Wieviel Kostet Eine Hochzeit?

Wieviel Kostet Eine Hochzeit
Hochzeits-Checkliste Alle Kosten im Überblick Buffet oder Menu? Kleiner Kreis oder Großfamilie? Lässig am Strand oder schick im Schloss? Was es für den großen Tag alles zu beachten gilt – und was es kostet. Wo heiraten wir? Im Standesamt, in der Kirche oder ganz woanders? Wie viele Personen laden wir ein? Was soll es zu essen geben? Wird unser Budget ausreichen? Fragen über Fragen, die Sie sich rechtzeitig stellen sollten, wenn Sie heiraten wollen. Eine Einladung per E-Mail? Oder hübsche Karten per Post an Ihre Gäste? Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen Sie sich Ihre Traumeinladung zusammenstellen können. Dafür sollten Sie pro Karte ein bis zwei Euro kalkulieren. Porto kommt noch obendrauf, also 0,85 Euro pro Brief und 0,70 Euro pro Postkarte. Und wo wollen Sie heiraten? Am Strand, in der Stadt, im Schloss oder vielleicht unter der Sonne Italiens? In der Regel zahlen Paare rund 500 Euro für die Location. Darf es auch außergewöhnlich sein? Dann sind Sie schnell mit 2.000 bis 5.000 Euro Miete dabei! Unsere Spar-Tipps: Reservieren Sie auf jeden Fall ein halbes bis ein Jahr im Voraus. Blumen und Dekoration werten Ihre Räumlichkeiten optisch auf. Gute Floristen arbeiten ab 800 bis 1.000 Euro. Dafür erhält man die volle Pracht der Blütenwelt: Brautstrauß, Blumenanstecker für den Bräutigam, Hochzeitsbogen, Blumenkränze für Brautjungfern und Blumenkörbe. Für den Weg zum Altar (und zurück) haben Sie sich schick gemacht und herausgeputzt: in Brautkleid oder Anzug. Das Kleid ist bei einer klassischen Hochzeit meist weiß, kostet durchschnittlich um die 1.000 Euro. Schuhe, Accessoires, Wäsche, Make-Up und Frisur kosten noch einmal um die 500 Euro.

Wichtig: Nicht das Outfit fürs Standesamt vergessen! Dafür sollten Sie 500 Euro einkalkulieren. Günstiger weg kommt der Bräutigam. Er legt für Anzug und Schuhe durchschnittlich 800 Euro hin. Sein Vorteil: Er kann den Anzug auch im Standesamt tragen – aber vielleicht mit einem anderen Hemd. Unser Spar-Tipp: Das Brautkleid muss nicht immer teuer sein.

Second-Hand-Shops oder Hochzeitsmessen bieten reichlich Auswahl, um günstig zu shoppen. Egal, ob Gold oder Silber: Sie sollten einen Preis von 500 bis 2.000 Euro einkalkulieren. Aber was soll‘s! Heiraten werden Sie ja (hoffentlich) nur einmal. Die Ehe melden Sie ein halbes Jahr vorher beim Standesamt an. Auch dafür fallen 50 bis 100 Euro an Gebühren an.

  1. Ist die standesamtliche Trauung vollzogen, erhalten Sie Stammbuch (15 bis 40 Euro) und Heiratsurkunde (zehn Euro).
  2. Weitere Kleinigkeiten für Ihre Trauung wie Hochzeitskerze oder Ringkissen bekommen Sie für jeweils 30 Euro.
  3. Übrigens: Vergessen Sie nach dem großen Tag nicht, eine eventuelle Namensänderung den Behörden und anderen wichtigen Institutionen mitzuteilen.

Das sind zum Beispiel Einwohnermeldeamt, Bank, Ihr Arbeitgeber, Versicherungen und Kfz-Zulassung. Hier kommen Kosten von 100 Euro auf Sie zu. Überlegen Sie sich, ob Sie ein gesetztes Menü oder lieber ein Buffet wollen. Unser Tipp: Beim Essen sollten Sie nicht den Sparfuchs raushängen lassen. Nur wer gut gegessen hat, kann auch gut feiern. Außerdem ist es häufig auch das Essen, an das sich Gäste im Nachhinein noch erinnern.

  1. Pro Person sollte man ab 35 Euro einplanen.
  2. Sie sollten außerdem eine Pauschale für Getränke abschließen.
  3. Die kostet meist 20 Euro pro Gast.
  4. Bei Vieltrinkern eine echte Ersparnis und viel günstiger, als jedes Getränk einzeln berechnen zu lassen.
  5. Insgesamt kostet ein Hochzeitsessen samt Getränke um die 55 Euro pro Gast.

Unser Spar-Tipp: Servieren Sie zum Dessert (auch) die Hochzeitstorte. So sparen Sie an Kosten für den Nachtisch und haben die Gewissheit, dass die Torte alle wird. Eine Hochzeitstorte, die etwas her macht, bekommen Sie ab 400 Euro. Sie wollen zu stimmungsvoller Musik locker die Hüften kreisen lassen? Alles möglich! Und dafür ist die Feier schließlich auch da. Einen passenden DJ oder eine mitreißende Band engagieren Sie ab 500 bis 1.000 Euro. Wenn Sie noch zusätzliche 200 Euro fürs Licht lockermachen, wird’s rundum perfekt. Vom Hochzeits- über den Schleiertanz wird es dann ein unvergesslicher Abend. Selbstverständlich soll der schönste Tag in Ihren Leben in jeder Position festgehalten werden.

Fotografen können sie stunden- oder tageweise für ca.800 bis 5.000 Euro buchen.Ein Shuttle für Ihre Gäste? Bestimmte Dienstleister fahren schon für 300 bis 500 Euro am Tag.Sie wollen Musik im Standesamt oder in der Kirche? Dafür müssen Sie ab 300 Euro einplanen.Auch eine Kinderbetreuung beweist sich als sehr wertvoll und kostet etwa 200 Euro für den Tag.Das Servicepersonal für Getränke und Essen arbeitet für 30 Euro die Stunde. Außerdem: Trinkgeld nicht vergessen! Denn guter Service will belohnt werden. Zwei Euro Trinkgeld pro Gast ist bei einer Hochzeit angemessen.Leider gehört zum Feiern auch das Putzen. Wenn Sie das nicht selbst übernehmen wollen (und wer will das schon am Morgen danach), fällt eine Reinigungsgebühr ab etwa 100 Euro an.

