Lebensmittelmotten Woher?

Lebensmittelmotten Woher
Lebensmittelmotten ohne Chemie bekämpfen Lebensmittelmotten können zur echten Plage werden. Kleine weißliche Larven kriechen an den Wänden und fressen sich durch die Lebensmittel, Gespinste kleben in den Verpackungen und Zimmerecken und der Kot der Larven verunreinigt Lebensmittel, auf dem sich wiederum Pilze und Milben ansiedeln können.

  1. Der Verzehr befallener Produkte kann zu Allergien, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen.
  2. Meist werden Lebensmittelmotten durch bereits mit Eiern oder Larven befallene Lebensmittel (wie z.B.
  3. Mehl, Müsli, Reis, Gewürze, Tee, Nüsse, Schokolade, Trocken- und Dörrobst), Tiertrockenfutter oder Verpackungsmaterial eingeschleppt.

Selten fliegen Motten durch geöffnete Fenster in die Wohnung. Mit ihren Mundwerkzeugen können die Larven sogar Verpackungen durchlöchern, um zur Nahrung zu gelangen. Lebensmittelmotten haben ein hohes Fortpflanzungspotenzial: Die im Haushalt sehr häufig vorkommenden Dörrobstmotte zum Beispiel lebt etwa 10 bis 14 Tage.

Das Weibchen legt in diesem Zeitraum bis zu 300 Eier in enge Ritzen und Fugen ab. Die Entwicklungsdauer liegt zwischen 30 und 75 Tagen. So können sich bis zu vier Mottengenerationen über das Jahr entwickeln. Beim Kampf gegen Lebensmittelmotten oder andere Schädlinge oder Lästlinge im Haushalt wird oft gleich zu Bioziden gegriffen, die jedoch auch für die Gesundheit des Menschen und für die Umwelt belastend sein können (s.

weitere Informationen unten).

Wie bekomme ich Lebensmittelmotten aus der Wohnung?

Motten bekämpfen – so geht’s —

Befallene Lebensmittel entsorgen

Der erste Schritt beim Motten bekämpfen ist, umgehend alle befallenen Lebensmittel zu entsorgen. Wirf sie nicht in deinen Küchenmülleimer – es kann sonst zu einem erneuten Befall kommen. Um die Larven und Eier vorher abzutöten, friere die befallenen Lebensmittel entweder ein oder erhitze sie im Backofen. Die hitze- und kälteempfindlichen Eier und Larven sterben davon ab.

Befallene Kleider und Textilien behandeln

Auch Mottenlarven und -eier an deiner Kleidung und anderen Textilien kannst du mit Hitze oder Kälte abtöten. Da man Wolle, Seide etc., in der Regel nicht auf 60 Grad waschen kann, hilft einfrieren. Verpacke deine Kleidung in Plastiktüten und lege sie mindestens etwa 8 Tage in deinen Gefrierschrank.

Mottennester suchen und entfernen

Mottennester sind in der Regel nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen, aber mit etwas Glück findet man verpuppte Larven auf oder in der Nähe der Nahrungsquellen.

Schränke säubern

Essig ist ein gutes Hausmittel gegen Motten in der Wohnung. Ob Küchen- oder Kleiderschränke – wische sie alle ordentlich mit heißem Essigwasser aus. Schlecht erreichbare Ecken und Ritzen kannst du mit einem Föhn heiß föhnen. Die heiße Luft tötet Eier und Larven.

Pheromon-Fallen aufstellen

Diese Fallen ziehen nur die Männchen an, die auf der Klebefläche kleben bleiben und sterben. So unterbrichst du einerseits den Fortpflanzungszyklus und kannst andrerseits die Befallsstärke kontrollieren. Es gibt unterschiedliche Fallen für Lebensmittel — und Kleidermotten,

Schlupfwespen ausbringen

Wenn du den Befall nicht in den Griff bekommst, helfen dir Schlupfwespen. Diese winzig kleinen Nützlinge schlüpfen aus Pappkärtchen in deinen Kleider- und Küchenschränken und machen sich auf die Suche nach Motteneiern, die sie parasitieren und die Weiterentwicklung zur Larve unterbinden.

