch durch für Motten unangenehme Düfte (Repellentien) vorgebeugt werden. Abschreckend sind beispielsweise Lorbeerblätter, Lavendel, Nelken, Zedernholz, Pfefferminze, Patchuli oder Thuja (ätherisches Öl vom Lebensbaum). Ein vollkommener Schutz gegen zufliegende Motten sind diese Präparate jedoch nicht, und liegt der Befall bereits vor, helfen die Ätherischen Öle kaum.

  • In Drogerien, Apotheken, Reformhäusern oder im Naturkosthandel werden Duftsäckchen für den Kleiderschrank oder die Kommode angeboten.
  • Die Duftsäckchen bzw.
  • Holzstücke sind regelmäßig zu erneuern, bevor sich der Duft verflüchtigt.
  • Die Oberfläche von Zedernholzstücken sollte gelegentlich mit Schmirgelpapier aufgerauht werden, um die Duftwirkung zu verlängern.

Viele der früher als Naturprodukte zum Abweisen von Motten angebotenen Mittel wurden inzwischen als wirkungslos erkannt (z.B. Angelikawurzel, Eukalyptusblätter, Cayenne-Pfeffer, schwarzer Pfeffer oder Quassiaholz). Es werden viele Mittel mit Extrakten aus ätherischen Ölen angeboten, die zwischen die Textilien gehängt oder auf Textilien gesprüht werden können.

Hierbei wird oft als Wirkstoff Lavandinöl genutzt. Lavandinöl stammt aus den Blüten der Lavandinpflanze und kann für empfindliche Personen problematisch sein, weil die hochkonzentrierten Extrakte Unwohlsein oder Kopfschmerzen hervorrufen können. Bei Nutzung dieser Mittel sollte zunächst vorsichtig geprüft werden, ob die Gerüche als unangenehm empfunden werden.

Es gibt Produkte, denen Duftstoffe hinzugefügt werden, die bekanntermaßen Allergien auslösen können, z.B. D-Limonen, Gerniol oder Linalool. Hersteller sind verpflichtet, auf der Verpackung auf die allergene Wirkung hinzuweisen. Allergiker und empfindliche Personen sollten deshalb stets das Kleingedruckte lesen, auch bei Produkten, die mit Aufdrucken wie “Lavendelduft” oder “Zedernduft” ausgelobt werden.

  1. Wollteppiche sind meist mit Insektiziden (Pyrethroide) gegen Mottenfraß ausgerüstet.
  2. Die Insektizidausrüstung ist beispielsweise ein Kriterium des „Wollsiegels” für Teppiche.
  3. Ist ein Teppich unbehandelt oder bereits älter, sollte darauf geachtet werden, dass er frei im Raum liegt, gut abzusaugen und auszuklopfen ist.

Der gesamte Teppich sollte dem Sonnenlicht ausgesetzt sein, da dunkle Stellen unter Schränken etc. gerne von Motten oder Teppichkäfern befallen werden. Ritzen unter dem Teppich sollten regelmäßig abgesaugt werden. Soll eine mögliche Pyrethroidbelastung des Innenraumes oder ein Mottenbefall des Bodenbelags hundertprozentig vermieden werden, sollte ein anderer Bodenbelag gewählt werden (z.B.

Laminat, Parkett, Kork). Befallsabschätzung Bereits beim ersten Verdacht auf einen Befall sollte zügig eine Befallsermittlung und eine Bestimmung der Mottenart durchgeführt werden, indem geprüft wird, welche Textilien Fraßlöcher aufweisen und wo sich Eier, Larven und Gespinste befinden. Das Ausmaß eines Befalls kann leicht durch das Aufstellen von Pheromon-Klebefallen (Lockstoff-Fallen) ermittelt werden.

Dabei sollte darauf geachtet werden, ggf. Fallen an mehreren Stellen zu platzieren (z.B. in Kleiderschränken, Truhen etc.), um den zentralen Befallsherd besser lokalisieren zu können. Nach der Bekämpfung sollten Lockstoff-Fallen eingesetzt werden, um den Erfolg der Maßnahme zu kontrollieren.

Lockstoff-Fallen enthalten Sexuallockstoffe der Mottenweibchen (Pheromone) und locken paarungsbereite Mottenmännchen zu einem Klebestreifen. Die Fallen können dazu beitragen, die Fortpflanzung der Motten einzuschränken. Sie reichen als Maßnahme aber allein nicht aus, um den Befall sicher zu beseitigen.

