Wie Geld Anlegen Bei Inflation?

Wie Geld Anlegen Bei Inflation
Breite Streuung – In jedem Fall empfiehlt sich bei der Geldanlage eine breite Streuung über unterschiedliche Produktklassen und Laufzeiten, Unter anderem können Anleger damit auch einen Schutz gegen Inflation erreichen. Neben Tagesgeld, Festgeld und Sparanlagen kommen auch der Kauf von Investmentfonds, Immobilien(fonds), Edelmetallen oder Aktien in Betracht.

Grundsätzlich eignen sich Investitionen in Sachwerte (Aktien, Aktienfonds, Immobilien) als Mittel gegen die Inflation. Doch auch hier darf der Anleger nicht blind zugreifen. Wie die konkrete Aufteilung aussehen sollte, ist individuell sehr verschieden. Dies hängt von der Höhe des Vermögens, aber natürlich auch von der persönlichen Bereitschaft zum Risiko ab.

Eine Vollkaskoversicherung gegen die Geldentwertung bietet aber auch diese Vorgehensweise nicht.

Wie schütze ich mein Erspartes vor der Inflation?

Immobilien als Kapitalanlage zum Inflationsschutz – Immobilien gelten seit jeher als ausgesprochen wertstabil. Sie werden demzufolge gerne für den Inflationsschutz genutzt. Beachten müssen Sparerinnen und Sparer jedoch, dass nicht jedes Objekt als Investment geeignet ist.

  1. Angesichts der demografischen Entwicklung könnte die Nachfrage und damit der Wert von Eigenheimen künftig sinken.
  2. Die Bevölkerungsgruppe der 30- bis 45-Jährigen, die diese Immobilien vorrangig nachfragen, nimmt kontinuierlich ab.
  3. Die Anzahl an Singlehaushalten, die vor allem kleinere Wohnungen benötigen, nimmt hingegen zu.

In diesem Segment rechnen Expertinnen und Experten daher künftig mit steigenden Immobilienpreisen. Wer ein Immobilieninvestment als Kapitalanlage erwägt, setzt also am besten auf Mehrparteienwohnhäuser mit einer guten Mieterinnen- und Mieterstruktur in wirtschaftlich starken Gegenden.

  • Hierzu zählen beispielsweise Berlin, Stuttgart, München oder Hamburg.
  • Allerdings gilt wie bei Aktien: Sparerinnen und Sparer sollten nicht ihr gesamtes Vermögen in Immobilien investieren.
  • Falls die Immobilienpreise nicht wie erwartet steigen oder sogar sinken, schmilzt das Ersparte.
  • Tipp: Nicht jeder kann sich eine Immobilie leisten.
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Anstatt ganze Objekte zu kaufen, haben Anlegerinnen und Anleger genauso die Möglichkeit, mit kleinen Beträgen zu arbeiten und regelmäßig Immobilienaktien oder Anteile an Immobilienfonds zu erwerben. Diese bieten in manchen Fällen durchaus eine Rendite, die den derzeitigen Kaufkraftverlust ausgleicht – oft jedoch zu einem entsprechenden Risiko.

die Lage der Immobilie, die Anzahl der vermieteten Wohneinheiten, die Konditionen der Mietverträge (Mietdauer, Möglichkeiten der Mieterhöhung bei steigender Inflation) sowie die Kosten des Immobilienfonds.

Was sollte man in der Inflation kaufen?

Aktien sind besser als ihr Ruf – Mit ihrer Aversion gegen Aktien verlieren Anleger in Zeiten moderat steigender Inflationsraten bares Geld. „Vor allem bei Inflationsraten von zwei bis sechs Prozent rentieren Aktien besser als alle anderen Anlageformen, auch besser als Immobilien, Edelmetalle oder Ackerland”, sagt Roelli, der die US-Aktienrenditen in 30 Inflations- und Deflationsphasen seit 1871 untersucht hat.

So lag die US-Inflationsrate von 1885 bis 1892, zwischen 1899 und 1914, von 1951 bis 1965 und zwischen 1982 und 1994 je bei 1,3 bis 3,9 Prozent, im Schnitt bei 2,0 Prozent. In diesen Phasen moderater Geldentwertung waren Aktien mit durchschnittlich 14,1 Prozent Ertrag deutlich besser als Anleihen (5,4 Prozent), aber auch besser als Immobilien (6,3 Prozent pro Jahr) und Ackerland (9,7 Prozent).

