Wieviel Rattengift Muss Eine Ratte Fressen?

Wieviel Rattengift Muss Eine Ratte Fressen
Tipps zur Rattenbekämpfung Seit Jahrhunderten versuchen Menschen die Ratte auszurotten. Bislang wurde dies aber nicht realisiert. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass unter idealen Lebensbedingungen ein einziges Wanderrattenpaar etwa 800 Nachkommen im Jahr produzieren kann.

So leben Ratten ca.9 bis 18 Monate lang und gebären bis zu sieben Mal im Jahr 8 bis 10 Junge pro Wurf. Zudem ist die Ratte enorm anpassungsfähig. Sie kann im Freien, am Gewässer, in der Kanalisation und in Gebäuden leben, wobwei sie unterirdische Bauten anlegt. Auch kann sie sehr gut schwimmen und klettern.

Eine Ratte, die im Übrigen ein Allesfresser ist, kann pro Monat etwa 1 kg Getreide fressen. Hohe Futterverluste sind also bei starkem Rattenbefall vorprogrammiert. Doch Ratten tragen auch maßgeblich zur Übertragung von Krankheiten bei.Auch wenn man sie nicht komplett bekämpfen kann, so kann doch die Population der Ratten auf dem Betrieb eingedämmt werden.

Aufenthaltsorte der Ratten aufspüren (Laufwege, Fraßspuren und Schäden etc.). Köderkisten sollten mindestens 20 cm hoch sein. So können die Tiere das Futter in hockender Stellung fressen und scharren kein Futter raus. Damit mehrere Ratten gleichzeitig fressen können, sollte die Grundfläche 50 x 30 cm groß sein. Der Futtertrog in der Köderkiste sollte für größere Futtervorräte ausgelegt sein. Die Schlupflöcher (6 cm Durchmesser) der Kisten müssen dich an der Raumwand liegen. Die Köderbox muss an beiden Zugängen offen sein, damit die Ratten Fluchtmöglichkeiten haben.Köderboxen vor den Bauten und entlang der Laufwege (mit maximalem Abstand von 10 m) mit zunächst ungiftigen Haferflocken, Getreidekörner etc. aufstellen, um festzustellen, ob und welche Köderboxen angenommen werden und wie stark der Befall ist. Wichtig zu wissen ist, dass Ratten misstrauisch sind und oft erst nach Tagen an Neues herangehen. Wird der Köder aber akzeptiert, werden diese bis zur Sättigung an Ort und Stelle gefressen. Da Ratten gemeinsam fressen sollte die Köderbox mit 150 bis 200 g Köder gefüllt sein. Wird zu wenig Köder angeboten, könnte es sein, dass die Ratten den Köder nicht fressen. Nehmen die Ratten die Köderbox nicht an, muss sie woanders aufgestellt werden. Es müssen alle auf dem Betrieb befallenen Bereiche gleichzeitig gegen Ratten bekämpft werden. Die Boxen sollten alle zwei bis drei Tage kontrolliert werden und immer wieder aufgefüllt werden, is keine Annahme mehr erfolgt. Nach einiger Zeit einen erneuten Test mit unbehandelten Cerealien machen umd zu testen, ob noch Ratten vorhanden sind. Auch der Nachbar mit seinem Grundstück sollte bei der Bekämpfung der Ratten mit einbezogen werden.

Aufenthaltsorte der Ratten aufspüren (Laufwege, Fraßspuren und Schäden etc.). Köderkisten sollten mindestens 20 cm hoch sein. So können die Tiere das Futter in hockender Stellung fressen und scharren kein Futter raus. Damit mehrere Ratten gleichzeitig fressen können, sollte die Grundfläche 50 x 30 cm groß sein. Der Futtertrog in der Köderkiste sollte für größere Futtervorräte ausgelegt sein. Die Schlupflöcher (6 cm Durchmesser) der Kisten müssen dich an der Raumwand liegen. Die Köderbox muss an beiden Zugängen offen sein, damit die Ratten Fluchtmöglichkeiten haben.Köderboxen vor den Bauten und entlang der Laufwege (mit maximalem Abstand von 10 m) mit zunächst ungiftigen Haferflocken, Getreidekörner etc. aufstellen, um festzustellen, ob und welche Köderboxen angenommen werden und wie stark der Befall ist. Wichtig zu wissen ist, dass Ratten misstrauisch sind und oft erst nach Tagen an Neues herangehen. Wird der Köder aber akzeptiert, werden diese bis zur Sättigung an Ort und Stelle gefressen. Da Ratten gemeinsam fressen sollte die Köderbox mit 150 bis 200 g Köder gefüllt sein. Wird zu wenig Köder angeboten, könnte es sein, dass die Ratten den Köder nicht fressen. Nehmen die Ratten die Köderbox nicht an, muss sie woanders aufgestellt werden. Es müssen alle auf dem Betrieb befallenen Bereiche gleichzeitig gegen Ratten bekämpft werden. Die Boxen sollten alle zwei bis drei Tage kontrolliert werden und immer wieder aufgefüllt werden, is keine Annahme mehr erfolgt. Nach einiger Zeit einen erneuten Test mit unbehandelten Cerealien machen umd zu testen, ob noch Ratten vorhanden sind. Auch der Nachbar mit seinem Grundstück sollte bei der Bekämpfung der Ratten mit einbezogen werden.

: Tipps zur Rattenbekämpfung

Können Ratten Rattengift überleben?

Beitrag vom: 22.01.2018 Hallo! Ich habe eine Rattenplage in meinem Fertighaus. Jetzt habe ich sogar an Ratten Gift gekauft mit einer Köder Station. Ein Köder ist auch halb gegessen worden. Das war vor drei Tagen. Ich habe heute den Küder ausgetauscht. Es ist nur ein bisschen mehr genascht worden. Name: Neudorff Beitrag vom: 23.01.2018 Hallo Matthias, Ratten leben in der Regel nicht alleine, sondern im Familienverband. Wenn eine Ratte Giftköder mit einem Blutgerinnungshemmstoff gefressen hat, dauert es in der Regel 4-5 Tage, bis sie stirbt. Diese Zeitverzögerung ist durchaus gewollt, denn Ratten sind sehr misstrauische Tiere.

Würde der Vorkoster unmittelbar nach dem Fraß sterben, dann würden die anderen Familienmitglieder den Köder nicht mehr fressen. In der Zeit bis zum Tod können die Ratten viele Köder fressen oder wegschleppen, um damit Vorräte für schlechte Zeiten anzulegen. Das häufigere Beködern (weniger als 5 Tage Wartezeit) führt nicht schneller zum Tod, sondern ist Verschwendung.

Insofern sollten Sie die Köder nur alle 5 Tage neu auslegen. Es ist nicht erforderlich, den Köder zu wechseln. Falls es Probleme mit der Annahme der Köder gibt, können Sie etwas Schoko-Haselnuss-Creme auf die Köder streichen. Zudem sollte ausgeschlossen sein, dass die Ratten Zugang zu Getreide (z.B.

Vogelfutter) haben, da dieses das natürliche Gegenmittel, Vitamin K enthält. Bis eine komplette Rattenfamilie vernichtet ist, dauert es meist ca.3 Wochen. Allerdings empfehlen wir in Häusern eher die Verwendung der Sugan RattenFalle, da man die toten Ratten damit leichter entsorgen kann. Wenn Ratten Giftköder gefressen haben, ziehen sie sich nach wenigen Tagen in Verstecke zurück, um dort zu sterben.

Unter Umständen kommen Sie dann nicht an die Kadaver ran, von denen einige Wochen Verwesungsgeruch ausgehen könnte. Im Haus können Sie die Falle mit einer Schoko-Haselnuss-Creme beködern, das ist für Nager unwiderstehlich. Die Falle muss dann täglich kontrolliert werden und tote Tiere müssen sofort entsorgt werden. Name: Matthias Beitrag vom: 26.01.2018 Habe zusätzlich eine Falle aufgestellt und mit Nuss Nougat Creme bestrichen. Morgen gucke ich mal ob die Nacht Erfolg gebracht hat. Es ist mir auch lieber wenn die Raten vor Ort Sterben und ich sie finde. Vielen Dank War dieser Beitrag hilfreich? 1 1 Name: Brigitte Beitrag vom: 04.04.2018 Hallo, Ich habe mit dem Sugan Rattenköder gute Erfahrungen gemacht. Leider ist es in den Verkaufsstellen wo ich es sonst gekauft habe nicht erhältlich, Wo kann ich die Köder kaufen oder bestellen? Lieben Gruß Brigitte War dieser Beitrag hilfreich? 1 0 Name: Neudorff Beitrag vom: 05.04.2018 Hallo Brigitte, leider können wir Ihnen aktuell keine Rattenköder anbieten. Aufgrund umfangreicher gesetzlicher Änderungen bei der Zulassung gibt es zur Zeit keine Rattenköder mit Blutgerinnungshemmstoffen in Deutschland zu kaufen, weder von uns, noch von anderen Firmen.

  • Der Gesetzgeber wollte verhindern, dass es durch falsche Anwendungen von Laien mit diesen Ködern zu Vergiftungen von Haus- und anderen Wildtieren kommt.
  • Es wird vermutlich Ende April 2018 aus unserem Hause wieder Rattenköder mit Blutgerinnungshemmstoffen geben, dann aber mit deutlich geringeren Konzentrationen.

Zur Zeit können wir Ihnen zur Bekämpfung nur die Sugan RattenFalle anbieten. Dabei handelt es sich um eine Schlagfalle, die besonders gut fängt, wenn als Köder Schoko-Haselnusscreme verwendet wird. Freundliche Grüße, W. Neudorff GmbH KG i.A. Sabine Aulich War dieser Beitrag hilfreich? 1 0 Name: Edith Beitrag vom: 23.01.2023 Ich weiss, Ratten (die Hausratte) sind Krankheitsüberträger. Aber sie sind auch sehr intelligent. Ich kann mich nicht überwinden diese Tiere jämmerlich unter Schmerzen sterben zu lassen. Was haltet ihr von Lebendfallen. Diese müssten einige km entfernt, ausgesetzt werden. Damit könnte ich besser leben.0 War dieser Beitrag hilfreich? 1 1 Name: Neudorff Beitrag vom: 25.01.2023 Hallo Edith, wir verkaufen keine Lebendfallen und werden das auch zukünftig nicht tun. Bei Lebendfallen ist es vorgeschrieben, dass diese regelmäßig kontrolliert werden müssen (Empfehlung alle 8 Stunden laut Umweltbundesamt).

Wird die Kontrolle vergessen, kann es passieren, dass die gefangenen Nager elendig verdursten und verhungern, in den Lebendfallen, die momentan im Handel angeboten werden. Das Tierschutzgesetz schreibt jedoch vor, dass die Tiere keine unnötigen, längeren Qualen erleiden dürfen. Weiterhin müssen Lebendfallen normalerweise so gestaltet werden, dass das Tier keinen Stress erleidet (ein blickdichter Rückzugsraum muss vorhanden sein), es darf sich in der Falle nicht verletzen, es muss ggf.

Wasser und Futter angeboten werden und ein Mehrfachfang muss auch ausgeschlossen sein (Stressvermeidung durch Rivalität) gemäß §13 TierSchG. Wird das Tier der Falle entnommen, dürfen weder Mensch noch Tier verletzt werden. Diese Voraussetzungen sind bei den im Handel angebotenen Lebendfallen nicht erfüllt.

Zudem ist das Auswildern der gefangenen Nager aus verschiedenen Gründen nicht zulässig (Tierseuchenrecht, Tierschutzrecht). Somit hat man das Problem, wohin mit dem gefangenen Nager.? Weiterhin haben Nager eine territoriale Bindung. Das bedeutet, das Tier wird, soweit möglich, in sein angestammtes Revier zurücklaufen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen darlegen, warum wir uns gegen Lebendfallen in unserem Sortiment entschieden haben. Freundliche Grüße W. Neudorff GmbH KG i.A. Sabine Aulich War dieser Beitrag hilfreich? 3 1

Wie oft müssen Rattengift fressen?

3.2 Wie Ratten bekämpft werden – Im Laufe der Jahrtausende entwickelte der Mensch viele verschiedene Möglichkeiten, um sich und seine Vorräte vor Ratten zu schützen. Schon im alten Ägypten wurden Katzen zur Rattendezimierung eingesetzt. Aus dem 18. Jahrhundert stammt der sogenannte „Spieker up Musepile”, ein auf Pfeilern errichteter Speicher, der verhindern soll, dass Mäusen und Ratten an das Getreide herankommen und es auffresse.(s.Abb.7).

  • Heutzutage gibt es in jeder Stadt umfangreiche Rattenbekämpfungsmaßnahmen, die von speziell ausgebildetem Personal durchgeführt werden.
  • Hauptsächlich werden dazu verschiedene Gifte und Köder benutzt.
  • Doch um die Rattenplage langfristig erfolgreich zu bekämpfen, ist es wichtig, den Ratten ihre Nahrungsquellen und Lebensräume zu entziehen.

Bei den Bekämpfungsarten unterscheidet man zwischen chemische und nichtchemischen Verfahren. Chemische Verfahren: Rattengift : Das Bekämpfen der Ratten mit Gift ist schwieriger als man denkt, denn Ratten sind sehr intelligent und haben ein angeborenes Fressverhalten.