Unser Spar-Tipp: Falls Sie einen Fotografen, DJ oder Sänger in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis haben, könnte das eine günstige Alternative sein. Vielleicht können Sie so an der einen oder anderen Stelle etwas sparen. Beachten Sie aber, dass Sie dann keine Profiqualität erwarten können und überlegen Sie, was Ihnen besonders wichtig ist. Nicht nur Sie bekommen an Ihrem großen Tag Geschenke. Üblicherweise werden bei vielen Hochzeiten Gastgeschenke verteilt. Auch hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wie wäre es mit Pralinen, selbstgemachter Marmelade oder einem Kater-Kit, bestehend aus einer Kopfschmerztablette und Kamillentee? Theoretisch ist alles möglich! Ein Gastgeschenk kostet durchschnittlich um die 1,50 Euro.

Auch Ihre Helfer sollten Sie belohnen. Planen Sie für ein kleines Dankeschön rund 100 Euro ein. Für viele Brautpaare ist sie das eigentliche Highlight der Hochzeit: die Hochzeitsreise! Wohlverdient nach dem ganzen Trubel. Für eine Woche ungestörte Zweisamkeit sollten Sie an die 2.000 bis 6.000 Euro rechnen.

Natürlich variiert das je nach Urlaubsziel, Flugkosten, Unterkunft, eventuellen Impfungen und Taschengeld. Es gibt sie immer wieder. Die kleinen Extras, die man nicht eingeplant hat. Dazu zählt der Tanzkurs vor der Hochzeit für 100 Euro, das Hochzeitsauto für 300 bis 600 Euro und die eigene Hotelübernachtung für 50 bis 200 Euro.

Übrigens: Alle Veranstaltungen, die auch etwas mit der Hochzeit zu tun haben, sollten ebenfalls in den Budgetplan einfließen. Dazu zählt der Polterabend, der 5 bis 20 Euro pro Person kostet. Oder auch der, Obwohl hier Braut oder Bräutigam im besten Fall keinen Cent zahlen sollten. Wenn Sie an der einen oder anderen Stelle einsparen, erleben Sie Ihre persönliche Traumhochzeit schon für ungefähr 6.000 Euro.

Nach oben gibt es keine Grenzen! Sie stehen auf Luxus? Viel Spaß beim Austoben. Die durchschnittlichen Kosten für Ihre Hochzeitsfeier haben wir hier noch einmal aufgelistet:

Wie viel kostet die günstigste Hochzeit?

Freie Trauung Kosten für die individuelle Trauung – Das Budget für einen freien Trauredner sollte etwa zwischen 800 bis 2500 Euro betragen. Wie viel ist ausgeben müsst, variiert stark je nach Bundesland und dem Umfang der gewünschten Zeremonie.

Wie viel kostet eine Hochzeit 2023?

Eine Hochzeit zu planen, ist kein leichtes Unterfangen! Hier bekommt ihr einen guten Eindruck, woran ihr denken und mit welchen Kosten ihr rechnen müsst. Durchschnittlich zahlen Hochzeitspaare in Deutschland 14.000 € für ihre Hochzeit.

Wie viel kostet eine Hochzeit mit 60 Personen?

Beispiele für die einzelnen Kosten – Ein Teil der Kosten für eine Hochzeitsfeier fällt für die Bewirtung der Gäste an. Grundsätzlich ist es ratsam, die Kosten mit dem Partyservice oder Restaurant im Voraus abzusprechen beziehungsweise ein Budget festzulegen. Brautpaare können mit folgenden Kosten (pro Person) für ihre Gäste rechnen:

Menü im Restaurant: 30 bis 80 Euro Getränke im Restaurant: 10 bis 20 Euro Partyservice: 20 bis 60 Euro Selbst organisierte Getränke bei Partyservice: 5 bis 10 Euro

Die angegebenen Preisspannen sind lediglich ein Anhaltspunkt, natürlich kann man weitaus mehr angeben. Anhand der oben genannten Werte kann das Brautpaar nun hochrechnen, wie viel sie für die eingeladenen Gäste ausgeben müssen. Eine Beispielrechnung: Wenn das Brautpaar 60 Personen zu seiner Hochzeit einlädt:

60 x (30 + 10 + 20 + 5) = 3.900 € 60 x (80 + 20 + 60 + 10) = 10.200 €

Das Brautpaar würde anhand unserer Beispieldaten für eine Hochzeit mit 60 Personen mindestens 3.900 Euro oder maximal 10.200 Euro für das Menü, die Getränke und den Partyservice zahlen müssen. Gerade bei den Getränken sollte man bedenken, dass die Gäste einer Sommerhochzeit womöglich mehr Wasser trinken werden als in Sommer.

Was ist das Teuerste an einer Hochzeit?

Der größte Kostenpunkt bei einer Hochzeit – Das Teuerste an einer Hochzeit sind ganz klar die Location und das Catering. Bei einer Hochzeit mit 50 Gästen müsst Ihr hier mit Kosten zwischen circa 3.500 und 20.000 Euro rechnen. Die Art der Location ist ein wichtiger Faktor für Euer Hochzeitsbudget. Die große Preisspanne hängt mit den unterschiedlichen Arten und Größen von Locations zusammen. So werdet Ihr die Kosten relativ gering halten können, wenn Ihr in einem Restaurant feiert.

In einer Scheune zahlt Ihr meistens eine Raummiete und müsst ein separates Catering engagieren. In edlen Hotels und Schlössern hingegen gibt es Paketpreise und oftmals auch einen Mindestumsatz, den Ihr und Eure Gäste während Eurer Feier erfüllen müsst. HINWEIS Wenn Ihr Euch dazu entscheidet, Euren großen Tag von einem Hochzeitsplaner oder einer Hochzeitsplanerin komplett planen zu lassen, können hier ebenfalls hohe Kosten entstehen.

Das hängt aber vom Planungsaufwand und von Eurem*r jeweilige*n Dienstleister*in ab.

Was ist eine Low Budget Hochzeit?