Pheromon-Klebefallen für Kleidermotten werden in Supermärkten, Drogeriemärkten, Baumärkten oder im Fach- und Internethandel angeboten. Bekämpfungsmaßnahmen Zur Bekämpfung stehen verschiedene Verfahren sowie chemische und biologische Mittel gegen Kleidermotten zu Verfügung.

Die angebotenen Präparate werden derzeit hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Gefährdungspotentials für Mensch und Umwelt im Rahmen der Biozid-Produkte-Richtlinie geprüft und bewertet. Angeboten werden chemische Mottenbekämpfungsmittel, die giftig für das Nervensystem sind. Oft sind dies synthetische Insektengifte aus der Gruppe der Pyrethroide, z.B.

Empenthrin, Cypermethrin oder Prallethrin. Genutzt werden auch natürliche Gemische bzw. Wirkstoffe wie die Pyrethrine, die aus dem Extrakt von Chrysanthemen gewonnen werden. Da diese natürlichen Wirkstoffe sehr schnell im Sonnenlicht zerfallen und abgebaut werden, werden den Mitteln oft chemische Wirkungsverstärker wie das Piperonylbutoxid (PBO) zugesetzt.

  1. Auf die Verwendung dieser Mittel sollte soweit möglich verzichtet werden, zumal meistens die Kombination von Vorsorgemaßnahmen und nichtchemischen bzw.
  2. Alternativen Bekämpfungsmaßnahmen (s.u.) ausreichen.
  3. Bei hartnäckigem, wiederkehrendem Befall sollte ein sachkundiger Schädlingsbekämpfer zu Rate gezogen werden.

Alternative Bekämpfungsmaßnahmen Vor Beginn von Bekämpfungsmaßnahmen sollte geprüft werden, welche Textilien Fraßlöcher aufweisen und wo genau sich Eier, Larven oder Gespinste befinden. Zerstörte, nicht weiter verwendbare Textilien sollten umgehend in einer verschlossenen Plastiktüte über den Hausmüll entsorgt werden.

  1. Die Umgebung der befallenen Textilien (Kleiderschränke, Kommoden oder Truhen) inklusive aller Ritzen sind gründlich mit dem Staubsauger zu reinigen.
  2. Dabei ist besonders auf das Aussaugen von Fugen, Ritzen und Fußleisten etc.
  3. Zu achten.
  4. Danach die Flächen mit Essigwasser auswischen und sodann gut trocknen.

Fugen und andere schlecht zugängliche Stellen können mit einem Föhn erhitzt werden, um die eventuell übrig gebliebenen Motten, Larven oder Eier abzutöten. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Flächen hitzebeständig sind und eine ausreichende Lüftung des Föhns sichergestellt ist, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Diese Maßnahmen sind über mehrere Wochen mehrmals zu wiederholen. In der Umgebung befindliche Textilien gründlich reinigen (waschen, ausklopfen, absaugen). Nach der Reinigung die Textilien ausgebreitet und unter Wenden dem Sonnenlicht aussetzen, damit vorhandene Eier und Larven austrocknen bzw. durch das Sonnenlicht abgetötet werden.

Durch wiederholte extreme Temperaturschwankungen kann die Larvenentwicklung in bzw. auf nicht waschbaren Textilien (Wandteppiche, gestickte Bilder, Pelze) gestoppt werden. Für die Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 50 °C bis 60 °C und einer Dauer von knapp einer Stunde eignet sich ein Umluftherd besonders gut.

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Diese Behandlung zur Abtötung von Motteneiern und -larven ist auch in einem Backofen ohne Umluft möglich, wenn sich die Temperatur exakt regulieren lässt. Sicherheitshinweis: Wegen potentieller Brandgefahr bei zu hoher Temperatur immer in der Nähe bleiben! Empfindliche Textilien können eingefroren werden.

Bei minus 18 °C über eine Woche werden alle Entwicklungsstadien der Motten abgetötet. Es empfiehlt sich, diese Maßnahme im Abstand von ca.3 Wochen zu wiederholen. Sind diese Maßnahmen erfolgreich gewesen, können die bereits erwähnten ätherischen Öle als Repellentien verwendet werden, um das Risiko eines erneuten Befalls zu reduzieren.

Geruchsempfindliche Personen oder Personen mit einem erhöhten Allergierisiko sollten diese Mittel zunächst vorsichtig auf ihre Verträglichkeit hin prüfen. Bei starkem Befall ist der Einsatz natürlicher Feinde der Kleidermotte möglich. Die Schlupfwespen (Trichogramma evanescens) sind natürliche Feinde der Kleidermotten.