So würde keine Ratte von einem Köder fressen, wenn daneben eine tote Ratte läge. Auch fressen sie von jeder Futterquelle nur ein kleines Bisschen, so dass eine Ratte den Köder mehrmals aufsuchen muss, um schließlich eine tödliche Dosis zu sich zu nehmen. Unbekannten Nahrungsquellen stehen Ratten sehr vorsichtig gegenüber.

Oft schicken sie ältere Tiere vor, um sie das neue Futter probieren zu lassen und beobachten sie. Erst wenn die Tiere in den nächsten1-2 Tagen kein auffälliges Verhalten zeigen und gesund wirken, gehen auch die übrigen Ratten an die neue Nahrungsquelle.

Somit hat es also keinen Zweck sofort tödlich wirkende Köder auszulegen, denn daran würde nur eine einzige Ratte sterben. Alle anderen Ratten würden in Zukunft aber diese Art von Ködern nicht mehr fressen. Deswegen verwendet man heutzutage Köder die Rodentizide enthalten. Dies sind Gifte, die erst nach 2-4 Tagen wirken.

Dadurch können die Ratten Ursache und Wirkung nicht miteinander in Verbindung bringen. Rodentizide wirken hemmend auf die Vitamin-K- Synthese in der Leber. Vitamin-K regt die Bildung des Enzyms Prothrombin an, was wiederum zur Erzeugung von Fibrin beiträgt, das für die normale Blutgerinnung benötigt wird.

  1. Durch die Störung der Vitamin-K-Synthese kommt es zu einer verzögerten Blutgerinnung.
  2. Dadurch werden innere Blutungen hervorgerufen, so dass die Raten schließlich stirbt.
  3. Diese Methode sei, so steht es in einer Werbebroschüre der Leverkusener Bayer AG „wirkungsvoll, aber schmerzlos.
  4. Am Anfang stehen Symptome wie Freßunlust, Ermüdung, Apathie und taumelnde Bewegungen”,Die Ratten sterben „nach einiger Zeit an einem Zustand der Erschöpfung.oft in der für sie typischen Schlafhaltung” (1).

Mittlerweile wurden viele verschiedene Rodentizide entwickelt, die man in zwei Gruppen einteilen kann.1.) Produkte der 1. Generation: Warafin: anticoagulant (Blutgerinnungshemdend), wirk erst nach wiederholter Köderaufnahme, geeignet für die Bekämpfung nicht resistenter Ratten Chlorphazinon: anticoagulant, wirkt erst nach wiederholter Köderaufnahme, geeignet für die Bekämpfung der Wanderratte.2.) Produkte der 2.

  1. Bromadiolon: anticoagulant, wirkt nach einmaliger Köderaufnahme
  2. Difenacum: anticoagulant, sehr effektiv, Tod tritt nach 3-4 Tagen auf, geeignet bei sehr resistenten Ratten und starkem Befall
  3. Brodifacoum: anticoagulant, sehr effektives Mittel, geeignet bei sehr resistenten Stämmen und starkem Befall

Die Rodentizide unterscheiden sich vor allem in ihren Giftigkeit. Dies zeigt die folgende Tabelle. Dargestellt ist die Ködermenge, die bei 50% der Versuchstiere zum Tode führte.

  • Tödliche Dosis bei einmaliger, bzw. mehrmaliger Köderaufnahme
  • Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
  • * Daten nicht verfügbar
  • rote Zahlen – Tödliche Dosis bei 5-tägiger aufeinanderfolgender Köderaufnahme Die Prozentzahlen stellen den Anteil des Giftes am Köder dar.

In dieser Tabelle lassen sich gut die verschiedenen Eigenschaften der Gift erkennen. Auffällig ist, dass die beiden Gifte der ersten Generation (Warafin und Chlorphacinon) bei einmaligen Fressen für Ratten ungiftig sind, denn man kann davon ausgehen, dass keine Ratte 186g (2/3 ihres Tagesbedarfs) bzw,102g von der gleichen Nahrungsquelle zu sich nimmt.

  1. Erst wenn die Ratte das Gift mehrmals zu sich nimmt, wirkt es.
  2. Anders ist es bei den Giften der 2.
  3. Generation.
  4. Zwar wirken sie auch bei mehrmaligem Fressen besser, doch kann auch schon eine einmalige Dosis tödlich sein.
  5. Anwendung: Köder, die Rodentizide enthalten, gibt es in vielen verschiedene Formen, in Haferflocken, Weizen, Mais, Reis, Paste, feste Blöcke usw.

(s.Abb.8). Wichtig ist, dass die Köder an eine für Ratten attraktiven Stelle ausgelegt werden, so dass die Ratten die Möglichkeit haben, mehrere Tag an ihm zu fressen. Die gängigste Methode ist es, feste Köder an langen Fäden in die Kanalschächte zu hängen (s.Abb.9).

  • Dabei werden die Auslegeorte genau notiert.
  • Nach etwa zwei Wochen, werden die Köder kontrolliert.
  • Bei Bedarf werden neue ausgelegt und diese Orte wiederum notiert.
  • Durch die daraus entstandenen Aufzeichnungen erhoffen sich die „Rattenbekämpfer” wichtige Aussagen darüber, an welchen Stellen die Ratten fressen, um sie so gezielter bekämpfen zu können.

Bei akutem Rattenbefall an einem bestimmten Ort werden auch an der Erdoberfläche Köder ausgelegt. Diese befinden sich jedoch in speziellen Behältern mit einer nur schmalen Öffnung, so dass keine Gefahr für die Umwelt entsteht. Auch werden die Köder direkt in die Rattenlöcher gegeben, die anschließend mit Erde verschlossen werden.

Puder und Schaum : Die Bekämpfung mit giftigem Puder und Schaum ist eine Ergänzung zu den Giftködern. Das Puder wird auf die Wechsel oder in die Baueingänge gestreut (s.Abb.10). Beim Belaufen gepuderter Strecken bleibt das Gift an den Pfoten und dem Bauch der Ratte heften. Da Ratten sehr reinliche Tiere sind, gelangt das Puder beim Putzen in den Magen der Ratte und entfaltet dort seine Wirkung.

Nachteil des Puders ist es jedoch, dass er nur schlecht an der Ratte haftet und dadurch nur kleine Mengen aufgenommen werden. Auch ist der ausgestreute Puder nur eine kurze Zeit lang wirkungsvoll. Deshalb wurde von der Leverkusener Bayer AG der „Racumin Plus Schaum” entwickelt, eine klebrige und lange haltbare Masse.

  1. Sie wird wie das Puder in die Baueingänge und auf die Wechsel der Ratten gesprüht.
  2. Auch bei dieser Methode macht man sich wieder zwei Verhaltensweisen der Ratten zu nutze.
  3. So versuchen die Ratten ihre Bauten und Wechsel frei zu halten.
  4. Dadurch kommt es zu einer starken Anhaftung des Schaums an den Rattekörper.

Hinzu kommt, dass sich die Ratte wegen der Klebrigkeit des Schaums besonders gründlich putzt und somit eine große Menge des Gifts aufnimmt. Der Schaum wird in Applikator-Dosen verkauft und ist sehr einfach zu handhaben. Nichtchemische Verfahren: Die nichtchemischen Verfahren werden meistens von Privatpersonen zu einer lokalen Rattenbekämpfung bei geringem Befall eingesetzt.

  • Sie eignen sich nicht dazu, großflächig Ratten zu bekämpfen.
  • Dort können sie höchstens als Unterstützung zur chemischen Rattenbekämpfung eingesetzt werden.
  • Lebendfallen: Bei Lebendfallen werden Ratten in einen Käfig geködert, der sich, sobald die Ratte ihn betreten hat, schließt (s.Abb.11).
  • Anschließend setzt man die Tiere in einiger Entfernung wieder aus.

Als Köder eignen sich süßer Kartoffelbrei, Schinken und Getreide. Wichtig ist, dass man die Fallen täglich kontrolliert. Um eine einzige Ratte zu fangen, müssen meistens mehrere Fallen aufgestellt werden. Totschlagfallen: Wie bei den Lebendfallen werden die Ratten durch Köder angelockt.

Durch Berühren der Falle wird ein Mechanismus ausgelöst. Ein Schlagbügel löst sich und bricht der Ratte das Genick (s.Abb.12) Ultraschall: Die Ultraschallmethode macht sich das natürliche Verteidigungsverhalten der Ratten zu nütze. Dringt eine Ratte in ein fremdes Revier ein, so benutzt der Eindringling wie der Verteidiger einen paralysierenden Schrei (einen hohen, für Menschen nicht hörbaren Ultraschall-Laut) um den Gegner in die Flucht zu schlagen.

Flüchtet die unterlegene Ratte nicht sofort, erstarrt sie und stirbt kurze Zeit später. Das Ultraschallgerät simuliert nun diesen paralysierenden Schrei und gibt den Raten somit zu verstehen, dass das Gebiet bereits von anderen Ratten besetzt ist. Somit halten sich in der Nähe dieses Gerätes keine Ratten auf.

Jedoch wird das Problem der Rattenplage damit nicht behoben, sonder lediglich auf ein anderes Gebiet verlagert. Auch die in Deutschland mittlerweile verbotenen Leimfallen funktionieren nach dem gleichem Prinzip. Hierbei handelt es sich um ein mit klebriger Paste bestrichenem Brett, auf dem die Ratte festkleben.

Während sie verzweifelt versuchen, sich zu befreien, stoßen sie paralysierende Schreie aus und vertreiben dadurch die anderen Ratten. Parasiten: Die Bayer AG hat mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Stuttgarter Universität eine neue Methode der Rattenbekämpfung entwickelt.

  1. Sie wollen den einzelligen Parasiten „Sarcocystis singaporensis” zur Rattenbekämpfung benutzen.
  2. Dieser Parasit stammt wie die Ratten aus Asien und verursachen bei Ratten starke Blutungen in der Lunge.
  3. Die Benotung dieser Methode ist umstritten.
  4. So heißt es zum einen, dass der Parasit „keinem anderen Organismus schade” und bereits „in Ägypten erfolgreich eingesetzt worden sei”(2).

Andere bezeichnen die Methode als „ein Mittel aus dem Arsenal der Biologischen Kriegsführung” und behaupten, dass die „Parasiten- Invasion (.) das Tier in einigen Tagen qualvoll verenden lasse”. Weiterhin werfen sie den Forschern vor, dass „die Gefahren, die für Mensch und Umwelt von einer Parasiten- Freisetzung ausgehen, natürlich nicht Gegenstand der Labor-Experimente sind”.

Wie lange stirbt eine Ratte an Rattengift?

Langwieriger Gifttod – Antikoagulanzien wirken über die Hemmung der Blutgerinnung. Nach der Aufnahme in den Organismus führen sie zu inneren Blutungen oder dauerhaften Blutungen, die durch kleinste Verletzungen ausgelöst werden. Die Blutungen führen in Abhängigkeit vom eingesetzten Wirkstoff bei Ratten mit einer Zeitverzögerung von 48 Stunden bis 7 Tagen zum Tod durch Verbluten.

Das leidvoll lange Sterben der Tiere durch die mit Antikoagulanzien versehenen Fraßköder wird bewusst in Kauf genommen, denn die Zeitverzögerung sorgt dafür, dass Ratten trotz ihres vorsichtigen Verhaltens bei der Nahrungssuche keinen direkten Zusammenhang zwischen den Ködern und dem Tod von vorkostenden Artgenossen herstellen können und damit auch keine Köderscheu entwickeln.

Das ist eine Voraussetzung dafür, dass die Köder von vielen oder allen Individuen eines Nestes oder einer Population angenommen werden.

Wann fressen Ratten Rattengift?

Sekundärvergiftungen – Selbst wenn das Gift nicht direkt gefressen wird, kann es in den Körper zum Beispiel von Raubtieren wie Eulen, Bussarden und Iltissen gelangen, die verseuchte Mäuse und Ratten erbeuten. Die Wirkung der modernen Rodentizide setzt erst nach 3-7 Tagen ein, damit die schlauen Ratten keine Verbindung zum Fraßköder herstellen.

In dieser Zeit verhalten sich die kontaminierten Tiere normal und werden daher als Beute gesehen. Auch durch Gift verendete Ratten und Mäuse stellen eine Gefahr dar, wenn sie nicht schnell beseitigt werden. Aasfresser wie Krähen und Füchse nehmen sie gerne als willkommene Mahlzeit und vergiften sich dadurch selbst.

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien aus Europa und anderen Kontinenten wurden Rückstände vor allem von Antikoagulantien der 2. Generation in Wildtieren wie Eulen, Füchsen, Iltissen und Mäusebussarden nachgewiesen. In Deutschland fand man die Wirkstoffe sogar in Fischen. Foto: Studio-Fritz/Pixabay

Wie viel Gift braucht eine Ratte?

Tipps zur Rattenbekämpfung Seit Jahrhunderten versuchen Menschen die Ratte auszurotten. Bislang wurde dies aber nicht realisiert. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass unter idealen Lebensbedingungen ein einziges Wanderrattenpaar etwa 800 Nachkommen im Jahr produzieren kann.

  • So leben Ratten ca.9 bis 18 Monate lang und gebären bis zu sieben Mal im Jahr 8 bis 10 Junge pro Wurf.
  • Zudem ist die Ratte enorm anpassungsfähig.
  • Sie kann im Freien, am Gewässer, in der Kanalisation und in Gebäuden leben, wobwei sie unterirdische Bauten anlegt.
  • Auch kann sie sehr gut schwimmen und klettern.
See also:  Hvad Er Et IndlG?