Low Budget Hochzeit Was ist eigentlich eine Low-Budget Hochzeit und ab wann kann man davon reden? Der Begriff Low Budget heißt einfach gesagt: man kann oder möchte für die Hochzeit kein Vermögen bezahlen. Aber ab wann kann man von einer Low-Budget Hochzeit überhaupt sprechen? Eigentlich gar nicht.

Hierbei spielen viele Aspekte eine bedeutende Rolle, wie z.B. die Gästeanzahl oder auch die Ansprüche an die Feier nach der Trauung. Wenn man 15 Personen zur Hochzeit einlädt, sind z.B. Euro 5.000 ein gutes Budget. Werden aber 50 Gäste eingeladen, dann heißt es sparen an allen Ecken und Kanten. Dennoch ist alles machbar und die „Low-Budget Hochzeit” kann zum schönsten Erlebnis werden.

Aber, welche Tipps und Tricks gibt es hierbei, wenn ich 50 Gäste einlade? Bei dieser Anzahl an geladene Gäste benötigt man Zeit oder Teamwork, sowie handwerkliches Geschick und ganz wichtig: viel Herz! Stehst du dennoch ratlos vor der Frage, wie du es am Besten angehst, frag´doch mal bei einem Hochzeitsplaner an.

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Wie viel kostet ein DJ für eine Hochzeit?

3. Was kostet ein professioneller DJ für eine Hochzeit? – © Depositphotos.com/lolik4ever Die Kosten des DJ zur Hochzeit (und die dazugehörige Technik) schwanken zwischen 300€ und 1.500€. © Depositphotos.com/wideonet Eine große Preisspanne, die davon abhängt, ob der DJ Equipment, Soundanlage und Lichttechnik mitbringt, ob er das haupt- oder nebenberuflich macht, wie lange ihr ihn buchen möchtet, ob er mitessen darf und und und. Am besten ihr besprecht die Rahmenbedingungen und so ergeben sich die individuellen Hochzeits-DJ-Preise.

Hier bringt es nicht viel danach zu gehen, was der DJ der Freundin gekostet hat oder wer den niedrigsten Preis macht! Wichtig: Findet den DJ eures Vertrauens, bei dem ihr ein gutes Gefühl habt. Bei „günstigen” DJs haben wir es leider schon häufiger erlebt, dass die Absprachen nicht eingehalten wurden oder der DJ sogar angetrunken die weiblichen Gäste angebaggert hat.

Auch hier gilt: Ein Profi hat einfach seinen Preis! Das solltet ihr bei der Buchung eines Hochzeits DJs unbedingt beachten.

Wie soll man sich eine Hochzeit leisten?

Wie kann man eine Hochzeit finanzieren? – Die meisten Brauteltern atmen an dieser Stelle erleichtert auf, denn der Brauch, dass sie die Hochzeit finanzieren, ist irgendwann in den letzten Jahren verloren gegangen. Doch was soll man tun, wenn nicht genügend Budget vorhanden ist? Manche Kreditanbieter plädieren dafür, dass man die Hochzeit, das Kleid, die Eheringe und das ganze Drumherum mit einem Kredit finanzieren soll.

  • Natürlich, denn sie verdienen kräftig daran.
  • Doch es ist sicher nicht das beste Omen, die Ehe mit Schulden zu beginnen.
  • Und längst nicht alle Kredite sind so unproblematisch und günstig, wie es auf den ersten Blick scheint.
  • So zeigt der Anbieter Kreditheld, dass zum Beispiel Minikredite nicht nur richtig teuer sind, sondern ganz schnell in die Schuldenfalle führen können.

Was bleibt dann also noch? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man heiratet erst dann, wenn man sich die Traumhochzeit zusammengespart hat, oder man passt die Feier dem Budget an. Klar kann man auch auf die Unterstützung der Eltern und auf großzügige Gastgeschenke bauen.

  • Meist kommt sogar viel mehr Geld rein wie man zu Anfang glaubt.
  • Darauf verlassen sollte man sich allerdings nichts.
  • Ihr solltet trotzdem soweit sein, dass Ihr Euch Euren großen Tag auch selbst finanzieren könnt.
  • Und wenn am Ende aufgrund der Geldgeschenke noch etwas übrig bleibt, dann umso besser.
  • Es gibt jedenfalls zahlreiche Möglichkeiten, wie man richtig viel sparen kann, ohne dass das Ambiente darunter leiden muss.

Wir haben wertvolle Tipps, die nicht nur das Budget schonen, sondern auch noch Freude machen.

Wann Hochzeit am günstigsten?

Heirate nicht in der Hauptsaison, sondern eher ab Oktober bis März. Bei vielen Hochzeitsdienstleistern kannst du so ein Schnäppchen machen und so günstig heiraten.

Wie lange spart man für eine Hochzeit?

Daher kommt es gerade in diesem Jahr auf eine langfristige Planung an. Laut Umfragen ist die Mehrheit der Deutschen der Meinung, dass eine Hochzeit bis zu 10.000 EUR kosten darf. Das ist eine Menge Geld, für das es sich lohnt, frühzeitig zu sparen. Beispiel:

Geldbedarf 8.000 EUR
Zeitbedarf 4 Jahre, 1 Monat

Wie viel Trinkgeld gibt man bei einer Hochzeit?

Wie viel Trinkgeld? – Üblich ist in der Gastronomie ein Trinkgeld von etwa zehn Prozent des Rechnungsbetrages. Bei Summen von mehreren tausend Euro, wie sie für eine Hochzeitsfeier anfallen können, sind mehrere Hunderter extra fürs Trinkgeld aber nicht nötig.

Wie viel kostet ein Sektempfang?

Pauschalangebot für den Sektempfang – Häufig werden pauschale Angebote für den Sektempfang auf Hochzeiten genutzt, weil sich die Kosten hier am besten kalkulieren lassen. Caterer erheben dafür einen Fixpreis pro Person und rechnen nicht nach Verbrauch oder Anzahl der Servicekräfte ab.

  1. Die Kosten für ein Pauschalangebot liegen für den Sektempfang auf einer Hochzeit meist bei 5,- € bis 15,- € pro Person,
  2. Der Preis richtet sich nach der Vielfalt des Getränkeangebotes und nach eventuellen Zusatzleistungen, wie Stehtische, Aschenbecher oder Häppchen.
  3. Hinzu kommt in einigen Fällen auch eine Pauschale für die Anreise des Caterers.