Bei einer Größe von nur ca.0,4 mm handelt es sich um sehr kleine Insekten, die weder für Menschen, noch für Haustiere gefährlich oder lästig sind. Sie legen ihre Eier in die Motteneier. Diese sterben dadurch ab. Stehen keine Motteneier mehr für die Eiablage zur Verfügung, verschwinden die Nützlinge.

Der Handel bietet Kärtchen mit den lebenden Schlupfwespen an, die in die betroffenen Schränke oder Räume gelegt und über einen Zeitraum von rund viereinhalb Monaten bis zu sechsmal erneuert werden müssen. In Baumärkten, im Fachhandel und im Internet werden mittlerweile verschiedene Präparate auch für den Privathaushalt angeboten.

Sie werden mit mehreren Briefsendungen versandt. Der Pflanzenextrakt Neem (oder Niem) wirkt als natürliches Insektizid und wird aus den Blättern des tropischen Neembaumes gewonnen. Er stoppt die Entwicklung der Insekten. Insektenlarven werden innerhalb weniger Stunden nach der Behandlung inaktiviert.

Es kommt zu einem anhaltenden Fraßstopp. Nach einigen Tagen können sich die Mottenlarven nicht weiter entwickeln und sterben ab. Grundsätzlich ist zu beachten, dass auch natürliche Gifte ein Gefahrenpotential haben und entsprechend den synthetischen ebenfalls nur mit Sachkenntnis angewendet werden sollten.

Da die hier empfohlenen Maßnahmen in der Regel über einen längeren Zeitraum erfolgen bzw. wiederholt werden müssen und unterschiedlich gut gegen die verschiedenen Entwicklungsstadien wirken, ist es ratsam eine Kombination der verschiedenen Maßnahmen, sowie eine Befalls- bzw.

Was mögen Kleidermotten nicht?

Natürliche Duftstoffe wie Lavendel, Zedernholz oder auch Walnussblätter als ätherische Öle oder als Duftsäckchen bzw. Holzstückchen können eine abschreckende Wirkung vor einem Befall haben. Außerdem mögen Motten keine Seife.

Was tötet Kleidermotten?

Motten bekämpfen durch Wäsche – Kleidung sollten Sie bei Mottenbefall wenn möglich bei über 50 °C waschen. Die Eier und Larven bestehen aus Eiweiß und dieses stockt bei solchen Temperaturen: Die Tiere sterben. Sollte ein Waschgang nicht möglich sein, können Sie die Kleidung einfrieren. Dem Mottenbefall bei Kleidungsstücken können Sie mit einer heißen Wäsche beikommen. © CC0 / Amina Filkins

Wo legen Kleidermotten ihre Eier ab?

Wo legen Kleidermotten ihre Eier ab? – Motten legen ihre Eier mit Vorliebe auf Wollstoffen, Federn, Pelzen und (nicht synthetischen) Polstern ab, wo ihre Larven optimale Bedingungen finden. Diese ernähren sich nämlich vom Kreatin in den Stoffen, weswegen vor allem Naturmaterialien wie Tierhaare (Wolle) oder Seide gefährdet sind.

Was tun wenn man das Mottennest nicht findet?

Was tun, wenn man die Motten nicht findet? – Falls Sie trotz intensiver Suche das Mottennest nicht finden können, besorgen Sie sich Schlupfwespen ( ANZEIGE ). Diese kleinen Insekten nutzen die Larven oder Eier der Motten als Ablageort für ihre eigenen und verhindern so die Vermehrung der Schädlinge.

  1. Die Schlupfwespen sind nur etwa 0,3 – 0,4 mm groß und damit ideal, um in die engen Verstecke der Motten zu gelangen.
  2. Uns Menschen fallen sie dabei gar nicht auf, zudem sind sie komplett ungefährlich für uns und verschwinden von selbst wieder, wenn keine Motteneier mehr als Nahrungsgrundlage vorhanden sind.

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Wo verstecken sich die Motten am liebsten?

Motten Lebensmittel: So sagen Sie Lebensmittelmotten den Kampf an Artikel bewerten: Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 bei 36 abgegebenen Stimmen. Sind sie einmal in der Küche, ist es schwierig, sie wieder loszuwerden. Sie verstecken sich in Mehl, Müsli, Hülsenfrüchten oder Kräutern: Lebensmittelmotten. Selten kommen sie von draußen in die Küche, vielmehr verstecken sie sich in gekauften Lebensmitteln und vermehren sich in aller Ruhe im Küchenschrank.

