In Welche Richtung Dreht Sich Die Erde?

In Welche Richtung Dreht Sich Die Erde
Kurzfristige Schwankungen – Tageslängen 1962 bis 2015 Genaue Messungen zeigen, dass die Dauer einer Umdrehung und damit die Tageslänge nicht streng konstant ist. Das Bild rechts zeigt die Tageslängen seit 1962. Dargestellt ist die Abweichung der gemessenen Tageslänge von einem nominalen, vom internationalen Einheitensystem abgeleiteten Referenztag mit einer Länge von exakt 86.400 SI-Sekunden,

  1. Nach einer anfänglichen Zunahme ist der Trend seit Anfang der 1970er Jahre rückläufig.
  2. Solche Fluktuationen, die mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte umfassen können, beruhen vermutlich auf Massenverlagerungen im flüssigen äußeren Erdkern.
  3. Diesen Schwankungen überlagern sich Fluktuationen mit einer Dauer von etwa einem Jahrzehnt.

Sie werden vermutlich durch einen Drehimpulsaustausch zwischen Erdkern und Erdmantel verursacht. Auch längerfristige Verschiebungen der Wasser- bzw. Eisverteilung auf der Erdoberfläche dürften eine Rolle spielen. Besonders deutlich fällt eine jährliche Schwankung mit einer Amplitude von etwa 2 ms auf.

Sie lässt sich auf Änderungen in der Position und Stärke der größeren Jetstreams zurückführen. Fluktuationen auf einer Zeitskala von Tagesdekaden werden durch den Drehimpulsaustausch zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre verursacht (z.B. Winde, die gegen größere Gebirgsketten wie die Anden oder die Rocky Mountains blasen).

Letzterer Zusammenhang ist inzwischen so gut bekannt, dass meteorologische Atmosphärenmodelle benutzt werden können, um diese Schwankungen vorherzusagen (Stichwort: Atmospheric Angular Momentum, AAM). Gezeitenbedingte Verformungen von Erde und Ozeanen verursachen vierzehntägliche, monatliche, halbjährliche und jährliche Anteile der Fluktuationen.

Sie sind völlig vorhersagbar und werden daher oft aus den Beobachtungsdaten herausgerechnet, um die übrigen Effekte klarer hervortreten zu lassen. Sie müssen vor der Anwendung anhand der betreffenden Rechenmodelle wieder hinzugefügt werden. Gelegentlich werden Einzelereignisse wie z.B. Massenverlagerungen aufgrund starker Erdbeben in den Daten sichtbar.

In der Grafik sind die Auswirkungen eines besonders ausgeprägten El Niño im Winter 1982/83 deutlich zu erkennen. Das Seebeben im Indischen Ozean 2004 hat die Erdrotation so beschleunigt, dass sich die Tageslänge um 8 μs verkürzte. Eine weitere Beschleunigung erfuhr die Erdrotation am 11.

März 2011 nach dem Erdbeben im Pazifischen Ozean vor der japanischen Küste : Die Erde dreht sich nun etwas schneller, „ein Tag ist nun 1,8 μs kürzer als zuvor”. Auch Verlagerungen der Biomasse spielen eine gewisse Rolle. Die Behauptung, dass die Erde sich im (Nord-)Sommer langsamer drehe als im Winter, weil die Blätter an den Bäumen das Trägheitsmoment vergrößern ( Pirouetteneffekt ) und es auf der Nordhalbkugel mehr Bäume gibt als auf der Südhalbkugel, ist jedoch nicht haltbar.

Wie die Grafik zeigt, ist die Tageslänge im Nordsommer gerade am kürzesten, die Erde dreht sich dann also besonders schnell, Der sicherlich vorhandene Einfluss des Laubes wird also durch entgegengerichtete größere Effekte völlig überdeckt. Ein überdeckender Effekt ist unter anderem die Umverteilung von Wassermassen in Form von Schnee auf die Höhenlagen der Gebirge. Die Differenz zwischen UT1 (propor­tional zur Erdrotation) und UTC (von Atomuhren abgeleitet, mit Schaltsekunden) von Anfang 1973 bis Mitte 2015 Die gegenwärtigen Tageslängen sind meist länger als die Referenz-Tageslänge von 86400 SI-Sekunden. Dies liegt daran, dass die SI-Sekunde letztlich – über mehrere Zwischenschritte – von derjenigen Tageslänge abgeleitet wurde, die während der Mitte des 19.

Jahrhunderts bestand. Aufgrund der unten erläuterten langfristigen Zunahme der Tageslänge sind die Tage heute generell etwas länger als damals. Der Überschuss der Tageslänge über die nominalen 86.400 s muss regelmäßig durch eine Schaltsekunde ausgeglichen werden. Liegt die Tageslänge beispielsweise längere Zeit um 2 ms über dem Sollwert, so gerät die Erdrotation gegenüber einer konstant gehenden Atomuhr mit jedem Tag um 2 ms mehr in Verzug.

Nach 500 Tagen wäre der Unterschied auf eine Sekunde aufgelaufen: Die 500. Rotation wäre also erst um eine Sekunde nach Mitternacht (Atomzeit) des 500. Tages beendet. In unregelmäßigen Abständen, zu vollen oder halben Kalenderjahren, wird daher eine Schaltsekunde eingefügt, um die Differenz klein zu halten.

  1. Diese Zeitskala, die einerseits auf der durch Atomuhren definierten und daher streng gleichmäßigen SI-Sekunde beruht, die aber andererseits durch Einfügen (oder gegebenenfalls Weglassen) von Schaltsekunden an die unregelmäßige Erdrotation angepasst wird, ist die Koordinierte Weltzeit ( UTC ).
  2. Sie entfernt sich mit jeder positiven Schaltsekunde weiter von der streng gleichmäßigen, aber nur für wissenschaftliche und technische Zwecke benutzten Internationalen Atomzeit ( TAI ).

Im genannten Beispiel wäre etwa alle anderthalb Jahre eine Schaltsekunde nötig. Dies war während der 1980er Jahre auch tatsächlich der Fall. Wie der Tageslängengrafik zu entnehmen ist, hat sich die Tageslänge seit Mitte der 1990er Jahre wieder deutlich dem historischen Wert angenähert, sodass zwischen 1999 und 2006 keine Schaltsekunde erforderlich war.

In welcher Richtung dreht sich die Erde um die Sonne?

Der Sonnenverlauf: Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang In Welche Richtung Dreht Sich Die Erde Der Fixstern Sonne liegt im Zentrum von unserem Planetensystem und ist unvorstellbar heiss: Ganze 15 Millionen Grad herrschen im Innern der Sonne. An der Oberfläche der Sonne sind es immerhin noch 5‘600 Grad Celsius. Die Sonne ist weissglühend und erscheint dem menschlichen Auge als weisse, strahlende Kugel.

Die Sonne ist eine gigantische Energiequelle, die Licht und Wärme auf die umkreisenden Planeten strahlt. Diese Energie erwärmt unsere Atmosphäre, den Erdboden und die Meere. Am stärksten heizt die Sonne die Gegend um den Äquator auf, denn dort treffen ihre Strahlen senkrecht auf eine relativ kleine Fläche.

Die Pole erreichen die Sonnenstrahlen dagegen in einem flacheren Winkel. Hier verteilt sich die Sonnenenergie daher auf eine größere Fläche; und in diesen Regionen bleibt es kühler. So sorgt die verschieden starke Sonneneinstrahlung für unterschiedliche Klimazonen.

  • Wie wir alle in der Schule gelernt haben, geht die Sonne wie alle anderen Himmelskörper im Osten auf und im Westen unter.
  • Dieses Aufgehen und Untergehen ist jedoch nur bildlich gemeint: Da die Sonne ein Fixstern ist, bewegt sie sich eigentlich gar nicht.
  • Hingegen ist die Erde in ständiger Bewegung und dreht sich innerhalb von 24 Stunden einmal um sich selbst von Westen nach Osten.

Am Morgen dreht sich die Erde der Sonne zu – die Sonne geht im Osten auf. Im Laufe des Tages dreht sich die Erde in ihrer Rotationsbewegung so, dass die Sonne in einem scheinbaren Halbkreis am Himmel aufsteigt. Die Sonne steigt bis zum Sonnenhöchststand um 12 Uhr – bei Sommerzeit um 13 Uhr.

Kann sich die Erde in die andere Richtung drehen würde?

Lothar Müller aus Landau/Rheinland-Pfalz meint: »Dann wäre Amerika das Land der Aufgehenden Sonne« Wim Ries Te Sun, Amsterdam Bush würde vollends überschnappen, weil er dann auch noch die Sonne vor den Europäern sähe. Rüdiger Hengl, Mering Vielleicht wär morgen gestern.

  • Mel Bourne, Heidelberg Ich würde tierisch auf die Fresse fallen.
  • Reinhard Haidinger, A 4232 Hagenberg Die Sonne würde im Westen aufgehen, das Wasser im Badewannenablauf nach links drehen murdock the flying luni Dieses Phänomen wird auch Polsprung genannt und ist tatsächlich in der jüngeren Geschichte der Erde mehrfach nachgewisen worden.

Man geht davon aus, daß bei einem solchen Polsprung es zu gewaltigen Kräftverschiebungen in der Erdkruste kommen würde, Verwerfungen würden aufbrechen, die Erde würde von gewaltigen Erdbeben erschüttert und die Vulkantätigkeit würde großflächig zunehmen.

  • Wer das überleben würde – und die Chancen dafür sind nicht wirklich schlecht – würde zukünftig die die Sonne im Westen auf- und im Osten untergehen sehen.
  • Die Klimazonen würden sich verschieben, Deutschland würde unter den Einfluß subtropischer Wettergeschehnisse geraten und wir würden hier Palmen und ähnliche Pflanzen wachsen sehen.

Bolivien würde vermehrt Kartoffeln anbauen und Kolumbien können wetterbedingt dem Drogenanbau Adieu sagen Schröder spräche nur noch chinesisch und Fischer würde Stammesmitglied der Maori. Noch Fragen ??? Peter Fischer München Ganz einfach, die Uhren laufen rückwärts, Abendessen kommt vor dem Mittagessen, die CDU wäre an der Regierung, der Bundeshaushalt ausgeglichen und von Bush hätte noch kein Mensch gehört.