Eine Ratte, die im Übrigen ein Allesfresser ist, kann pro Monat etwa 1 kg Getreide fressen. Hohe Futterverluste sind also bei starkem Rattenbefall vorprogrammiert. Doch Ratten tragen auch maßgeblich zur Übertragung von Krankheiten bei.Auch wenn man sie nicht komplett bekämpfen kann, so kann doch die Population der Ratten auf dem Betrieb eingedämmt werden.

Aufenthaltsorte der Ratten aufspüren (Laufwege, Fraßspuren und Schäden etc.). Köderkisten sollten mindestens 20 cm hoch sein. So können die Tiere das Futter in hockender Stellung fressen und scharren kein Futter raus. Damit mehrere Ratten gleichzeitig fressen können, sollte die Grundfläche 50 x 30 cm groß sein. Der Futtertrog in der Köderkiste sollte für größere Futtervorräte ausgelegt sein. Die Schlupflöcher (6 cm Durchmesser) der Kisten müssen dich an der Raumwand liegen. Die Köderbox muss an beiden Zugängen offen sein, damit die Ratten Fluchtmöglichkeiten haben.Köderboxen vor den Bauten und entlang der Laufwege (mit maximalem Abstand von 10 m) mit zunächst ungiftigen Haferflocken, Getreidekörner etc. aufstellen, um festzustellen, ob und welche Köderboxen angenommen werden und wie stark der Befall ist. Wichtig zu wissen ist, dass Ratten misstrauisch sind und oft erst nach Tagen an Neues herangehen. Wird der Köder aber akzeptiert, werden diese bis zur Sättigung an Ort und Stelle gefressen. Da Ratten gemeinsam fressen sollte die Köderbox mit 150 bis 200 g Köder gefüllt sein. Wird zu wenig Köder angeboten, könnte es sein, dass die Ratten den Köder nicht fressen. Nehmen die Ratten die Köderbox nicht an, muss sie woanders aufgestellt werden. Es müssen alle auf dem Betrieb befallenen Bereiche gleichzeitig gegen Ratten bekämpft werden. Die Boxen sollten alle zwei bis drei Tage kontrolliert werden und immer wieder aufgefüllt werden, is keine Annahme mehr erfolgt. Nach einiger Zeit einen erneuten Test mit unbehandelten Cerealien machen umd zu testen, ob noch Ratten vorhanden sind. Auch der Nachbar mit seinem Grundstück sollte bei der Bekämpfung der Ratten mit einbezogen werden.

Aufenthaltsorte der Ratten aufspüren (Laufwege, Fraßspuren und Schäden etc.). Köderkisten sollten mindestens 20 cm hoch sein. So können die Tiere das Futter in hockender Stellung fressen und scharren kein Futter raus. Damit mehrere Ratten gleichzeitig fressen können, sollte die Grundfläche 50 x 30 cm groß sein. Der Futtertrog in der Köderkiste sollte für größere Futtervorräte ausgelegt sein. Die Schlupflöcher (6 cm Durchmesser) der Kisten müssen dich an der Raumwand liegen. Die Köderbox muss an beiden Zugängen offen sein, damit die Ratten Fluchtmöglichkeiten haben.Köderboxen vor den Bauten und entlang der Laufwege (mit maximalem Abstand von 10 m) mit zunächst ungiftigen Haferflocken, Getreidekörner etc. aufstellen, um festzustellen, ob und welche Köderboxen angenommen werden und wie stark der Befall ist. Wichtig zu wissen ist, dass Ratten misstrauisch sind und oft erst nach Tagen an Neues herangehen. Wird der Köder aber akzeptiert, werden diese bis zur Sättigung an Ort und Stelle gefressen. Da Ratten gemeinsam fressen sollte die Köderbox mit 150 bis 200 g Köder gefüllt sein. Wird zu wenig Köder angeboten, könnte es sein, dass die Ratten den Köder nicht fressen. Nehmen die Ratten die Köderbox nicht an, muss sie woanders aufgestellt werden. Es müssen alle auf dem Betrieb befallenen Bereiche gleichzeitig gegen Ratten bekämpft werden. Die Boxen sollten alle zwei bis drei Tage kontrolliert werden und immer wieder aufgefüllt werden, is keine Annahme mehr erfolgt. Nach einiger Zeit einen erneuten Test mit unbehandelten Cerealien machen umd zu testen, ob noch Ratten vorhanden sind. Auch der Nachbar mit seinem Grundstück sollte bei der Bekämpfung der Ratten mit einbezogen werden.

: Tipps zur Rattenbekämpfung

Haben Ratten bei Rattengift Schmerzen?

Rodentizide Häufig gestellte Fragen zu Nagetierbekämpfung mit Antikoagulanzien Quelle: UBA

Fallen für Mäuse und Ratten sollten bevorzugt auf den Laufwegen der Nagetiere aufgestellt werden, z.B. an Wänden und unter Möbeln oder Regalen. Als Köder eignen sich Erdnussbutter, Nougatcreme, aber auch Käse oder Speckstückchen. Idealerweise sollten die Fallen, insbesondere wenn sie gegen Ratten eingesetzt werden, zunächst ein paar Tage nicht gespannt, aber bereits mit Köder versehen aufgestellt Ausführliche Informationen zur befallsunabhängigen Dauerbeköderung mit antikoagulanten Rodentiziden finden Sie hier. Um antikoagulante Rodentizide rechtskonform, sicher und wirksam anzuwenden, müssen die in der „Guten fachlichen Anwendung von Fraßködern bei der Nagetierbekämpfung mit Antikoagulanzien” (GfA) enthaltenen Anwendungsbestimmungen befolgt werden. Dazu gehört unter anderem, vor der Verwendung von Rodentiziden den Einsatz nicht-chemischerBekämpfungsmethoden, wie zum Beispiel Fallen, zu prüfen. Diese eig Eine offene Auslegung von Fraßködern mit Antikoagulanzien zur Bekämpfung von Nagetieren ohne Köderstationen ist grundsätzlich untersagt. Nur geschulten berufsmäßigen Verwendern wie zum Beispiel ausgebildeten Schädlingsbekämpfer/innen ist eine Köderausbringung ohne Köderstationen in geschützten Bereichen, zu denen Nicht-Zieltiere keinen Zugang haben, weiterhin gestattet. Hierzu zählen unter anderem Die Verwendung von Rodentiziden mit Antikoagulanzien ohne einen festgestellten Nagetierbefall ist gemäß der „Guten fachlichen Anwendung von Fraßködern bei der Nagetierbekämpfung mit Antikoagulanzien” grundsätzlich verboten. In bestimmten Ausnahmefällen kann die Einrichtung einer strategischen befallsunabhängigen Dauerbeköderung an Eindring- und Einniststellen in und um Gebäude zulässig sein. Die D Werden im Rahmen der EU-weiten Bewertung für Biozid-Wirkstoffe oder bei der Zulassung von Biozidprodukten Risiken für unannehmbare Wirkungen auf Menschen, Tiere und/oder die Umwelt ermittelt, so darf dieser Wirkstoff bzw. das Produkt nur eingesetzt werden, wenn diese Risiken mit geeigneten Maßnahmen (Risikominderungsmaßnahmen, RMM) ausreichend reduziert werden können. Dies geschieht zum Beispiel d Das sind Chemikalien, die persistent (P), bioakkumulierend (B) und toxisch (T) oder sehr persistent (vP) und sehr bioakkumulierend (vB) sind. Das heißt, sie werden nur sehr schlecht in der Umwelt abgebaut (=persistent), reichern sich in Organismen und damit in der Nahrungskette an (=bioakkumulierend) und sind giftig (=toxisch) für Menschen oder Organismen in der Umwelt. Grundsätzlich ist der Eintr Nein. Der Einsatz von Klebefallen gegen Schadnager als Wirbeltiere ist aus Tierschutzgründen höchst bedenklich und – selbst bei täglichen oder noch häufigeren Kontrollen der Klebeflächen – keinesfalls eine Alternative. Klebefallen sollten deshalb nicht verwendet werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier. Rodentizide mit Antikoagulanzien der 1. Generation (FGAR), d.h. Produkte mit den Wirkstoffen Warfarin, Coumatetralyl oder Chlorophacinon, werden auch weiterhin zur Verwendung durch die breite Öffentlichkeit zugelassen. Dies gilt allerdings nicht für Produkte, die als reproduktionstoxisch eingestuft sind. Die Anwendung von Rodentiziden mit Antikoagulanzien der 1. Generation durch die breite Öffent Rodentizide mit Antikoagulanzien der 2. Generation (SGAR) dürfen nur von geschulten berufsmäßigen Verwendern eingesetzt werden. Für diese Verwender ist der Anwendungsbereich nicht eingeschränkt. Die Bekämpfung kann sowohl im Innen- als auch im ⁠Außenbereich⁠ erfolgen. Bei der Anwendung ist die „Gute fachliche Anwendung von Fraßködern bei der Nagetierbekämpfung mit Antikoagulanzien du Laut Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) werden grundsätzlich alle Säugetiere unter besonderen Schutz gestellt. Folgende Mäuse- und Rattenarten sind nach Anlage 1 BArtSchV hiervon ausgenommen und dürfen somit bekämpft werden: Hausmaus (Mus musculus), Wanderratte (Rattus norvegicus), Hausratte (Rattus rattus), Schermaus (Arvicola terrestris), Rötelmaus (Myodes glareolus), Erdmaus (Microtus agres Vor allem bei der Bekämpfung von vereinzelt auftretenden Nagetieren im Innenbereich sind Fallen grundsätzlich dem Einsatz von Biozidprodukten vorzuziehen. Besonders geeignete Anwendungsorte sind beispielsweise Privathaushalte und kleine Gewerberäume. Der Einsatz von Bioziden ist das letzte Mittel der Wahl und sollte immer auf das notwendige Mindestmaß reduziert werden. Mögliche Zugänge zum Innenbereich (Spalten, Löcher, Katzenklappen, Drainagen etc.) für Nagetiere sollten unzugänglich gemacht oder verschlossen werden. Mögliche Nahrung (Lebensmittel, Tierfutter, Vorräte etc.) sollte unzugänglich für Nagetiere aufbewahrt werden. Eine richtige Kompostierung von Bioabfällen im Garten sowie die Beseitigung von Unrat und Abfall, der als Unterschlupf dienen könnte, kön Ausführliche Informationen zur Sachkunde bei der Verwendung von antikoagulanten Rodentiziden finden Sie hier. Die GfA ist eine Zusammenstellung von Anwendungsbestimmungen und Risikominderungsmaßnahmen, die im Rahmen der Biozidprodukt-Zulassung für die Verwendung von antikoagulanten Rodentiziden verbindlich festgelegt wurden. Ihr Zweck ist es, die mit der Verwendung von Antikoagulanzien verbundenen Risiken weitestgehend zu minimieren und die Nagetierbekämpfung möglichst wirksam und nachhaltig zu machen. Di Die meisten Rodentizide, die als Fraßköder auf dem Markt erhältlich sind, enthalten blutgerinnungshemmende Wirkstoffe, sogenannte Antikoagulanzien. Die Aufnahme dieser Wirkstoffe durch Ratten und Mäuse führt dazu, dass die Tiere die Fähigkeit zur Blutgerinnung verlieren und dadurch meist innerlich verbluten. Diese Wirkung tritt in der Regel erst 3 bis 7 Tage nach Aufnahme ein, sodass vor allem Rat Im Rahmen der EU-weiten Wirkstoffbewertung wurden sehr hohe Risiken durch die Anwendung von Rodentiziden mit Antikoagulanzien für Wildtiere festgestellt. Es besteht die Gefahr, dass nicht nur Ratten und Mäuse, sondern auch andere Tiere, die nicht Ziel der Bekämpfung sind (Nicht-Zieltiere), von den Ködern fressen und dadurch unabsichtlich vergiftet werden. In diesem Fall spricht man von einer Primä

Als Rodentizide werden Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren wie zum Beispiel,, oder Feldmäusen bezeichnet. Es handelt sich dabei um Biozide (Produktart 14), wenn ihr Einsatz dem Schutz der menschlichen oder tierischen Gesundheit (), von Menschen hergestellter Produkte (Materialschutz) oder dem hygienebedingten Vorratsschutz dient.

Wirkstoffe Die meisten Rodentizide enthalten blutgerinnungshemmende Wirkstoffe, so genannte Antikoagulanzien und werden als Köderpräparate (z.B. Getreideköder, Festköder, Pastenköder) eingesetzt. Die Aufnahme von Antikoagulanzien durch Ratten und Mäuse führt dazu, dass die Tiere die Fähigkeit zur Blutgerinnung verlieren und dadurch meist innerlich verbluten.

Diese Wirkung tritt in der Regel erst 3–7 Tage nach Aufnahme ein, sodass vor allem Ratten die einsetzende Giftwirkung nicht mit dem Giftköder in Verbindung bringen können und keine Köderscheu entwickeln. Bei Antikoagulanzien unterscheidet man zwischen Wirkstoffen der 1.

Generation (Warfarin, Chlorophacinon und Coumatetralyl) und der 2. Generation (Bromadiolon, Difenacoum, Brodifacoum, Difethialon und Flocoumafen). Abgesehen von Antikoagulanzien kommen in besonderen Fällen auch Begasungsmittel (wie zum Beispiel Kohlendioxid und Aluminiumphosphid) zum Einsatz. Zur Bekämpfung von Mäusen im Innenbereich kann Alphachloralose eingesetzt werden.