Die Verbraucherinitiative Bayern e.V. gibt an, dass feine weißliche Fäden, Verklumpungen, dunkle Kotkrümel und Reste von Insektenhäuten eindeutige Hinweise für einen Insekten- bzw. Mottenbefall seien. Auch ein muffiger Geruch der Lebensmittel kann ein Hinweis sein. Das deutlichste Indiz ist die Motte, die Ihnen aus dem Küchenschrank entgegenfliegt.

Zunächst muss man den Ursprung der Motten, bzw. das befallene Lebensmittel finden. Dann empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern großzügiges Wegwerfen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass nicht nur die befallenen Lebensmittel entsorgt werden sollten. Auch die Produkte, die um den Befall herumstanden, sollten vorsichtshalber in den Abfall wandern.

  • Zu groß ist die Gefahr, dass sich auch hier schon Eier der Motten befinden.
  • Die sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge leider nicht erkennen kann.
  • Häufig werden Lebensmittel von der Dörrobstmotte befallen.
  • Sie lebt im Schnitt 10 bis 14 Tage.
  • In dieser Zeit kann das Weibchen bis zu 300 Eier ablegen: meist in engen Ritzen und Fugen, manchmal sogar unterhalb des Deckelrandes von Weckgläsern.

Nach 30 und 75 Tagen schlüpft dann die nächste Mottengeneration. Laut Umweltbundesamt können sich so bis zu vier Mottengenerationen über das Jahr entwickeln. Jetzt heißt es: saugen und putzen. Um die lästigen Motten langfristig loszuwerden, hilft es, den Küchenschrank auszuräumen und einmal komplett auszusaugen.

Achten Sie dabei darauf, die Ritzen, Löcher, Aussparungen und alles, wo sich Eier und Gespinste (feine weiße Fäden) der Motten verstecken könnten, ordentlich zu säubern. Nach dem Saugen, wischen Sie den Schrank noch einmal mit Essigwasser aus. Das Umweltbundesamt rät dazu, schlecht zugängliche Ecken und Fugen mit einem Föhn zu erhitzen, um diese von möglichen Eiern zu reinigen.

Wer ganz sicher gehen will, der sollte 14 Tage später noch einmal den Küchenschrank mit Essigwasser putzen. Auch in Müslimischungen können Lebensmittelmotten in den eigenen Haushalt gelangen. Das Umweltbundesamt empfiehlt, schon beim Einkauf darauf zu achten, ob die Verpackung noch intakt ist.

Auch sollte man später immer mal wieder die Lebensmittel auf Gespinste und Verklumpungen kontrollieren. Lebensmittelmotten mögen bestimmte Geruchsstoffe nicht. Deshalb rät das Umweltbundesamt, zum Beispiel Lavendel, Zedernholz, Nelken, Pfefferminze, Patchouli oder Thuja als Mittel zur Prävention zu verwenden.

Duftsäckchen oder Mottenkugeln mit dem jeweiligen Duft helfen, die Motten von Lebensmitteln fernzuhalten. Gute Ideen, mit Essigessenz zu reinigen: : Motten Lebensmittel: So sagen Sie Lebensmittelmotten den Kampf an

Wie lange dauert es bis Kleidermotten weg sind?

Bekämpfung – Da die Eier der Kleidermotte lose im Stoff oder Teppich liegen, können diese durch starkes Schütteln oder Ausklopfen herausfallen. Dies ist auch eine Bekämpfung. Natürlich sollten die Eier nicht auf einen Wollteppich fallen, sondern auf einen Untergrund, der keine Nahrung darstellt.

Auch direkte Sonneneinstrahlung über lange Zeit schädigt die Eier so stark, dass kein Ausschlupf mehr erfolgt. Durch Einfrieren oder auch Hitze über 50 °C werden die Eier absterben. Die Hitze kann mit einem Fön, einem Trockner, beim Waschen, in der Sauna erreicht werden. Die Kälte bieten Kühltruhen oder CO²-Schnee (Cryonite-Technik).

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Die Larven sind zwar am Anfang klein, können aber durchaus gut auf dem Stoff oder Pullover, Teppich, Pelz, etc. gesehen werden. Eine Durchsicht aller Wollsachen ist somit unumgänglich, mit viel Arbeit verbunden und auch unbedingt anzuraten. Also nach dem Ausschütteln kommt die Durchsicht der Stoffe.

  • Anschließend empfehle ich die Pullover oder andere Kleidungsstücke in undurchlässige Plastiktüten oder Zeitungspapier zu lagern, um einen Neubefall zu verhindern.
  • So gehen Sie alle Sachen durch.
  • Ein Tipp ist auch die wertvollen Kleidungsstücke getrennt von anderen Sachen zu lagern, da dadurch das viele hin- und herräumen entfällt.