Wo liegt bitte Afghanistan? Herr Ralf, Koblenz Die Frage beantwortet sich bald von selbst, denn am 21. September 2003 ändert sich schlagartig die Drehrichtung der Erde. (Bitte nicht weitersagen, diese Information ist streng geheim !!) An diesem Tag wird ein Ruck durch Deutschland gehen und Twix wird wieder in Raider umbenannt werden.

Der erste Monat im Jahr wird der Dezember sein, und Morgens wird die Sonne dann untergehen bzw. Abends aufgehen. Sonst bleibt alles beim alten. Hermann Nortmann, Hamburg Unter Beibehaltung der Umfangsgeschwindigkeit hätte ein Drehen in die andere Richtung keinen Einfluß auf die Erdatmosphäre (bzw.

  • Den vorherrschenden physikalischen und thermodynamischen Größen).
  • Unsere Uhrzeit allerdings würde sich ebenfalls drehen. (z.B.
  • Von 24:00 Uhr in Richtung 00:00 Uhr) Robert Brodkastel, Düsseldorf Ich glaube, Allen würde ganz schön schwindelig werden! Mir auch! Jürgen aus Heiligenhaus Wenn ich nach dem Baden den Stöpsel aus der Wanne ziehe, dreht sich der Strudel anders herum Werner, Witzel aus Dormagen Beim abbremsen würden alle gegen die nächste Mauer klatschen und anschließend wird allen die das überlebt haben von dem Rumgedrehe kotzübel.

trutschel Luft und Wassersträmungen würden sich ändern. Scherz, Kix, Göttingen Die Uhr würde sich auch anders herum drehen. Wir wären irgendwann bei Ludwig Erhard. Der arme Kanzler könnte wieder ruhig schlafen.R. aus Cottbus, dann ginge im Osten nach allem Anderen auch noch die Sonne unter,

  • Max Immum, Innsbruck Ich denke, es wuerde einige Gewohnheiten aendern.
  • Zum Beispiel die Richtung der Natur.
  • Ute Russ (32) Hebame Koennen Sie die Frage lauter stellen, ich glaube, ich habe falsch verstanden.
  • Ach egal, ich antworte mit NEIN ! (was war die Frage?) C.M.
  • Decker, Frankfurt 1.
  • Die Sonne würde im Westen aufgehen, 2.

Der Wind und die Meerwasserströme wären etwas anders und damit das Regionale Klima und die regionale Vegetation Jörg O. Nicht?s auser den Wellen auf dem Meer, Die würden rückwarts laufen !!!!! Sandra, London Dann wuerden wir alle auf der anderen Seite runterfallen.

  • Bloede Frage! Manfred Koch Braunschweig 1.
  • Die Sonne ginge im Westen auf.2.
  • Die Coriolis-Kraft würde in die andere Richtung wirken.
  • Auffällgste Folge: es würden sich die Tief-druckgebiete auf der Nordseite der Erde anders herum drehen.3.
  • Wir hätten meistens Ostwind und die Passat-Winde würden anders gelenkt.4.

Die Meeres-Strömungen würden sich ändern. (Wie? Sehr kompliziert zu ermitteln!) Colin Bitterlich Plauen Habt Ihr vielleicht lust rückwertz zu laufen. Hans Olo, Vega Das wäre dann wohl ein Riss in der Matrix. Bachmann, Marc, Oberdorla Die Sonne würde im Westen aufgehen und im Osten unter! Auch die Zeitzonen würde vertauscht werden: London +1 Stunde bzw.

  1. Moskau 2 Georg Heym, Berlin Sofern sie dabei eine stabile Bahn um die Sonne beibehalten würde dürfte sich in erster Linie die Windstrukturen wesentlich ändern, die u.a.
  2. Mit der Drehung der Erde zusammenhängen.
  3. Dadurch würde sich das Klima radikal ändern, Europa würde z.B möglicherweise »austrocknen«, da es in einem Ostwindgürtel läge der über Land kommt.

Da sich weiterhin auch die Meeresströme verändern würden (Golfstrom) kämen weitere Effekte (möglicherweise ein Nordpolarstrom von Skandinavien) hinzu.S. Schwarz Hannover Sämtliche von Menschenhand errichtete Gebäude usw. werden zusammenstürzen, da beím Bau die entgegengesetzten Kräfte als Standard gesetzt wurden.

  • Außerdem wird sich der Querschnitt der Erde durch die veränderte Gravitation ändern.
  • Sigrid Kahler, Oberursel Die Passatwinde würden in die andere Richtung wehen, statt nach Westen nach Osten.s.w.
  • Aus langfang es wuerde alles anders sein! sowas wie ne spiegelwelt von dem was wir im moment haben! 🙂 Wolfi,Wogi,Koblenz Dann würde der Schnudel aus meinem Taschentuch, mir wieder ins Gesicht fliegen.

Stefan Brandt, Dortmund Der Tag bzw. die Zeitspanne zwischen zwei Sonnenhöchstständen wäre etwas kürzer. Die Sonne würde im Westen aufgehen, das Wasser beim Ablaufen umgekehrt rotieren und die Luftmassen bei Bewegungen in Nord oder Südrichtung anders abgelenkt so dass andere Winde aufträten.

  • Der NO-Passat würde z.B.
  • Zum NW-Passat.
  • René Kimmelmann (Schaffhausen CH) Die klimatischen Verhältnisse wären völlig verdreht, da die Corioliskraft in der nördlichen Hemisphäre nun nach »links« drehen würde.
  • Die grossen Tiefs würden im Uhrzeigersinn drehen, wir hätten in unseren Breiten vorherrschend östliche Winde direkt aus den asiatischen Steppen.

Sehr trocken, die atlantisch-feuchten Luftmassen würden uns fehlen, vielleicht wäre Europa sogar eine Wüste? Oder eine Tundrenlandschaft? dummbatz die Engländer würden rechts fahren. inge klauka 21723 hollern nichts Holger Sens, Frechen Windrichtungen und Meereströmungen und damit die regionalen klimatischen Verhältnisse.

Die an das Klima gebundene Vegatation usw. Wilfried Jahn,Radevormwald Nichts Wesentliches,die Sonne ginge im Westen auf und im Osten unter,d.h.die Zeitdifferenzen wären eben umgekehrt.Kein Problem. Uwe, Albus, Erfurt Na, das Abendland wäre plötzlich Morgenland und umgekehrt. Dann würde endlich nicht mehr auch noch die Sonne in den Westen abhauen.

kaspar hauser, salzburg nichts würde passieren. ausser dass die sonne im westen aufginge und im osten unterginge B.Esser, Wiss/R Nichts, es würde der Südpol zum Nordpol erklärt damit die Sonne weiter im Orient aufgehen könnte. Drips Drill, Triller Egal was passiert – es wäre keiner mehr da, um es zu beschreiben.

Denn um sich anders herum zu drehen, müsste die Erde erst langsamer werden und dann ganz stehenbleiben- woraufhin die gesamte Menschheit aufgrund der fehlenden Gravitationskräfte langsam ins Weltall entschweben würde. Ulrich Poschinger, Unkel Zur Frage: Was würde passieren, wenn die Erde sich anders herum drehen würde (mit gleicher Geschwindigkeit) ? (Gregor Siwiec, Bremen) Versuch einer Antwort; Spasses halber, wenn auch düster.

Die Frage beinhaltet vielleicht drei Aspekte: 1. Sie dreht sich seit Urzeiten in die andere Richtung.2. Sie wird durch externe Kräfte gezwungen, die Rotationrichtung zu ändern.3. Die rein theoretische Gedankenspielerei: Sie wechselt die Rotationsrichtung »einfach nur so von heute auf morgen«.

  • Zu 1.: Die Erdoberfläche sähe ganz anders aus, weil die Kontinente sich anderes verschoben hätten und dabei auch Gebirge und riesige Ebenen anders geformt hätten.
  • Es gäbe aber auch die beeindruckende Vielfalt der geologischen Gestaltungen, der Biologie und der Ökosysteme.
  • Wir würden das alles nur als völlig »normal« ansehen und die Vielfalt und Strukturen studieren, wie wir das heute auch tun, und das alles beschreiben und versuchen wissenschaftlich zu verstehen.

Klimaerwärmung durch Luxurieren der Menschen (Quantität und parasitäre Lebensweise – Art des Ressourcenverbrauchs) wäre ebenfalls da und würde eine Weiterentwicklung der Lebewesen auf dem Globus ebenfalls durch Naturkatastrophen und bei zu hoher Populationsdichte hervorgerufene Seuchen und Krankheiten begrenzen.

zu 2: Wenn es so eine starke externe kosmische Krafteinwirkung geben würde (es ist vorstellbar, dass so etwas passieren könnte, aber sehr unwahrscheinlich; Wahrscheinlich ist so etwas in den letzten 5 Miliarden Jahren mit der Erde nicht passiert) also so stark, dass die Erde plötzlich die Ratationsrichtung ändern würde, würde der Vorgang der Änderung absolutes Chaos mit unverhersehbaren Konsequenzen für Geologie und Biosphäre (und die Menschheit) mit sich bringen.

Der Prozess der Rotationsänderung »alleine« würde so gewaltige Kräfte erfordern und frei setzen, dass die gesamte Erdkugel förmlich durchgeknetet werden würde. Es ist nicht vorstellbar, dass dabei von dem Heutigen (Biospäre und Menschheit) irgend etwas, ausser vielleicht Fossilien, übrig bleiben könnte.

  • Zu 3: Nettes Gedankenspiel.
  • Auch das wäre die absolute Katastrophe völlig unvorstellbaren Ausmasses für die gesamte Biospäre: Mit der Änderung der Ratation änderns sich die Winde, die Niederschläge und die Trockenzonen und Wüsten: Wüsten würden »erblühen« und Urwälder vertrocknen.
  • Aber in der Wüste gäbe es keine Pflanzen und Tiere, die mit mehr Wasser »mehr« wachsen könnten oder gar eine grüne Decke, Wiese oder Wald, erzeugen könnten; und im Urwald gibt es keine Pflanzen und Tiere, die bei wüstenartigen Bedingungen überleben könnten.