Chemische Mittel einsetzen

Als Alternative zu Schlupfwespen lassen sich auch mit chemischen Mitteln (Biozide) Motten bekämpfen. Mit diesen Mitteln kannst du Motten bekämpfen:

Mottenpapier gegen Kleidermotten wie Nexa Lotte® Motten-Papier Motten- oder Insektensprays wie Nexa Lotte® Insekten Spray Insektenstecker gegen Motten und andere Insekten z. B. Nexa Lotte® Insektenschutz 3in1

Was zieht Lebensmittelmotten an?

Lebensmittelmotten fressen fast alles — Was das Essen betrifft, hat jede Mottenart andere Vorlieben, Mehlmottenlarven fressen am liebsten Mehl und andere Getreideprodukte. Dörrobstmottenlarven können sich sogar in Kaffee, Tee oder Cayenne-Pfeffer vermehren.

Das Nahrungsspektrum der Lebensmittelmotten reicht von Getreide und Getreideprodukten oder Nudeln über Hülsenfrüchte und Nüsse, Saaten, Dörrobst, getrocknete Pilze, Gewürze, Kakao und Schokolade bis hin zu Trockentiernahrung. Die Larven der Speichermotten ernähren sich sogar von Tabak. Für die Verpuppung wandern manche Motten an dunkle Plätze außerhalb der Nahrungsquelle.

Diese Kokons findest du dann vor allem in Ritzen und Ecken von Vorratsschränken oder Zimmerwänden. Motteneier besitzen eine Größe von weniger als einem halben Millimeter und sind mit bloßem Auge als winzige zusammengeklebte Körner auf den Nahrungsmitteln am besten mithilfe einer Lupe zu erkennen.

Artikel Abschnitt: Welche Arten von Lebensmittelmotten gibt es? Lebensmittelmotten gehören zu den Schmetterlingen – sie sind nur nicht so bunt. Es gibt verschiedene Arten, die meisten zählen zur Familie der Zünsler. Lebensmittelmotten gibt es weltweit. Sie gelten als Vorratsschädlinge, da ihre Larven unterschiedliche Lebens- und Futtermittel befallen.

Lebensmittelmotten ernähren sich unterschiedlich und jede Art besitzt bestimmte Nahrungsvorlieben. Hierzulande häufig vorkommende Arten sind:

Dörrobstmotte: Sie kommt häufig vor und ist für ihre Vermehrung auf beheizte Räume angewiesen. Die Flügel der Dörrobstmotte sind rotbraun bis bronzefarben und weisen in der Mitte eine breite silberfarbene Unterbrechung auf. Die Motte ist bis zu 10 Millimeter lang. Die Dörrobstmotte ist nicht sehr wählerisch: Sie ernährt sich von Getreide, Getreideprodukten und Samen oder Trockenobst, Nüssen, Schokolade bis hin zu Kakao, Kaffee, Tee und Gewürzen. Selbst in Paprikapulver und Cayenne-Pfeffer kann sie sich entwickeln. Durch dieses außergewöhnlich breite Nahrungsspektrum kann sie sämtliche Vorräte befallen. Sie lebt in Getreidespeichern, Silos, Mühlen, Nahrungsmittelbetrieben, Supermärkten oder eben im eigenen Haushalt. Vermutlich stammt die Dörrobstmotte aus dem Mittelmeerraum oder dem Nahen Osten. Dort lebt sie auch an hängen gebliebenen Fruchtmumien von Obstbäumen im Freiland. Die Larven sind nach der Verpuppung relativ kälteresistent und können niedrige Temperaturen mit einer mehrmonatigen Ruhepause überleben. Mehlmotte: Mit einer Länge von 15 Millimetern gehört diese Motte zu einer eher größeren Sorte. Ihre Flügel sind silbergrau gefärbt und weisen zickzackförmige dunkle Querbinden und dunkle Punkte am Flügelsaum auf. Mehlmottenlarven bevorzugen Mehl und andere Getreideprodukte, aber auch Backwaren, Nüsse und Mandeln, Hülsenfrüchte oder Schokolade und Tiertrockenfutter. Weltweit zählen Mehlmotten mit zu den bedeutendsten Vorratsschädlingen. Sehr wahrscheinlich stammt die Mehlmotte ursprünglich aus Mittelamerika und ist durch den Getreidehandel nach Europa gelangt. Sie richtet vor allem in Mühlen große Schäden an und befällt neben dem Mehl auch die Körner aller möglichen Getreidesorten. Die Gespinste von Mehlmottenlarven können in Mühlen ganze Förderleitungen verstopfen. Speichermotte: Diese Falter sehen relativ unscheinbar aus und erreichen eine Körperlänge von ungefähr zehn Millimetern. Die Flügelfarbe ist bleigrau mit dunklen, gewellten Querbändern. Speichermotten kommen weltweit vor und sind wie alle Lebensmittelmotten typische Vorratsschädlinge. Die Larven der Speichermotte ernähren sich vor allem von trockenen pflanzlichen Vorräten wie verschiedenen Getreidearten, Kräutertees, Gewürzen, Saatgut, Nüssen, Kakaobohnen und Schokolade. Sogar Heu und Stroh werden als Nahrung genutzt. Eine Besonderheit: Speichermotten können sich von Tabak ernähren. Denn die Larven tragen bestimmte Mikroorganismen im Darm, die Nikotin unschädlich machen.

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Es gibt auch noch Mehlzünsler, Kornmotten und Samenmotten, Mehlzünslerlarven bevorzugen Getreide- und Getreideprodukte, sie können sich jedoch auch in feuchtem Stroh und Heu vermehren. Mehlzünsler halten im Gegensatz zu den anderen Motten auch in Ruhestellung ihre ockergelb-weiß gemusterten Flügel weit gespreizt.

  • Die Samenmotte beschränkt sich genau wie der Mehlzünsler nicht auf Lebensmittel, sondern ernährt sich zusätzlich von Federn, Pelzen, Leder oder Weinkorken.
  • Sie gilt daher auch als Materialschädling.
  • Das Gleiche gilt für Kornmotten: Ihre Larven bevorzugen Getreidekörner, können sich aber auch vom Leim in Bucheinbänden oder von Flaschenkorken ernähren.

Artikel Abschnitt: Wie vermehren sich Lebensmittelmotten? Lebensmittelmotten gehören zu den holometabolen Insekten. Das bedeutet, dass sie eine vollständige Verwandlung, eine sogenannte Metamorphose, vom Ei über Larve und Puppe zum erwachsenen Insekt durchlaufen.

  1. Lebensmittelmotten bekommen extrem viele Nachkommen,
  2. Die im Haushalt sehr häufig vorkommende Dörrobstmotte lebt als erwachsener Falter bei Zimmertemperatur etwa 10 bis 14 Tage.
  3. Die Falter paaren sich bereits unmittelbar nach dem Schlüpfen, betreiben also oft Inzest.
  4. Das Weibchen legt danach bis zu 400 Eier in enge Ritzen und Fugen ab.

Befruchtete Weibchen können nur sehr kurze Strecken aktiv fliegen. Sie bewegen sich auf der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz eher krabbelnd oder in kleinen Sprüngen vorwärts. Die Entwicklungsdauer vom Ei bis zum Falter hängt vor allem von der Temperatur sowie von der Nahrung ab.

Bei Temperaturen um die 25 Grad Celsius dauert die Entwicklung von der Eiablage bis zum Schlupf des Falters rund sechs bis acht Wochen, In beheizten Räumen können sich also mehrere Mottengenerationen über das Jahr entwickeln. Wärme und hohe Feuchtigkeit begünstigen die Entwicklung der Eier und verlängern die Lebensdauer der Falter.