Am besten, du holst verschiedene Angebote ein und entscheidest dich dann für das mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wie viel kostet ein Polterabend?

Der Polterabend ist ein traditioneller Hochzeitsbrauch, bei dem die Gäste durch das Zerbrechen von Porzellan dem Paar viel Glück wünschen. Der entstandene Scherbenhaufen wird vom zukünftigen Ehepaar gemeinsam aufgefegt und zeigt so, dass sie auch in Zukunft gut zusammenarbeiten werden. Vor allem wenn Sie einen großen Bekanntenkreis haben und Sie aufgrund der großen Gästezahl nicht alle zur Feier nach der Trauung einladen können empfiehlt sich ein Polterabend, bei dem alle Freunde und Bekannte kommen können und dennoch der finanzielle Rahmen überschaubar bleibt.

Wie kann ich meine Hochzeit finanzieren?

2. Allgemeine Infos zum Hochzeit finanzieren – © Depositphotos.com/Goodluz Ein Kredit zur Hochzeit bietet sich besonders für wichtige Dienstleistungen an, wie etwa den Hochzeitsfotografen (auf den ihr auf keinen Fall verzichten solltet) oder eine schöne Hochzeitsreise, Bei vielen anderen Ausgaben, wie dem Catering, lässt sich auch mal der Rotstift ansetzen und lieber etwas streichen, bevor ihr nicht mit eurem Budget auskommt.

Wenn es sich um eine kleinere Summe handelt, können euch vielleicht auch Familienmitglieder finanziell etwas unter die Arme greifen. Bohrt allerdings nicht zu lange nach. Wenn euch die Verwandtschaft nicht direkt anbietet, euch zu unterstützen, kommt es womöglich schnell zu Streitigkeiten, wenn es ums Geld geht.

Bei den aktuell niedrigen Zinsen ist es dann die bequemere und sorgenfreiere Variante einen Teil der Hochzeit finanzieren zu lassen. Banken sind bei einer kleineren Kreditsumme oft einverstanden ein Darlehen an ein Brautpaar zu vergeben. © Depositphotos.com/Garsya Ein Kredit für Hochzeit, Flitterwochen und Co. der Sondertilgungen zulässt, ist ideal für die zusätzliche Finanzierung eurer Hochzeit, da ihr eventuell mit den Geldgeschenken schon eine Sondertilgung machen könnt. ABER: Ihr solltet allerdings nicht komplett auf Geldgeschenke setzen, um den Kredit abzubezahlen, sondern auch eine realistische monatliche Rate festlegen, die ihr aufbringen könnt.

Wann lohnt sich eine Hochzeit finanziell?

Rechnen. Wenn Sie auch aus steuerlichen Gründen heiraten, sollten Sie erst einmal rechnen. Ersparnisse sind dann am größten, wenn einer deutlich weniger verdient als der andere. Eine Heirat kann jährlich bis zu 10 000 Euro mehr an verfügbarem Einkommen bringen (bmf-steuerrechner.de).

Wer bezahlt das Kleid der Braut?

Die Eltern des Brautpaares – Traditionell trägt die Familie der Braut die Hauptlast an den Kosten. Sie zahlen dem Brauch nach das Brautkleid, die Hochzeitstorte, die Bewirtung der Gäste, Hochzeitskarten, die kirchliche Trauung und die Hochzeitsfeier ( Location, Dekoration, Musik etc.), den Fotografen, das Hochzeitsgefährt und den Polterabend.

  1. Die Familie des Bräutigams beteiligt sich allerdings in einem kleineren Bereich.
  2. Diese zahlen klassisch die Kleidung des Bräutigams, das Probeessen, Übernachtungskosten für Helfer von außerhalb und sie beteiligen sich an der Bewirtung der Gäste.
  3. Das Brautpaar entscheidet letztendlich selbst, welche Kosten sie, je nach Budget der Eltern, wie verteilen.

Doch auch sie bleiben nicht verschont: Die Braut zahlt alt herkömmlich:

Geschenk für den Bräutigam Brautschuhe Ausstattung der Brautjungfern

Der Bräutigam hingegen ist traditionell verantwortlich für :

Geschenk für die Braut Brautstrauß Hochzeitsreise Gebühren für die Kirche / Standesamt Ehering der Braut und den eigenen

Wie viel kostet ein durchschnittliches Brautkleid?

Was kostet Kleid für Standesamt? – Alles rund um das Standesamtkleid 20. Mai 2021 durch in Viele Paare entscheiden sich dafür ausschließlich standesamtlich zu heiraten. Eine andere Möglichkeit ist natürlich eine standesamtliche Trauung und dann noch eine freie oder kirchliche Trauung vorzunehmen. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht sich standesamtlich das Ja-Wort zu geben, eine kirchliche Trauung reicht aus, um als verheiratet zu gelten.

  1. Gang und Gebe ist dies jedoch trotzdem und die meisten Brautpaare planen alles rund um das Standesamt.
  2. Viele Fragen kommen bei dieser Planung auf.
  3. Ganz oben mit dabei ist die Frage nach dem Kleid.
  4. Welches Kleid zieht Braut denn für das Standesamt an? Viele Bräute entscheiden sich dafür ein kurzes Brautkleid zu tragen.

Zum einen, weil ein kurzes Brautkleid etwas „lockerer” ist und sich somit von einem Brautkleid zur kirchlichen Hochzeit unterscheidet, bei dem meist ein üppiges Kleid getragen wird. Zum anderen weil es früher üblicher war, als mit einem langen Kleid zum Standesamt zu gehen.

  1. Die Klassisker unter den sind Etuikleider, leichte A-Linien oder 50er Jahre Kleider mit ausgestelltem Rock.
  2. Die Zeiten haben sich jedoch geändert.
  3. Lassische Kleidervorschriften werden hinfällig und viele Brautpaare heiraten nur noch standesamtlich.
  4. Dann an seinem großen Tag das zu tragen was du möchte, egal ob auf dem Standesamt, in der Kirche oder bei einer freien Trauung, ist nur umso verständlicher.

Kann man also auf dem Standesamt auch ein pompöses Brautkleid anziehen ? Natürlich! Du bist die Braut und du kannst tragen was du möchtest. Mache dir keine Gedanken darüber was andere denken, es gibt keine Regeln für das Standesamtoutfit. Also egal ob sexy Mermaidkleid, glitzernde Prinzessin oder verspielte A-Linie, dein Traumkleid ist perfekt für diesen Anlass.