Die gesamte biologische Oberfläche des Globus würde zusammenbrechen, und die menschliche Population sofort mit.H.G. aus E. Mir wird schlecht! Ute W. (22) aus Wup. Wut. Paul Ittic, Bonn Wenn die Richtungsaenderung weniger als eine Sekunde dauert, werden ein paar Leute durch die Gegend fliegen.

  1. Urzum: es wird ungemuetlich bis gefaehrlich werden.G.
  2. Punkt, (22) Frisösin, Lippstadt Vieles.
  3. Anna Bolika, Apothekerin Ich wuerde es ignorieren.
  4. Dany Levert, DIpl.
  5. Ökolog, Grünsdorf Ich bin dagegen und zwar massiv.
  6. Werde alles unternehmen, damit es nicht stattfindet.
  7. Morgen schreibe ich eine Postkarte zu Tritin.

Aimé-Théo Duciel Mehr Ostwind. Jean Kühl, Kühlungsborn Chaos, sonst nichts ! Steffen Die Sonne würde im Westen aufgehen und im Osten unter, die Tiefdruckgebiete würden bei uns rechts herum drehen, der Golfstrom würde von Westafrika nach Kanada fließen usw.

  1. Elli Cohn, (77) Musiker a.D., Genève ICh bin sicher, meine Frau wuerde es ueberhaupt nicht merken.
  2. Es sei denn der Rueckspiegel gucke nach vorne.
  3. Mell Burne, Straussfarmer Sydney Weihnachten waere am 24.
  4. Juni gefeiert, d.h.
  5. Endlich Mal im Winter fuer die Australier.
  6. Anna Nass, Jadotville Der Ost-West Konflikt würde anders gehen.N.N.

aus N Man wuerde abends fruestuecken, nach dem Arbeitstag. Pierrot de La Luna, Vatican Der MOnd wäre total verwirrt. Paul R. Woods, Freetown/Sierra Leone Die Corriliolis-Kräfte würden genau anders herum drehen als derzeit. Wie sich das auf Hauptwindrichtungen und Meeresströmungen regional und lokal auswirkt und damit auf das Klima und Wetter müßte im Einzelnen geprüft werden.

  1. Es ist aber beispielsweise anzunehmen, daß Ostkanada wärmer und Europa kühler würde.
  2. Das hängt aber auch von der Form des Ozeanes ab, in der die Meeresströmung stattfindet – sowohl die der Kontinente als auch der ozeanischen Schwellen und Becken.
  3. Falk Willberg, Bochum Das Klima würde sich drastisch ändern.
See also:  Welche Farbe Passt Zu Hellblau?

Aus der hier vorherrschenden Westwindlage würden bspw. überwiegend östliche Winde. Das ganze überall, und das Wetterchaos wäre perfekt. Ausserdem wüsste niemand mehr die richtige Zeit, das Morgenland würde Abendland und umgekehrt, die Sonne ginge im Westen auf, die Pole würden sich evtl.

umkehren etc. Ich bin dagegen 😉 Jo_buckster, Lindlar Die Sonne ginge wohl im Westen auf. aber das Wetter würde eine Weile ziemlich verrückt spielen und die Meeresströmungen wüssten auch nicht mehr wohin. ziemlich chaotisch also. Daniel S, München Dann fände das Frühstück auf dem Westbalkon statt.

Werner Gruber, 2320 Schwechat Die Sonne würde im Westen aufgehen. Die Wetterzonen würden sich durch umgekehrte Ablenkung im Äquatorbereich entgegengesetzt ausdehen. Stefan Schlau, Wissenheim Die Uhren würden rückwärts laufen. Rolf Brannies, Vordorf Ich würde abends aufstehen und morgens zu Bett gehen.

  1. Das machen jetzt schon viele.
  2. Heidi Egger, Mannheim Ich würde dann endlich Morgensonne auf meinem Balkon haben und müsste mir beim Frühstücken nicht immer die Zehen abfrieren.
  3. Allerdings bräuchte ich auch länger für den Weg zur Arbeit (mit gleicher Geschwindigkeit), weil ich nun gegen die Erdumdrehung Straßenbahn fahre.

Trotzdem, im Prinzip ne super Idee! Hullullu Die Ozeane würde überlaufen und Mallorca wie auch die gesamte westküste der vereinigten staaten würden untergehen, außerdem würde die sonne plötzlich im westen aufgehen. Matthias Wiebe Berlin Der strudel im abfluss würde sich anders herum drehen gottfried siegmund münchen das finanzamt stünde bei mir in der kreide.

Elke baltzer, hochheim was soll sein. Die venus dreht sich doch sowieso, sozusagen, verkehrt herum Eric Laubach, Malaga Die Uhren würden rückwärts laufen und Eisberge gegen die Titanik fahren. Hans-Dieter Sacher Die Sonne würde im Westen aufgehen und im Osten Untergehen Michel Angelo, Eschwege Mir würde schwindelig! R.

Philanthrop Dann wären die Verhältnisse von Flut und Ebbe umgekehrt und der Fragesteller aus Bremen hätte dann wegen der Flut in Bremen diese Frage gar nicht stellen können; daher meine ich, dass es gar nicht möglich ist, dass sich die Erde anders herum dreht Gerd Kaos zuerst würde wohl der Mond verrücktspielen, dann die Erde in die Sonne fallen und dann ein gefräßig großes schwarzes Loch enstehen L.

Eck, My a./Hintern Alles wäre gleich, nur Deine Frage würde das Gegenteil bedeuten – sie wäre aber genausoblöd. Hans der Kann, S. Wenn es schon immer andersrum wäre (also kein plötzlicher oder schleichender Wechsel), dann 1) würde die Engländer rechts fahren 2) würde die a/z-Regel für ab-/zunehmenden Mond nicht mehr gelten 3) hätte das Jahr einen Tag weniger 4) wäre die Schwerkraft etwas geringer, da sich die Erde gegen ihre Drehrichtung um die Sonne drehen würde und nicht mit ihr.

Besonders Letzteres wäre sehr erfreulich für mich, dann könnte ich meine Diät sofort abbrechen. Werner Braun dann sollte man zuerst die Raumstation und alle Satelliten mit entsprechenden Antriebsaggregaten ausrüsten, damit sie auf Kurs bleiben Darko Su, Wien Es gibt eine schöne SF-Story, die beschreibt, was passiert, wenn die Erde plötzlich stehenbleibt – das ist ja auch ein enormer Bremsvorgang.

  • Wenn’s danach noch andersrum und genausoschnell wie vorher weitergehen soll, muß man die Story nur 2x lesen, wobei sich die Effekte wegen der negativen bzw.
  • Positiven Beschleunigung entgegengesetzt verhalten werden.
  • Allerdings werden dadurch nicht automatisch kaputte Häuser, Autos, Menschen, Berge, Erdteile etc.

in den Zustand vorher versetzt – denn zwar ist die Richtung der Wirkung umgekehrt, jedoch die Wirkung selbst nicht. Fazit: davon hätte keiner was, außer dem lieben Fragesteller Gregor S.: er wäre dann schlauer, weil er wüßte, ob meine Antwort stimmt, aber im Endeffekt genauso tot wie ich.

Da er südlich von mir wohnt, würde er früher sterben als ich, was für ihn den Vorteil hätte, daß er dann länger tot wäre. Das wünsche ich ihm zwar nicht ernsthaft, aber könnte er nicht trotzdem aufhören, so blöde Fragen zu stellen? Homo Simpson dann würde das Wasser in der Klospülung keinen nach links drehenden Strudel ergeben, sondern einen Rechtsstrudel, ansonsten bliebe alles gleich m.

Säger die Sonne würde ihre Tagesbahn anders herum ziehen und die Zeitzonen wären dnan engegengesetzt der heutigen aufteilung (Amerika würde dann vor uns morgens aufstehen und japa nach uns!) Walter Beuer, Frechen Dann werden wir alle juenger! Waltraud Posemutzel, Buxtehude,

dann fallen uns demnächst ein paar Kängurus auf die Mütze 🙂 Martin Niese,Krefeld Rein gar nichts!!Es wäre für uns dann selbstverständlich,dass die Sonne im Westen auf und im Osten untergeht,weil es dann immer so gewesen ist und wir es nicht anders kennen. Axel Nichts! Nur der Strudel im Abfluss änder die Richtung und die Sonne ginge im Westen auf.

Michael Kley, Schortens Nichts, außer daß die Sonne im Westen auf- und im Osten untergeht und man daher die Zeitzonen andersherum aufreihen müßte. Ralf Kalke – Berlin,dann würde die Sonne (nach langer Wartezeit) endlich einmal die Amerikaner früher belichten, als die restliche Welt.

Radiman, Gneven Die Sonne ging im Westen auf und im Osten unter. Meeresströmungen und konstante Wettererscheinungen (Winde etc.) würden die Richtung um 180 Grad drehen Ho, pp, la Wir würden einen riesen Drehwurm bekommen und ständig über unseren linken Fuss stolpern!! Wolfgang Cellbrot, Nürnberg Nichts! Außer, daß die Sonne im Westen auf- und om Osten untergehen würde.

Alles andere wäre wie gehabt. Georg Harsch, Jena Die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter. Mehr nicht!!! Klaus Gottschlich Witten Dann müssten alle Japaner ihre Photographiergewohnheiten umstellen, war aber kein wesentliches Problem darstellt. Die photographieren eigentlich immer.h.

  1. Wolf, ffm dann müsste man morgens ins bett gehen und abends aufstehen Lothar Müller, Landau Rheinl.Pfalz Dann wäre Amerika das Land der Aufgehenden Sonne.
  2. Richard Stickel, Köln Ganz klar! Das 00 WC Jahrzehnt.
  3. Flush it baby! Imperator, Rom Dann würde die Zeit rückwarts laufen und ich käme meinem Ziel näher:) May, Oldenburg Sonne geht im WEsten auf und im Osten unter – Die Engländer würden falsch fahren,

Oskar Fleig aus Calw Dann würde uns allen total schwindelig werden! Jürgen Wolff, Bremen Die Sonne ginge im Westen auf, alle Wetter- und Meeresströmungen würden andere Richtungen nehmen – auch durch den veränderten Mondeinfluss. (Nicht gefragt ist, was geschähe, wemm sich die Erde PLÖTZLICH anders herum drehen würde.) Angelika Degner,Brieselang Dann hätte Columbus nicht Amerika sondern Europa entdeckt.