Lediglich bei galoppierender Geldentwertung, mit schnell steigenden und in der Spitze zweistelligen US-Inflationsraten – etwa 1914 bis 1919 oder 1945 bis 1948 – erlitten auch Aktien einen realen Wertverlust. Sie konnten den Schaden aber immerhin besser begrenzen als Zinspapiere.

So legten in den Hochinfla-tionsjahren im Ersten Weltkrieg US-Aktien im Schnitt 11,8 Prozent pro Jahr zu, die Inflationsrate kletterte auf durchschnittlich 13,3 Prozent; mit Aktien konnten Anleger ihr Vermögen also größtenteils erhalten. Zinspapiere rentierten hingegen zwischen 1914 und 1919 nominal nur mit durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr und sorgten so für hohe Kaufkraft-verluste der Sparer.

Erst bei zweistelligen Inflationsraten konnten Ackerland, Immobilien und natürlich Gold ihre Vorteile als Sachwerte besser ausspielen als Aktien; doch damit sei zumindest in den nächsten 12 bis 24 Monaten nicht zu rechnen, so Roelli. „In den späten Phasen einer Inflation steigt die Gefahr von Zinserhöhungen; das ist kontraproduktiv für Aktien, doch so weit ist es noch lange nicht”, sagt Edward Perkin, Leiter europäische Aktien bei Goldman Sachs Asset Management in London.

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Sind Immobilien Inflationssicher?

Wie inflationssicher sind Immobilien? – Die Inflation in Deutschland klettert im Jahr 2021 auf den höchsten Stand seit 1993 mit 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, gleichzeitig sind die Zinsen für Anleger aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf einem anhaltenden Tiefpunkt.

  • Für Kapitalanleger bedeutet das ein Umdenken beim Thema Geldanlage.
  • Denn für die bei den Deutschen besonders beliebten Sparanlagen wie Festgeld und Sparbuch gibt es nahezu keine Zinsen mehr.
  • Wer sein Geld hier anlegt, hat am Ende weniger zur Verfügung als vorher.
  • Deshalb rücken bei der Suche nach passenden Anlagemöglichkeiten zunehmend auch inflationssichere Geldanlagen wie Sachwerte und Gold in den Fokus.

In diesem Zusammenhang steigt auch die Nachfrage nach Immobilien als Inflationsschutz. Doch wie inflationssicher sind Immobilien Investments wirklich? Wir erklären Dir, welche Auswirkungen die Inflation auf Immobilien hat, welchen Unterschied die Nutzung hierbei macht und wann sie sich als Inflationsschutz lohnen.

Definition : Von Inflation spricht man dann, wenn die Menge des Geldes schneller zunimmt als die aller Dienstleistungen und Produkte in einer Volkswirtschaft. Dann kommt es zu einer Geldentwertung, während die Produkte und Dienstleistungen teurer werden. Immobilien als Inflationsschutz : Sachwerte wie Immobilien gelten als inflationssicher, denn sie verlieren im Gegensatz zu Geld in Inflationszeiten nicht an Wert. Immobilien sind daher eine beliebte Investition, um Vermögen vor Wertverlust zu schützen. Art des Immobilieninvestments: Welche Auswirkungen eine Inflation auf Immobilienbesitzer hat, hängt von der Art der Nutzung ab. Während selbstgenutzte Wohnimmobilien einen hohen Schutz bieten, steigen bei vermieteten Immobilien in Inflationszeiten die Kosten.

Was tun mit viel Geld auf dem Konto?

3. Ihr vernachlässigt wichtige finanzielle Ziele – Es ist eine Sache, Finanzziele zu vernachlässigen, weil einfach das Geld fehlt. Aber eine andere, solche Ziele zu vernachlässigen, obwohl genug Geld da ist. Wenn eure Spar- und Ruhestandskonten nicht wachsen, aber der Betrag auf eurem Girokonto, könntet ihr etwas falsch machen.