Warum HeiT Lebkuchen Lebkuchen?

Warum HeiT Lebkuchen Lebkuchen
Der Lebkuchen — Den Begriff «Lebkuchen» verbindet man heutzutage mit der Stadt Nürnberg. Vor mehr als 600 Jahren findet man hier die erste urkundliche Erwähnung eines «Lebküchners». Warum die Nürnberger Honigkuchen «Lebkuchen» heißen, ist nicht eindeutig geklärt.

Am wahrscheinlichsten ist, dass mit «Leb» ein Laib gemeint ist. Heutiger Lebkuchen hat mit der ursprünglichen Version nicht mehr viel gemeinsam. Inzwischen wird Lebkuchen mit Zucker hergestellt. Honig wird – wenn überhaupt – nur noch zur Geschmacksveredlung beigemengt. Zucker wurde erst im 18. Jahrhundert in so großen Mengen hergestellt, dass er nicht länger ein Luxusgut war.

Anfang des 16. Jahrhunderts musste ein Arbeiter für ein Pfund Zucker-Lebkuchen zwei Tage arbeiten, für einen Honiglebkuchen dagegen nur ein paar Stunden. Eine Variante des Lebkuchens ist der Pfefferkuchen. Sein Name stammt von den Gewürzen, die ihm seinen charakteristischen Geschmack verleihen.

Nürnberg war lange ein Umschlagplatz für exotische Gewürze aus dem Orient, Und solche Gewürze wurden früher allgemein als «Pfeffer» bezeichnet. Besonders edle Lebkuchen mit geringem Mehlanteil werden als «Elisenlebkuchen» bezeichnet. Der Name bezieht sich auf eine mittelalterliche Markgräfin, die immer nur die besten Lebkuchen bekam.

(Erstveröffentlichung: 2004. Letzte Aktualisierung: 02.06.2020)

Warum heisst das Lebkuchen?

Industrielle Produktion — Um 1840 änderte sich die Produktion von Lebkuchen grundsätzlich. Mit der Erfindung der Dampfmaschine konnte das feine Gebäck jetzt maschinell und so in viel größeren Mengen produziert werden.Warum heißt der Lebkuchen Lebkuchen? Wenn ihr nun glaubt, der Lebkuchen hat seinen Namen von «Leben» oder «Laben» liegt ihr völlig falsch.

In welchem Land wurde Lebkuchen erfunden?

Woher stammt Leb­­kuchen und wie wird er her­gestellt? Ob in Herzform, als verzierter Stern oder knuspriges Häuschen: Lebkuchen wird heute in den unterschiedlichsten Varianten angeboten. Das traditionelle Gebäck unterscheidet sich aufgrund seines sehr süßen und würzigen Geschmacks von anderen Kekssorten. Das ist auf die Grundzutaten zurückzuführen, die sich in beinahe allen Lebkuchenrezepten finden: Honig sowie verschiedene Gewürze wie Anis, Fenchel, Ingwer, Kardamon, Koriander, Muskat, Nelken, Piment oder Zimt.

  1. Vorgänger des heutigen Lebkuchens sind bereits im alten Ägypten und im antiken Rom bezeugt: Als Grabbeigaben wurden kleine, gewürzte Honigkuchen gefunden.
  2. So wie wir das Gebäck heute kennen, stammt es aus Klöstern in Belgien – hier war es besonders während der Fastenzeit gefragt.
  3. Auch als „Pfefferkuchen» bekannt, verbreitete sich die Spezialität vor allem in Deutschland.

Das erste Mal namentlich erwähnt wurde das würzige Gebäck 1296 in Ulm. Im Mittelalter erfreute sich der Lebkuchen vor allem aufgrund seiner langen Haltbarkeit großer Beliebtheit. Dazu trug der Honig mit seinen konservierenden und geschmacklichen Eigenschaften bei.