Bei den erwachsenen Motten gibt es ja wie erwähnt 2 Geschlechter. Bei den Weibchen, die nach der Begattung nur noch zum Eier legen da sind, kann man nur Insektizide einsetzen oder sie im Fluge bzw. sitzend erschlagen oder wegfangen. Dies sollte man aber auch umgehend tun, da die bis zu 300 Eier schnell verteilt sind.

Da Sie nicht genau wissen, ob es sich um ein Weibchen handelt, sei an der Stelle auch gesagt, dass es bei den Männchen genauso wichtig ist sofort einzuschreiten, da diese nach dem Schlüpfen sofort ein Weibchen suchen um es zu begatten. Die Männchen finden die Weibchen durch einen Sexuallockstoff, den das Weibchen absondert.

Dieser ist über unvorstellbar große Distanzen für das Männchen spürbar. An dieser Stelle setzen auch die Pheromonfallen an. Eine Pheromonfalle besteht aus dem Sexuallockstoff und einer Klebefläche, die aufgestellt wird, um die Männchen anzulocken und festzuhalten.

  • Das Pheromon ist i.d.R.
  • Entweder in der Klebefläche eingearbeitet oder muss als Kapsel darauf geklebt werden.
  • Die Klebeflächen gibt es in verschiedenen Formen.
  • Die Falle fungiert innerhalb des Raumes als eine Art Superweibchen.
  • Das Männchen nimmt die realen Düfte der im Raum befindlichen Weibchen nicht mehr richtig wahr.

Es riecht nur noch diese Superfalle mit dem überdosiertem Weibchengeruch. Die Wirkung ist klar: Findet kein Männchen mehr ein Weibchen, gibt es auch keine befruchteten Eier, die die Weibchen verteilen können. DOCH AUFGEPASST!!! Wer denkt, dass ein reines Aufstellen dieser Fallen als Bekämpfung ausreicht, der irrt sich oft.

Innerhalb von Schränken kommt es oft trotzdem zu einer Begattung, da dort mitunter die Luftzirkulation nicht ausreichend stattfindet. Es müssen trotzdem die Sachen durchgesehen werden. Ein Fehler ist es oft, dass zu viele Fallen in einem Raum aufgestellt werden. Ich würde die Anzahl auf maximal 2 pro Raum begrenzen und diese relativ zentral aufstellen.

Sind zu viele Fallen im Raum, verteilt sich dieses Pheromon im gesamten Raum. Das Männchen findet dann die Weibchen nicht mehr (das nennt man dann Irritationsverfahren), doch die Kontrolle des tatsächlichen Befallverlaufs hält sich damit in Grenzen. Die Fallen werden auch als Monitore bezeichnet und sollen uns Aufschluss darüber geben, ob der Befall zu- oder abnimmt.

Ich empfehle die Fallen zu beschriften und die Mottenanzahl mit Datum zu vermerken, um eine aussagekräftige Dokumentation zu erhalten. ACHTUNG !!! Die Fallen haben eine große Reichweite!!! Ein offenes Fenster im Zimmer zieht teilweise aus anderen Wohnungen oder aber aus dem Außenbereich Motten an. Dies sorgt für eine Verzerrung des Befallbildes.

Beachten Sie, dass eine Bekämpfung von Kleidermotten zwischen 14 Tagen und bis zu 3 Monaten dauern kann. Wichtig ist auch, dass Sie verstehen, dass mitunter mehrere Kontrollen und auch mehrere Maßnahmen erforderlich sind, um der Sache HERR zu werden.

Welche Jahreszeit Kleidermotten?

Falter und Larven der Kleidermotten erkennen – Kleidermotten sind eher unscheinbare Tierchen und fallen nicht besonders auf. Die ausgewachsenen Exemplare haben eine Flügelspannweite von 10 bis 15 mm; die Flügel sind bewimpert und glänzen. Die Farbe der Motten ist abhängig von ihrer Nahrung und kann daher von einem dunklen Braun bis hin zu einem hellen Gelb variieren. Woher Kommen Kleidermotten Auch Pelzmotten können für Löcher in Kleidung verantwortlich sein, die Bekämpfung ist jedoch gleich Eine einfache Methode, mit der ein Kleidermottenbefall rasch erkannt werden kann, stellen Mottenfallen dar. Die Pheromone – zum Beispiel in unseren Plantura Kleidermotten-Fallen – sind den Lockstoffen nachempfunden, die weibliche Kleidermotten zum Anlocken von Männchen absondern.

