Welche Länder Bekommen Geld Von Deutschland?

Welche Länder Bekommen Geld Von Deutschland
Der in absoluten Zahlen größte Nettoempfänger war den Berechnungen zufolge Polen, das aus dem EU-Haushalt EU-Haushalt Der Haushalt der Europäischen Union (auch EU-Budget genannt) wird jährlich auf Vorschlag der Europäischen Kommission vom Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union gemeinsam beschlossen (Art.314 AEU-Vertrag) und setzt sich aus Einnahmen von den EU-Mitgliedstaaten und zweckgebundenen Ausgaben zusammen.

Haushalt der Europäischen Union — Wikipedia

etwa 11,8 Milliarden Euro mehr herausbekam, als es einzahlte. Danach folgten Griechenland mit 4,5 Milliarden Euro, Ungarn mit rund 4,1 Milliarden Euro und Rumänien mit knapp 4 Milliarden Euro.

Wie viel Geld gibt Deutschland an andere Länder?

3. Der Brexit kostet Deutschland rund sechs Milliarden Euro jährlich — Mit dem Brexit hat die EU einen wichtigen Nettozahler verloren: Das Vereinigte Königreich überwies im Jahr 2020 10,2 Milliarden Euro mehr an die EU, als es von dieser direkt zurückbekam.

  • Nun fangen die verbleibenden Nettozahler diesen Betrag auf, vor allem Deutschland und Frankreich.
  • Die Bundesrepublik zahlte 2021 netto rund 40 Prozent mehr an die EU als 2020 — 21 statt 15 Milliarden Euro.
  • In Frankreich sprangen die Nettozahlungen erstmals in den zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich (10,9 Milliarden Euro).

Der Großteil dieses Anstiegs entstand durch den Brexit. Verglichen mit den rund 300 Milliarden Euro, welche die Bundesregierung unlängst für Inflationshilfen bereitgestellt hat, mögen sechs Milliarden Euro klein wirken, schreibt das IW. Im Gegensatz zu kurzfristigen Hilfspaketen leistet Deutschland EU-Zahlungen aber jährlich.

Wohin geht deutsches Geld?

Fast 10 Milliarden Euro seit 1979: Darum zahlt Deutschland Entwicklungshilfe an China

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Deutschland leistet jährlich mehrere Milliarden Euro an Entwicklungshilfe. Die Gelder gehen in alle Welt, etwa nach Marokko oder Jordanien. Doch unter den zehn größten Empfänger-Nationen des Jahres 2017 fällt vor allem ein Land ins Auge: Auf Platz drei liegt die Wirtschaftsweltmacht China.

Wie lässt sich erklären, dass Deutschland einen Staat wie China im Jahr 2017 mit 630 Millionen Euro gefördert hat, der selbst massiv investiert, etwa in Afrika? Zunächst einmal muss die Förderung im Detail betrachtet werden. Laut eines machen im Jahr 2017 Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den größten Teil der Entwicklungshilfe aus.

Darunter versteht man Darlehen zu günstigeren Konditionen als am Finanzmarkt. Auch Kosten für Studienplätze in Deutschland würden wesentlich zur Gesamtsumme beitragen, 260 Millionen Euro seien für diese notiert.

Wer ist der größte Nettozahler in der EU?

Deutschland ist mit rund -21,3 Milliarden Euro im Jahr 2021 der größte Nettozahler der EU.

Wie viel Beitrag zahlt Deutschland an die EU?

Deutschland leistete im Jahr 2021 mit rund 33,2 Milliarden Euro den höchsten nationalen Beitrag zum EU-Haushalt.

Welches Land bekommt wieviel Entwicklungshilfe von Deutschland?

Syrien ist der größte Empfänger deutscher bilateraler Zahlungen für Entwicklungshilfe. Laut Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat das vom Bürgerkrieg gebeutelte Land 2019 rund 684 Millionen Euro vom Bund erhalten.