Ptolemus Meier, aus Schilda die Sonne und der Mond wrden im Westen aufgehen und im Osten unter. erich kuhr berlin die sonne geht im westen auf und im osten unter. Noirbert Schröder es ist nicht einfch zu erklerren es ist sicher der eonsbereich würde verendert werden das heist die zeit ist endgegengesetzt und wir würden in kalte monekül überwandern das heist Toot (ersaung).

Gerd Koslowski Bückeburg Die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter. Die Sterne drehen sich nachts andersrum um den Nordstern. Das Wetter ändert sich. Das Wasser strudelt andersrum in den Abfluss. Joachim Klein, Ettenheim Dann würde es Morgens Nacht werden und abends Tag.

Und im Januar hätten wird dann Weihnachten und 3. König wäre dann am Nikolaustag. Und die Uhr läuft rückwärts und wir werden alle jünger. Manfred Schubert aus Erfurt Es wuerde eine Panik ausbrechen. Bussi aus BB Ich sage, der nichtskönner, also, ich sage, dass der Film schwrer wird, weil wenn man ihn entwickelt, dann wird er ja auch schwerer,denn da ist da das Papier, das Bild und die Schutzschicht!!! Ich glaube, dass gar nix damit passiert, denn das ist doch so wie mit der Festplatte, die wird nur beschriben und der Film wird dann nur so aufgemalt!!! Sonst frag mal deinen Physiklehrer, der weiß das garantiert (vorausgesetzt du hast oder bist noch in der Schule) Rüdiger Hengl, Mering Japan, das Land der aufgehenden Sonne, müßte seinen Namen ändern.

Vitali Friesen 47443, Moers Hombergerstr.332 Wir (Linkslenkradfahrer) werden mit Japaner und Engländer (Rechtslenkradfahrer) die Autos tauschen müssen. Splettstoesser martina Kobern-Gondorf Ich denke nichts, ausser dass die Jahreszeiten sich umkehren würden??? #Themen

Bremen Europa Deutschland Peter Fischer Koblenz London Golfstrom Erfurt Winde Amsterdam Mel Bourne Heidelberg Erdbeben Bolivien Kolumbien CDU Afghanistan Weihnachten Hamburg Düsseldorf Dormagen Göttingen Ludwig Erhard Cottbus Innsbruck Frankfurt Braunschweig Plauen Moskau Skandinavien Hannover Oberursel Dortmund Radevormwald

Welcher Planet dreht sich in eine andere Richtung?

Der Dreh mit der Venus

News18.06.2001Lesedauer ca.2 Minuten

Die Venus dreht sich – entgegen aller Gepflogenheiten in unserem Sonnensystem – von Ost nach West. Weithin ging man bisher davon aus, dass – abgesehen von einer kosmischen Katastrophe – die einst hohe Drehgeschwindigkeit dafür verantwortlich sei. Wie ein außer Kontrolle geratener Kreisel hätte sich die Venus demnach plötzlich auf den Kopf gestellt.

  • Doch es geht auch anders, und zwar viel unspektakulärer: Die Reibungen in der Atmosphäre und im Planeten-Inneren könnten die Venus zur Umkehr gezwungen haben.
  • In der Regel drehen sich die Planeten unseres Sonnensystems genau wie die Erde, nämlich von West nach Ost.
  • Nur die Venus nicht, sie kreiselt von Ost nach West.

Was bestimmt eigentlich die Rotation eines Planeten? Bei denen aus festem Gestein und mit dichter Atmosphäre – wie Erde und Venus beispielsweise – sind es die Gezeiten, Gravitationskräfte, Reibungen zwischen Mantel und Kern, sowie die Winkel zwischen den Äquator- und den Bahnebenen.

Um der Frage nachzugehen, warum sich die Venus anders herum dreht als die anderen Planeten, fassten Alexandre Correia und Jacques Laskar vom Institut de Mécanique Céleste in Paris jetzt all diese Einflussgrößen in einem Computermodell zusammen und modellierten, wie sich ein solcher Planet über Milliarden von Jahren verhält.

Letztlich endeten die Szenarien alle in einer von vier Möglichkeiten: Der Planet dreht sich rechts oder links herum und die Rotationsachse kehrte sich im Laufe der Geschichte um oder eben nicht. Und die meisten Simulationen kommen tatsächlich zu dem Schluss, dass sich Venus rechts herum drehen müsse.

Und das tut sie ja auch, ob dies allerdings Folge der umgekippten Drehachse ist, aus dem Nordpol also gleichsam der Südpol wurde, das ist ungewiss. Und noch etwas: Für das Kippen der Achse wäre zuvor eine ziemlich starke Neigung der Äquatorebene nötig. Ob nun tatsächlich die Umkehr der Rotationsachse für die gegenwärtige Drehrichtung verantwortlich ist, kann von der initialen Rotationsperiode abhängig sein, der Zeit also, in der sich der Planet einmal um die eigene Achse dreht.

Viele Forscher teilen diese Ansicht, und auch die Simulationen ergaben, dass eine solche Umkehr insbesondere bei sehr hohen Geschwindigkeiten zu erwarten ist. Demnach unterliegen die geneigten Achsen aller Planeten des inneren Sonnensystems chaotischen Schwankungen.

  1. Ähnlich wie einem jener schnell drehenden Kreisel, die sich mit einem Mal auf den Kopf stellen, könnte es auch Venus ergangen sein.
  2. Doch auch in dem Fall, dass die Venus relativ langsam rotierte und ihre Achse niemals so stark geneigt war, dass sie kippen konnte, hätte sich die Umdrehungsrichtung der Venus in der Vergangenheit umkehren können.

Eine im Laufe der Venus-Geschichte zunehmend dichter werdende Atmosphäre, aber auch die Reibungskräfte im Inneren des Planeten wären dann für die nun entgegengesetzte Drehrichtung verantwortlich. Da diese Faktoren chaotischer Natur sind, bewerteten Correia und Laskar ausschließlich die Häufigkeiten der Ergebnisse zahlreicher Simulationen, in denen die atmosphärischen Effekte und die Reibungskräfte im Planeteninneren zufällig verändert wurden.

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: Der Dreh mit der Venus

Wie bewegt sich die Erde durch das Weltall?

Wie bewegt sich die Erde? – Jeden Morgen sehen wir, wie die Sonne aufgeht, über den Himmel wandert und abends wieder untergeht. Für uns sieht es so aus, als bewege sich die Sonne um die Erde. Noch bis ins späte Mittelalter hinein haben viele Menschen tatsächlich geglaubt, die Erde stehe still in der Mitte des Universums und alles kreise um sie herum.

Heute wissen wir, dass es genau umgekehrt ist: Tag und Nacht erleben wir, weil sich die Erde dreht. Und die Erde steht weder still noch im Mittelpunkt, sondern sie kreist um die Sonne. Dabei hält die Anziehungskraft der Sonne die Erde fest, wie an einer langen Leine. Genauer gesagt: einer fast 150 Millionen Kilometer langen Leine.

So groß ist der Abstand, in dem die Erde um die Sonne kreist. Die Zeit, die die Erde für eine Umkreisung braucht, nennen wir ein Jahr. In dieser Zeit legt die Erde eine Strecke von etwa 940 Millionen Kilometern zurück. Das bedeutet, sie rast mit einer Geschwindigkeit von über 100000 km/h durchs All! (Das sind fast dreißig Kilometer pro Sekunde,) Übrigens ist die Erdumlaufbahn nicht exakt kreisrund, sondern ein ganz kleines bisschen in die Länge gezogen: Anfang Januar steht die Erde der Sonne am nächsten.

Wie herum dreht sich der Erdkern?

Innerer Erdkern rotiert seit den frühen 1970ern in Richtung Osten – Nach Angaben des Forschers Song rotierte der innere Erdkern seit den frühen 1970ern in Richtung Osten – und zwar schneller als die Erde. Etwa 2009 pausierte diese Rotation und kehrt nun ihre Richtung um.

  • Wenn das Oszillationsmodell korrekt ist, erwarten wir, dass der innere Kern bis Mitte der 2040er Jahre langsamer rotieren wird als die Oberfläche”, erklärt Song in einer E-Mail an Inverse,
  • Die beiden Forscher fanden außerdem heraus, dass die Tage auf der Erde 0,01 Millisekunde kürzer werden, wenn der innere Erdkern in westlicher Richtung rotiert.

Bewegt er sich dagegen nach Osten – die Richtung, in die auch die Erde rotiert – wird ein Tag um 0,12 Millisekunden länger, so die beiden Forscher in ihrer Studie. Tatsächlich hat die Forschung festgestellt, dass die Erde sich schneller dreht, (tab) Transparenzhinweis: Die Studie, die ursprünglich am 23.

Was passiert wenn der Erdkern aufhört sich zu drehen?

Tsunamis, Hitze, Kälte und ein neuer Kontinent – Eine Möglichkeit gäbe es jedoch, diese erste Hürde zu überleben. Wer sich zu diesem Zeitpunkt am Nord- oder Südpol befindet, also an den beiden 90. Breitengraden unseres Planeten, würde von der stoppenden Rotation vermutlich kaum etwas merken.

Denn an diesen Punkten beträgt die Rotations­geschwindigkeit null Kilometer pro Stunde. Verschont bliebe man vermutlich dennoch nicht: Wer bis dahin an den Polen überlebt hätte, würde dann vermutlich von riesigen Wellen mitgerissen werden. „Fliegende Felsen und aufgepeitschte Ozeane würden Erdbeben und Tsunamis auslösen”, sagte Geologe Jim Zimbelman dem „Smithsonian Magazine”,

Damit würden ganze Lebens­grundlagen ausgelöscht werden. In Welche Richtung Dreht Sich Die Erde Die Planeten des Sonnensystems drehen sich um ihren Stern – die Sonne. Verlöre die Erde ihre eigene Rotation, wäre ihre eine Hälfte über Monate der Sonne zugewandt und würde sich dadurch stark erhitzen. © Quelle: WikiImages/Pixabay Würde die Erde ganz plötzlich ihre Rotation um sich selbst stoppen und sich dann nur noch um die Sonne drehen, wären die Tage sowie die Nächte jeweils sechs Monate lang, vermutete Nasa-Astronom Sten Odenwald bereits vor einigen Jahren,

  1. Ähnlicher Ansicht ist auch der Wissen­schaftler Karl Kruszelnicki.
  2. Die eine Hälfte des Planeten wäre fast ununterbrochen der Hitze der Sonne ausgesetzt, während die andere der Kälte des Weltraums zugewandt wäre”, sagt Kruszelnicki dem australischen Radiosender ABC,
  3. Leben wäre seiner Ansicht nach nur in einer Art Dämmerungs­zone zwischen diesen beiden Hälften möglich.