  1. Von Augsburg über Nürnberg bis Köln: Da der Lebkuchen viele verschiedene, auch seltene Gewürze erforderte, wurde er zunächst vor allem in größeren Handelsstädten hergestellt.
  2. Während sich in Deutschland das Lebkuchenbacken schon im 16.
  3. Jahrhundert zu einem Gewerbe entwickelte, kam diese Backtradition in heimischen Orten wie Mariazell oder Bad Ischl erst im 19.

Jahrhundert auf. Heute gibt es je nach Region verschiedene Rezepturen. In Österreich wird Lebkuchen hauptsächlich mit Roggenmehl hergestellt – so sieht es das Österreichische Lebensmittelbuch vor. Nach dieser Definition sind Lebkuchen „gewürzte, süße Backwaren, die in der Regel aus roggenmehl- und honighaltigen Teigen hergestellt werden».

Der Lebkuchen hat seinen Namen vermutlich vom lateinischen „libum» (Fladen oder Opferkuchen) oder vom „Laib». Lebkuchen ist auch als „Pfefferkuchen» bekannt. Dieser Name rührt daher, dass im Mittelalter Pfeffer als Sammelbegriff für die unterschiedlichen Gewürze verwendet wurde. Eine andere Bezeichnung – „Honigkuchen» – leitet sich davon her, dass Lebkuchen traditionell mit Honig gesüßt wurde.

Der Lebkuchen zählt zu den Dauerbackwaren – das sind feine Backwaren, die über einen längeren Zeitraum haltbar sind. Sie grenzen sich von Brot und Kleingebäck dadurch ab, dass sie weniger Feuchtigkeit und zumeist mehr Zucker enthalten. Dies bietet einen Schutz gegen Verderb durch Mikroorganismen.

Mit der Erfindung der Dampfmaschine wurde auch die Lebkuchenherstellung revolutioniert: Im 19. Jahrhundert startete die Produktion mit dampfgetriebenen Rühr- und Knetmaschinen im großen Stil. Zuvor musste der zähe Teig noch mühsam von Hand geknetet werden. Die erste elektrische Knet- und Rührmaschine gab es im Jahr 1920.

Der heute im Supermarkt erhältliche Lebkuchen wird meistens industriell hergestellt. Zunächst werden die groben Zutaten in einem sogenannten Kutter zerkleinert und gemischt. Im nächsten Schritt werden die trockenen und die feuchten Zutaten zusammengerührt und anschließend in einer Knetmaschine geknetet. Nach dem Zusammenrühren werden die Zutaten für den Lebkuchen in einer Knetmaschine geknetet. Foto: Olaf_Speier / Adobe Stock. Bei der Herstellung mancher Lebkuchen-Arten wird ein „Lebkuchen-Vorteig» (auch Lagerteig) produziert. Er rastet mehrere Tage, Wochen oder Monate kühl und in geschlossenen Behältern, ehe er weiterverarbeitet wird.

  1. Diese Vorgangsweise macht das Gebäck zarter und luftiger und verstärkt den aromatischen Geschmack.
  2. Als Backtriebmittel und zur Lockerung des Teigs kommt in der Regel Backpulver oder Natron zum Einsatz.
  3. Lassische Lebkuchen enthalten zu diesem Zweck noch Pottasche oder Hirschhornsalz.
  4. Früher wurde Pottasche in Töpfen – den Pötten – aus Holzasche angereichert, daher stammt auch der Name.

Hirschhornsalz wurde ursprünglich aus geraspelten Hirschgeweihen hergestellt. Heute werden beide industriell gefertigt. Der fertige Teig wird danach – je nach Rezept – zum Beispiel auf Backoblaten aufgelegt, getrocknet und dann gebacken. Dabei steht die Backofentür etwas offen, damit der Dampf entweichen kann. Nach dem Auskühlen laufen die glasierten Lebkuchen vom Band. Foto: DedMityay / Adobe Stock. Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Lebkuchen: Braune Lebkuchen entstehen aus knetbaren Teigen mit hohem Mehlanteil. Sie sind pur oder mit weiteren Zutaten wie Früchten oder Nüssen erhältlich.