Wie die Statista-Grafik zeigt, wurde an kein anderes Land so viele Hilfsgelder überwiesen. Indien hat im selben Jahr etwa 530 Millionen Euro bekommen, China war mit 474 Millionen Euro der drittgrößte Empfänger. Wichtige Aspekte der deutschen Entwicklungs­politik sind beispielsweise die welt­weite Verwirk­lichung der Menschen­rechte, die Bekämpfung von Hunger und Armut, der Schutz des Klimas sowie Bildung und Geschlechter-Gleichstellung.

Um diese Ziele zu erreichen, steht Deutschland im engen Kontakt mit globalen Partnern wie der WHO, UNICEF und der OECD. Beschreibung Die Grafik bildet das Brutto-Volumen der bilateralen Entwicklungshilfe Deutschland ab. Melden URL für Referenzlink :

Wem schuldet der deutsche Staat Geld?

Schulden bei anderen Staaten: Deutschland leiht Geld bei Nachbarn — Bei der Auslandsverschuldung hat Deutschland ebenfalls mehrere Möglichkeiten, an Geld beziehungsweise an einen Kredit zu kommen. Somit gibt es auch im Ausland viele Gläubiger, denen die Bundesrepublik Geld schuldet.

Zuerst einmal schuldet Deutschland anderen Staaten Geld. Laut capital.de hatte Deutschland im Jahr 2019 die meisten Schulden bei Luxemburg und den Niederlanden. Weitere Gläubiger von Deutschland sind ausländische Banken und andere monetäre Finanzinstitute. Auch finanziellen Kapitalgesellschaften ohne monetäre Finanzinstitute schuldet die Bundesrepublik Geld. Des Weiteren bekommt Deutschland Kredite von nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften, privaten Haushalten und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck. Wer sich Geld leiht, muss dieses nicht nur mit Zinsen zurückzahlen, sondern macht sich mitunter abhängig. Dieses Abhängigkeitsverhältnis gilt vor allem zwischen Staaten, wenn ein Land einem anderen viel Geld schuldet. Nicht immer werden Verbindlichkeiten in Zinsform eingefordert. Die Staatsverschuldung von Deutschland steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Im Jahr 2000 lag der Schuldenbetrag bei 1.211 Milliarden Euro, 2010 waren es bereits 2.012 Milliarden Euro und 2021 dann 2.320 Milliarden Euro.

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In welche Länder exportiert Deutschland am meisten?

Bezogen auf die Exporte waren die Vereinigten Staaten somit der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten China (Exportwert von 103,6 Milliarden Euro) und Frankreich (Exportwert 102,7 Milliarden Euro).

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Wer profitiert wirklich von der EU?

Deutschland in der EU Deutschland war von Anfang an dabei: Im Jahr 1951 unterzeichnete die Bundesrepublik Deutschland, gemeinsam mit Frankreich, Belgien, Italien, Luxemburg und den Niederlanden, den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS),

  1. Dieser gilt heute als Meilenstein der europäischen Integration und als Symbol für die Rückkehr zum europäischen Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg.
  2. Seitdem war und ist Deutschland ein prägender Teil des europäischen Projekts, von der Entstehung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft durch die Römischen Verträgen (1957) bis hin zur Unterzeichnung des Vertrags über die Europäische Union (1992).

Als größte Volkswirtschaft in der Mitte Europas profitiert Deutschland besonders von der europäischen Integration. Deutsche Unternehmen exportieren ihre Produkte vor allem in den europäischen Binnenmarkt. Die dadurch erzielten Wohlstandsgewinne übersteigen die Beiträge zum EU-Haushalt um ein Vielfaches.

Woher kommt das Geld für die EU?