Durch die Drehung um die Sonne bliebe diese Zone jedoch nicht konstant an einer Stelle. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Angenommen, die Ozeane würden auf der heißen Seite nicht verdunsten und auf der kalten nicht einfrieren, geht Kruszelnicki außerdem davon aus, dass um den Äquator herum ein neuer „Riesen­mega­kontinent” entstehen würde.

Dadurch, dass die Erde nicht ganz rund, sondern am Äquator etwas breiter geformt ist, würde das Wasser bei stoppender Rotation Richtung Pole abwandern. Dann gäbe es auf jeder Seite des neuen Kontinents zwei voneinander getrennte Ozeane an den Polen, die ganze Teile der ursprünglichen Kontinente überdecken würden.

„Ihr könntet auf dem Äquator um die Erde reisen und ganz auf dem Trockenen bleiben – abgesehen von der eisigen Kälte auf der Nachtseite und der glühenden Hitze auf der Tagesseite.”

Kann man die Erde drehen spüren?

Clara, 5, will wissen. Von ihrer grossen Schwester hat Clara erfahren, dass sich die Erde dreht. Und zwar ständig. Wer soll das denn glauben? Das würden wir doch spüren! Oder? Bevor wir uns mit der Antwort auf diese interessante Frage beschäftigen, wäre es wohl spannend zu wissen, weshalb sich die Erde überhaupt dreht.

  • Nun, die Sache ist etwas kompliziert, aber man könnte sagen: Als die Sonne mit ihren Planeten entstand, flog ganz viel Staub und Gas in der Luft herum.
  • Daraus entstanden riesige Staubwolken, die irgendwann so dicht wurden, dass sie sich unter dem Einfluss der Schwerkraft zusammenzogen.
  • Die Bestandteile dieser Staubwolken haben nach und nach einen Drall bekommen und begannen sich zu drehen.
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Aus einer dieser Staubwolken entwickelte sich die Erde. Und weil im luftleeren Weltraum nichts war und nichts ist, dass die Drehung stoppen könnte, bleibt der ursprüngliche Drall bestehen. Genau wie die anderen Planeten, dreht sich auch die Erde um die Sonne.

Sie braucht dafür ein Jahr, das heisst 365 Tage. Aber die Erde umkreist eben nicht nur die Sonne, sondern sie dreht sich auch noch um sich selber, wie eine Eiskunstläuferin, die eine Pirouette dreht. Sie dreht sich sogar ziemlich schnell: Am Äquator mit etwa 1670 km pro Stunde und in unseren Breiten, also da, wo wir wohnen, mit rund 1000 km pro Stunde.

Diese Geschwindigkeit ist vergleichbar mit einem Passagierflugzeug! Mit Äquator ist übrigens die Stelle gemeint, an der die Erde den grössten Umfang hat, also am dicksten ist. So als würde man der Erde einen Gürtel umschnallen. Nun zur Frage: Weshalb spüren wir nicht, dass sich die Erde dreht – und erst noch so schnell? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Weil sich alles auf der Erde mit dreht.

  • Stell dir vor, du sitzt in einem Auto.
  • Dass das Auto fährt, merkst du eigentlich nur, weil du die Bäume und Häuser und Kühe an dir vorbeiziehen siehst.
  • Und vielleicht auch noch, weil du den Motor hörst.
  • Im Flugzeug hingegen merkst du eigentlich nicht, dass sich das Flugzeug bewegt, obwohl es ja eine viel höhere Geschwindigkeit hat als ein Auto.

Aber wenn du aus dem Fenster siehst, ist da häufig nur der blaue Himmel und nichts, das stehen bleibt und an dir vorbeifliegt. Die Drehung der Erde betrifft also nicht nur den Boden und die Berge und die Meere sondern auch die Vögel und die Wolken; alles was zur Erde gehört, weil es von der Erde angezogen wird.

  1. Das nennt sich Erdanziehungskraft.
  2. Die Erdkugel befindet sich nämlich in einer Art riesengrossem Luftballon, der Erdatmosphäre.
  3. In diesem Ballon ist auch die Luft, die wir zum Atmen brauchen.
  4. Und alles, was in diesem grossen Ballon ist, wird von der Erde angezogen und dreht mit der Erde zusammen jeden Tag eine Pirouette.

Das einzige, das wir sehen können und das nicht mit dreht, ist die Sonne. Am Morgen sehen wir sie aufgehen und am Abend geht sie auf der anderen Seite unter. Darum können wir im Laufe eines Tages auch nicht am immer gleichen Ort an der Sonne sitzen bleiben. © Getty Images Unser Experte Martin Hölzle ist Professor für Physische Geografie am Departement für Geowissenschaften. [email protected] Clara ist fünf Jahre alt und besucht den 1. Kindergarten der Vignettaz-Schule in der Stadt Freiburg.

Warum dreht sich die Erde von West nach Ost?

Nachweis – Die Rotation der Erde manifestiert sich durch Coriolis- und Zentrifugalkräfte an der Erdoberfläche. Dies zeigt sich unter anderem in der Drehrichtung von Wolkenwirbeln in Tiefdruckgebieten, Die Erdrotation bewirkt eine mit Annäherung an den Äquator zunehmende Zentrifugalkraft.

  • Foucaultsches Pendel (funktioniert nicht am Äquator; erstmals 1851 in der Pariser Sternwarte)
  • Fallexperiment (funktioniert nicht an den Polen)
  • Kreiselkompass (funktioniert in einfacher Ausführung nicht an den Polen)
  • Lasergyroskop
Schwenkbarer Stab nach Hans Bucka zum Nachweis der Erdrotation

Versuchsbeginn: Stab in Ruhe Versuchsende: Stab dreht sich

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  • Schwenkbarer idealer Stab (siehe Abbildungen rechts, funktioniert nicht am Äquator)
  • Dieser Nachweis gelingt nach Hans Bucka mit einem in einer drehbaren Halterung aufgehängten, schwenkbaren Stab. Ein homogener Stab ist auf der Längsachse dicht neben seinem Mittelpunkt mit einer horizontalen Drehachse reibungsarm gelagert und befindet sich anfangs in horizontaler Lage und in Bezug auf die Erdoberfläche in Ruhe.

    Dennoch hat er einen Drehimpuls, der durch die Erdrotation bedingt ist. Durch einen geeigneten Mechanismus (zum Beispiel ein durchbrennender Faden, der zwischen der Halterung und dem etwas längeren Stabende gespannt ist) bringt sich der Stab durch das leichte Übergewicht einer Seite in die lotrechte Lage, wobei sich sein Trägheitsmoment um mehrere Größenordnungen verringert.

    Da der Drehimpuls sich wegen der Drehimpulserhaltung nicht ändert, beginnt sich der Stab im Drehsinn der Erde zu drehen, was zum Beispiel mit einem Lichtzeiger sichtbar gemacht werden kann, dessen Spiegel an der Drehachse der Halterung angebracht wurde.

    Warum fallen wir nicht von der Erde obwohl sie sich dreht?

    Mond, Erde und Schwerkraft 06 Juni 2016 Hast Du schon einmal gesehen, wie eine Frucht oder ein Gegenstand von einem Baum fällt? Hast Du schon einmal einen Stein geworfen und zugesehen, wie er herunterfällt? Die Kraft, die Gegenstände „herunterfallen” lässt, heißt Schwerkraft.

    Die Schwerkraft ist es auch, die uns stetig in Richtung Erde zieht. Wegen der Schwerkraft bleiben unsere Füße am Boden. Wir müssen die Erde nicht direkt berühren, um von ihr angezogen zu werden. Die Schwerkraft wirkt, solange wir nicht zu weit weg sind. Aufgrund der Schwerkraft umkreist die Erde die Sonne und der Mond die Erde.

    Die Schwerkraft hängt von der Masse eines Gegenstands ab. Die zwischen zwei Gegenständen wirkende Schwerkraft ist proportional zur Masse der Gegenstände und nimmt sehr schnell ab, wenn sich diese Gegenstände voneinander entfernen. Wir selber ziehen mit „unserer” Schwerkraft auch Gegenstände an, aber wir haben viel zu wenig Masse, um eine Wirkung erkennen zu können! Die Sonne dagegen ist so riesig, dass sie die Erde mit ihrer Schwerkraft festhält, obwohl sie so weit weg ist.

    • Auch der Mond hat eine Schwerkraft.
    • Da er kleiner und leichter ist als die Erde, würden wir auf dem Mond nur ein Sechstel so viel wiegen wie hier auf der Erde.
    • Man kann sich natürlich fragen, warum der Mond nicht auf die Erde fällt wie ein Apfel vom Baum.
    • Das liegt daran, dass der Mond nie stillsteht.
    • Er bewegt sich ständig um die Erde.

    Ohne die Schwerkraft der Erde würde er ins Weltall davonschweben. Wegen dieser Mischung aus Geschwindigkeit und Abstand von der Erde befindet sich der Mond in einem permanenten Gleichgewicht zwischen Absturz und Entweichen. Wäre er schneller, würde er davonschweben.

    Wäre er langsamer, würde er auf die Erde stürzen. Wir wie schon gesagt haben, hängt die Schwerkraft auch von der Entfernung ab. Könnten wir uns weit genug von der Erde entfernen, würden wir ihrer Schwerkraft entkommen. Genau das versuchen wir mit Raumschiffen. Beim Start müssen diese mindestens die so genannte Fluchtgeschwindigkeit von 11,2 km/s erreichen.

    (Bei dieser Geschwindigkeit bräuchte man für die Strecke von London nach New York nur 10 Minuten!) Erreicht ein Raumschiff die Fluchtgeschwindigkeit, überwindet es die Schwerkraft der Erde und gelangt ins Sonnensystem. In einem Raumschiff oder einer Raumstation im Orbit spüren wir die Schwerkraft der Erde nicht.