  • Wer eine gute Mischung sucht, ist mit einem schlichten langen Kleid gut beraten.
  • Es gibt tolle bodenlange Modelle ohne Spitze und Glitzer.
  • Sie sind elegant, jedoch nicht extrem überladen.
  • Eine weitere Alternative sind Jumpsuits oder Kostüme.
  • Welche Farbe sollte man bei der standesamtlichen Trauung tragen? Für viele klingt diese Frage erst einmal merkwürdig, wo die Antwort doch lautet weiß/ivory, oder?! Diese Antwort kommt daher, dass bei kirchlichen Trauungen ausschließlich weiß/ ivory getragen wird und man das dann auf das Standesamt überträgt.
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Jedoch sind auf dem Standesamt erlaubt und ein toller Kontrast. Blush-farbene Brautkleider sind sowieso sehr In und lockern ein Brautkleid etwas auf, also perfekt für das Standesamtoutfit. Auch knallige Farben wie rot sind sehr beliebt. Vor allem bei Bräuten die nicht das erste mal heiraten.

  1. Aber nicht das ganze Kleid muss gleich anders farbig sein, farbige Akzente, wie ein buntes Taillenband oder farbige Spitze sind auch sehr gefragt.
  2. Sogar Prints und Muster sind beim Standesamt tragbar.
  3. Wo kauft man Standesamtkleider? In deinem Brautstore des Vertrauens.
  4. Bei LAFANTA findest du eine große Auswahl an Standesamtkleider.

Wir haben schöne kurze Modelle, Vokuhilakleider oder schlichtere lange Kleider. Aber natürlich auch das passende Traumkleid, wenn du dich für etwas aufwendigeres entscheidest. Preislich bekommst du schlichte kurze Standesamtkleider bereits ab 299 Euro.

  1. Umso aufwendiger umso teurer werden sie.
  2. Im Durchschnitt gibt eine Braut für kurze Standesamtkleider 400-600 Euro aus.
  3. Lange Brautkleider kosten bei uns 600-1800 Euro.
  4. Einige schlichte Modelle erhälst du bereits ab 399-600 Euro.
  5. Wann sollte ich mein Standesamtkleid kaufen? Egal ob Standesamtkleid oder kirchliches Hochzeitskleid, 6-4 Monate vor der Hochzeit solltest du dich auf die Suche nach deinem Traumkleid machen.

So bist du zeitlich abgesichert und kannst jede Lieferzeit und Änderungszeit einhalten. Da Standesamtkleider meist schlichter sind, sind hier die meisten Bestellzeiten jedoch kürzer. Bei LAFANTA bekommst du sogar Kleider to-go, welche du direkt mitnehmen kannst.

Was fragt der Pfarrer bei der Hochzeit?

Die Trauung – Der Puls schlägt schneller, denn nun folgt der Höhepunkt einer Hochzeit – eure Trauung. Alles beginnt mit der Befragung, ob ihr als Brautpaar bereit seid, die christliche Ehe einzugehen. Dazu befragt der Pastor zunächst den Bräutigam. Pastor: N.

(N. = Name des Bräutigams/der Braut), ich frage Sie: Sind Sie hierher gekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit Ihrer Braut N. den Bund der Ehe zu schließen? Bräutigam : Ja.
 Pastor: Wollen Sie Ihre Frau lieben und achten und ihr die Treue halten alle Tage ihres Lebens? Bräutigam: Ja.

Nachdem der Pastor der Braut die gleichen Fragen gestellt hat, richtet er das Wort an beide. Pastor: Sind Sie beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott Ihnen schenken will und sie im Geist Christi und der Kirche zu erziehen? Braut und Bräutigam: Ja. Nachdem ihr beide eure Bereitschaft bekannt gegeben habt, segnet der Pastor eure Trauringe als Zeichen eurer Liebe und Treue. Daran schließt sich eure Vermählung an: Pastor: So schließen Sie jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem Sie das Ja-Wort sprechen.

Dann stecken Sie einander den Ring der Treue an. An dieser Stelle habt ihr nun die Wahl, ob ihr euren Wunsch, die Ehe zu schließen, mit dem Ja-Wort oder dem Vermählungsspruch besiegeln möchtet. Der Vermählungsspruch ist wohl die persönlichere Variante. Wenn ihr jedoch viel zu viel Angst habt, dass ihr aufgrund eurer Nervosität kein Wort sprechen könnt, dann setzt euch nicht unter Druck.

In dem Fall ist das Ja-Wort eure perfekte Alternative. Alternative A: Das Ja-Wort Der Pastor wendet sich zuerst an den Bräutigam uns sagt: Ich frage Sie vor Gottes Angesicht: Nehmen Sie Ihre Braut N. an als Ihre Frau und versprechen Sie, ihr die Treue zu halten in guten und schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit, und sie zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod sie scheidet? Bräutigam: Ja. Wählt die Variante der Ja-Wort-Vermählung, wenn ihr bei dem Gedanken nervös werdet, frei sprechen zu müssen. Alle Bilder: Fotograf: Magdalena Becker Alternative B: Der Vermählungsspruch Bräutigam: N., vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau.

Ich verspreche dir die Treue
 in guten und schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit, 
bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.
Trag diesen Ring 
als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Braut trägt im Anschluss den gleichen Vermählungsspruch vor.

Macht euch nicht zu viele Sorgen, dass ihr in der Aufregung den Text vergessen könntet. Der Pastor wird den Text für euch halten, sodass ihr diesen notfalls einfach ablesen könnt. Im Anschluss an den für euch wohl aufregendsten Moment des ganzen Tages, bestätigt der Pastor eure Vermählung und segnet euch als frischgebackenes Brautpaar. Wenn euch das persönliche Wort wichtig ist, so versprecht einander die Treue mit dem Vermählungsspruch. Alle Bilder: Fotograf: Bianca Funken Photography

Ist eine freie Trauung eine Hochzeit?

Was ist eine freie Trauung Eine „freie Trauung” ist für Brautpaare eine Alternative zur kirchlichen Trauung. Sie bietet die Chance sich trotzdem feierlich das Ja-Wort zu geben. Die „freie Trauung” ist eine Hochzeitsfeier, die von einem selbständig arbeitenden Theologen außerhalb von Kirche oder Standesamt, durchgeführt wird.