Zu den Einnahmequellen der EU gehören: Beitragszahlungen der Mitgliedsländer; Einfuhrzölle auf Erzeugnisse aus Drittländern; eine neue Abgabe auf nicht recycelbare Plastikverpackungen; Geldbußen für Unternehmen, die EU-Vorschriften nicht einhalten. Die EU-Länder vereinbaren die Höhe des EU-Haushalts und die Modalitäten seiner Finanzierung mehrere Jahre im Voraus. Der EU-Haushalt

wird hauptsächlich aus Eigenmitteln der EU – ergänzt durch sonstige Einnahmequellen – finanziert beruht auf dem Grundsatz, dass sich Ausgaben und Einnahmen die Waage halten müssen

Der EU-Haushalt wird aus den folgenden Quellen finanziert:

einem vom Wohlstand des jeweiligen Mitgliedstaats abhängigen Anteil seines Bruttonationaleinkommens (BNE)Einfuhrzöllen auf Erzeugnisse aus Drittländerneinem geringen Anteil der von jedem EU-Land erhobenen Mehrwertsteuerab 2021 einer mengenbezogenen Abgabe auf nicht recycelbare Plastikverpackungen in jedem Landsonstigen Einnahmen, darunter Beitragszahlungen von Nicht-EU-Ländern zu bestimmten Programmen, Verzugszinsen und Geldbußen sowie etwaigen Überschüssen aus dem Vorjahr

Zur Finanzierung von NextGenerationEU wird die EU-Kommission Geld auf den Kapitalmärkten aufnehmen, das über einen langen Zeitraum bis 2058 zurückzuzahlen ist.

Wie viel zahlt die Schweiz an die EU?

Mit den Abkommen verbundene Zahlungen der Schweiz an die EU — Genau wie das Nicht-EU-Land Norwegen leistet auch die Schweiz Zahlungen an die EU. Ihre Höhe beträgt ca.2 Mrd. Euro pro Jahr.

Wie viel Geld hat Polen von der EU erhalten?

Der Beitrag Polens zum Haushalt der Europäischen Union (EU-27) hat im Jahr 2021 rund 5,8 Milliarden Euro betragen. Gleichzeitig wurden Polen rund 18,7 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt ausgezahlt.

Ist Italien Nettozahler in der EU?

Mit rund 1,4 Milliarden Euro war Italien im Jahr 2021 der sechstgrößte Nettozahler der EU.

Wie viel Entwicklungshilfe zahlt Österreich?

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ( OECD ) betrugen die öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen (official development assistance, ODA) Österreichs 2021 final rund 1,240 Milliarden Euro auf Zuschussäquivalent-Basis.

Das entspricht einer ODA-Quote von 0,31 Prozent des österreichischen Bruttonationaleinkommens (BNE) und einer Steigerung von 122,9 Millionen Euro bzw.11,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (nicht inflationsbereinigt) entspricht. Die ODA umfasst alle österreichischen öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen von Bund, Ländern und Gemeinden.

Entwicklung der Österreichischen Gesamt-ODA 2021 leistete Österreich den finalen OECD-Daten zufolge Beiträge in Höhe von 577,9 Millionen Euro für bilaterale und 662,4 Millionen Euro für multilaterale Entwicklungszusammenarbeit. Der Anstieg bilateraler ODA von 450,5 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 577,9 Millionen Euro im Jahr 2021 ist unter anderem auf gestiegene Beträge aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) zurückzuführen.

Der Rückgang der multilateralen ODA von 666,9 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 662,4 Millionen Euro im Jahr 2021 ergibt sich unter anderem aufgrund geringerer Beiträge an den Europäischen Entwicklungsfonds (EDF), den Afrikanischen Entwicklungsfonds (AfDF), den Debt Relief Trust Fund sowie an die UN-Hauptabteilung Friedenssicherungseinsätze (UNDPO).

Gleichzeitig stiegen die multilateralen Beiträge an die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA), die Internationale Finanz-Corporation (IFC), dem Katastrophenhilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) sowie an die Europäische Kommission. Kommunikationsbasis für Österreichs ODA-Zahlen Alle Daten werden seit dem Berichtsjahr 2020 auf Zuschussäquivalent-Basis kommuniziert.