    Hat der Mond eine Rotation?

    Warum zeigt uns der Mond immer dieselbe Seite? Der Mond dreht sich zwar um die eigene Achse, doch er braucht für eine Drehung um die eigene Achse genauso lang wie für eine Umdrehung der Erde, nämlich 27 Tage und 7 Stunden. Deswegen sehen wir immer dieselbe Seite von ihm. Das kann man sich leicht klar machen, wenn man sich um einen Tisch herumbewegt und dabei immer die Augen auf den Tisch richtet – dann muss man sich zwangsläufig bei der Umkreisung des Tisches einmal um die eigene Achse drehen.

    Wird die Erde schneller oder langsamer?

    Die Rotationsgeschwindigkeit der Erde ist keineswegs konstant. Und gerade dreht sich die Erde wieder langsamer – nachdem sie in den letzten Jahren eigentlich schneller geworden ist.

    Wem gehört die Sonne?

    Der Mond ist im Besitz vieler – parzellenweise – Seit Jahren verkaufen geschäftstüchtige Menschen Mondgrundstücke. Sie tun dies, obwohl es seit 1967 den kurz „Weltraumvertrag” (” Outer Space Treaty “) genannten „Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper” gibt, der die Grundprinzipien zur Nutzung des Weltraums festlegt.

    Artikel II des Weltraumvertrages lautet: „Der Weltraum einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper unterliegt keiner nationalen Aneignung durch Beanspruchung der Hoheitsgewalt, durch Benutzung oder Okkupation oder durch andere Mittel.” Wer allein diesen Satz des umfangreichen Gesetzestextes liest, schüttelt den Kopf und fragt erstaunt: Wie kommen Leute auf die Idee, Mondparzellen zu verkaufen – und warum glauben deren Käufer, sie hätten anschließend ein Besitzrecht darauf? Demnach hätte doch niemand Besitzansprüche auf Sonne, Mond oder Sterne zu erheben Nun, es kommt (wie immer im Leben) auf die Lesart des Textes an: Mondparzellen-Verkäufer und Immobilienmakler Dennis Hope zum Beispiel, der sich 1980 ins Grundbuch von San Francisco als Besitzer des Mondes eintragen ließ, argumentiert, dass der Weltraumvertrag nicht ausschließe, dass Privatpersonen sich den Mond aneignen dürften.

    Laut US-amerikanischem Recht gelte ein Grundanspruch als durchgesetzt, wenn diesem acht Jahre lang von niemandem widersprochen würde („US Homestead Act” aus dem Jahr 1862). Zwar folgte Ende der 70er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein zweites internationales Gesetz (” Moon Treaty “): das „Agreement Governing the Activities of States on the Moon and other Celestial Bodies”, doch das wurde bei seinem Inkrafttreten 1984 nur von wenigen Staaten unterzeichnet.

    Wie viel ist eine Stunde im Weltall?

    Wenn die Uhr an Bord langsamer geht – In Welche Richtung Dreht Sich Die Erde Unglaublich, aber wahr: An Bord von schnell fliegenden Raumschiffen vergeht die Zeit langsamer. Bild: NASA Mehr zum Thema Es klingt unglaublich, ist aber eine Tatsache: An Bord von schnell fliegenden Raumfahrzeugen vergeht die Zeit langsamer als auf der Erde.

    • Das bedeutet: Eine Uhr, die man an Bord eines Raumschiffs mit ins All nimmt, zeigt nach der Landung eine andere Zeit an als eine baugleiche Uhr, die man zur Kontrolle am Boden gelassen hat.
    • Das macht bei einem Flug von einigen Tagen oder Wochen zwar nur Bruchteile von Bruchteilen einer Sekunde aus, aber die Differenz ist messbar.

    Genau das haben deutsche Wissenschaftler vor vielen Jahren bei einer Mission mit einem Space Shuttle überprüft und mit Hilfe von besonders genauen Atomuhren bewiesen. Die Mission hieß D-1 und fand im Jahre 1985 statt und das Uhren-Experiment trug den Namen „Navex”.

    1. Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wir reden hier nicht davon, dass lediglich die Uhren langsamer gehen, wenn sich ein Raumschiff sehr schnell fortbewegt.
    2. Sie sind auch nicht kaputt oder so etwas.
    3. Vielmehr geht wirklich die Zeit selbst langsamer.
    4. Wie es zu diesem verrückten Effekt kommt? Wir haben das an anderer Stelle mal ganz ausführlich zu erklären versucht.

    Wie auch immer: Herausgefunden hatte das schon vor rund 100 Jahren der berühmte Physiker Albert Einstein – lange bevor es Raumschiffe gab und man das beweisen konnte. Seine Relativitätstheorie besagt unter anderem, dass die Zeit keine konstante – also immer gleiche – Größe ist, sondern dass sie schneller oder langsamer vergeht: und zwar unter anderem abhängig von der Geschwindigkeit.

    • Je schneller sich also ein Flugobjekt bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit an Bord.
    • Die Insassen des Raumschiffs merken davon nichts – für sie ist eine Stunde immer noch eine Stunde und ein Tag ein Tag.
    • Doch wenn sie mit einem utopischen Raumschiff, das viel schneller als alle heutigen Raketen fliegen könnte, beispielsweise ein Jahr unterwegs wären, so würden sie nach der Landung feststellen, dass auf der Erde inzwischen mehrere Jahre vergangen wären Tatsächlich ist dieses kleine Beispiel eines utopischen Raumschiffs ziemlich übertrieben.

    In Wirklichkeit ist der Effekt minimal. Dass ein Astronaut nach dem Flug ins All jünger als sein eigener Sohn wäre, wird also wohl nur in Science-Fiction-Filmen vorkommen. Bei den heutigen Geschwindigkeiten – die Internationale Raumstation ISS ist knapp 28.000 Kilometer pro Stunde schnell – beträgt die Zeitdifferenz weniger als einen Wimpernschlag,

    Doch man kann sagen: Astronauten sind nach dem Flug ins All einen Sekundenbruchteil jünger, als wenn sie nicht geflogen wären. Bei den noch weiter von der Erde entfernten Satelliten kommt übrigens noch ein umgekehrter – aber ebenso verrückt klingender – Effekt zum Tragen: Je weiter man von der Erde entfernt ist, desto schneller vergeht die Zeit.

    Denn große Massen – wie eben unser Planet – verlangsamen wiederum den Fluss der Zeit, so dass die Uhren mit zunehmendem Abstand von der Erde schneller ticken. Auf einem Berg vergeht die Zeit schneller als im Tal – wenn auch wieder nur ganz minimal. Man muss also streng genommen beide Effekte gegeneinander verrechnen, je nach Geschwindigkeit und Entfernung zur Erde.

    Zwei Beispiele: Die ISS fliegt mit einer Bahnhöhe von rund 400 Kilometer noch recht niedrig: Da wird die Zeit gedehnt und verlangsamt. Manche Satelliten fliegen dagegen mehr als 20.000 Kilometer hoch über der Erde: Da überwiegt der andere Effekt und die Zeit wird an Bord beschleunigt. So absurd sich das alles auch anhört: Für Raumfahrt-Experten ist es längst nichts Besonderes mehr.

    Würde man diese Effekte nicht beachten, würde kein Navigationssatellit die richtige Position angeben und das „Navi” im Auto würde den Fahrer weit am Ziel vorbeiführen. Denn die kleinen Navigationsgeräte in unseren Autos funktionieren nur, weil man die Zeitabweichung der Satelliten-Uhren ganz genau berechnet.

    Wie oft dreht sich die Erde an einem Tag?

    Die Erde hat den Dreh raus Archiv Preisfrage: Wie oft dreht sich die Erde innerhalb eines Jahres um die eigene Achse? Das Kalenderjahr hat im Normalfall 365 Tage – da scheint die Antwort klar. Von Dirk Lorenzen | 03.02.2012 Doch so einfach ist es nicht: Denn die Erde dreht sich 366-mal um die eigene Achse, einmal mehr als das Jahr Tage hat.Grund für den scheinbaren Widerspruch ist der Lauf der Erde um die Sonne. Unser Planet dreht sich in 23 Stunden und gut 56 Minuten einmal um seine Achse.In dieser Zeit läuft die Erde aber auch ein Stück weiter um die Sonne herum.

    • Daher muss sich die Erde jeden Tag knapp vier Minuten länger drehen, damit die Sonne wieder an derselben Position am Himmel steht.Ein Tag – bezogen auf den Stand der Sonne – ist daher 24 Stunden lang.
    • Doch die Erde braucht für eine Umdrehung vier Minuten weniger.Das können Sie testen: Beobachten Sie heute Abend den hellen Stern Sirius und merken Sie sich seine Position zu einer bestimmten Uhrzeit.

    Morgen Abend wird er diese Stellung vier Minuten früher erreichen, übermorgen acht Minuten früher, am Montag zwölf Minuten und so weiter.Die Erde dreht sich also in normalen Jahren 366mal. Nur auf die Sonne bezogen ist es eine Drehung weniger. Die “verlorene” Umdrehung wird im Laufe eines Jahres mit vier Minuten pro Tag zusammengestückelt. : Die Erde hat den Dreh raus

    Warum merken wir nicht dass wir auf dem Kopf stehen?

    Kinder fragen, die taz antwortet: Stehen wir kopfüber am Südpol? Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Paul, 8 Jahre alt. Nicht kopfüber: Die abgelegenste Postfiliale der Welt steht auf der Antaktis-Insel Goulder Foto: dpa Hallo Paul, du fragst dich, weshalb wir am nicht kopfüber von der Erde hängen.

    1. Wenn wir uns diese Frage stellen, gehen wir davon aus, dass der Nordpol oben ist und der Südpol unten wie bei einem Globus.
    2. Bei der wirklichen Erdkugel stimmt unsere Vorstellung von diesem Oben und Unten jedoch nicht.
    3. Dafür ist die Schwerkraft verantwortlich, die auch Erdanziehung genannt wird.
    4. Du kannst im Alltag beobachten, wie die Schwerkraft wirkt.

    Wenn du zum Beispiel einen Ball in die Luft wirfst, wird er zurück auf die Erde fallen. Eine reife Birne fällt vom Baum direkt auf den Boden – und auch du landest wieder auf der Erde, wenn du in die Luft springst. Denn Lebewesen, Pflanzen, Gegenstände und auch die Erde sind sogenannte Körper, die Schwerkraft ausüben und sich gegenseitig anziehen.