  • Das ermöglicht ein einfaches Identifizieren.
  • Trotzdem sind Pheromonfallen nicht zur Bekämpfung von Kleidermotten geeignet, da sie nicht jedes einzelne Männchen fangen und sich die Motten deshalb immer noch vermehren können.
  • Durch die frühzeitige Befallserkennung bieten Mottenfallen allerdings die ideale Grundlage für eine erfolgreiche Bekämpfung.

Die Anwendung unserer Plantura Kleidermotten-Fallen ist denkbar einfach: Sie können aufgehängt, aufgestellt oder sogar mit Klebepunkten an der Unterseite von Regalbrettern befestigt werden. Die Falle lockt nun die nächsten drei Monate männliche Falter an. Woher Kommen Kleidermotten Kleidermotten-Fallen 6 Stück

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Tipp: Unsere Plantura Kleidermotten-Fallen wirken auch gegen die seltenere Pelzmotte, die ebenfalls Schäden an Textilien hervorruft. Sie ist dunkler gefärbt als Kleidermotten und hat auf den Vorderflügeln diffuse dunkle Punkte. Außerdem hält sie sich eher an kühlen Orten, wie dem Dachboden oder der Abstellkammer, auf.

  1. Die Flugzeit der Kleidermotten liegt zwischen Mai und September.
  2. Währenddessen kann ein Weibchen bis zu 250 Eier ablegen, aus denen nach ungefähr zwei Wochen gelblich-weiße Larven schlüpfen.
  3. Die Entwicklung der Larven bis hin zur erwachsenen Kleidermotte dauert ungefähr 60 Tage.
  4. Die optimalen Entwicklungsbedingungen sind bei Temperaturen um 24 °C sowie einer Luftfeuchte von 75 % gegeben.

Sollten die Umgebungsbedingungen stark von diesen Werten abweichen, kann die Entwicklung der Kleidermotten auch länger andauern. Die aktive Zeit der Kleidermotten beschränkt sich daher in der Natur auf die wärmeren Monate von Mai bis September. In beheizten Häusern oder Wohnungen können die Schädlinge allerdings auch das ganze Jahr auftreten. Woher Kommen Kleidermotten Die Larven der Kleidermotten verursachen die Schäden an unserer Kleidung Mit der Nutzung von Tierhaaren zur Textilherstellung wurde auch der Mensch zu einer Anlaufstelle für Kleidermotten und ein gut ausgestatteter Kleiderschrank mit Stücken aus Wolle oder Pelz zu einem netten Heim für die kleinen Schädlinge.

Aber auch synthetische Fasern bleiben nicht verschont – diese werden allerdings bloß angefressen und wieder ausgeschieden, da die Larven die künstlichen Stoffe nicht verdauen können. Kleidungsstücke, an denen noch Haare und Hautschüppchen hängen, werden ebenfalls gerne von den Mottenlarven befallen. Außerdem beschränken sich die Schädlinge nicht auf Kleiderschränke, weshalb auch die Gefahr von Motten in Teppichen und Dämmstoffen bestehen kann.

Hinweis : Sogar Autos können von Kleidermotten befallen werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Spezialartikel zu Motten im Auto,

Wie sehen die Eier von Kleidermotten aus?

Eier und Exkremente von Kleidermotten – Die Eier der Kleidermotte sind weiß bis hellgelb und nur wenige Millimeter groß. Mit dem bloßen Auge sind sie kaum zu erkennen. Beim Kot handelt es sich laut Umweltbundesamt um kleine Kotbröckchen mit unregelmäßiger Oberfläche, die farblich oft dem befallenen Gewebe ähneln und auch mit den Motteneiern verwechselt werden können.

Wo sitzen Kleidermotten?

Kleidermotten bekämpfen – Ein kleines Loch in der Lieblingsbluse ist ärgerlich. Damit deine liebsten Stücke nicht noch mehr beschädigt werden, musst du die Kleidermotten beseitigen und dann bekämpfen. Also: Was tun gegen Kleidermotten? Versuche zuallererst den Herd zu finden. Das sind kleine Nester aus feinen, weißen Röhren, in denen die Larven leben. Kontrolliere dafür:

  • die Ecken im Schrank und in den Schubladen sowie hinter und unter Möbeln;
  • die Teppiche, vor allem die darunterliegenden Bodenritzen;
  • lang gelagerte Kleidung;
  • Deko-Gegenstände aus Tierhaaren wie Felle, Wandteppiche oder Wolldecken.
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Entferne alle sichtbaren Nester. Da die Raupen ihre Nester zum Fressen verlassen, befinden sich Larven möglicherweise auch an anderen Orten. Ebenso können Eier überall auf Textilien liegen. Sauge deshalb mit dem Staubsauger alle Ritzen, Oberflächen und Möbelstücke ab. Ja, Motten-Beseitigen kostet leider etwas Zeit – aber es lohnt sich!