  • Die finale ODA-Meldung 2021 berücksichtigt entsprechend den OECD-Kriterien erneut ODA-fähige Kredite an den Privatsektor, welche unter den vorläufigen Berichtsdirektiven betreffend Privatsektorinstrumente (PSI) weiterhin auf Nettofluss-Basis gemeldet werden.
  • Zudem umfasst sie erneut Auszahlungen zu konzessionellen Krediten an multilaterale Organisationen, welche gemäß regulärer Berichtsdirektiven, unter das im Rahmen der ODA-Modernisierung eingeführte Zuschussäquivalent-System fallen.

Da das Zuschussäquivalent seitens OECD/DAC seit 2019 (für das Berichtsjahr 2018) als Standardmaß für die statistische Erfassung der ODA gilt und um eine Vergleichsbasis herzustellen, wird für die Berichtsjahre 2018 und 2019 regulär eine Rückrechnung auf Zuschussäquivalent-Basis vorgenommen, weshalb Daten für diese Jahre leicht von den veröffentlichten Daten abweichen.

  • Bekanntgabe der Entwicklungshilfeleistungen Auf Basis der statistischen Meldungen publiziert der Entwicklungshilfeausschuss (DAC) der OECD die jährlichen Ergebnisse im internationalen Vergleich: Erste Trends mit vorläufigen Daten werden im Frühjahr über das vergangene Berichtsjahr veröffentlicht.
  • Zum Jahresende werden die detaillierten Endergebnisse der öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen der einzelnen Staaten in der OECD-Datenbank und im ODA-Bericht 2021 (Grafik- und Tabellenteil) zu den österreichischen Leistungen hier publiziert.
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Alle Daten für das Berichtsjahr 2021 werden auf Zuschussäquivalent-Basis kommuniziert. Da das Zuschussäquivalent seitens OECD/DAC seit 2019 (für das Berichtsjahr 2018) als Standardmaß für die statistische Erfassung der ODA gilt und um eine Vergleichsbasis herzustellen, wurde für die Berichtsjahre 2018 und 2019 eine Rückrechnung auf Zuschussäquivalent-Basis vorgenommen.

Wie viel Geld verdient Deutschland an Steuern?

Steuereinnahmen in Deutschland bis Februar 2023 Im Februar 2023 betrugen die Steuereinnahmen (ohne reine Gemeindesteuern) in Deutschland rund 60,56 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Steuereinnahmen um rund 4,1 Prozent.

Wo kauft der Staat ein?

Wirtschaft: Wie kauft der Staat ein?

DEUTSCHLAND GEHT SHOPPENVon Dieter Fockenbrockund Henrik Mortsiefer

Wie kauft Joschka Fischer seine Büroklammern ein? Der Außenminister beschäftigt eine Behörde damit.220 Mitarbeiter des Beschaffungsamtes für das Innenministerium erledigen in Bonn nicht nur den Einkauf von Ministerkollege Otto Schily. Sie besorgen auch für insgesamt 26 andere Ministerien, Bundesbehörden, Stiftungen und Organisationen, was in den Büros gebraucht wird.

Aus dem Etat von mehr als 420 Millionen Euro bezahlen die öffentlichen Einkäufer aber nicht nur Fischers Büroklammern und Schilys Druckerpatronen. Auch Patrouillenboote, Polizeiautos oder Hubschrauber stehen auf der Einkaufsliste. Der Staat ist Deutschlands größter Kunde. Das Auftragsvolumen von Bund, Ländern und Kommunen beläuft sich Schätzungen zufolge auf 250 Milliarden Euro – pro Jahr.

Wenn der Staat shoppen geht, gibt er 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, ein Viertel der Staatsausgaben. Das weckt Begehrlichkeiten, vor allem bei Finanzminister Hans Eichel, der den Bundeshaushalt soeben nach Sparmöglichkeiten durchforstet hat.