  1. Der Teig wird als Lagerteig geführt, also vor der Verarbeitung längere Zeit gelagert.
  2. In frischem Zustand sind braune Lebkuchen hart.
  3. Sie werden erst nach einiger Zeit weich, aromatisch und saftig.
  4. Daher lagern viele Lebkuchenhersteller die Lebkuchen, bevor sie verkauft werden.
  5. Oblaten-Lebkuchen werden hingegen aus einer weichen, mehlarmen oder sogar mehlfreien Masse hergestellt.

Ihr Teig umfasst oft zerkleinerte Mandeln, Hasel- oder Walnüsse, Ölsamen, Marzipanrohmasse oder andere Rohmassen. Die Masse ist der Makronenmasse ähnlich, sie wird auf die Oblaten gespritzt.

. Information des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (abgerufen am 13. Dezember 2019). In: Konsument. Das österreichische Testmagazin, Ausgabe 12/2005 (abgerufen am 13. Dezember 2019) Lebkuchen. Information im Österreichischen Lebensmittelbuch auf lebensmittelbuch.at (abgerufen am 13. Dezember 2019). Information auf lebensmittellexikon.de (abgerufen am 13. Dezember 2019)

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: Woher stammt Leb­­kuchen und wie wird er her­gestellt?

Wieso heißt Lebkuchen auf Englisch Gingerbread?

Lebkuchengebcke mit Vergangenheit — zur Kulturgeschichte eines Backwerks Eine ausgewogene Mischung aus Zimt, Gewrznelken, Koriander, Kardamom, Spuren einiger anderer Gewrze und dazu Honig — das waren und sind bis heute die charakteristischen Lebkuchen-Zutaten.

In jngerer Zeit ersetzte man den Honig nicht selten durch Zuckerwasser oder Sirup. Gem den gltigen Nahrungsmittel-Vorschriften der EU darf der Marketing-Begriff Honigkuchen (Honey Gingerbread) nur verwendet werden, wenn mindestens die Hlfte des verwendeten Zuckers aus echtem Bienenhonig stammt. Die oben genannten wertvollen Bestandteilstoffe machen es erklrlich, warum die Menschen Lebkuchenhuschen so gerne mgen — auch heute noch, in der Welt der fabrikmigen Massenproduktion von sen Versuchungen.

Hier ein paar historische Eckpunkte ber die Entstehung des Lebkuchens und seiner verschiedenen Namen: Wie bei vielen Kchenbegriffen gibt es auch beim Lebkuchen im Deutschen verschiedene regionale Bezeichnungen. Im Sden, Westen und Norden Deutschlands, in sterreich und der Schweiz dominiert der Begriff Lebkuchen.

  • In sd- und westdeutschen Regionen finden sich aber auch die Bezeichnungen Labekuchen, Leckkuchen oder Lebenskuchen.
  • In Teilen Bayerns wird Magenbrot als Synonym fr Lebkuchen verwendet, wenngleich dieser Begriff im Allgemeinen eine andere Art von Gebck bezeichnet.
  • Im stlichen Deutschland ist dagegen die Bezeichnung Pfefferkuchen vorherrschend.

ber die genaue Herkunft und Bedeutung des Wortes Lebkuchen ist sich die Forschung nicht einig. In der deutschen Sprache hat das Wort Lebkuchen eine geschmackreiche, gesunde Bedeutung. Man wei bis heute nicht, wie das Wort wirklich entstanden ist. Einige Forscher sind sich sicher, dass Leb etwas mit Leib und Leben zu tun hat.

  1. Es knnte sich aber auch von Laib ableiten, Gebck oder Brot in Form eines runden Fladens.
  2. Nicht unmglich, dass das Wort vom lateinischen libum stammt, einem runden flachen Teigkuchen, der fr Opferzeremonien gebacken wurde.
  3. Die Bezeichnung Pfefferkuchen geht auf das Mittelalter zurck, als die exotischen Gewrze, die wesentlicher Bestandteil des Gebcks sind, ganz allgemein als Pfeffer bezeichnet wurden.