In ungeheizten Räumen entstehen weniger Generationen pro Jahr.

Was tun wenn man Lebensmittelmotten nicht los wird?

Was tun gegen Lebensmittelmotten? — Zunächst die gute Nachricht: Um Lebensmittelmotten zu bekämpfen, ist in der Regel kein Kammerjäger notwendig. Sollten die Tiere jedoch auch mehrfache Bekämpfungen überleben, führt wohl kein Weg an einer professionellen Schädlingsbekämpfung vorbei.

  1. Wer die ersten Motten oder Larven im Schrank entdeckt hat, sollte folgende Maßnahmen ergreifen: Misten Sie konsequent aus! Befallene Lebensmittel müssen sofort in eine Mülltonne außerhalb der Wohnung geworfen werden.
  2. Um einem erneuten Befall vorzubeugen, raten Experten sogar, die befallenen Lebensmittel vor dem Entsorgen für einige Tage einzufrieren oder für zwei Stunden im Backofen auf 80 Grad zu erhitzen.

So könnten Larven, Eier und Falter in den Vorräten abgetötet werden. Nicht, dass die Maden aus dem Mülleimer wieder herauskriechen! Saugen und wischen Sie die Schränke aus, auch die Griffbeschläge und Schraubenköpfe, etwa mit Seifenlauge oder Essigwasser.

Welche Gerüche hassen Lebensmittelmotten?

Das können Sie vorbeugend tun — Damit Sie sich vor einem erneuten Befall schützen, sollten Sie zuallererst die betroffenen Lebensmittel schützen. Hierfür eigenen sich Gefäße aus Glas, Metall, Keramik oder festem Kunststoff, Achten Sie jedoch auch schon im Supermarkt auf die Verpackungen,

  • Hier sollten Sie keine kleinen Löcher oder erste Verklumpungen im Produkt sehen können.
  • Auch der Geruch von ätherischen Ölen, beispielsweise von Lavendel, Nelken oder Zedernholz, schreckt Motten ab und fungiert als natürliches Insektizid.
  • Stellen Sie also gerne eine kleine Duftlampe in der Küche oder in Ihrem Vorratsschrank auf.
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Dies hält Lebensmittelmotten fern und verteilt gleichzeitig einen wohlig riechenden Duft in dem Raum. Kontrollieren Sie zudem in regelmäßigen Abständen, ob Lebensmittel befallen sein könnten. So können Sie einzelne Produkte schnell entfernen und verhindern einen größeren Befall.

Wie lange dauert es bis man Lebensmittelmotten los ist?

Bei warmen Temperaturen schlüpfen die Eier schon in vier Tagen. Ist es kühler, dauert es etwas länger. Die Larven entwickeln sich in 6 bis 10 Wochen zum Falter und futtern sich in dieser Zeit durch die Vorräte. Die Falter leben noch weitere drei Wochen, nehmen in dieser Zeit aber keine Nahrung mehr zu sich.

Warum habe ich Motten in der Küche?

Woher kommen Motten in der Küche? Während Kleidermotten gerne durch das offene Fenster ins Haus flattern, werden Lebensmittelmotten wie die Mehlmotte oder die Dörrobstmotte auf anderem Wege eingeschleppt. Meist befinden sich Motteneier und Larven bereits auf den eingekauften Lebensmitteln oder in deren Verpackungen.

Wie werde ich Motten in der Küche los?