  • Bei der öffentlichen Beschaffung, sagen Experten, hätte er genauer hinschauen sollen.
  • Zehn bis 15 Prozent der Ausgaben könnten eingespart werden, wenn der Staat professioneller einkaufen würde», sagt Detlef Schwarting, Geschäftsführungsmitglied der Beratungsfirma Booz, Allen, Hamilton.
  • Allein bei der Ausstattung der staatlichen Krankenhäuser werden bis zu zwei Milliarden Euro zu viel ausgegeben.» In der Summe mindestens 25 Milliarden Euro weniger für Büromaterial, Behördenfuhrpark und Bauaufträge? Ein Betrag, von dem Eichel nicht zu träumen wagt.

Das sollte er auch nicht. Denn der Kunde Staat tut sich beim Sparen schwer. Kungelei hinter den Kulissen Die Schuld dafür schieben sich die Beteiligten gerne gegenseitig zu: Die Einkäufer stöhnen über die Hürden, die der Gesetzgeber ihnen in den Weg stellt – etwa mit der Vergabeverordnung, die vorschreibt, dass fast jeder Auftrag öffentlich ausgeschrieben werden muss.

  • Die Unternehmen wiederum, die sich darum bewerben, klagen über Bürokratie, die schlechte Zahlungsmoral und Kungeleien hinter den Kulissen.
  • Bei vielen Ausschreibungen haben die Behörden schon bei der Formulierung einen Anbieter im Sinn, der dann auch den Zuschlag bekommt», sagt ein Insider.
  • Mitunter treibt das Vergabewesen Blüten.

So achteten die Einkäufer im Familienministerium in der Vergangenheit beim Kugelschreiberkauf auf die Einhaltung der Frauenquote – und erst dann auf den Preis. Abhilfe könnte die Elektronik schaffen: Im Rahmen des Projektes „Öffentlicher Einkauf Online» soll das Vergabeverfahren der Behörden schneller, kostengünstiger und transparenter werden.

  • In einigen Ämtern wird so zumindest nicht mehr als früher ausgegeben: „Unser Sachkostenetat ist trotz steigender Preise stabil geblieben», sagt die Chefeinkäuferin der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Sabine Heine-Grimm.
  • Einschließlich des Gebäudemanagements liegt das Beschaffungsvolumen der riesigen Behörde bei 100 Millionen Euro.

Doch die großen Hoffnungen, die in das Projekt gesetzt wurden, haben sich nicht erfüllt. Berater Schwarting spricht von „isolierten Initiativen». Elektronik gegen Behördentrott „Was hilft es, wenn ein Online-Marktplatz installiert wird, aber die Behörde damit nicht umgehen kann», fragt Oliver Lorenz, Geschäftsführer der Berliner Wegweiser GmbH.

Der auf das Beschaffungswesen spezialisierte Dienstleister bringt jedes Jahr Hunderte Anbieter und Einkäufer zusammen. Lorenz hat dabei festgestellt, dass die öffentlichen Einkäufer „anders ticken». Das kann teuer werden. Etwa, wenn teure Studien ausgeschrieben werden, die ein Ergebnis zum Ziel haben sollen: Entscheidungen zu vermeiden.

Oder wenn bei der Bedarfsplanung – zum Beispiel bei der Anschaffung von Computern – kein Controller danach fragt, wann sich die Investition denn rechnen soll. „Im Einkauf liegt der Gewinn» lautet eine Einkäuferregel. Größter Auftraggeber im Dienste des Staates ist das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz.

  1. Pro Jahr gibt die Behörde 3,7 Milliarden Euro aus für Panzer und Flugzeuge, aber auch für Computer oder Reifen.
  2. Vizepräsident Manfred Schober weiß, dass die größte Kunst darin liegt, beim Einkauf zu sparen.
  3. Doch die Tücken liegen im Detail.
  4. So könnte das Amt etwa beim zentralen Einkauf von Heizöl – das machen bisher die Wehrbereichsverwaltungen vor Ort – Geld sparen.