Auch die englischen und franzsischen Variationen gingerbread bzw. pain d’pices (Ingwerbrot bzw. Gewrzbrot) weisen auf die groe Bedeutung der orientalischen Zutaten hin. Die Bezeichnung Honigkuchen nennt einen weiteren charakteristischen Bestandteil des Gebcks.

Die englische Bezeichnung Gingerbread bedeutete im Mittelalter einfach eingemachter (haltbar gemachter) Ingwer und leitete sich her vom alt-franzsischen gingebras, das wiederum vom lateinischen Namen cingebar kommt. Erst im 15. Jahrhundert wurde das Wort auf eine Art Kuchen angewendet, der aus Melasse, unkristallisiertem dickflssigem Sirup, gewonnen aus Rohzucker whrend der Raffinierung, und Ingwer-Gewrz zubereitet wurde.

Man entdeckte auerdem die konservierende Wirkung von Ingwer, wenn man ihn Backwaren und Brot beimengte. Diese Erkenntnis fhrte zur Entwicklung von unzhligen Rezepten fr Ingwer-Kuchen, Ingwer-Keksen und Gewrzbroten. Von Anfang an war Lebkuchen eine Rummelplatz- und Volksfest-Delikatesse.

  • Viele Rummelpltze erlangten Berhmtheit als Lebkuchen-Feste.
  • Fr die einzelnen jahreszeitlichen Volksbelustigungen kristallisierten sich verschiedene Formen des begehrten Gebcks heraus: Blumen im Frhjahr, zu Ostern, Tiere und Vgel im Herbst.
  • Auerdem bildeten sich regionale Lebkuchen-Bruche heraus, wie z.B.
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in vielen Gegenden in England fr unverheiratete Mdchen der Brauch, Lebkuchen-Ehemnner zu kaufen und zu verzehren, womit sie ihre Chance auf einen wirklichen Ehemann zu vergrern trachteten. Deutschland hat unter allen europischen Lndern die lngste Tradition der Herstellung von flachen geformten Lebkuchen-Teilen: kein Herbstfest in Deutschland oder den angrenzenden deutschsprachigen Lndern ohne Reihen von Lebkuchen-Stnden voll von Lebkuchen-Herzen mit weier oder farbiger Zuckerguss-Dekoration und farbenfrohen Bndern.

  1. Im Verlauf des 19.
  2. Jahrhunderts vernderte sich die Produktion von Lebkuchen.
  3. Als die Gebrder Grimm Mrchen fr ihre berhmte Sammlung zusammentrugen, erzhlte man ihnen die Geschichte von Hnsel und Gretel, zwei Kindern, die von ihren mittellosen Eltern im Wald ausgesetzt wurden und dort ein Haus aus Lebkuchen und Zucker entdeckten.

Weihnachten ist in den deutschsprachigen Lndern die Gelegenheit fr die eindrucksvollsten Lebkuchen-Konstruktionen. Dieser Brauch der Lebkuchen-Huschen hat in den englischsprachigen Lndern nie so richtig Fu gefasst — mit Ausnahme der Neuen Welt. Dort, in Nordamerika, war die Lebkuchen-Tradition von den vielen Siedlern aus Nordeuropa in Familien-Rezepten und Gebruchen mitgebracht worden.

  1. In Europa wurde Lebkuchen seit dem 11.
  2. Jahrhundert gebacken.
  3. Es entstand eine ungeheure Vielfalt der Form und der Konsistenz der begehrten Kuchen.
  4. In einigen Gebieten buk man weiche, zart gewrzte Kuchen; in anderen resche flache knusprige Kekse; und in wieder anderen warme, dicke, dunkel gebackene Brotstcke, die nicht selten mit einem Krug Zitronensoe oder Schlagrahm serviert wurden.

Manche Lebkuchen waren hell, manche dunkel, manche s, manche wrzig — aber immer wurden sie in Formen hergestellt, wie der Gestalt von Mnnern oder Frauen, Sternen oder Tieren. Sie wurden farbig dekoriert oder in eine Lebkuchen-Form gepresst und anschlieend mit Staubzucker gepudert.