Motten in der Küche erkennen und bekämpfen Wie bekämpfe ich Motten in der Küche? Gesundes Wohnen Veröffentlicht am: 11.11.2022 4 Minuten Lesedauer Mehl, Nüsse und andere trockene Nahrungsmittel werden gelegentlich von Vorratsschädlingen wie Lebensmittelmotten befallen. Sind Motten in der Küche ungesund? Und was sollte mit den betroffenen Nahrungsmitteln passieren? Lebensmittelmotten Woher © iStock / RR-Photos Lebensmittelmotten sind Vorratsschädlinge. Das sind Tierarten, die Nahrungsmittel oder Tierfutter während der Lagerung befallen und sie für den menschlichen und tierischen Verzehr unbrauchbar machen. In Deutschland sind vor allem Lebensmittelmottenarten wie Mehl-, Speicher-, Getreide-, Dörrobst- oder Reismotten in befallenen Küchen zu finden.

Die Schädlinge finden ihren Weg in die Vorratskammern und Schränke über bereits befallene Produkte beim Lebensmittelkauf. Darin sind sie oft in Form von kleinen Eiern, Larven oder erwachsenen Tieren enthalten. Lebensmittelmotten befallen dabei fast alle Arten von zum Beispiel Mehl, Reis, oder und rufen bei vielen Menschen Ekel und Unwohlsein in der Küche hervor.

Bei einem Befall mit Lebensmittelmotten fragen sich viele Menschen, ob das Ungeziefer Menschen und Tieren gesundheitlich schaden kann. Dabei interessiert Betroffene insbesondere, ob sie für ein Baby oder in der Schwangerschaft gefährlich werden könnten.

  • Motten in der Küche verderben zwar die Lebensmittel, gelten jedoch nicht als Krankheitsüberträger wie Nagetiere oder Schaben.
  • Der Verzehr befallener Produkte kann allerdings zu, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen.
  • Lebensmittelmotten können auch Pilze oder Milben in die Haushalte einschleppen.

Durch Gespinste, leere Kokons, Kadaver, Kot und Verunreinigungen durch Larvenhaut machen Lebensmittelmotten die Nahrungsmittel der Menschen zum Verzehr und zur Weiterverarbeitung ungeeignet. Oft werden Lebensmittelmotten erst bei starkem Befall bemerkt, wenn die erwachsenen Falter zur Fortpflanzung und auf der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz durch die Wohnung fliegen. Da die Falter aber nachtaktiv und lichtscheu sind, findet man sie tagsüber meist an den Wänden sitzen. Lebensmittelmotten Woher © iStock / Tomasz Klejdysz

8 bis 14 Millimeter groß Grau-braun gezeichnet mit Fransensaum und zwei stark gezackten dunklen Bereichen auf den Flügeln Larve (15 Millimeter): Raupe mit dunklen Punkten

Lebensmittelmotten Woher © iStock / Tomasz Klejdysz

8 bis 10 Millimeter groß Grau-braun gezeichnet, im oberen Bereich heller und mit Fransensaum sowie mit zwei undeutlichen, leicht gezackten Querbändern an den Flügeln Larve (15 Millimeter): Raupe mit dunklen Punkten

Lebensmittelmotten Woher © iStock / Tomasz Klejdysz

5 bis 8 Millimeter groß Seidig gelbbraun schimmernd, mit deutlichem Fransensaum an den Flügeln, Unterleib braun Larve (6 Millimeter): im Samen verborgene Raupe

Lebensmittelmotten Woher © iStock / Tomasz Klejdysz

8 bis 11 Millimeter groß Flügelfärbung cremefarben und kupferrot mit dunkelgrauen Querlinien Larve (13 bis 17 Millimeter): Raupe ohne Punktierung

Lebensmittelmotten Woher © iStock / ePhotocorp

10 bis 14 Millimeter groß Große, seidig elfenbeinfarbene Motte, Unterleib hell Larve (15 Millimeter): Raupe ohne Punktierung

Grundsätzlich müssen alle befallenen Vorräte vernichtet werden. Zudem hilft ein Hausmittel: das gründliche Reinigen der Vorratsschränke mit Essigwasser. Bereits abgelegte Eier werden so entfernt, zusätzlich wirkt der Essiggeruch abschreckend auf die Tiere.