  1. Ein freier Theologe hat ein akademisches Studium der Theologie absolviert, arbeitet aber freiberuflich und ist kirchenunabhängig.
  2. Es ist ihm daher möglich frei in seinem Denken, Handeln und tun zu agieren, und kann somit auf die Wünsche der Brautpaare eingehen.
  3. Mittlerweile wird der Wunsch nach einer freien Trauung von Brautpaaren immer häufiger geäußert.

Es gibt viele Paare, die sich eine schöne, einzigartige Trauungszeremonie wünschen, die sie selbst mit gestalten können und bei der sie an keine Vorgaben gebunden sind. Die Brautpaare können auch den Ort der Trauung selbst bestimmen, egal ob auf einer Wiese, in der Luft, am Meer oder im Ausland.

Wie viel Mal darf man in der Kirche heiraten?

Sakramentale Eheschließung – Die Ehe zwischen zwei getauften Christen gehört nach römisch-katholischer Lehre zu den sieben Sakramenten : Als solches gezählt wird die Ehe seit dem Zweiten Laterankonzil (1139); diese Lehre wurde auf der Synode von Verona (1184) und bei weiteren Gelegenheiten ausdrücklich lehramtlich bestätigt und schließlich 1547 durch das Konzil von Trient im Dekret Tametsi feierlich dogmatisiert.

Damit wurde festgestellt, dass sich die Ehepartner gegenseitig das Sakrament der Ehe spenden. (Anders ist es im Verständnis der orthodoxen und ostkirchlichen Theologie, nach der die sakramentale Ehe durch den trauenden Priester gestiftet wird.) Die deutschen Bischöfe definieren die sakramentale Ehe als „die eheliche Gemeinschaft eines Mannes und einer Frau, die durch Glauben und Taufe am Leben Christi teilhaben und in die Kirche eingegliedert sind”.

Als wesentliche Eigenschaften der Ehe werden die Einheit (Treue, Einpaarigkeit und Heterosexualität, also ein Mann und eine Frau) und die Unauflöslichkeit gesehen. Eine kirchliche Eheschließung ist nur gültig, wenn die Partner keinem Ehehindernis unterliegen, keine Ungültigkeitsgründe wie z.B.

  1. Onsensmängel oder Willensmängel vorliegen und die kirchlichen Formvorschriften eingehalten werden.
  2. Die Formpflicht verlangt, dass der trauungsberechtigte Geistliche (Priester oder Diakon mit Trauungserlaubnis des Bischofs) im Beisein von zwei Zeugen den Ehekonsens erfragt.
  3. Im Fall einer gemischtkonfessionellen Verbindung kann mit einer Sondererlaubnis (Dispens) von der Einhaltung der kirchlichen Eheschließungsform befreit werden.

Die bürgerliche Eheschließung unter Beteiligung eines Katholiken wird kirchlicherseits nicht als Begründung einer wirklichen Ehe, sondern als bloßer bürokratischer Akt ohne religiöse Bedeutung angesehen. Die Zivilehe zwischen zwei getauften Christen, die nicht der katholischen Kirche angehören, wird dagegen als sakramental betrachtet, ist also prinzipiell unauflöslich.

Das liegt daran, dass Nichtkatholiken nach dem 1983 in Kraft getretenen Codex Iuris Canonici, dem die Theologie des Zweiten Vatikanischen Konzils zugrunde liegt, nicht dem katholischen Kirchenrecht und damit auch nicht der Formpflicht unterliegen, sodass ihre Eheschließung nicht aufgrund der Nichteinhaltung der katholischen Eheschließungsform für ungültig erklärt werden kann, weil diese Form für sie gar nicht verpflichtend ist.

Nach früherem katholischen Kirchenrecht galten dagegen prinzipiell alle Christgläubigen als dem päpstlichen kanonischen Recht unterworfen, sodass außerhalb der römisch-katholischen Kirche geschlossene Ehen früher grundsätzlich nicht als sakramental galten.

Zu beachten ist hierbei, dass die konstitutive Formpflicht erst durch das Tridentinische Konzil, 24. Session, mit dem Dekret Tametsi verbindlich vorgeschrieben wurde; denn bis ins 16. Jahrhundert galten auch heimlich bzw. „informell” (ohne Mitwirkung eines Geistlichen) geschlossene Ehen (so genannte „Klandestinehen”) nach lateinischem Kirchenrecht als bindend geschlossen.

Neben dem Eheversprechen (Jawort) als Ausdruck des Ehewillens ist nach katholischem Verständnis für das endgültige Zustandekommen einer sakramentalen Ehe auch der körperliche Vollzug ( Geschlechtsverkehr ) erforderlich. Die gültig geschlossene Ehe (matrimonium ratum) wird erst durch den (zumindest einmaligen) sexuellen Akt vollzogen (consummatum) und damit unauflösbar; vorher hat sie zwar bereits sakramentalen Charakter, doch ist eine Auflösung durch päpstlichen Hoheitsakt noch möglich.

Diese, nach verbreiteter Annahme auf germanischen Rechtsbräuchen beruhende Regelung setzte sich mit der von Anselm von Laon ausgehend entwickelten zweistufigen Ehelehre des Kanonisten Gratian († ca.1158), der im Decretum Gratiani (um 1140) zwischen einer „begonnenen” (matrimonium initiatum) und einer durch kopulativen Vollzug „beschlossenen” (ratum) Ehe unterschied (Kopulationstheorie), gegen die von anderen Theologen und Päpsten ( Ivo von Chartres, Petrus Lombardus, Innozenz III.) noch bis ins 13.

Jahrhundert hinein vertretene Lehre durch, die Ehe komme allein durch die Zustimmung der Eheleute gültig zustande (Konsenstheorie). Hintergrund des zweistufigen Ehemodells, das die tatsächliche Übergabe (traditio) der Braut durch den Vater an den Gatten als ehebegründendes Element in den Vordergrund stellt, ist möglicherweise der Umstand, dass im 12.