Wo verstecken sich Motten in der Wohnung?

Motten Lebensmittel: So sagen Sie Lebensmittelmotten den Kampf an Artikel bewerten: Durchschnittliche Bewertung: 3.5 von 5 bei 36 abgegebenen Stimmen. Sind sie einmal in der Küche, ist es schwierig, sie wieder loszuwerden. Sie verstecken sich in Mehl, Müsli, Hülsenfrüchten oder Kräutern: Lebensmittelmotten. Selten kommen sie von draußen in die Küche, vielmehr verstecken sie sich in gekauften Lebensmitteln und vermehren sich in aller Ruhe im Küchenschrank.

Die Verbraucherinitiative Bayern e.V. gibt an, dass feine weißliche Fäden, Verklumpungen, dunkle Kotkrümel und Reste von Insektenhäuten eindeutige Hinweise für einen Insekten- bzw. Mottenbefall seien. Auch ein muffiger Geruch der Lebensmittel kann ein Hinweis sein. Das deutlichste Indiz ist die Motte, die Ihnen aus dem Küchenschrank entgegenfliegt.

Zunächst muss man den Ursprung der Motten, bzw. das befallene Lebensmittel finden. Dann empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern großzügiges Wegwerfen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass nicht nur die befallenen Lebensmittel entsorgt werden sollten. Auch die Produkte, die um den Befall herumstanden, sollten vorsichtshalber in den Abfall wandern.

  1. Zu groß ist die Gefahr, dass sich auch hier schon Eier der Motten befinden.
  2. Die sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge leider nicht erkennen kann.
  3. Häufig werden Lebensmittel von der Dörrobstmotte befallen.
  4. Sie lebt im Schnitt 10 bis 14 Tage.
  5. In dieser Zeit kann das Weibchen bis zu 300 Eier ablegen: meist in engen Ritzen und Fugen, manchmal sogar unterhalb des Deckelrandes von Weckgläsern.

Nach 30 und 75 Tagen schlüpft dann die nächste Mottengeneration. Laut Umweltbundesamt können sich so bis zu vier Mottengenerationen über das Jahr entwickeln. Jetzt heißt es: saugen und putzen. Um die lästigen Motten langfristig loszuwerden, hilft es, den Küchenschrank auszuräumen und einmal komplett auszusaugen.

Achten Sie dabei darauf, die Ritzen, Löcher, Aussparungen und alles, wo sich Eier und Gespinste (feine weiße Fäden) der Motten verstecken könnten, ordentlich zu säubern. Nach dem Saugen, wischen Sie den Schrank noch einmal mit Essigwasser aus. Das Umweltbundesamt rät dazu, schlecht zugängliche Ecken und Fugen mit einem Föhn zu erhitzen, um diese von möglichen Eiern zu reinigen.

Wer ganz sicher gehen will, der sollte 14 Tage später noch einmal den Küchenschrank mit Essigwasser putzen. Auch in Müslimischungen können Lebensmittelmotten in den eigenen Haushalt gelangen. Das Umweltbundesamt empfiehlt, schon beim Einkauf darauf zu achten, ob die Verpackung noch intakt ist.

Auch sollte man später immer mal wieder die Lebensmittel auf Gespinste und Verklumpungen kontrollieren. Lebensmittelmotten mögen bestimmte Geruchsstoffe nicht. Deshalb rät das Umweltbundesamt, zum Beispiel Lavendel, Zedernholz, Nelken, Pfefferminze, Patchouli oder Thuja als Mittel zur Prävention zu verwenden.

Duftsäckchen oder Mottenkugeln mit dem jeweiligen Duft helfen, die Motten von Lebensmitteln fernzuhalten. Gute Ideen, mit Essigessenz zu reinigen: : Motten Lebensmittel: So sagen Sie Lebensmittelmotten den Kampf an

In welcher Jahreszeit kommen die Motten?

Endlich Mottenfrei Motten möchte niemand in seinem Lebensmittel- oder Kleiderschrank haben. Wir bieten den Tieren aber oft ein sehr lebensfreundliches Umfeld, in dem sie sich ungestört vermehren können. In den meisten Fällen wird der Mottenbefall erst spät bemerkt, nämlich dann, wenn die Raupen schon Löcher in die Kleidung gefressen haben und die Lebensmittel verunreinigt wurden.