  • Schlupfwespen können ebenfalls zur Bekämpfung eingesetzt werden.
  • Die Nützlinge lassen sich im Internet oder im Einzelhandel kaufen.
  • Sie werden überall dort aussetzt, wo sich Eier von Lebensmittelmotten befinden.
  • In einem Zeitraum von etwa zehn Wochen muss das Prozedere drei bis vier Mal wiederholt werden.

Die Schlupfwespen legen ihre Eier in die Motteneier, wodurch diese absterben. Stehen keine Motteneier mehr für die Eiablage zur Verfügung, sterben auch die Nützlinge ab. Zur Eindämmung eignen sich zusätzlich Pheromon-Klebefallen. Als Maßnahme, um den Befall zu beseitigen, genügen sie aber nicht.

  • Auch ätherische Öle, wie zum Beispiel Lavendel oder Zedernholz, können bei der Eindämmung hilfreich sein.
  • Ihr intensiver Geruch kann jedoch auf die Lebensmittel übergehen.
  • Im Handel sind außerdem zahlreiche chemische Mottenvernichtungsmittel mit insektiziden Wirkstoffen erhältlich.
  • Ihr Einsatz kann für den Menschen allerdings gesundheitliche Folgen haben, denn beim Versprühen werden Giftstoffe freigesetzt.
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Fazit: Wenn Sie nicht darauf warten möchte, dass die Schlupfwespen ihre Arbeit getan haben, wäre die effektivste Methode, alle befallenen Lebensmittel zu entsorgen und die Flächen der Vorratsschränke gründlich mit Essigwasser zu reinigen. Meist reicht die Kombination von Vorsorge- und ökologischen Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Mottenbefall aus.

  1. Doch was, wenn nicht? Bei hartnäckigem, wiederkehrendem Befall sollten Sie sich an einen sachkundigen Schädlingsbekämpfer oder eine sachkundige Schädlingsbekämpferin wenden.
  2. Professionelle Schädlingsbekämpfer oder Schädlingsbekämpferinnen finden Sie im Mitgliedsbetrieb des Hier sind Fachkompetenz und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sicher.

Durch die regelmäßige Kontrolle von Trockenvorräten lässt sich ein Befall mit Lebensmittelmotten vorbeugen. Nach dem Kauf füllen Sie die Lebensmittel am besten sofort in fest verschließbare Gefäße um. Die Vorräte sollten kühl und trocken gelagert und regelmäßig auf einen Befall kontrolliert werden.

  1. Weil Lebensmittelmotten sich in einer Umgebung mit erhöhter Luftfeuchtigkeit optimal vermehren können, sollte die Luftfeuchtigkeit in der Küche möglichst gering gehalten werden.
  2. Das gelingt beispielsweise durch Stoßlüften und die Nutzung der Dunstabzugshaube.
  3. Fliegengitter vor den Fenstern können das Einfliegen von Vorrats- und anderen Schädlingen verhindern.

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Sind Lebensmittelmotten in Zucker?

Immobilien : Lebensmittelmotten Schritt für Schritt loswerden — 11. Dezember 2017, 4:17 Uhr Lesezeit: 2 min Greven (dpa/tmn) – Flattern beim Öffnen des Küchenschranks kleine rotbraune Falter auf, ist es passiert. Lebensmittelmotten haben sich in den Vorräten eingenistet.

Was Betroffene gegen die Schädlinge tun können: Direkt aus dem dpa-Newskanal Greven (dpa/tmn) – Flattern beim Öffnen des Küchenschranks kleine rotbraune Falter auf, ist es passiert. Lebensmittelmotten haben sich in den Vorräten eingenistet. Was Betroffene gegen die Schädlinge tun können: 1. Lebensmittel kontrollieren: Lebensmittelmotten befallen nicht alle Nahrungsmittel.