Aber: Kauft Koblenz künftig bei einem Mineralölkonzern zentral ein, schauen die mittelständischen Händler vor Ort in die Röhre. Und das, sagt Schober, zugleich Mittelstandsbeauftragter seines Amtes, sei auch nicht erwünscht. Oder der Fuhrpark: Rund 120 000 Lkw und Pkw hatte die Bundeswehr früher – vor allem teure Spezialanfertigungen.

  • Ünftig soll es nur noch die Hälfte sein, die Pkw werden geleast statt gekauft und die Lkw kommen „von der Stange», sagt Schober.
  • Handelsübliche Produkte zu handelsüblichen Konditionen lautet die Devise.
  • Durchaus unüblich gehen die Bundeswehrbeschaffer bei der Aufbesserung ihrer Einnahmen vor: Sammler, die sich einen ausgemusterten Leo II in den Vorgarten stellen möchten, können den Panzer für 500000 Euro bei Schober kaufen.
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Für eine Fregatte müssten es schon drei bis vier Millionen sein. Fände sich ein Käufer, kämen allerdings nur fünf bis zehn Prozent der Beschaffungskosten wieder herein. Auch kein gutes Geschäft für die Bundeswehr. : Wirtschaft: Wie kauft der Staat ein?

Wie viel zahlt der deutsche Staat?

Höhe der Ablösesummen — Länder im Deutschen Reich vor dem Ende der Monarchie Für die Berechnung angemessener Ablösesummen sind grundsätzlich die Ansprüche der Religionsgesellschaften (Kirchen) gegenüber den Ländern maßgeblich, die bei Inkrafttreten der Weimarer Verfassung am 14.

  • August 1919 auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechttiteln beruhten.
  • Es ist höchst umstritten, welche Ablösesummen für die Aufhebung der ursprünglichen Ansprüche angemessen wären.
  • Während man auf kirchlicher Seite von insgesamt etwa 11 Milliarden ausgeht, halten kirchenkritische Organisationen nur noch einen symbolischen Wert für angemessenen.

Die Forderungen der kirchlichen Seite entsprächen dabei in etwa der Bewertung der Staatsleistungen als „immerwährende Leistungen» auf Basis des derzeitigen Jahreswerts von 687,5 Mio. € (vgl. oben, Staatsleistungen#Aktuelle Höhe der Staatsleistungen ) mit dem Bewertungsfaktor 18,6 (in Summe 11,2 Mrd.

  • Für die Staatsleistungen an die evangelisch-lutherischen Kirchen: Jahreswert von 0,3546 Mrd. € * 18,6 = 6,5955 Mrd.€.
  • Für die Staatsleistungen an die römisch-katholischen Kirchen: Jahreswert von 0,2479 Mrd. € * 18,6 = 4,6109 Mrd.€.

Wie viel Entwicklungshilfe zahlt Deutschland an Afrika?

Mit zuletzt jährlich über 285 Millionen Euro öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit gehört Deutschland zu den drei größten bilateralen Unterstützern guter Regierungs- führung in Afrika.

Wie viel gibt der deutsche Staat aus?

Ausgaben und Einnahmen Die Ausgaben des sind im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % auf 1 875,4 Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen etwas stärker als die Ausgaben um 7,3 % auf 1 748,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, errechnet sich daraus in Abgrenzung der Finanzstatistiken ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 127,3 Milliarden Euro. Damit können Sie unsere Daten sachgerecht interpretieren und ihre Aussagekraft besser einschätzen. Die vierteljährliche Kassenstatistik ist die aktuellste Statistik im Bereich der öffentlichen Finanzen. Sie bietet ein umfassendes Bild des öffentlichen Gesamthaushalts.

Sie zeigt, welche Einnahmen den öffentlichen Haushalten zugeflossen sind, welche Ausgaben sie damit finanzieren konnten und in welchem Umfang sie darüber hinaus auf Fremdmittel (Verschuldung am Kreditmarkt) oder auf Rücklagen zur Deckung des Finanzierungssaldos zurückgreifen mussten. Hauptbestandteil ist die Jahresrechnungsstatistik der Gemeinden/Gemeindeverbände (Gv.).