Eine Liste aller genehmigter Biozid-Wirkstoffe findet sich, Umweltrisiken Bei der Verwendung von Rodentiziden (mit Antikoagulanzien) besteht die Gefahr, dass nicht nur Ratten und Mäuse sondern auch andere Tiere, die nicht Ziel der Bekämpfung sind (Nicht-Zieltiere), von den Giftködern fressen und dadurch unabsichtlich vergiftet werden.

Eine sehr hohe Vergiftungsgefahr besteht ebenso auch für Tiere, die mit Antikoagulanzien vergiftete Nagetiere fressen. Sie können noch an dem Gift sterben, das sich im Nagetier befindet. So sind vor allem Raubvögel, wie Mäusebussarde oder Eulen, aber auch räuberische Säuger, wie Füchse und Wiesel, stark gefährdet.

Antikoagulanzien der zweiten Generation wurden zudem als persistent (P), bioakkumulierend (B) und toxisch (T) eingestuft. Solche sogenannten ⁠⁠-Stoffe werden nur sehr schlecht in der Umwelt abgebaut, können sich in Lebewesen anreichern und sind giftig.

  1. Risikominderungsmaßnahmen Aufgrund fehlender Alternativen zur Bekämpfung von Mäusen und Ratten wurden Rodentizide mit Antikoagulanzien trotz hoher Umweltrisiken in Deutschland zugelassen.
  2. Allerdings wurden strenge Auflagen und Anwendungsbestimmungen für ihre Verwendung im Rahmen der Biozid-Produktzulassung festgelegt.

Diese so genannten Risikominderungsmaßnahmen (RMM) beinhalten im Wesentlichen die Beschränkung der zugelassenen Verwender sowie die Festlegung der „Guten fachlichen Anwendung von Fraßködern bei der Nagetierbekämpfung mit Antikoagulanzien”. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in dem ⁠⁠-Hintergrundpapier „”.

Gute fachliche Anwendung Für die Verwendung von antikoagulanten Rodentiziden wurden jeweils für die breite Öffentlichkeit, für berufsmäßige Verwender (ohne Sachkunde) und für geschulte berufsmäßige Verwender verbindliche und teils unterschiedliche Anwendungsbestimmungen festgelegt. Sie sind in der Gebrauchsanweisung der jeweiligen Produkte enthalten und müssen bei ihrer Verwendung eingehalten werden.

Das Umweltbundesamt hat diese Anwendungsbestimmungen in Form der „Guten fachlichen Anwendung (GfA) von Fraßködern bei der Nagetierbekämpfung mit Antikoagulanzien” für jede Verwenderkategorie gesondert zusammengestellt. Die Links zu den jeweiligen GfA-Dokumenten finden Sie auf dieser Webseite unter „Publikationen”.

  1. Alternativen zum Einsatz von Rodentiziden Vor allem bei der Bekämpfung von vereinzelt auftretenden Mäusen und Ratten sind (Schlag-)Fallen grundsätzlich dem Einsatz von Rodentiziden vorzuziehen.
  2. So ist für einige Nagetierfallen schon das Umweltzeichen “” für die Abwehr und Bekämpfung von Schädlingen ohne giftige Wirkung vergeben worden.

Besonders geeignete Anwendungsorte sind beispielsweise Privathaushalte und kleine Gewerberäume. Abgesehen von Umweltrisiken können Antikoagulanzien durch das Hervorrufen innerer Blutungen bei Ratten und Mäusen unter Umständen Schmerzen und Tierleid verursachen.

  1. Der Einsatz von Schlagfallen kann dagegen bei richtiger Konstruktion und Anwendung tierschutzgerechter sein.
  2. Die Fallen müssen mindestens täglich, idealerweise alle 12 Stunden, kontrolliert werden.
  3. Zur Förderung nicht-chemischer Alternativen zu Nagetierbekämpfungsmitteln wurden zwei Workshops auf EU-Ebene (NoCheRo-Workshops und ) durchgeführt.

Diese waren die Grundlage für die Erarbeitung des zur Prüfung von Schlagfallen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Tierschutzgerechtheit. Nagetierfallen werden nach diesem Leitfaden auch im Rahmen der Anerkennung von Mitteln und Verfahren bei behördlich angeordneten Bekämpfungsmaßnahmen von Gesundheitsschädlingen gemäß §18 Infektionsschutzgesetz (IfSG) geprüft.

  1. Die Liste mit den nach §18 IfSG anerkannten Nagetierfallen finden Sie,
  2. Vorbeugende Maßnahmen Um einem Nagetierbefall vorzubeugen, sollte der Zugang von Nagetieren zu Nahrung (Lebensmittel, Tierfutter, Vorräte etc.) und Wasser verhindert werden.
  3. Zugänge zum Innenbereich wie zum Beispiel Spalten oder Löcher sollten möglichst verschlossen werden.

Auch die richtige sowie die Beseitigung von Unrat oder Bodendeckern, die als Unterschlupf dienen könnten, kann das Risiko eines Nagetierbefalls verringern. Um die Ansiedlung beziehungsweise Ausbreitung von Ratten in der Kanalisation zu vermeiden, sollten keine Lebensmittel(-reste) durch die Toilette entsorgen werden.

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen Die festgelegten Risikominderungsmaßnahmen für Rodentizide mit Antikoagulanzien haben bei Herstellern, Verwendern und Branchenvertretern zu einer regen Diskussion und zahlreichen Fragen geführt.
  • Aus diesem Anlass hat das Umweltbundesamt häufig gestellte Fragen (FAQ) und deren Antworten zur Zulassung und Verwendung von antikoagulanten Rodentiziden in dem Hintergrundpapier zusammengestellt.

Weitere Informationen Weiterführende Hinweise zu Nagetierbekämpfungsmitteln und biozidfreien Alternativen sind im des UBA zu finden. Die in Deutschland bereits sind in der Biozid-Produktdatenbank der Zulassungsstelle (BAuA) in der Produktart 14 gelistet.

Wo sterben Ratten nach Rattengift?

Sie befinden sich in: Schädlinge > Ratten > Rattengift Rattenköder, umgangssprachlich auch als Rattengift bezeichnet, werden standardmäßig zur Bekämpfung von Ratten verwendet. An dieser Stelle finden Sie hilfreiche Informationen über den Einsatz, den Kauf und die Wirkung von Rattengift. Außerdem informieren wir Sie darüber was Sie tun müssen, falls Kinder oder Haustiere versehentlich einen Rattenköder verschluckt haben. Wir verkaufen nicht nur Rattengift, sondern Sie erhalten bei uns auch eine fachmännische Beratung wie Sie es einsetzen müssen oder Sie bestellen uns zur professionellen Rattenbekämpfung, Rattengift ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen sogenannten Rodentizidköder. Rodentizide sind Stoffe, die speziell zur Bekämpfung von Nagetieren wie Wanderratten entwickelt wurden. Rodentizide Wirkstoffe wie Brodifacoum werden zur Herstellung von Rodentizidködern verwendet. Hierzu entwickelt man zunächst einen für Ratten attraktiven Köder, der von den Tieren bevorzugt gefressen wird. Meist wird ein solcher Köder auf der Basis von Getreide hergestellt. Diesem Köder wird dann das Rodentizid beigefügt. Meist beträgt die Konzentration des Wirkstoffes 0,05 % pro Kilogramm Köder. Die meisten Rodentizide gehören in die Gruppe der Blutgerinnungshemmer oder Antikoagulanzien. Der in Rattengift enthaltene Wirkstoff verhindert vor allem, dass das Blut bei einer Verletzung gerinnt und die Blutung dadurch gestoppt wird. Außerdem bewirkt der Wirkstoff, dass Blutgefäße durchlässig werden. Eine Ratte, die vorher an einem giftigen Rattenköder gefressen hat, verblutet daher innerlich. Schließlich tritt Blut aus der Nase, aus dem Maul und aus dem After aus. Die durch den Blutverlust stark geschwächten Ratten werden zunehmend lethargisch und verkriechen sich in ihrem Bau. Letztendlich sterben die Ratten an Herz- bzw. Kreislaufversagen. Da die Wirkung des Rattengifts zeitverzögert einsetzt und die betroffenen Nager erst Tage nachdem sie den Giftköder gefressen haben sterben, werden andere Ratten aus ihrem Rudel nicht misstrauisch und fressen ebenfalls von dem ausgelegten Rattenköder.

Werden Ratten immun gegen Rattengift?

Ein weiteres Problem bei Rattengift ist die zunehmende Resistenzbildung bei Ratten. Es gibt bereits Gebiete in Deutschland, in denen Rattenpopulationen immun gegen die Wirkung von Rattengift sind.

Wie verhält sich eine vergiftete Ratte?

Kranke Ratte – Vergiftungen Bei Verdacht auf Vergiftung sollte, soweit möglich, sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Unabhängig davon kann der Rattenhalter auch telefonisch Kontakt mit einer Giftinformationsstelle aufnehmen und so dem Tierarzt eventuell wertvolle Hinweise geben.

  • Sind noch Reste übrig von dem, was die Ratte vermutlich aufgenommen hat (Reste von Tabletten, evtl.
  • Verpackungsteile, erkennbar angefressene Pflanzen), sollten diese dem Tierarzt übergeben werden, damit er unter Umständen gezielt eine Behandlung durchführen kann.
  • Bitte keinesfalls versuchen, der Ratte irgendwelche Flüssigkeiten, wie pflanzliche Öle, Milch oder dergleichen, einzuflößen.

Da Ratten nicht erbrechen können, ist es sinnlos, dies etwa mit Salzwasser oder sonstigen Flüssigkeiten auslösen, bzw. neutralisieren zu wollen!

  • Viel wichtiger sind konkrete Angaben für den Tierarzt und die Giftzentrale.
  • Bei einer telefonischen Anfrage sind zum Beispiel, sofern bekannt, folgende Angaben wichtig:
  • Was, wann und wieviel hat die Ratte gefressen (giftige Pflanzen, Medikamente)?

Wurde oder wird momentan eine Parasitenbehandlung vorgenommen, wenn ja, seit wann und mit welchem Mittel (evtl. Verpackung dem Tierarzt mitbringen)? Bekommt/bekam die Ratte Medikamente, wenn ja, seit wann und was wurde in welcher Menge/Dauer verabreicht (Verpackungen zum Tierarzt mitnehmen)? Wurden im Käfig neue Einrichtungsgegenstände angebracht, wie Schlafhaus, Zweige, Äste usw., oder wird andere Einstreu verwendet? Achtung: Vergiftungserscheinungen können auch auftreten, wenn die Ratte nicht fachgerecht oder mit einem ungeeigneten Mittel gegen Parasiten behandelt wird/wurde! Ebenso können zu hoch/falsch dosierte Medikamente toxische Wirkung zeigen.

Deshalb sind oben erwähnte Angaben über Behandlung mit Medikamenten oder Antiparasitika für den Tierarzt wichtig. Die Gabe von Antibiotikum bei einer Vergiftung macht absolut keinen Sinn. Wenn das Gift ähnlich wirkt wie das Antibiotikum, dann schadet es, ansonsten hat es ganz einfach keine Wirkung. Um Vergiftungen vorzubeugen, ist es wichtig, dass der Rattenhalter seine Tiere beim Freilauf nicht unbeobachtet/unbeaufsichtigt lässt.

Außerdem sollten sich im Raum keine giftigen Pflanzen befinden und keine “gefährlichen” Produkte umherliegen, die nach der Aufnahme (Ratten nagen gerne alles an) zu Vergiftungserscheinungen führen könnten. Die Palette reicht von Zigaretten über Süßigkeiten, die in zu großen Mengen gefressen ebenfalls schaden können, bis hin zu (gefährlichen) Medikamenten, die versehentlich liegen gelassen wurden.

Also immer vor dem Freilauf die Umgebung rattensicher machen. Hat eine oder haben mehrere Ratten trotz aller Vorsicht etwas Giftiges gefressen, ist wichtig zu wissen, welches Gift (herumliegende Medikamente, Zigaretten, Pflanzen) das Tier zu sich genommen hat oder mit welchen Medikamenten es behandelt wurde.

Dann muss gezielt gegen dieses Gift behandelt werden. Es gibt kein allgemeines Anti-Gift-Mittel! Jedes Gift wirkt anders und somit ist auch die Behandlung anders. Es kommt immer auf die Art des Giftes und auf die Dosis an. Die Symptome, die bei einer Vergiftung auftreten sind, je nach Menge und Art des Giftes unterschiedlich und reichen von Krämpfen mit oder ohne Schmerzlauten, über Koordinationsprobleme bis hin zu apathischem Verhalten (zusammengekauerte/gekrümmte Haltung).

  • Wenn sich eine Ratte anormal verhält und ersichtlich ist, dass sie einen giftigen Stoff aufgenommen hat, bitte schnellstens einen Tierarzt kontaktieren.
  • Bitte Vorsicht beim Sprühen mit Insektengiften – vor allem in den Sommermonaten.
  • Diese Gifte sind auch für Ratten toxisch! Das Sprühen selbst ist nicht das alleinige Problem, aber das Spray kann sich auf Oberflächen von Möbeln, Gegenständen und den Fußboden niederschlagen.

Durch Ablecken wird es unter Umständen von den Ratten aufgenommen und kann dann zu Vergiftungserscheinungen führen. Kerne von verschiedenen Obstsorten, wie zum Beispiel von Pflaumen, Aprikosen und Pfirsichen und Bittermandeln und viele Pflanzenarten enthalten Blausäure, bzw.