Jahrhundert zwischen Eheversprechen und Heimführung der Braut häufig lange Zeitspannen lagen. Die moderne Anschauung geht im Wesentlichen auf den Juristen und späteren Papst Rolando Bandinelli ( Alexander III., reg.1159–1181) zurück, der insbesondere der Auffassung zum Durchbruch verhalf, wonach auch die nicht vollzogene Ehe (anders als das bloße Verlöbnis ) einen zwar nur unvollkommenen, aber dennoch bereits sakramentalen Ehecharakter besitzt und daher nur vom Papst und nicht von den Eheleuten selbst aufgelöst werden kann.

Aus diesem Grund ist auch die so genannte Josefsehe, bei der die Partner bewusst auf den sexuellen Vollzug ihrer Ehe verzichten, aus katholischer Sicht eine in vollem Sinne sakramentale Verbindung. Eheleute, die in einer gültig geschlossenen und vollzogenen sakramentalen Ehe miteinander verbunden sind, können zwar getrennt leben („Trennung von Tisch und Bett”), eine Scheidung (Auflösung des Ehebandes ) ist aber nach kirchlicher Lehre nicht möglich.

Eine kirchliche Wiederverheiratung zivilrechtlich Geschiedener ist demzufolge grundsätzlich ausgeschlossen. Ein zweites Mal kirchlich heiraten kann nur der, dessen frühere Ehe nicht mehr besteht (Tod des Partners) oder von Anfang an ungültig war ( Ehenichtigkeit ). Neue Eheschließungen nach dem Tod der jeweiligen Partner sind (anders als etwa in der Orthodoxie) in beliebiger Zahl zulässig, solange kein Ehehindernis besteht.

Falls die von der römisch-katholischen Kirche als elementar angesehenen Ehevoraussetzungen zum Zeitpunkt der Eheschließung nicht gegeben waren, ist es möglich, die Ungültigkeit der Ehe von einem kirchlichen Gericht feststellen zu lassen ( Eheannullierung ).

  1. Mit der Annullierung erkennt die Kirche an, dass die Verbindung, die in diesem Fall Putativehe („vermeintliche Ehe”) genannt wird, aufgrund der fehlenden Voraussetzungen von Anfang an ungültig war.
  2. Die bürgerliche Trauung ist in vielen Ländern, bis Ende 2008 auch in Deutschland, Voraussetzung für eine kirchliche Eheschließung.
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Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine innere Voraussetzung nach kirchlichem Recht. Vielmehr wird dem Staat kirchlicherseits lediglich eine Zuständigkeit für die bürgerlichen Rechtsfolgen des Ehevertrags (Namens- und Standesrechte, eheliches Güterrecht und Erbrecht) sowie das Recht zugestanden, bei Streitigkeiten darüber in einem zivilrechtlichen Verfahren zu entscheiden.

  1. Soweit staatliche Gesetzgebung und Rechtsprechung in die von der Kirche beanspruchten Zuständigkeiten eingreifen, werden sie von der Kirche nicht anerkannt.
  2. In Deutschland ist wie schon in früheren Epochen mittlerweile auch wieder eine Eheschließung möglich, die ausschließlich kirchlich, jedoch nicht öffentlich oder bürgerlich vollzogen wird und dementsprechend auch keine bürgerlichen Rechtsfolgen hat.

Diese in Kirchenkreisen als Gewissensehe bezeichnete Sonderform ist kirchenrechtlich eine voll gültige, sakramentale Ehe. Für die Durchführung einer kirchlichen Trauung ohne vorausgegangene bürgerliche Eheschließung benötigt man eine Dispens vom Ortsbischof, die nur in begründeten Ausnahmefällen erteilt wird, das kann z.B.

Wie teuer Hochzeit pro Person?

Kosten Hochzeit: Hochzeitsfeier ab 75€/Person – Die Hochzeitsfeier stellt den mitunter größten Posten der Kosten für die Hochzeit. Hierzu zählen wir die Location sowie Essen und Getränke. Generell belaufen sich die Kosten der Hochzeit pro Person auf durchschnittlich 75 – 150€,

  1. Die Preise variieren je nach Region und Leistungsumfang.
  2. In kleinen Städten und im ländlichen Bereich zahlt ihr in der Regel 75 – 125€, während es in Großstädten ab 125€ losgeht.
  3. Manchmal fällt zusätzlich eine Miete für die Location an.
  4. Diese liegt in der Regel zwischen 250 – 500€,
  5. Die Kosten für eine Hochzeit mit 50 Personen würden demnach ab 3750€ losgehen.

Ps: Stilvoll sparen könnt ihr beispielsweise mit einer romantischen Scheunenhochzeit oder einer Hochzeit im eigenen Garten. Diese Räumlichkeiten sind vergleichsweise preiswert. Zudem habt ihr die Möglichkeit, euch selbst um Essen und Getränke zu kümmern und DIY-Tischdekoration zu basteln.

Wie teuer ist eine Hochzeit mit 70 Gästen?

Was kostet eine Hochzeit in Deutschland? weddix : „Man hört aktuell als Schlagwort, dass eine Hochzeit 10.000 Euro kostet. Nun sagen Sie, dass das fern der Realität ist. Wie kommen denn diverse Publikationen auf diese Zahl?” Melanie Schmitz, Schriftführerin des Bundes deutscher Hochzeitsplaner e.V.

  • Naja, diese Zahl wird zum einen gerade von einigen Medien verbreitet, und oft ist auch der Wunsch Vater des Gedanken.10.000 Euro sind ja auch wirklich viel Geld.
  • Und dann fehlt es den Brautpaaren natürlich an Erfahrung.
  • Woher sollen sie wissen, was die Location, ein DJ, Fotograf usw. kosten.
  • Wie sehr sie den Aufwand und damit einhergehend die Gesamtkosten unterschätzen, merken wir als Hochzeitsplaner schon im Erstgespräch und klären die Paare direkt auf.” weddix : „Die Frage “Was kostet eine Hochzeit?” lässt sich Ihrer Meinung nach sehr anschaulich mit der Gegenfrage: “Was kostet ein Auto?” beantworten.