Zur vollständigen Erfassung der Finanzen aller Einheiten der kommunalen Ergebnisse werden die Extrahaushalte der kommunalen Ebene mit einbezogen. Extrahaushalte mit kameralem/doppischem Rechnungswesen sind Elemente der Jahresrechnungsstatistik. Extrahaushalte mit kaufmännischem Rechnungswesen sind aus der Jahresabschlussstatistik der kommunalen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen übernommen.

  1. Die Rechnungsergebnisse der kommunalen Kern- und Extrahaushalte sind als Vollerhebung konzipiert.
  2. Die Zusammenführung der Ergebnisse der kommunalen Kern- und Extrahaushalte erfolgt zum Teil unter Verwendung von Zuordnungsschlüsseln.
  3. Die dabei führenden Systematiken für die Darstellung der Ergebnisse sind der kommunale Produkt- und Gruppierungsplan.

Die Belastung der Auskunftspflichtigen wird dadurch begrenzt, dass die Ausgaben und Einnahmen unmittelbar aus den Rechnungsabschlüssen entnommen werden können Die Rechnungsergebnisse der Kern- und Extrahaushalte des Öffentlichen Gesamthaushalts spiegeln die Struktur der Einnahmen und Ausgaben (bzw.

Ein- und Auszahlungen oder Erträge und Aufwendungen) der Körperschaften der öffentlichen Haushalte sowie der nach ESVG 2010 zum Sektor Staat zählenden öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen nach Arten und Aufgabenbereichen in tiefer haushaltssystematischer Gliederung wider. Die Rechnungsstatistik gibt ein aktuelles Bild über die Struktur der Ausgaben und Einnahmen nach Arten und Aufgabenbereichen der öffentlichen Haushalte.

Für die europäische Wirtschafts- und Währungsunion ist sie wichtig für eine stabile öffentliche Haushaltswirtschaft (Staatsdefizit). Die Rechnungsstatistik gibt ein aktuelles Bild über die Struktur der Ausgaben und Einnahmen nach Arten und Aufgabenbereichen der kommunalen Haushalte wieder.

  1. Erhoben werden die Einnahmen und Ausgaben nach Arten (Gruppierungen) der kommunalen Berichtstellen nach Aufgabenbereichen (Gliederungen) nach der gültigen kommunalen Haushaltssystematik des Berichtslandes.
  2. Soweit die Berichtsstellen bereits die doppelte Buchführung (Doppik) anwenden, wird nach Konten der Finanzrechnung und Produktgruppen erhoben.

Die Jahresrechnungsergebnisse der kommunalen Haushalte und der kommunalen Zweckverbände werden von den Statistischen Landesämtern sowohl nach landesspezifischer als auch nach bundeseinheitlicher Gliederung der kommunalen Haushaltssystematik (Gliederungsplan und Gruppierungsplan bzw.

Produkt- und Kontenplan) aufbereitet. Das Statistische Bundesamt erhält die zu Landesergebnissen zusammengestellten Daten über die kommunalen Ausgaben und Einnahmen von den Statistischen Landesämtern nach bundeseinheitlicher Systematik in Form von Summensätzen nach Gemeindegrößenklassen. Einzelangaben liegen im Statistischen Bundesamt Die Jahresabschlussstatistik erfasst Daten der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, des Anlagenachweises sowie der Verwendung des Jahresergebnisses.

Der Erhebungskatalog berücksichtigt auch die Besonderheiten der Rechnungslegungsvorschriften für Eigenbetriebe, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus werden folgende Merkmale erhoben: die Anzahl der Beschäftigten, die Art der Rechnungslegungsvorschriften (Eigenbetriebs-/Landeshaushaltsrecht, HGB, Krankenhaus- und Pflegebuchführungsverordnung, IAS/IFRS, sonstige Rechnungslegung), der Bearbeitungsstand des Jahresabschlusses sowie die im Berichtsjahr erhaltenen öffentlichen Zuweisungen und Zuschüsse.