  • Glykosid Amaygdalin und sind wegen der leicht abspaltbaren Blausäure giftig.
  • Obstkerne und Mandeln dürfen daher nicht an Ratten verfüttert werden.
  • Bei einer Ratte reicht unter Umständen bereits eine kleine Menge aus, um Vergiftungserscheinungen hervorzurufen, das geschieht innerhalb weniger Sekunden.
  • Bei der Aufnahme von pflanzlichen Stoffen treten Vergiftungserscheinungen verzögert auf.100 g Bittermandeln enthalten 12-500 mg Cyanid.
See also:  Wie Groß Ist Die Schweiz?

Tödlich sind für Ratten 1-10 mg/kg Körpergewicht. Das heißt, für eine Ratte von 500 g Körpergewicht können 100 mg Bittermandeln tödlich sein! Auch die Giftigkeit von Pflanzen sollte nicht unterschätzt werden! Bei der Dieffenbachia zum Beispiel lösen alle Pflanzenteile Vergiftungserscheinungen aus, selbst das abgeflossene Gießwasser soll stark giftig sein.

  1. Deshalb ist größte Vorsicht geboten, wenn Ratten Freilauf haben, damit sie weder die Pflanze benagen, noch womöglich das im Untersetzer der Pflanze abgeflossene Gießwasser trinken! Die Aufnahme von Torf zum Beispiel kann bei Tieren durch den basischen pH-Wert Verdauungsstörungen auslösen.
  2. Frisst eine Ratte noch, spräche das eher gegen eine orale Aufnahme einer giftigen Substanz, denn dann würde das Tier in der Regel jegliche Nahrungsaufnahme verweigern.

Bei einer Blausäurevergiftung kann es u.a. zu folgenden Symptomen kommen: Erregung, plötzlicher Kollaps, Schock, Koma, Zittern, Krämpfe, Hervorwürgen von Schleim; gesteigerte Atemfrequenz, im späteren Stadium Schnappatmung, dann Atemstillstand; gesteigerte Herzfrequenz, der Blutdruck kann aber auch rapide sinken.

Was ist der beste rattenköder?

Rattengift mit dem Wirkstoff Brodifacoum zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen Rattengift preiswert kaufen Brodifacoum gilt als der zuverlässigste und wirksamste Wirkstoff für die Herstellung von Produkten zur Rattenbekämpfung. Es handelt sich um ein geruchloses, leicht gelbliches Pulver, das nicht wasserlöslich und hoch giftig ist.

Wie lange stinkt eine tote Ratte im Haus?

Der kompetente Ratgeber für naturgemäßes Gärtnern. Beitrag vom: 14.12.2015 Sehr geehrte Damen und Herren, wir hatten vor ca.3 Wochen in einer Zwichendecke ( Keller/1. OG Wohnung ) die aus einer Holzbalkenkonstruktion mit Dämmung besteht, Sugan Rattenköder, wegen Rattenbefall ausgelegt.

  • Seit ca.7 Tagen, existiert ein Verwesungsgeruch, der sehr unangenhem ist.
  • Ist dieser Geruch gesundheitsschädlich ? Soll ich die Zwischendecke öffenen und die toten Ratten entfernen, oder läßt der Geruch nach und die toten Tiere vertrocknen ? Muß ich mit Fliegen und Maden rechnen ? Mit freundlichen Grüßen Detlef Zemlin Beitrag vom: 16.12.2015 Sehr geehrter Herr Zemlin, vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihren Anruf.

Wie telefonisch erläutert, sollte sich der Geruch spätestens nach 3-4 Tagen legen, je nach Feuchtigkeitsgrad in der Zwischendecke. Der Geruch ist nicht gesundheitsschädlich und mit Fliegen- bzw. Madenbefall ist nach der jetzt schon andauernden Geruchsbildung auch nicht mehr zu rechnen.

Wie lange bis Ratten verhungern?

// Ratten ohne Essen // Ratten können bis zu 14 Tagen ohne Essen überleben, allerdings nur knapp 4 Tage ohne Wasser. Ratten gelten als Allesfresser und essen eine breite Palette von Lebensmitteln, darunter Samen, Früchte, Nüsse, Blätter, Pilze und eine Vielzahl von kleinen Tieren.

Sie sind Generalisten und daher nicht sehr spezifisch in ihren Ernährungspräferenzen. Normalerweise fressen sie etwa 15 Gramm pro Tag und trinken etwa 15 Milliliter (meistens Wasser) pro Tag. Sie sind eine Bedrohung für viele natürliche Lebensräume, weil sie sich von Vögeln und Insekten ernähren. Sie stellen auch eine Bedrohung für viele Landwirte dar, da sie sich von einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen ernähren, wie Getreide, Zuckerrohr, Kokosnüsse, Kakao, Orangen und Kaffeebohnen.

Regeln für die Zusammenfassung: unser Steckbrief ist kurz & knapp, in einer klaren Sprache auf Deutsch geschrieben und nennt die Dinge beim Namen. Sowohl die Bedeutung, als auch die Definition und Herkunft des Begriffs sowie seine Abkürzung wird in einer prägnanten Übersicht, die die wichtigsten Inhalte enthält, verständlich erläutert.

  • Wenn es der Sachverhalt erlaubt, werden die Daten in einer Tabelle als Liste präsentiert.
  • Schon gewusst,
  • Tiere begegnen uns jeden Tag.
  • Wir haben hier eine Sammlung von interessanten (manchmal auch lustigen bzw.
  • Kuriosen) Informationen zusammengestellt.
  • Zur Übersicht aller interessanten Fakten & wissenswerten Tatsachen zum Thema,

Bei Objekten aus der realen Welt werden selbstverständlich auch die Dimensionen wie Höhe, Breite, Tiefe und Länge, Gewicht, bzw. Entfernung, Geschwindigkeit sowie die Zusammensetzung mit in die Analyse einbezogen. Das erklärte Ziel dieser Einträge ist, zur Verbreitung des gesicherten Wissens auf einer soliden Basis beizutragen.

Wie lange dauert eine Rattenbekämpfung?

Ernährungsweise – Ratten sind im Prinzip Allesfresser. Sie fressen alles, was auch Menschen essen und darüberhinaus noch Seifen, Papier, Bienenwachs, Pelze, etc. So drangen Ratten Anfang 2018 in die Universitätsbibliothek in Stuttgart ein und knabberten dort die Bücher an: 200 Regalmeter waren mit Rattenkot so verdreckt, dass sie entsorgt werden mussten, knapp 8.000 Bücher wurden zerstört.

  1. Die Eindringlinge bevorzugten die sozial-, wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Literatur aus den Sechziger- bis Achtzigerjahren des 20.
  2. Jahrhunderts.
  3. Der Schaden belief sich auf etwa 200.000 Euro.
  4. Die Bekämpfungsmaßnahme dauerte ein Dreivierteljahr.
  5. Soviel “Bildungshunger” ist eher selten.
  6. Die Arten, die in der Nähe des Menschen leben, finden ihre Nahrung häufig in Vorratslagern, auf Feldern oder im Abfall.

Sie ernähren sich aus ungesicherten Komposthaufen, Müllsäcken, etc. Eine Konsumgesellschaft, die jedes Jahr 18 Millionen Tonnen unverdorbener Lebensmittel einfach wegwirft, darf sich über die Ausbreitung der Ratten nicht beschweren. Die in der Natur lebenden Arten bevorzugen meistens Samen, Körner, Nüsse und Früchte, ergänzen den Speiseplan aber mit Insekten und anderen Kleintieren.

Wo eine Ratte ist sind auch mehrere?

Einige Fakten über Ratten –

Die Tiere sind scheu und nachtaktiv. Als soziale Tiere brauchen sie Artgenossen, weil sie nicht gerne alleine sind. Ratten sind überraschend schlau. Es gibt Millionen von Ratten in Deutschland. Trotzdem sehen Experten keine Gefahr, dass eine Rattenplage droht. Wie alle Wildtiere können auch Ratten Krankheiten übertragen, das kommt in Deutschland aber sehr selten vor. Die Pest wurde nicht von den Ratten selbst übertragen, sondern vom Rattenfloh. Ratten, die als Haustier gehalten werden, gehören einer zahmen Zucht-Rattenart an und sind keine Wildtiere.

Was hassen Ratten am meisten?

Ratten vertreiben: Was hilft gegen Ratten? Ratten sind faszinierende Tiere mit einem hochinteressanten Verhaltensrepertoire. Ihre Intelligenz lässt sie auch unter widrigsten Bedingungen überleben. Leider sind Ratten auch Vorratsschädlinge und sie übertragen gefährliche Krankheiten auf Mensch und Tier.

  1. Daher ist es wichtig, Ratten zu vertreiben und zu bekämpfen, wenn die Tiere sich im oder rund um das Haus breitmachen.
  2. Bevor ein professioneller Kammerjäger mit Gift auf den Plan tritt, kannst Du selbst sehr viel gegen die lästigen Nagetiere tun.
  3. Die Sichtung einer lebenden Ratte oder das Auffinden eines oder mehrerer toter Tiere ist ein untrügliches Zeichen für einen Rattenbefall.

Auch wenn Ratten in Großstädten sehr häufig vorkommen, deutet die Sichtung eines Tieres in Garten oder Hof auf ein Problem hin. Kontrollier genau, ob das Tier sich “nur auf der Durchreise” befindet oder auf Deinem Grundstück eingezogen ist. Die folgenden Anzeichen deuten ebenfalls auf einen Befall hin:

Rattenkot ist ein deutlicher Hinweis, dass es nötig ist, die Ratten zu vertreiben. Der Kot von Wanderratten ist spindelförmig und liegt in kleinen Gruppen. Hausratten erkennst Du an etwas dünneren, bananenförmigen Kotballen. Frischer Kot ist weich und glänzt leicht. An der Kotmenge schätzt Du die Befallstärke ein. Eine Ratte produziert etwa 40 Kotbällchen pro Tag. Findest Du gleichförmigen Kot in verschiedenen Größen, hast Du den Beweis, dass die Rattenfamilie sich vermehrt. Nagespuren sind ebenfalls ein guter Hinweis. Die Tiere zerstören mühelos Hartplastik, Aluminium und Mörtel. Sehr kantige Bissspuren und Fraßmehl weist auf einen aktiven Befall hin. Schmierspuren entlang der Wände weisen ebenfalls darauf hin, dass die Rattenbekämpfung angezeigt ist. Die Tiere nutzen feste Wege und verteilen dabei Hautfett, an dem Schmutz haftet und so die Spur sichtbar wird. In staubigen Bereichen können Laufspuren einen Hinweis geben. Ein starker Ammoniakgeruch weist ebenfalls auf ein Rattennest hin. Wanderratten leben bevorzugt im Keller und in Hausnähe gegrabenen Bauten. Hausratten zieht es eher in den Dachstuhl.

Es gibt einige wirksame Hausmittel, die bei einem leichten Rattenbefall helfen können. Der starke Geruch von Nelkenöl oder Terpentin kann die Ratten vertreiben. Verteile mit dem unangenehmen Geruch getränkte Lappen auf dem Grundstück und drücke sie in den Eingang des Rattenbaus.

  1. Auch gebrauchte Katzenstreu ist ein probates Mittel.
  2. Leine, mit Streu gefüllte Säckchen sind besonders praktisch.
  3. Cayennepfeffer und Chiliflocken auf den Laufwegen können ebenfalls hilfreich sein.
  4. Die scharfen Gewürze bleiben im Fell hängen und reizen die Schleimhäute der Ratten, wenn sie ihrem natürlichen Putztrieb nachgeben.

Allerdings ist es möglich, dass sich die Tiere an diese Maßnahmen gewöhnen und sie ignorieren. Dann musst Du härtere Geschütze auffahren, um die Ratten zu vertreiben. Schlag- oder Lebendfallen sind eine Möglichkeit. Es sind auch Fraßgifte zur Rattenbekämpfung erhältlich, die Du selbst in Haus und Garten ausbringen kannst. Bereits im Vorfeld kannst Du viel tun, damit die Rattenbekämpfung erst gar nicht notwendig wird. Essensreste und Tierfutter ziehen Ratten magisch an. Die intelligenten Tiere haben eine feine Nase, können bestens schwimmen und tauchen und benötigen weniger als 2 cm große Spalten, um ins Haus zu gelangen. Beuge vor, damit es gar nicht so weit kommt, dass Du Ratten vertreiben musst.

Wirf keine Essensreste in die Toilette, das zieht Ratten an. Eine Rückstauklappe in der Abflussleitung macht Dein Haus rattensicher. Kontrolliere Türen, Fenster und Lüftungsschlitze, Türdichtschienen und Gittereinsätze mit weniger als 18 mm Maschenweite sind sinnvoll. Lagere Müll unzugänglich für Ratten, Müllboxen halten die Tiere fern, das gilt insbesondere für den gelben Beutel. Verzichte auf dicht wachsende Bodendecker im Bereich der Hauswand. Platziere Vogelfutter unerreichbar für Ratten und achte auf rattensichere Kleintierkäfige im Außenbereich. Durchbrüche für Versorgungsleitungen bieten Ratten ein hervorragendes Wegenetz. Verschließe diese Stellen mit Steinwolle, feinmaschigem Draht und Mörtel. Lass Schäden an der Kanalisation zeitnah reparieren. Wirf keine gegarten Essenreste oder gar Fleisch in den Komposter,

: Ratten vertreiben: Was hilft gegen Ratten?

Wie oft Rattengift nachlegen?