Das klingt ja erstmal sehr viel. Wie reagieren die Paare auf diesen Vergleich?” M.Schmitz vom BDHO : „Die Reaktionen darauf gehen von “Oh, so viel??” über “Ach, das geht ja!” bis hin zu: “Naja, das kommt doch drauf an.” Letzteres trifft es eigentlich am besten, denn ob eine Hochzeit als “teuer” oder “günstig angesehen wird, ist – ähnlich wie beim Autokauf – Ansichtssache – und die tatsächlichen Gesamtkosten gehen von – bis.” weddix : „Die Zahl 10.000 Euro, scheint recht fest in den Köpfen der Brautpaare verankert zu sein, wurde erst kürzlich wieder in einer auflagenstarken Tageszeitung genannt, die als Beleg gleich eine detaillierte Kostenaufstellung mitlieferte – bei der Sie als Profi allerdings nur mit dem Kopf schütteln konnten.” M.Schmitz vom BDHO : „Genau.

  • Darin wurden Essen und Getränke zusammen mit 50 Euro angesetzt, der Fotograf mit 50 Euro pro Stunde und der DJ mit 250 Euro all inclusive und open end – um nur ein paar Beispiele zu nennen.
  • Wer sich in dem Metier nicht auskennt, kann nicht wissen, dass diese Zahlen fern der Realität oder zumindest der gewünschten Qualität sind.

Spätestens aber, wenn ich als Braut lese, dass meine Schuhe nur 30 Euro kosten sollen, müsste ich stutzig werden und die ganze Sache hinterfragen. Insofern hat der Artikel vielleicht sogar sein Gutes: ein halbwegs weltoffenes Brautpaar KANN darauf eigentlich nicht hereinfallen.” weddix : „10.000 Euro sind auch mal gerne bei Paaren als Hochzeitsbudget festgesetzt, bei denen beide berufstätig sind, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen, gerne auswärts essen und sich auch sonst den einen oder anderen Luxus gönnen.

  1. Dieselben Paare möchten mit 70 bis 80 Gästen feiern und “wissen” auch schon, dass man für die Location inklusive Speisen und Getränke etwa 100 Euro pro Person ansetzen muss.
  2. Was kostet denn „der Rest”?” M.Schmitz vom BDHO : „Nach oben sind die Grenzen wie immer offen.
  3. Nach unten hingegen sind sie es nicht: selbst mit einer kleinen Hochzeitsgesellschaft – sagen wir mal 30 Personen -, ist eine Hochzeit unter 10.000 Euro nicht zu realisieren, wenn getanzt werden und das Ganze von einem Profi fotografiert werden soll.

Die Dienstleister, ebenso wie Kleidung, Ringe, Stylist und Brautstrauß kosten nämlich immer gleich viel oder wenig, egal ob im kleinen Kreis oder großen Stil gefeiert wird. Soll heißen: deren Honorare und Preise sind nicht von der Personenzahl abhängig. Für Location mit Speisen und Getränken werden gerne 100 Euro angesetzt, die je nach Region auch realistisch sind. In größeren Städten sollte man eher von durchschnittlich 150 Euro ausgehen. Die Location ist der höchste Kostenfaktor, macht erfahrungsgemäß aber nur in etwa die Hälfte der Gesamtkosten aus.

  • Leidung und Ringe sind aus dieser Faustregel ausgenommen, denn im Gegensatz zu den meisten Dienstleistern schwanken hier die Preise zu stark, als dass man einen Mittelwert ansetzen könnte.
  • Für eine Hochzeit mit 70 Personen sollte man also mindestens 14.000 Euro einplanen (70×100=7000 x 2 = 14.000) zzgl.

Kleidung und Ringen, in Großstädten eher um die 20.000 Euro. Individuelle Extrawünsche, wie Live-Musik, Shuttle für die Gäste oder Kinderbetreuung kämen noch hinzu.” weddix : „Für diese Beträge bekommt man tatsächlich einen netten Kleinwagen mit oder ohne Sonderausstattung!” M.Schmitz vom BDHO : „Ja, aber auch nicht mehr! Ein durchschnittlicher Kleinwagen ohne Extras kostet heute auch schon zwischen 11.000 und 14.000 Euro.

  • Wer im echten Leben einen Kleinwagen fährt, gibt generell sicher auch weniger für seine Hochzeit aus, als der Besitzer einer Luxuskarosse.
  • Und selbst den Kleinwagen gibt es in der Serienausstattung ohne Extras, wie gesagt, nicht mehr für 10.000 Euro.
  • Die Doppelverdiener unter den Heiratswilligen fahren tendenziell eher einen Mittelklassewagen als einen kleinen, und zwar gerne mit Extras.

Denn wer möchte bei einem Einmal-im-Leben-Kauf schon einen Wagen “von der Stange”? Das Interview wurde im Juni 2015 geführt mit Melanie Schmitz von der marry me – Hochzeitsagentur aus Hamburg, Schriftführerin des Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. : Was kostet eine Hochzeit in Deutschland?

Wie viel kostet ein DJ für eine Hochzeit?

3. Was kostet ein professioneller DJ für eine Hochzeit? – © Depositphotos.com/lolik4ever Die Kosten des DJ zur Hochzeit (und die dazugehörige Technik) schwanken zwischen 300€ und 1.500€. © Depositphotos.com/wideonet Eine große Preisspanne, die davon abhängt, ob der DJ Equipment, Soundanlage und Lichttechnik mitbringt, ob er das haupt- oder nebenberuflich macht, wie lange ihr ihn buchen möchtet, ob er mitessen darf und und und. Am besten ihr besprecht die Rahmenbedingungen und so ergeben sich die individuellen Hochzeits-DJ-Preise.

Hier bringt es nicht viel danach zu gehen, was der DJ der Freundin gekostet hat oder wer den niedrigsten Preis macht! Wichtig: Findet den DJ eures Vertrauens, bei dem ihr ein gutes Gefühl habt. Bei „günstigen” DJs haben wir es leider schon häufiger erlebt, dass die Absprachen nicht eingehalten wurden oder der DJ sogar angetrunken die weiblichen Gäste angebaggert hat.

Auch hier gilt: Ein Profi hat einfach seinen Preis! Das solltet ihr bei der Buchung eines Hochzeits DJs unbedingt beachten.

Wie viel Trinkgeld gibt man bei einer Hochzeit?

Wie viel Trinkgeld? – Üblich ist in der Gastronomie ein Trinkgeld von etwa zehn Prozent des Rechnungsbetrages. Bei Summen von mehreren tausend Euro, wie sie für eine Hochzeitsfeier anfallen können, sind mehrere Hunderter extra fürs Trinkgeld aber nicht nötig.