Geschichte der Lebkuchenbckerei (aus Wikipedia): Erste schriftliche Zeugnisse von kleinen gewrzten Honigkuchen entstanden um 350 v. Chr., doch bereits die alten gypter haben honiggeste Kuchen gekannt, wie man aus Grabbeigaben wei. Die Rmer kannten den panus mellitus: Honig wurde auf einen Kuchen gestrichen, dann mit dem Kuchen mitgebacken.

Anders als heute wurde der Lebkuchen frher nicht nur zur Weihnachtszeit verzehrt, sondern auch zu Ostern oder anderen Zeiten. Die Lebkuchen waren ein Bestandteil der Fastenkche und wurden z.B. zu starkem Bier serviert. Der Lebkuchen in der heute noch bekannten Form wurde ursprnglich im belgischen Dinant erfunden, dann von den Aachenern bernommen und abgewandelt (Aachener Printen) und schlielich von den frnkischen Klstern bernommen und nochmals leicht abgewandelt.

  1. Die Nonnen stellten das Gebck als Nachtisch her.
  2. Als Pfefferkuchen wird es bereits 1296 in Ulm erwhnt, und im 14.
  3. Jahrhundert ist der Lebkuchen in und um Nrnberg bekannt, wo er in Mnnerklstern gebacken wurde.
  4. Der Nrnberger Lebkuchen hat seinen Ursprung im nahen Kloster in Heilsbronn.
  5. Lebkuchen war wegen seiner langen Haltbarkeit beliebt, denn er konnte gelagert werden und wurde in schlechten Zeiten von den Mnchen verteilt.

Da fr die Herstellung seltene Gewrze aus fernen Lndern bentigt wurden, haben vor allem Stdte an bedeutenden Handelsknotenpunkten eine lange Lebkuchentradition. Auer Nrnberg und Pulsnitz gehrten dazu Augsburg, Ulm, Kln und Basel. In Mnchen wird bereits 1370 im Steuerverzeichnis ein Lebzelter aufgefhrt, also ein Lebkuchenbcker.

  • Whrend in Mnchen das Gebck mit Formen ausgestochen und mit buntem Zucker verziert wurde, dekorierte man die Nrnberger Kuchen mit Mandeln oder Zitronat.
  • Bekannt waren auch die Thorner Lebkuchen, auch als Thorner Pflastersteine bekannt, aus der westpreuischen Stadt Thorn (seit 1919 Toruń, Polen), die nach dem Kloster der heiligen Katharina von Alexandrien den Beinamen Kathrinchen trugen.

Lebkuchen (mittelhochdeutsch Lebkuoche) wurden in Klosterbckereien, wo man schon Hostien anfertigte, ebenfalls auf Oblaten gebacken. In Sddeutschland bzw. sterreich nannte man die flachen Kuchen Zelte(n) und somit die Bcker Lebzelter. Die Lebkchler oder Lebzelter waren in Znften vereinigt.

  1. Das Aufkommen des Backpulvers Ende des 19.
  2. Jahrhunderts hatte auch einen Einfluss auf die Entwicklung des Lebkuchens.
  3. Das Backpulver lie den wrzigen Teig in die Hhe treiben.
  4. Hierdurch entstanden viele Gebckvarianten, die in Geschmack und Konsistenz zum Teil dicht, zum Teil weiter vom ursprnglichen Lebkuchen entfernt sind, wie zum Beispiel zahlreiche Honig- oder Gewrzkuchenvarianten.

Eines ist sicher: Kein anderes Gebck hat eine so lange und farbenfrhliche Vergangenheit. Fr die meisten von uns hier in Mitteleuropa ist Lebkuchen mit einigen seiner kstlichen Kosenamen, wie Honigkuchen oder Printen (Lebkuchen in Phantasieformen) und nicht zuletzt Lebkuchen als Baumaterial fr Knusperhuschen eng verbunden mit Weihnachten und den vier Wochen davor: Advent.