Beitrag vom: 04.08.2014 Hallo! Wie lange ist das Gift in den Ködern wirksam, wenn sie (von Ratten verschleppt) im Garten liegen? Name: Neudorff Beitrag vom: 05.08.2014 Hallo A.N., der Gerinnungshemmer in den Sugan RattenköderHappen* kann über viele Monate wirksam bleiben. In dieser Zeit können sich andere Tiere oder Kinder damit vergiften. Darum ist es auch vorgeschrieben, die Köder nur verdeckt auszulegen (z.B.

  • In dem passenden kinder- und haustiersicheren Sugan RattenköderDepot ).
  • Um Verschleppung zu verhindern dürfen Sie die Köder nicht zu oft auslegen.
  • Sie sind schon in kleinen Mengen hochwirksam.
  • Die Ratten sterben aber erst nach einigen Tagen, damit die anderen nicht köderscheu werden.
  • Darum legen Sie nur in der ersten Woche zweimal aus, danach nur noch einmal pro Woche, solange die Köder geholt werden.

Große Mengen sind gar nicht nötig. Eine gründliche Bekämpfung dauert etwa 3-4 Wochen, sie müssen aber in dieser Zeit nur 3-4 Mal nachlegen. Sammeln Sie gefundene Köder unbedingt ein und entsorgen sie fachgerecht. Die Gerinnungshemmer werden nicht von Pflanzen aufgenommen, sondern sind nur bei direktem Verzehr durch Wirbeltiere eine Gefahr. Name: A.N. Beitrag vom: 06.08.2014 Danke für die schnelle Antwort. Die Köder wurden leider nicht sachgerecht von Nachbarn ausgelegt und die Ratten haben sie in unseren Garten geschleppt. Unser Hund hat bereits etwas aufgenommen, aber gottseidank direkt ausgebrochen. Name: Neudorff Beitrag vom: 07.08.2014 Hallo A.N. je wärmer und feuchter es ist, desto schneller bauen sich die Mittel ab. Ein genauer Zeitpunkt ist aber nicht festzulegen. Direkter Erdkontakt (viele Mikroorganismen) ist auch hilfreich. Aber dennoch könnten trocken liegende Köderbrocken auch nächstes Jahr noch wirksam sein.

  1. Brodifacoum ist nicht leicht biologisch abbaubar, die Halbwertszeit im Boden liegt bei ca.160 Tagen unter Standardbedingungen.
  2. Darum würde ich den Garten möglichst gründlich absuchen.
  3. Zerbröckelte Köder, die sich nicht mehr einsammeln lassen, sollten Sie tief untergraben oder mitsamt der umgebenden Erde entsorgen.

Evtl. muss ein professioneller Schädlingsbekämpfer eine Dekontamination vornehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, ob Ihr Hund für die nächste Zeit vielleicht sicherheitshalber Vitamin K1 bekommen sollte. Mit freundlichem Gruß W. NEUDORFF GmbH KG i.A. Kristin Germeyer War dieser Beitrag hilfreich? 2 0

Wohin mit vergifteten Ratten?

Nicht nur ein Problem des Einzelnen(to) » » Nicht nur ein Problem des Einzelnen(to) Das Amt Föhr-Amrum hatte zu einer Informationsveranstaltung in die Nordseehalle in Wittdün eingeladen, um die Insulaner über die aktuellen Möglichkeiten der Rattenbekämpfung zu informieren.

  1. Die Leiterin des Bürgerbüros in der Nebenstelle Nebel Frau Dr.
  2. Atrin Lindenberg freute sich über die große Teilnahme an diesem Abend.
  3. Dies beweise doch, dass die Insulaner die ungewünschte Anwesenheit der Nager doch sehr erst nehme.
  4. Zudem tritt jeweils von Amtswegen am 01.
  5. November eines jeden Jahres die Verfügung zur Bekämpfung von Ratten auf den Inseln Amrum und Föhr in Kraft.

Lebensmittel verarbeitende Betriebe und Betriebe zur Tierhaltung stehen dabei in der Pflicht, aber auch alle privaten Grundstückseigentümer, bei denen Rattenbefall nachgewiesen wurde, Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Ratten zu ergreifen. Auf der Insel Föhr muss mann sich schön länger mit dem Erscheinungsbild der Ratte arrangieren., Jörg Michelsen, vom Amt Föhr-Amrum berichtete von den Anfängen des Rattenbefalls auf der Insel Föhr.

Dort hatte man 2004 die Problematik anfänglich eher auf die leichte Schulter genommen. Erst als am helllichten Tag Ratten auf dem Sandwall in Wyk gesichtet wurden, erkannte man die Problematik in ihrer Ernsthaftigkeit. „Konzentrierte Maßnahmen wirkten zwar gegen die unkontrollierte Ausbreitung, doch eine Verdrängung von der Insel wird es nicht geben.

Das zu glauben wäre illusorisch”, so Michelsen. Die Amtsverordnung dürfe dabei nicht als Gängelung des Amtes angesehen werden. Die Rattengifte und das Angebot an Köderboxen könne in den Amtsgebäuden bezogen werden. Zudem stünde ein Flyer bereit, in dem nützliche Tipps zu dem Kampf gegen die ungeliebten Gäste zusammengefasst sind.

  1. Der mit dem Amt zusammenarbeitende professionelle Schädlingsbekämpfer aus Husum berichtete den Anwesenden aus seiner Tätigkeit und stellte das allgemeine Verhalten der Wanderratte dar.
  2. Wichtig sei es dabei, dass alle Insulaner bei der Bekämpfung mitmachen, auch wenn sie keinen eigenen Befall auf dem Grundstück festgestellt haben.

„Was nütz es, wenn ich Giftköder ausbringe, wenn der Nachbar für die Nager ein Schlaraffenland im Garten vorhält. Die „Hungersnot” der Ratten sei die Voraussetzung dafür, dass sie auf die Köder zurückgreifen und sich nicht über Essensreste auf dem Kompost oder in der Kanalisation hermachen können.

Daher macht eine Köderbekämpfung nach dem 30. März auch keinen Sinn. Die Natur hält dann ein zu großes Nahrungsangebot bereit. Die Tiere sind enorm schlau und kommen fast durch jeden Spalt. Die Wanderratte hat eine Lebenserwartung von drei Jahren und lebt in Rudeln von 30-60 Tieren zusammen. Ein Rattenpaar kann sich theoretisch in einem Jahr auf über 800 Tiere vermehren.

Wenn man Tiere auch am Tag laufen sieht, dann handelt es sich um kranke Artgenossen oder sie wurden aufgrund eines zu großen Rudels verstoßen. Für die allgemeine Tierwelt sind die Köderboxen noch die besten Ausbringmöglichkeiten von Rattengift. Die sonst noch übliche Sekundärvergiftung von zum Beispiel Katzen und Hunden findet mit den neuen Giftstoffen nicht mehr statt.

Sollte eine tote Ratte gefressen werden, hat sich bis dahin schon das Gift im Körper abgebaut. Tote Ratten können über den normalen Hausmüll entsorgt werden, so der Schädlingsbekämpfer. Eine Rattenbekämpfung kann nur als insulare Aufgabe gesehen werden. Keiner dürfe so tun, als wenn dieses offensichtliche Problem woanders stattfinden würde.

Ignorierte Probleme lösen sich in den seltensten Fällen von selbst. Für einen Bürger aus Nebel stand die gemeinsame Handhabe außer Frage, doch wie könne man sicherstellen, dass auch die auswärtigen Hausbesitzer, von den es in Nebel immer mehr gäbe, auch in die Pflicht genommen würden.

Hier seinen die Kommunen gefragt. Flyer zur Rattenbekämpfung Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Insel Amrum! Haben Sie schon einmal eine lebende Ratte gesehen? Auf Amrum haben Sie dazu seit einiger Zeit häufiger Gelegenheit, seitdem auf bisher ungeklärtem Wege die Ratten unsere Insel besiedelt haben und sich hier offensichtlich sehr wohl fühlen.

Der Anblick einer Ratte löst nicht gerade einen inneren Freudentaumel aus, man schaut eher angewidert weg. Warum eigentlich ? Die Ratte ist doch ein heimisches Tier wie andere Arten auch, dem wir Menschen aber mit einem recht unguten Gefühl begegnen. Das liegt sicherlich daran, dass die Ratten im Dunkeln und im Schmutz leben, nicht das niedliche Aussehen eines Jung-Hasen haben und vor allem, weil wir wissen, dass Ratten sehr gefährliche Krankheiten auf den Menschen übertragen können.

Und das ist auch einer der wichtigen Gründe, warum wir Menschen die Ratten bekämpfen und dadurch versuchen, den Bestand an Ratten so klein wie möglich zu halten. Aber diese Bekämpfung ist nicht einfach und der Mensch hat die Ratten bisher nirgendwo auf der Welt endgültig besiegen können. Das hat seinen Grund.

Ratten sind in der Lage, sich mit einer enormen Geschwindigkeit zu vermehren, sie gehören zu den intelligenten Tieren, die sich nicht gierig jeden vergifteten Köder schnappen, sondern Unbekanntes wird erst durch eine Ratte getestet und wenn dieser „Vorkoster” überlebt, wird der Rattenköder auch durch andere Artgenossen angenommen.

Deshalb hat Rattengift eine um mehrere Tage verzögerte Wirkung, um den Zusammen-hang des Todes der Vorkoster-Ratte nicht mit dem Giftköder in Verbindung zu bringen. Ein weiterer wichtiger Überlebensvorteil der Ratte ist die breite Palette des Nahrungsange-botes. Ratten sind nicht wählerisch. Sie fressen fast alles, was die Natur oder der Mensch ihnen bietet.

Sie leben von den Feldfrüchten, vom Fallobst, von toten Tieren und von Abfällen jeglicher Art und suchen ihre Nahrung genau so in den Abwässerkanälen wie in Ihrer Kompostkiste oder in Ihren Abfallgefäßen. Und ist das Nahrungsangebot groß genug, wird kaum eine Ratte den von Menschenhand ausgelegten Giftköder anrühren.

Es muss Hungersnot unter den Ratten herrschen, im Winter, am besten bei starkem Frost. Dann ist auch kurzfristig der Vermehrungstrieb unterbrochen und die Ratten verlieren ihre Vorsicht gegenüber dem unbekannten Giftköder. Deshalb wird das zuständige Ordnungsamt des Amtes Föhr-Amrum im November 2009 wieder eine bis zum 30.03.2010 befristete Rattenbekämpfungsaktion auf Föhr und Amrum anordnen.

Die Teilnahme an dieser Bekämpfungsaktion ist Pflicht, Zuwiderhandlungen können geahndet werden. Aber es hat wenig Zweck, in einem Köderbehälter nur das Rattengift auszulegen und diesen Behälter regelmäßig zu kontrollieren, wenn auf Ihrem Grundstück oder in der Nachbarschaft während der Bekämpfungszeit noch ein ausreichendes Nahrungsangebot für die Ratten zur Verfügung steht.

  • Während der Bekämpfungsaktion sollten keine Speisereste oder Küchenabfälle mehr auf Ihrer Kompostkiste entsorgt werden. Alles Fressbare, auch Obst und Gemüsereste, ist ausnahmsweise in der schwarzen Restmülltonne zu entsorgen. Die Deckel sollten beschwert werden, weil es Ratten gelingt, die Deckel zu öffnen. Gleiches gilt auch für die Gelbe Tonne, weil an dem Verpackungsmaterial wie z.B. Joghurtbechern, Konservendosen u.ä. noch Speisereste kleben, die Ratten anlocken und ernähren können.
  • Bitte keine Speisereste in die Toilettenspülung geben. Einerseits ernähren Sie dadurch die Ratten in den Abwässerkanälen und andererseits können die schlauen Tiere bald herausfinden, durch welchen Hausanschluss regelmäßig die Nahrung gespült wird. Die Begegnung zwischen Mensch und Ratte „in der Toilettenschüssel” ist kein erfundenes Schauermärchen, sondern sind tatsächliche Vorkommnisse, die Folgen von der Entsorgung der abgestandenen Erbsensuppe oder anderen Speiseresten auf diesem Wege sind.
  • Sollten Sie regelmäßig Nahrungs- oder Futtermittel bevorraten, (z.B. in Warenhäusern, Gaststätten, Kliniken, landwirtschaftlichen Betrieben oder in privater Tierhaltung), muss unbedingt darauf geachtet werden, dass diese Vorräte rattendicht verschlossen werden. Das gilt natürlich auch für die Speisereste aus Gewerbebetrieben, die nicht über die normale Müllabfuhr, sondern in größeren Zeitabständen von einem Spezialentsorger abgeholt werden.
  • Schließlich ist da noch die beliebte Vogelfütterung im Winter. Diese Fütterung sollte nicht zu üppig ausfallen und morgens so rechtzeitig erfolgen, dass die Vögel das ausgestreute Futter bis zum Anbruch der Dunkelheit restlos vertilgt haben. Ratten sind überwiegend nachtaktive Tiere und sollten nicht durch Ihre Tierliebe ein Futter-Paradies auf Ihrer Terrasse vorfinden. Andererseits sollte das ausgelegte Rattengift auch nicht für die übrige Tier- und Vogelwelt erreichbar sein. Deshalb sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Giftköder ausschließlich in die dafür angebotenen Köderbehälter eingelegt werden und diese Behälter in Bodennähe so platziert werden, dass weder Haustiere noch Kleintiere oder Vögel das ausgelegte Gift erreichen können. Bitte nehmen Sie den Kampf auf, bevor der ungewohnte Rattenbefall zur unappetitlichen Rattenplage wird. Bereits jetzt wimmelt es in einigen Gebieten der Insel von Ratten. Kein Zustand, an den Gäste der Insel Amrum sich gerne erinnern werden. Giftköder, Köderbehälter und weitere Informationen erhalten Sie in der Verwaltung des Amtes Föhr-Amrum in Nebel, Strunwai 5. Auch der örtliche Einzelhandel hält Behälter und Giftstoffe zum Verkauf bereit. Sollten Sie eine Ratte innerhalb bebauter Ortsteile sichten, so bitten wir um eine kurze Mitteilung unter Telefon 9411-43.
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Amt Föhr-Amrum Die beauftragte Amtsdirektorin als Ordnungsbehörde Allgemeinverfügung zur Rattenbekämpfung auf den Inseln Föhr und Amrum Als dringende Maßnahme zur Verhinderung von Vermehrung und Verbreitung von Ratten auf den Inseln Föhr und Amrum ordne ich auf der Grundlage der Kreisverordnung über die Bekämpfung von Ratten im Kreis Nordfriesland vom 17.10.2005 (Amtsblatt Nr.17 des Kreises Nordfriesland) i.V.