  1. Spätestens jetzt müssen zielgerichtete Maßnahmen ergriffen werden, um die Plagegeister zu vertreiben.
  2. Rund um die Motten gibt es zahlreiche Irrtümer und diese betreffen nicht nur den Befall, sondern auch die Bekämpfung.
  3. Warum funktioniert Mottenfalle nicht und die Motten kommen immer wieder? Die Antwort ergibt sich aus den Mythen, die es rund um die Motten noch immer gibt.

Die fünf größten Irrtümer in Bezug auf Motten Irrtum Nummer Eins: Mottenbefall entsteht bei mangelnder Hygiene Motten breiten sich nur aus, wenn zu wenig geputzt wird. Wer täglich saugt und wischt, kann trotzdem Motten haben. Motten haben nichts mit Sauberkeit zu tun, sondern werden durch bereits befallene Lebensmittel beziehungsweise mit der Kleidung vom Flohmarkt oder Secondhandshop Hand-Geschäft nach Hause gebracht.

  • Besonders während der warmen Jahreszeit kommen die Motten über geöffnete Fenster und Türen in die Wohnungen und Häuser.
  • Irrtum Nummer Zwei: Licht zieht Motten an Keine Motte fliegt freiwillig zu der Lichtquelle.
  • Im Gegenteil, Motten bevorzugen kühle, dunkle und ruhige Verstecke.
  • Ommen sie der künstlichen Lichtquelle zu nahe, verlieren sie ihre Orientierung.

Wir glauben, dass sie um das Licht herumflattern, aber in Wirklichkeit suchen die Motten nach einer Möglichkeit, vom Licht wegzukommen. Das Herumfliegen um die Lampe entsteht nicht durch die Anziehungskraft des Lichtes, sondern ist das Ergebnis der Hilflosigkeit der Motte sich aus dem Lichtbereich zu befreien.

  1. Irrtum Nummer Drei: Waldmeister und Lavendelblüten halten Motten fern Ob selbst gepflückt oder im Drogeriemarkt gekauft, Waldmeistersträußchen und Lavendduftsäckchen vertreiben keine Motten.
  2. Die Wäsche duftet gut, aber die Motten schreckt der Geruch nicht ab.
  3. Haben es sich die Motten im Schrank bequem gemacht, helfen keine Hausmittel mehr.

Irrtum Nummer Vier: Mottenbefall entsteht durch alte Lebensmittel und Pelzbekleidung im Schrank Abgelaufene Lebensmittel gehören aussortiert, aber für einen Mottenbefall sind sie nicht immer verantwortlich. Natürlich können die Raupen der Motte in Ruhe wachsen, wenn die Lebensmittel lange Zeit unberührt im Vorratsschrank stehen, aber Motten befinden sich bereits in den Lebensmittelpackungen im Supermarkt und werden von dort nach Hause gebracht.

Wichtig ist beim Einkauf zu kontrollieren, ob die Verpackung kleine Beschädigungen aufweist und vor dem Lagern empfiehlt es sich, die Lebensmittel in gut verschließbare, luftdichte Behälter umzufüllen. Irrtum Nummer Fünf: Motten sind mit Pheromon-Klebefallen leicht zu bekämpfen und verschwinden dauerhaft Der Mottenbefall wurde bemerkt, eine Klebefalle angebracht und die Motten sind dauerhaft besiegt.

Klingt gut, funktioniert aber in der Praxis nicht. Warum funktioniert Mottenfalle nicht? Die Klebefalle enthält Sexualduftstoffe und diese ziehen nur Männchen an, die an der Falle kleben bleiben. Die Weibchen legen jedoch ungehindert ihre Eier ab, der Kreislauf beginnt von vorne und die Motten kommen immer wieder.

Die Pheromon-Klebefallen eignen sich nicht zur Bekämpfung der Motten, sondern geben Auskunft darüber, ob und in welchem Ausmaß ein Mottenbefall vorliegt. Ein Weibchen legt rund 500 Eier und Feuchtigkeit und Wärme erhöhen die Eianzahl und begünstigen die Entwicklung. Befallenen Lebensmittel sind für den Verzehr nicht mehr geeignet.

Bei starken Mottenbefall hat sich eine biologische Bekämpfung mit Nützlingen bestens bewährt. Bedingt durch die Entwicklungsstadien sollte die Bekämpfung der Motten wiederholt werden, um dauerhaft von den Plagegeister befreit zu sein. Kleidermotten fühlen sich mit und ohne Pelz im Schrank wohl.