    Diese Körper bestehen aus Materie, die sich wiederum aus Atomen und Molekülen zusammensetzt. Körper haben dadurch eine Masse zum Anfassen. Alle Körper mit Masse üben Schwerkraft aus und ziehen sich gegenseitig an. Wenn der Körper kleiner ist und weniger Materie hat, ist die Anziehung schwächer. Je größer ein Körper ist, desto stärker ist seine Anziehung.

    Die Erde ist ganz besonders groß und hat sehr viel Masse. Deswegen zieht sie alle anderen Körper an.

    See also:  Welche Erde FR Palmen?

    Ist der innere Erdkern flüssig oder fest?

    Warum ist die Erde überhaupt magnetisch? – Dass die Erde ein Magnetfeld hat, ist sehr praktisch: Unter anderem schützt es uns vor geladenen Teilchen aus dem All (dem „Sonnenwind”) und war – jedenfalls vor GPS – eine wichtige Hilfe bei der Navigation auf dem Meer und in unbekanntem Gelände. Nur: Warum ist die Erde überhaupt magnetisch? Schichtaufbau der Erde Quelle: imago stock&people Das ganz genau zu erklären, ist gar nicht so einfach – an den Details forschen Wissenschaftler bis heute. Klar ist: Das Erdmagnetfeld entsteht im Erdkern. Der besteht vor allem aus den Metallen Eisen und Nickel und ist über 5000 Grad Celsius heiß.

    Im äußeren Erdkern sind die Metalle geschmolzen und damit flüssig, noch weiter innen ist der Druck so hoch, dass der innere Erdkern fest ist. Der feste innere Kern wirkt wie eine Herdplatte: Er heizt die darüberliegende Flüssigkeit auf, die erhitzte Flüssigkeit steigt auf und trifft schließlich auf eine etwas kühlere Schicht.

    Dort gibt sie ihre Wärme weiter und kühlt sich selber dabei etwas ab. Als Folge sinkt sie wieder nach unten. Diesen Kreislauf nennt man „Konvektionsströmung”. Im äußeren Erdkern gibt es also Strömungen aus Eisen – einem leitfähigen Material. Das kann man sich fast wie einen Draht vorstellen, der sich bewegt.

    1. Und von einem Draht, der sich in einem Magnetfeld bewegt, weiß man, dass darin eine Spannung erzeugt („induziert”) wird.
    2. Diese Spannung bringt wiederum elektrischen Strom zum Fließen und der erzeugt wieder ein Magnetfeld.
    3. Während sich die Eisenmassen im Erdkern bewegen, dreht sich auch die Erde um ihre eigene Achse.

    Das bewirkt, dass diese Flüssigkeitsströme zusätzlich verdreht werden. Bei der richtigen Kombination aus Strömungsbewegung und Erdrotation kann das dazu führen, dass das erzeugte Magnetfeld so ausgerichtet ist, dass es das ursprüngliche Magnetfeld unterstützt und verstärkt.

    Und dieses verstärkte Magnetfeld induziert eine stärkere Spannung, die einen stärkeren elektrischen Strom fließen lässt, der das Magnetfeld noch weiter verstärkt. Auf diese Weise kann sich das Magnetfeld schließlich selbst stabil halten. Am Anfang muss also ein kleines Magnetfeld zufällig vorhanden gewesen sein.

    Angetrieben durch Erdrotation und Erdwärme hat dieser Mechanismus dazu geführt, dass sich dieses selber immer weiter verstärkt hat. So stark, dass sich nach und nach im gesamten Erdkern ein Magnetfeld mit einer einheitlichen Richtung durchgesetzt hat.

    • Dieses können wir dann auf der Oberfläche als „Erdmagnetfeld” messen.
    • Es kann auch aber passieren, dass sich die Strömungsverhältnisse im Kern ein bisschen ändern.
    • Dann funktioniert dieser Mechanismus, bei dem sich das Magnetfeld selbst erhält, nicht mehr so gut.
    • Als Folge kann das Erdmagnetfeld insgesamt schwächer werden – und es ist sogar möglich, dass plötzlich in einem Teil des Erdkerns die entgegengesetzte Richtung die Oberhand gewinnt und sich diese nach und nach im ganzen Erdkern durchsetzt.

    Am Ende hat sich das Erdmagnetfeld komplett umgedreht: Aus Nordpol wurde Südpol und umgekehrt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine solche „Polumkehr” in der Vergangenheit schon oft stattgefunden hat, im Durchschnitt etwa alle 250.000 Jahre.

    Wie tief unter der Erde ist der Erdkern?

    Innerer Erdkern – Bei 6300 Grad und einem Druck wie an der Erdoberfläche von 1 bar wäre Eisen ein Gas. Im Mittelpunkt der Erde (in 6378 Kilometer Tiefe) herrschen jedoch 3,5 Millionen bar Druck und selbst bei einer Temperatur von 5000 Grad bilden Nickel und Eisen dann eine feste Metallkugel, die rotiert.

    Was passiert wenn die Erde sich langsamer drehen würde?

    Geschwabbel an der Erdoberfläche: Einfluss der Gezeitenkräfte – Dass sich die Erde immer langsamer dreht, liegt an den Gezeitenkräften. Also daran, dass wir zweimal am Tag Ebbe und Flut haben. Das führt dazu, dass die Erde durch die Anziehungskraft von Mond und Sonne ständig ein bisschen ihre Form verändert.

    1. Das heißt, es bilden sich ständig Flutberge und Ebbetäler.
    2. Das erzeugt Reibung, und wenn man so will, ein allgemeines Geschwabbel an der Erdoberfläche.
    3. Dadurch wird die Rotation der Erde immer ein kleines bisschen gebremst.
    4. Das ist der Haupteffekt.
    5. Diese Abbremsung erfolgt aber nicht gleichmäßig, denn es kommen andere Kräfte ins Spiel.

    Zum Beispiel Eiszeiten. Wir hatten ja in den letzten 3 Millionen Jahren mehrere Eiszeiten. Eiszeit heißt immer, dass Wasser aus den Weltmeeren verschwindet und sich in Form von Eis und Gletschern auf die Kontinente niederschlägt, vor allem in den Polarregionen.

    Ist der Erdkern schon mal stehen geblieben?

    Der Erdkern steht still – was sind die Folgen? Was tut sich im Inneren des Blauen Planeten? Foto: dpa/Nasa Der innere Erdkern führt einer aktuellen Studie zufolge ein Eigenleben: Mal dreht er sich schneller als der Rest der Erde, mal langsamer. Das wirkt sich auch auf die Tageslänge aus.

    Darüber wie es unter der Erdoberfläche aussieht, hat Jules Verne bereits 1864 in seinem Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde” spekuliert. Das Wissen über die Vorgänge im Inneren unseres Planeten war seinerzeit noch sehr begrenzt. Seitdem kommen ständig neue Erkenntnisse hinzu. So haben Forscher der Universität Peking herausgefunden, dass die Rotation des inneren Erdkerns relativ zur Erdkruste vermutlich schon seit 2009 zum Stillstand gekommen ist.

    Anders gesagt: Vor einiger Zeit drehte sich der innere Erdkern noch schneller als der Rest des Planeten, heute ist das nicht mehr der Fall. Der innere Erdkern beginnt in einer Tiefe von rund 5100 Kilometern – zum Vergleich: die tiefste bisher durchgeführte Bohrung war gerade mal gut zwölf Kilometer tief.

    Soweit man weiß, besteht der innere Kern vor allem aus Eisen und Nickel. Trotz hoher Temperaturen von rund 6000 Grad Celsius liegen die Metalle dort vermutlich in fester Form vor, weil gleichzeitig ein enormer Druck herrscht. An den inneren Kern schließt sich der äußere Kern an, der in rund 2900 Kilometer Tiefe beginnt.

    Neben Eisen und Nickel enthält er auch leichtere Elemente – genannt werden hier etwa Silizium und Sauerstoff. Im Gegensatz zum inneren Kern ist der äußere flüssig. Den relativen Stillstand des inneren Kerns haben die Forscher anhand seismischer Daten über längere Zeiträume festgestellt.

    • Sie betrachteten die Laufzeiten von Erdbebenwellen in der Erdkruste seit den 1990er-Jahren.
    • Solange sich der innere Kern etwas schneller drehte als der Rest der Erde, kam es hier zu geringen zeitlichen Verschiebungen.
    • Doch diese wurden allmählich geringer.
    • Alle Wellenpfade, die zuvor signifikante zeitliche Verschiebungen aufwiesen, haben im letzten Jahrzehnt keine solchen Veränderungen mehr gezeigt”, schreiben die Forscher.

    Aus diesem Gleichklang der Erdbebenwellen schließen sie, dass der Erdkern gegenüber der Erdkruste zum Stillstand gekommen ist. Konsequenzen für das Erdmagnetfeld, das alles Leben vor gefährlicher kosmischer Strahlung schützt, hat dieser relative Stillstand zum Glück nicht.

    Denn das Magnetfeld lässt sich zu 95 Prozent auf Bewegungen im äußeren Erdkern zurückführen, die eine Art Dynamo-Effekt zur Folge haben. Frühere Daten deuten darauf hin, dass der innere Erdkern bereits in den 1970er-Jahren zum Stillstand gekommen war. Die Forscher schließen daraus, dass die Bewegung des Kerns einem regelmäßigen Zyklus von rund 60 bis 70 Jahren folgt.

    In der ersten Hälfte dieses Zyklus dreht sich der Kern etwas schneller als die Erde, in der zweiten Hälfte etwas langsamer. An den Wendepunkten dreht er sich jeweils genauso schnell. Als mögliche Ursache nennen die Forscher Rückkopplungen zwischen dem Magnetfeld und den Gravitationskräften höher gelegener Erdschichten.

    Die Veränderungen der Rotation des Erdkerns wirken sich auch auf die Tageslänge aus. So fanden die Forscher heraus, dass die Tage 0,01 Millisekunden kürzer werden, wenn der innere Erdkern entgegen der Erddrehung in westlicher Richtung rotiert. Bewegt er sich dagegen nach Osten – also mit der Erddrehung – sind die Tage 0,12 Millisekunden länger.