«An Öl, Fett, Zucker, Salz und stark geräucherten Lebensmitteln haben sie kein Interesse», sagt Gerlinde Nachtigall vom Julius Kühn-Institut (JKI) — Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Quedlinburg. Auch Kaffee und schwarzen Tee lassen sie in der Regel außer Acht.

  • Sie lieben Mehl und Grieß, auch Müsli, Tierfutter, Nüsse, Trockenobst, Hülsenfrüchte, Gewürze, Kräuter- und Früchtetee.» 2.
  • Auf Warnzeichen achten: Nur selten findet man ausgewachsene Tiere in den Lebensmitteln.
  • Meist handelt es sich um ihre Eier, aus denen Larven schlüpfen.
  • Der Befall zeigt sich durch kleine Klümpchen und feine Gespinste», erklärt Markus Puschmann vom Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verband in Greven.

«Die Larven werden maximal 14 bis 17 Millimeter lang.» Das Problem: «Sie legen ihre Eier in Ritzen oder an Stellen, von denen die schlüpfenden winzigen Larven selbst in kleinste Löcher an der Schweißnaht oder der Perforation direkt die Verpackung einwandern können», erläutert Nachtigall.

Lebensmittel können also schon beim Kauf befallen sein.3. Vorräte dicht verschließen: Die Vorräte sollte man aus den Verkaufspackungen nehmen und insektendicht verschließen, empfiehlt Nachtigall. Das gilt insbesondere, wenn Verbraucher sie längere Zeit bei Temperaturen über 15 Grad aufbewahren. Gar nicht so einfach, denn viele Gläser und Blechdosen sind für die Insekten keine Hindernisse.

Behälter müssen fest schließende Deckel mit Schraubgewinde oder einer speziellen Dichtung haben. Außerdem gilt: «Halbvolle Gefäße sollten nicht mit neu eingekauften Produkten aufgefüllt werden», ergänzt Frank Wickert-Meuser, Präsident des Berufsverbands Hauswirtschaft in Weinstadt.

  1. Sonst gehen eventuell vorhandene Eier und Larven in den gesamten Bestand über.» 4.
  2. Befallene Lebensmittel vollständig entsorgen: Wer Larven oder Gespinste in Lebensmitteln entdeckt, muss diese umgehend entsorgen.
  3. Durch den Kot und die Gespinste kann eine Gesundheitsgefährdung bestehen — bei Mehlmotten kommt ein allergenes Potenzial durch Flügelschuppen hinzu, erklärt Puschmann.

Er rät, die Lebensmittel in fest zugeknoteten Tüten in den Müll zu werfen. «Sonst fliegen die Insekten heraus und kommen wieder ins Haus.» 5. Alles gründlich reinigen: Betroffene Behälter sollte man mit Spülmittel auswaschen oder in die Spülmaschine stecken.

Bei Schränken rät Puschmann: «Am besten benutzt man einen Staubsauger mit einer kleinen Düse, denn die verpuppten Larven sitzen oft in Ritzen von Vorratsschränken, hinter Schränken oder an der Decke.» Erst nach dem Saugen die Schränke und Regale feucht auswischen. «Aber bitte nicht mit Essig», betont Wickert-Meuser.

«Das ist ein Naturprodukt, in dem sich schnell Bakterien bilden, die Insekten anziehen. Besser ist ein Universalreiniger.» 6. Nachkontrollieren: Wer nicht alle Larven erwischt, sieht schnell die Folgen. Schnell schlüpfen neue Falter. Sie paaren sich und legen erneut Eier ab.

Sind schraubgläser Mottendicht?

Schraubglas von Dille & Kamille — Lebensmittelmotten Woher Ein Vorratsglas mit Schraubdeckel schützt Lebensmittel sicher vor Motten Foto: Dille & Kamille Auch mit einer Vorratsdose zum Schrauben sind Speisen optimal vor Lebensmittelmotten geschützt. Dafür sorgt vor allem der sogenannte Twist-Off-Deckel des Schraubglases.