  • 1. Verpflichtete
  • Zur Rattenbekämpfung in dem vorgenannten Zeitraum
  • a. in allen landwirtschaftlichen Betrieben mit Tierhaltungen, Pferdeställen, privaten Tierhaltungen mit Rinder, Schweine, Schafe oder Federvieh, gewerbliche oder private Lagerstätten von Lebensmittel oder Futtermittel, in Schrebergärten, in den Abfallumschlagstationen Alkersum und Süddorf, in den Kläranlagen Wyk auf Föhr, Utersum, Nebel, Norddorf und Wittdün, in der Kanalisation, in größeren Abfallsammel- und Kompostanlagen und in allen Abfallanlagen von lebensmittelverarbeitenden Betrieben (Gaststätten, Bäckereien, Schlachterbetriebe und Großküchen von Kliniken und Erholungsheimen)
  • b. auf allen übrigen Grundstücken innerhalb der bebauten Gemeindegebiete und Ortsteile und auf allen Grundstücken außerhalb der Gemeindegebiete, auf denen Ratten gesichtet oder deren Spuren oder Rattenlöcher festgestellt worden sind,
  • sind die Grundstückseigentümer, ersatzweise Mieter, Pächter oder sonstige Nutzungsberechtigte sowie die Betriebsinhaber oder die Betreiber der genannten Kliniken, Heime oder Anlagen (im folgenden: Verpflichtete) verpflichtet.
  • 2. Feststellen und Anzeige des Befalls und der Bekämpfungsmaßnahme

Die Verpflichteten gemäß Ziffer 1 haben unabhängig von Anzeichen für einen Rattenbefall die Rattenbekämpfung nach Ziffern 3 und 4 aufzunehmen. Jedes Anzeichen eines Rattenbefalls (lebende oder tote Ratten, Rattenkot oder Rattenlöcher im Erdboden) auf allen Grundstücken der Inseln Föhr und Amrum ist unverzüglich der zuständigen Ordnungsbehörde des Amtes Föhr-Amrum, Hafenstraße 23, 25938 Wyk auf Föhr bzw.

der Außenstelle des Amtes, Strunwai 5, 25946 Nebel anzuzeigen. Besteht der dringende Verdacht eines Rattenbefalls, so kann die zuständige örtliche Ordnungsbehörde den Umfang selbst feststellen oder auf Kosten des oder der Verpflichteten durch einen Fachbetrieb feststellen lassen.3. Rattenbekämpfung Durch die Rattenbekämpfungsaktion dürfen Menschen oder Tiere nicht gefährdet werden.

Die Bekämpfung der Ratten hat daher ausschließlich durch Auslegen von Giftköder in dafür geeignete Köderbehälter oder an Stellen zu erfolgen, die für Kinder oder andere Personen als die der Verpflichteten und auch nicht für Säugetiere oder Vögel erreichbar sind.

  1. Ontaktgifte sind nur im besonderen Einzelfall nach Absprache mit der zuständigen Ordnungsbehörde zu verwenden.
  2. Erfordert der Umfang der Bekämpfungsmaßnahme aufgrund eines starken Rattenbefalls besondere Sachkunde, so kann die örtliche Ordnungsbehörde im Einzelfall anordnen, dass die Verpflichteten dafür Fachkräfte auf ihre Kosten beauftragen.

Für die Bekämpfung darf nur ein Gift verwendet werden, welches in einer Liste im Bundesgesundheitsblatt als geeignetes Mittel bekannt gemacht worden ist. Geeignete Giftmittel und Köderbehälter können von der Ordnungsbehörde in Wyk auf Föhr bzw. der Außenstelle in Nebel zum Selbstkostenpreis angefordert werden.

  • Auf die ausgelegten Bekämpfungsmittel ist deutlich sichtbar in geeigneter Form hinzuweisen.4.
  • Ontrolle und Beseitigung der Ratten und Giftköder Die Köderbehälter oder die Giftplätze sind während der Dauer der Bekämpfungsaktion regelmäßig und mindestens wöchentlich zu kontrollieren und die Giftmittel sind ggf.

zu ergänzen. Sollte während des gesamten Bekämpfungszeitraumes eine regelmäßige Ergänzung der Giftmittel erforderlich sein, so sind in diesem Einzelfall Kontrolle und Ergänzung der Giftmittel auch über das zeitliche Ende der Bekämpfungsaktion hinaus so lange fortzuführen, bis über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen die Köder nicht mehr berührt oder entfernt worden sind.

  • Über diesen Umstand ist der Ordnungsbehörde eine gesonderte Mitteilung zu machen.
  • Die Verpflichteten haben während der gesamten Bekämpfungsaktion nach toten Ratten zu suchen und diese unverzüglich so zu beseitigen, dass keine Gefahr mehr von den kontaminierten Tieren ausgehen kann.
  • Die Entsorgung hat ausschließlich über die graue Restmülltonne zu erfolgen.

Die Verpflichteten haben die Giftbeutel unverzüglich nach Abschluss der Bekämpfungsmaßnahme so zu beseitigen und zu verwahren, dass keine Gefahr mehr von ihnen ausgehen kann.5. Begleitende und nachfolgende Bekämpfung Sämtliche Lagerräume für Lebens- und Futtermittel sind derart zu verschließen, dass diese für Ratten nicht zugänglich sind.

  1. Auf Kompostanlagen jeglicher Größe dürfen Reste von Lebensmittel oder Futtermittel nicht abgelagert werden.
  2. Dazu zählen in befallenen Gebieten auch Küchenabfälle wie Obst oder Reste von Gemüse und Kartoffeln.
  3. Ebenso dürfen Lebensmittelreste jeglicher Art nicht über die WC-Anlagen in die öffentliche Kanalisation eingegeben werden.

Nach Abschluss der Bekämpfungsaktion sind die Rattenlöcher und die von Ratten genagten Durchtrittsstellen mit geeigneten Mitteln fest zu verschließen. Bauliche Mängel, die den Aufenthalt von Ratten begünstigen oder den Zugang von Ratten zu Gebäuden erleichtern, sind unverzüglich und dauerhaft zu beseitigen.

An Orten und Plätzen, die von Ratten bevorzugt befallen werden oder bei denen während der Bekämpfungsaktion durch Totfunde oder durch regelmäßige Annahme der Ködermittel der Hinweis auf eine größere Anzahl vorhandener Ratten vorgelegen hat, sind dauerhaft Vorkehrungen zu treffen, die einen erneuten Befall verhindern können.

Dies gilt insbesondere für Abwasseranlagen und Lagerstätten für Lebensmittel, Futtermittel, Abfallstoffe und Kompost.6. Androhung von Zwangsmitteln und Bußgeldern Für den Fall, dass eine unter Ziffer 1 verpflichtete Person der Anordnung zur Bekämpfung von Ratten nicht oder nicht vollständig nachkommt, wird hiermit gemäß § 236 LVwG für jeden Einzelfall ein Zwangsgeld in Höhe von 300,– Euro angedroht.

Das Zwangsgeld kann so oft festgesetzt und beigetrieben werden, bis der Anordnung vollständig Folge geleistet worden ist. Verstöße gegen diese Allgemeinverfügung können gemäß § 73 Abs.1 Nr.24 IfSG als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einer Geldbuße bis zu 25.000,– Euro geahndet werden.7. Anwendung der Kreisverordnung Die Verordnung des Kreises Nordfriesland findet uneingeschränkt Anwendung bei den Rattenbekämpfungsmaßnahmen der Inseln Föhr und Amrum.

Dies gilt insbesondere für die Mitwirkungs- und Duldungspflichten und für die Einschränkung von Grundrechten bei Kontrollmaßnahmen der Ordnungsbehörde.8. Sofortige Vollziehung Gemäß § 80 Abs.2 Ziffer 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) vom 19.03.1991 (BGBl.

I Seite 17) wird im öffentlichen Interesse die sofortige Vollziehung dieser Ordnungsverfügung angeordnet. Diese Entscheidung ist als Notstandsmaßnahme zur Beseitigung einer dringenden Gefahr für Gesundheit und Eigentum der Bevölkerung der Inseln Föhr und Amrum ergangen und braucht gemäß § 80 Abs.3 Satz 2 VwGO nicht ausführlicher begründet werden.9.

Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ordnungsverfügung kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei mir einzulegen und muss innerhalb der Frist bei mir eingegangen sein.

  • Die Frist gilt auch dann als gewahrt, wenn der Widerspruch innerhalb der Frist bei dem Herrn Landrat des Kreises Nordfriesland in 25801 Husum, Postfach 11 40, eingelegt wird.
  • Das Verwaltungsgericht des Landes Schleswig-Holstein in 24837 Schleswig, Brockdorff-Rantzau-Straße 13 kann gemäß § 80 Abs.5 VwGO auf Antrag die aufschiebende Wirkung eines eingelegten Widerspruchs gegen diese Verfügung ganz oder teilweise wieder herstellen.

Der Antrag ist schon vor Erhebung der Anfechtungsklage zulässig.25938 Wyk auf Föhr, 27.10.2009

  1. Amt Föhr-Amrum
  2. -Die Amtsdirektorin-
  3. als Ordnungsbehörde
  4. Renate Gehrman

Die Folge 06 der Serie „Amrumer Aussichtspunkte” führt uns nach Wittdün über den Dünenwanderweg. Genaugenommen : Nicht nur ein Problem des Einzelnen(to)

Wie viel frisst eine Ratte am Tag?

Wie viel Futter braucht eine Ratte am Tag? – Der tägliche Bedarf an Trockenfutter einer Ratte liegt bei etwa 15 bis 25 Gramm bzw.5 Gramm pro 100 Gramm Körpergewicht, Die notwendige Futtermenge auch von Alter, Gesundheitszustand und der körperlichen Bewegung ab. Vermeiden Sie Dickmacher. © Stock.adobe.com/Kirill Kurashov

Was dürfen Ratten auf gar keinen Fall essen?

Ungeeignetes Gemüse für Ratten – Bei der Verfütterung von Gemüse müssen Sie auf die Schärfe und den Oxalsäuregehalt achten. Folgende Gemüsesorten sind für die Ernährung von Ratten ungeeignet:

Lauch- und ZwiebelgewächsePeperoniRadieschen

Diese Lebensmittel sind für Ratten zu scharf, Zudem bedenklich sind die folgenden Gemüsesorten, denn sie enthalten viel Oxalsäure, wodurch sie die Nieren der Ratten schädigen:

BlattspinatRote BeeteMangold

Außerdem bedenklich sind:

Kohlgewächse (z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Rotkohl): Sie sind dafür bekannt, Blähungen zu verursachen – diese können je nach Stärke bis zum Tod der Ratte führen. Salate verfüttern Sie am besten nur in geringen Mengen und möglichst in der Saison, da sie in der Regel stark nitrathaltig sind und in großen Mengen zu Beschwerden des Magen-/Darmtraktes führen können. Avocados sind sogar schwer giftig für Ratten und führen in unreifem Zustand zu Durchfall.

Checkliste: Ungeeignetes Gemüse für Ratten Absolut nicht geeignet für die Fütterung von Ratten sind unter anderem folgende Gemüsesorten:

AubergineAvocadorohe KartoffelnRadieschenRettichBohnenRhabarberZwiebelgewächse (Schnittlauch, Porree, Knoblauch und Zwiebeln)

Frischfutter in kleinen Stücken bekommt den Ratten am besten. © stock.adobe.com/maryna misyura/EyeEm

Ist das Auslegen von Rattengift strafbar?

Was droht jemandem, der Giftköder auslegt? Hundehalter haben sich untereinander organisiert, warnen sich, wenn einer von ihnen wieder etwas gefunden hat. Und natürlich wird auch viel im Netz diskutiert. „Das Auslegen ist noch keine Straftat”, behaupten einige.

  1. Doch, das ist Tierquälerei”, halten andere dagegen.
  2. Wie sieht es mit den Begrifflichkeiten aus? Und was droht jemandem, der Giftköder auslegt? Das Auslegen von Giftködern ist eine Straftat.
  3. Und zwar eine versuchte Sachbeschädigung.
  4. Ja, die meisten Tierhalter wissen es, Tiere sind teilweise vor dem Gesetz eine Sache, die nach ihrem finanziellen Sachwert beziffert wird.

Aber eben nur teilweise. Dazu gleich mehr. Zunächst zum Strafmaß für die Sachbeschädigung: Schon der Versuch – also hier das Auslegen von Giftködern – ist strafbar. Bestraft wird eine solche Tat mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe.