    : Der Erdkern steht still – was sind die Folgen?

    Wann wird es die Erde nicht mehr geben?

    Die schlechte Nachricht zuerst: Die Erde hat in gewisser Weise schon 70 Prozent ihrer Lebensspanne hinter sich. Die gute: Für rund 1,75 bis 3,25 Milliarden Jahre wird dennoch weiter Leben auf unserem Planeten existieren können, berichten britische Forscher im Fachblatt “Astrobiology”,

    1. Erst dann wird die Sonne sich so weit zu einem roten Riesen aufgebläht haben, dass die Hitze sämtliches Wasser auf der Erdoberfläche verdampft.
    2. Andrew Rushby von der University of East Anglia in Norwich und seinen Kollegen ging es bei ihrer Arbeit allerdings weniger um die ferne Zukunft der Erde.
    3. Vielmehr beschäftigen sie sich mit der Suche nach Leben im All.

    Zu diesem Zweck blicken Astronomen in die sogenannten habitablen Zonen. Wenn es möglich ist, dass auf einem Planeten Wasser in flüssiger Form vorliegt – und nicht nur als Eis oder Dampf -, befindet er sich in einer habitablen Zone. Denn flüssiges Wasser gilt als eine der Grundvoraussetzungen für die Entstehung von Leben.

    • Die habitable Zone wandert Die bewohnbare Zone ist nicht statisch, sie verändert sich mit den Lebenszyklen eines Sterns.
    • In unserem Sonnensystem bewegt sie sich binnen einer Milliarde Jahre um rund ein Zehntel der Distanz zwischen Sonne und Erde nach außen.
    • Rushby und Kollegen haben für sieben bekannte Exoplaneten berechnet, über welche Zeitspanne diese in dem lebensfreundlichen Bereich bleiben.

    Denn nur, wenn ein Exoplanet lange genug in der habitablen Zone kreist, besteht die Chance, dass sich auch komplexere Lebensformen entwickeln. “Es ist sinnlos auf einem Planeten nach Anzeichen für Leben zu suchen, wenn er nur eine Million Jahre bewohnbar war”, sagte Rushby dem britischen “Independent”.

    Die Physiker berechneten, dass sich zum Beispiel der Exoplanet Kepler 22b, der rund 600 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, rund sechs Milliarden Jahre in der bewohnbaren Zone befindet. Gliese 581d, 20 Lichtjahre von der Erde weit weg, könnte sogar 54,7 Milliarden Jahre bewohnbar sein. Zum Vergleich: Die Gesamtzeit der Erde in der habitablen Zone schätzen die Forscher auf 6,3 bis 7,8 Milliarden Jahre.

    “Im Moment haben wir nicht die Technologie, um zu schauen, ob es auf Kepler 22b und Gliese 581d Leben gibt, aber wir sollten sie die nächsten zweihundert, dreihundert Jahre im Auge behalten”, sagt Rushby. Das Schicksal der Erde sehen die Astronomen als besiegelt.

    “Es wird immer heißer und wir können nichts dagegen tun”, sagt Rushby. “Der Optimist in mir hofft, dass wir das noch miterleben, oder eine Technologie erfunden haben, mit der wir uns in der Galaxie ausbreiten können”, sagt Rushby, “aber das liegt wohl im Bereich der Science Fiction.” Immerhin hätte die Menschheit, falls sie dann noch existiert ein nahe Alternative: den Mars.

    Denn der rote Planet wird in 1,75 Milliarden Jahren mitten in der habitablen Zone liegen. Und dort sogar bis zum Ende der Lebenszeit der Sonne in rund sechs Milliarden Jahren bleiben.

    Warum ist es im Inneren der Erde so heiß?

    Wie ist die Erde aufgebaut? – Zu Anfang war die junge Erde ein heißer Ball aus geschmolzener Materie. Alle Bestandteile waren zunächst gut durchgemischt, so wie sie bei der Entstehung der Erde gerade verteilt waren: Metalle, Gesteine, eingeschlossenes Wasser und Gase und vieles mehr – ein großes Durcheinander. Am Anfang war die Erde eine heiße, flüssige Gesteinskugel Quelle: Colourbox Doch im Laufe der Zeit änderte sich das: Die schwereren Stoffe sanken nach unten zum Erdmittelpunkt – vor allem Metalle. Gesteine hingegen waren etwas leichter und stiegen nach oben, die leichtesten bis zur Erdoberfläche. Dort kühlten sie langsam ab und erstarrten. Schichtaufbau der Erde Quelle: imago stock&people So trennte sich das Material der Erde in die drei kugelförmigen Schichten, die wir heute kennen. Man kann sich den Aufbau der Erde vorstellen wie einen Pfirsich: Außen ein hauchdünne „Schale” aus leichtem, festem Gestein – die Erdkruste,

    Sie ist im Durchschnitt nur 35 Kilometer dick. Unter der Kruste befindet sich das „Fruchtfleisch” – der fast 3000 Kilometer mächtige Erdmantel aus schwerem zähflüssigem Gestein. Und im Inneren der Erde liegt der Erdkern aus den Metallen Eisen und Nickel. Der Erdkern selbst besteht zunächst aus einer etwa 2200 Kilometer dicken äußeren Schicht, dem äußeren Kern,

    Dort ist es über 5000 Grad Celsius heiß, deshalb ist das Metall geschmolzen und so dünnflüssig wie Quecksilber. Ganz innen liegt der innere Kern, etwas kleiner als der Mond. Er ist mit über 6000 Grad Celsius noch etwas heißer als der äußere Kern – aber überraschenderweise fest.

    Wie läuft die Erde um die Sonne?

    Mit 100.000 Kilometer pro Stunde um die Sonne – Zugleich bewegt sich die Erde pro Jahr einmal um die Sonne – und zwar ziemlich schnell: Etwa 30 Kilometer pro Sekunde legt sie auf dem weiten Weg um die Sonne zurück – 940 Millionen Kilometer pro Jahr,

    Die Wanderung um die Sonne schafft nicht nur die Jahreszeiten, sondern verändert auch unseren Blick ins All: Was wir im Sommer als Nachthimmel sehen, ist im Winter unser Taghimmel – und umgekehrt. Der Ausschnitt des Firmaments, den wir nach Einbruch der Dunkelheit sehen können, rückt Nacht für Nacht nach Westen, weil die Erde um die Sonne wandert.

    Nach rund 365,25 Tagen hat die Erde wieder die gleiche Position erreicht – die Sterne stehen wieder wie ein Jahr zuvor (abgesehen von der Eigenbewegung der Sterne, die für uns Sterngucker allerdings keine Rolle spielt). Diese “,25” sind übrigens der Grund dafür, dass wir alle vier Jahre ein Schaltjahr mit einem zusätzlichen Tag haben.

    Weil es aber genau genommen nicht ein Vierteltag (sechs Stunden) ist, den die Erde länger um die Sonne braucht, sondern nur fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden sind, muss der Schalttag hin und wieder ausgelassen werden. Es gibt noch eine weitere Bewegung der Erde: Zusammen mit allen anderen Objekten unseres Sonnensystems begleiten wir die Sonne auf deren Weg durchs All: Die Sonne umrundet das Zentrum der Milchstraße, unserer Galaxie, – und die wiederum bewegt sich im Universum.

    Doch für die Beobachtung des Sternenhimmels fallen diese Bewegungen nicht ins Gewicht, da sich die Positionen so langsam verändern, dass sie für Beobachtende erst im Verlauf von Jahrtausenden bemerkbar werden. Es ist unsere eigene Bewegung als Beobachter auf der “rasenden” Erde, die das Firmament über unseren Köpfen in Bewegung bringt.

    Was ist die Coriolisablenkung?

    Die Corioliskraft ist der Bewegungsgeschwindigkeit proportional, steht senkrecht auf dem Bewegungsvektor und dem Drehvektor der Erdrotation und wirkt auf der Nordhalbkugel nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links ( Abb.). Die Corioliskraft ist am Äquator Null und nimmt zu den Polen hin zu.

    Warum sagt man im Osten geht die Sonne auf?

    Die Sonne geht morgens im Osten auf. Das liegt daran, dass sich die Erde morgens der Sonne zudreht. Bis mittags steigt die Sonne dann am Himmel an, bis sie den sogenannten Sonnenhöchststand erreicht.

    Wie dreht sich die Sonne?

    Fakten rund um die Sonne Polarlicht Die Sonne ist ein faszinierender Stern und ihre Dimensionen für unser Vorstellungsvermögen kaum zu fassen. Sie ist der Gigant in unserem Sonnensystem. Ein paar Fakten über die wichtigste Energiequelle für unseren Planeten.

    Von Andrea Wengel hat einen Durchmesser von etwa 1,4 Millionen Kilometern, das sind 1.400.000 Kilometer. Unsere Erde hat einen Durchmesser von 13.000 Kilometern. Rund 2 mal 10 hoch 30 Kilogramm(= 2 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 kg) Damit ist die Sonne etwa um das 330.000-fache schwerer als unsere Erde.

    Genau wie unsere Erde dreht sich die Sonne um sich selbst. Sie braucht für eine Umdrehung 25 Tage. Außerdem rast sie mit 220 Kilometern in der Sekunde um das Zentrum unserer, zusammen mit unserer Erde und den anderen Planeten unseres Sonnensystems. Die Sonne erhitzt sich in ihrem zentralen Kern auf eine Temperatur von 15 Millionen Grad Celsius.

    1. Zur Oberfläche hin nimmt die Hitze ab.
    2. Hier sind es nur noch 6000 Grad Celsius.
    3. Verbunden mit dem enormen Druck, der im Kern der Sonne herrscht, bewirkt die Hitze, dass ständig Wasserstoff zu Helium verbrannt wird – und zwar 4.2 Millionen Tonnen pro Sekunde.
    4. Die Sonne funktioniert also wie ein gigantischer Kernfusionsreaktor.

    Dabei werden riesigen Energiemengen frei, die durch Gasmassen vom Kern nach außen zur Oberfläche transportiert werden. Diese Prozesse bewirken, dass die Sonne heizt und leuchtet. Die ständige Verbrennung von Wasserstoff zu Helium bewirkt einen Masseverlust. Darstellung: : Fakten rund um die Sonne