Was aber ist, wenn ein Tier zu Schaden kommt oder gar stirbt? Dann greift das Tierschutzgesetz. Das sieht vor, dass jemand, der „ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet” oder „einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt” mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft wird.

Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, ein Hundehasser könnte ja einen „vernünftigen Grund” haben – nein. Mit dieser Formulierung ist gemeint, dass zum Beispiel Tiere zur Nahrungsmittelproduktion und Schädlinge durch Kammerjäger getötet werden. Natürlich muss, wenn jemand, der mutmaßlich Giftköder ausgelegt hat, gefasst wird, jeweils ein Gericht dann über den Einzelfall entscheiden – an welchem Ende des Strafmaßes es ihn ansiedelt.

Was macht man mit einer gefangenen Ratte?

5. Lebendfalle und Umsiedeln – Nachdem das Haus nagersicher gemacht wurde, können verbleibende Tiere mit Lebendfallen gefangen und nach draußen gebracht werden. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

Der Köder (z.B. Erdnussbutter) muss am Ende der Fallen platziert werden, sodass der Schwanz nicht in der Tür eingeklemmt wird.Die Fallen müssen stündlich überprüft werden. Wenn das nicht möglich ist, müssen die Fallen deaktiviert werden! Mäuse und Ratten sind sehr stressempfindlich und können nach nur wenigen Stunden an Stress und Dehydrierung sterben.Wenn eine Maus oder eine Ratte gefangen wurde, sollte die Falle mit einem Handtuch abgedeckt werden, um zusätzlichen Stress für das Tier zu vermeiden.Das Tier sollte umgehend in einem Umkreis von etwa 100 Metern frei gelassen werden. Wird eine Maus oder eine Ratte in einem fremden Gebiet ausgesetzt, kann dies unter Umständen zum Tod des Tieres führen.Um nach der Benutzung alle Gerüche nach Nahrungsmitteln zu entfernen, sollten die Fallen gründlich ausgewaschen und ihre Funktion bei der Lagerung unbedingt ausgestellt werden.

Werden Ratten immun gegen Rattengift?

Ein weiteres Problem bei Rattengift ist die zunehmende Resistenzbildung bei Ratten. Es gibt bereits Gebiete in Deutschland, in denen Rattenpopulationen immun gegen die Wirkung von Rattengift sind.

Warum sterben Ratten an Rattengift?

Sie befinden sich in: Schädlinge > Ratten > Rattengift Rattenköder, umgangssprachlich auch als Rattengift bezeichnet, werden standardmäßig zur Bekämpfung von Ratten verwendet. An dieser Stelle finden Sie hilfreiche Informationen über den Einsatz, den Kauf und die Wirkung von Rattengift. Außerdem informieren wir Sie darüber was Sie tun müssen, falls Kinder oder Haustiere versehentlich einen Rattenköder verschluckt haben. Wir verkaufen nicht nur Rattengift, sondern Sie erhalten bei uns auch eine fachmännische Beratung wie Sie es einsetzen müssen oder Sie bestellen uns zur professionellen Rattenbekämpfung, Rattengift ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen sogenannten Rodentizidköder. Rodentizide sind Stoffe, die speziell zur Bekämpfung von Nagetieren wie Wanderratten entwickelt wurden. Rodentizide Wirkstoffe wie Brodifacoum werden zur Herstellung von Rodentizidködern verwendet. Hierzu entwickelt man zunächst einen für Ratten attraktiven Köder, der von den Tieren bevorzugt gefressen wird. Meist wird ein solcher Köder auf der Basis von Getreide hergestellt. Diesem Köder wird dann das Rodentizid beigefügt. Meist beträgt die Konzentration des Wirkstoffes 0,05 % pro Kilogramm Köder. Die meisten Rodentizide gehören in die Gruppe der Blutgerinnungshemmer oder Antikoagulanzien. Der in Rattengift enthaltene Wirkstoff verhindert vor allem, dass das Blut bei einer Verletzung gerinnt und die Blutung dadurch gestoppt wird. Außerdem bewirkt der Wirkstoff, dass Blutgefäße durchlässig werden. Eine Ratte, die vorher an einem giftigen Rattenköder gefressen hat, verblutet daher innerlich. Schließlich tritt Blut aus der Nase, aus dem Maul und aus dem After aus. Die durch den Blutverlust stark geschwächten Ratten werden zunehmend lethargisch und verkriechen sich in ihrem Bau. Letztendlich sterben die Ratten an Herz- bzw. Kreislaufversagen. Da die Wirkung des Rattengifts zeitverzögert einsetzt und die betroffenen Nager erst Tage nachdem sie den Giftköder gefressen haben sterben, werden andere Ratten aus ihrem Rudel nicht misstrauisch und fressen ebenfalls von dem ausgelegten Rattenköder.

Wann verliert Rattengift seine Wirkung?

Gefährdung durch Rattengift Gefährdung von Hunden und Katzen durch RATTENGIFT Bei der Rattenbekämpfung werden als Gift Cumarinverbindungen verwendet, die schmackhaft aufbereitet, von den Nagetieren gefressen werden und in der Hauptwirkung eine Blutgerinnungsstörung hervorrufen.

  • Die Wirkung setzt erst nach einigen Tagen ein und hält je nach verwendeter Substanz bis zu 6 Wochen an.
  • Die Ratten versterben durch Verbluten.
  • Auch Hunde und Katzen können durch einen fahrlässigen Umgang mit diesen gerinnungshemmenden Giften gefährdet werden.
  • Wie bei den Schadnagern tritt auch bei unseren Haustieren eine Gerinnungsstörung auf, die zu einem Verbluten führen kann.

Die Gefährdung unserer Haustiere erfolgt durch unsachgemäßes Auslegen oder Lagern von Rattengift oder durch das Verschleppen der Giftstoffe durch die Nagetiere selbst. Auch das Fressen von mit Rattengift geschwächten oder toten Nagern kann bei Hund und Katze zu Vergiftungserscheinungen führen.

  • Es existieren im Handel verschiedene Generationen von cumarinhaltigen Rattengiften mit unterschiedlicher Toxizität.
  • Ältere Wirkstoffe erzeugen erst nach wiederholter Aufnahme deutliche Vergiftungssymptome.
  • Moderne Cumarinverbindungen sind bereits in sehr geringer Dosis für Nagetiere tödlich und verursachen daher auch schwere Vergiftungen nach versehentlicher Aufnahme bei Hund und Katze.

Sie werden sehr langsam im Körper abgebaut und rufen erst nach 5 – 10 Tagen ab Einnahme Blutungen hervor. Cumarine stören in der Leber die Bildung von Gerinnungsfaktoren, indem sie die Wirkung von Vitamin K blockieren, und somit einen Vitamin K- Mangel bewirken.

Gleichzeitig schädigen Cumarine die kleinen Gefäße im Organismus und machen sie für das Blut durchlässig. So entstehen Blutungen in verschiedenen Organen. Die klinischen Symptome einer Vergiftung mit Rattengift können sehr unspezifisch sein. Sie hängen stark von der aufgenommenen Dosis sowie davon ab, wo die Blutungen auftreten.

Hauptsächlich besteht nach der Aufnahme von Cumarinderivaten eine starke Blutungsneigung, die sich durch Nasenbluten, Zahnfleischbluten, blutigen Auswurf beim Husten sowie durch Blut in Urin oder Kot äußern kann. Die weiteren Symptome hängen davon ab, in welchen Organen die Blutungen stattfinden.

  • Lungenblutungen oder Blutungen in den Pleuraspalt führen zu einer mangelhaften Belüftung der Lunge und dadurch zu Atemnot.
  • Auch Lahmheiten können auftreten, wenn es zu Einblutungen in Gelenke kommt.
  • Außerdem entstehen vermehrt Blutergüsse unter der Haut.
  • Wenn sehr große Mengen oder wiederholt Rattengift gefressen wurde, können die Blutungen so stark sein, dass plötzlich Schocksymptome auftreten und das Tier stirbt.

Die Diagnose der Rattengiftvergiftung ist nicht immer einfach. Idealerweise hat der Hundebesitzer einen konkreten Verdacht und die Aufnahme des Giftes liegt erst wenige Stunden zurück. In dieser frühen Phase unmittelbar nach der Aufnahme des Giftes zeigt der Hund noch keine Symptome.

  1. Das Gift kann jedoch im Magen- oder Darminhalt nachgewiesen und eine Behandlung eingeleitet werden.
  2. Weitaus häufiger frisst der Hund das Gift jedoch unbemerkt und wird mit bereits bestehenden Symptomen in der Praxis vorgestellt.
  3. Zu diesem Zeitpunkt ist das Gift praktisch nicht mehr nachweisbar, wodurch die Diagnose der Vergiftung sehr schwer ist.

In diesem Fall sind der Vorbericht (besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass der Hund Gift oder einen vergifteten Tierkadaver gefressen hat?) und die klinischen Symptome von großer Bedeutung. Zusätzlich können Röntgenbilder angefertigt oder Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden, um Blutansammlungen in einzelnen Organen sichtbar zu machen.

  • Bei dem Verdacht auf eine erhöhte Blutungsneigung/ Gerinnungsstörung wird der Tierarzt zeitnah eine Blutuntersuchung mit der Bestimmung des Gerinnungsstatus einleiten.
  • Da das Ergebnis dieser Untersuchung häufig nicht unmittelbar zur Verfügung steht, wird die Behandlung der möglichen Rattengiftvergiftung sofort!! begonnen.

Die einzelnen Maßnahmen der Behandlung richten sich danach, wann und welchen Symptomen der Hund in der tierärztlichen Praxis vorgestellt wird. Wurde das Gift erst vor wenigen Stunden aufgenommen, muss verhindert werden, dass das Gift in den Blutkreislauf aufgenommen wird.

Der Hund wird zum Erbrechen gebracht und/oder Aktivkohle eingegeben, die das Gift im Magen und Darm binden kann. Auch Abführmittel können gegeben werden. Diese Behandlungsmaßnahmen sind jedoch nicht mehr nötig, wenn der Hund bereits eine erhöhte Blutungsneigung zeigt, da dann das Gift schon in den Blutkreislauf aufgenommen wurde.

In diesem Stadium der Erkrankung kann die Gabe von Vitamin K die Gerinnungsstörung beseitigen und das Verbluten des Tieres verhindern. Ist bereits ein hoher Blutverlust eingetreten, ist eine Blutübertragung von einem Blutspendertier unumgänglich und lebensrettend.

  1. Um einen schnellen Wirkungseintritt zu erzielen, wird Vitamin K zu Beginn der Therapie meist intravenös, also direkt ins Blut verabreicht.
  2. Danach kann auf eine Tabletten-Gabe 2x täglich umgestellt werden.
  3. Diese Tabletten sollten immer gleichzeitig mit dem Futter gegeben werden.
  4. Da Vitamin K im Darm besser bei fettreicher Nahrung aufgenommen wird, sollte die Fütterung in dieser Zeit durch die zusätzliche Gaben von Ölen oder Fetten ergänzt werden.

Der Behandlungserfolg wird durch die regelmäßig Kontrolle des Gerinnungsstatus des Blutes überprüft. Spätestens 36 Stunden nach Therapiebeginn mit Vitamin K sollten sich die Werte für die Gerinnung wieder im Normalbereich befinden. Das Eingeben von Vitamin K muss – je nach aufgenommenem Gift – über einen Zeitraum von mindestens zwei oder sogar bis zu sechs Wochen erfolgen.

Das liegt daran, dass einige Cumarinderivate bis zu einen Monat lang im Körper wirken. Einige Tage nach Absetzen des Vitamins muss der Gerinnungsstatus unbedingt durch eine erneute Blutuntersuchung überprüft werden. Bei schlechten Gerinnungswerten sollte die Vitamin-K-Gabe gegebenenfalls verlängert werden.

( Dr. Rüdiger Freistedt – Tierarztpraxis am Wandlitzsee – Fachtierarzt für Kleintiere mit Zusatzbezeichnung Kardiologie, www.tierarztpraxis-freistedt.de ) : Gefährdung durch Rattengift

Wie lange dauert eine Rattenbekämpfung?

Ernährungsweise – Ratten sind im Prinzip Allesfresser. Sie fressen alles, was auch Menschen essen und darüberhinaus noch Seifen, Papier, Bienenwachs, Pelze, etc. So drangen Ratten Anfang 2018 in die Universitätsbibliothek in Stuttgart ein und knabberten dort die Bücher an: 200 Regalmeter waren mit Rattenkot so verdreckt, dass sie entsorgt werden mussten, knapp 8.000 Bücher wurden zerstört.

Die Eindringlinge bevorzugten die sozial-, wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Literatur aus den Sechziger- bis Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts. Der Schaden belief sich auf etwa 200.000 Euro. Die Bekämpfungsmaßnahme dauerte ein Dreivierteljahr. Soviel “Bildungshunger” ist eher selten. Die Arten, die in der Nähe des Menschen leben, finden ihre Nahrung häufig in Vorratslagern, auf Feldern oder im Abfall.

Sie ernähren sich aus ungesicherten Komposthaufen, Müllsäcken, etc. Eine Konsumgesellschaft, die jedes Jahr 18 Millionen Tonnen unverdorbener Lebensmittel einfach wegwirft, darf sich über die Ausbreitung der Ratten nicht beschweren. Die in der Natur lebenden Arten bevorzugen meistens Samen, Körner, Nüsse und Früchte, ergänzen den Speiseplan aber mit Insekten und anderen Kleintieren.