In weiter Vergangenheit war Lebkuchen nicht wirklich ein Weihnachtsgebck. Honigbrot wird auf Volksfesten in Herzform verkauft, es wird als feines Frhstcksbrot genossen und frher stellten fromme Mnche das wrzige, gehaltvolle Brot her, um die Fastenzeit besser zu berstehen. Wir hren in vielen Sagen und Mrchen vom Lebkuchen.

Und im Schlaraffenland ist Lebkuchen der unabdingbare Konstruktionsteil fr all die essbaren Kuchenhuser. Ein einfaches Lebkuchenrezep t E s ist leicht nachzuvollziehen. Arbeitsaufwand fr die Teigbereitung: ca.20 Min. Z utaten fr ca.1 kg Te ig 7 Dekagramm Butter 3 Eier 14 Dekagramm Honig 50 Dekagramm Roggenmehl 10 Dekagramm Staubzucker 1 Briefchen Lebkuchengewrz 1 Messerspitze Zimt 2 Dekagramm Natron ( Speisesoda ) Verarbeitung: Butter mit Honig auf kleiner Flamme erwrmen, vom Feuer nehmen, Mehl mit Staubzucker, Lebkuchengewrz, Zimt und Natron versieben, Butter — Honigmischung und Eier zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.

  • Teig in Folie verpackt im Khlschrank 1 Tag rasten lassen.
  • Zur Verarbeitung aus dem Khlschrank nehmen und langsam auf Zimmertemperatur erwrmen lassen und zu Gewnschtem verarbeiten.
  • Um eine schne, glatte Oberflche zu erhalten, ist es wichtig, alle Mehlreste vom Teig zu entfernen.
  • Bestreichen Sie dann den Teig vor dem Backen ganz leicht mit Milch oder Wasser,

Das Backrohr soll gut vorgeheizt sein. Fr Lebkuchenkekse Ober- und Unterhitze 220C, fr Lebkuchenhuser 140C. Beim Backen mssen Sie dafr sorgen, da s der whrend des Backens entstehende Dampf entweichen kann.

Was bedeutet leb in Lebkuchen?

Woher stammt der Name Lebkuchen? — Daraus ergeben sich leider, wie so oft in der Etymologie, zwei gleichermaßen plausible Antworten. Das aus Ägypten stammende Gericht kam über Rom nach Europa und wurde dadurch dem Lateinischen entlehnt. Hier bedeutet die Silbe «Leb» soviel wie Opferkuchen, Fladen oder flacher Kuchen.

Vor allem ersteres ergibt Sinn, da den Toten in Ägypten Honigkuchen als Opfergabe mit auf den Weg ins Jenseits gegeben wurden. Aus der deutschen Sprachtradition abgeleitet bedeutet die Silbe «Leb» schlicht Laib, gleichbedeutend mit dem Wort Brot. Lebkuchen ist demnach ein Brotkuchen, was vor allem auf die Form zurückzuführen ist zwar etwas lame, aber okay.

Der Lebkuchen ist übrigens keine deutsche Erfindung. Erstmals verbürgt sind Lebkuchen in Klosteranlagen der belgischen Stadt Dinant. Ein Rezept für Lebkuchen zum Selbermachen und ein eigens zusammengemixtes Lebkuchengewürz haben wir natürlich im Programm.

  1. In unserer Kochschule sammeln wir außerdem für dich sehr viel Nützliches zum Klugscheißen.
  2. Wenn du also Dinge wissen willst, etwa was der Unterschied zwischen Clementinen und Mandarinen ist, wirf doch mal einem Blick rein.
  3. Passenderweise stehen solche beeindruckenden wissenschaftlichen Kleinode in der Gut-zu-wissen-Leseecke für Foodnerds.

Peace!

Was ist der Unterschied zwischen Lebkuchen und Pfefferkuchen?

Wer aus dem östlichen Teil der Republik kommt, vor allem aus Sachsen und Thüringen, der kennt aus seiner Kindheit den Begriff Pfefferkuchen – also einfach nur ein anderes Wort für Lebkuchen.

Warum gibt es noch keine Lebkuchen?

Viele Kunden stören sich am aufgezwungenen Weihnachtsfeeling – greifen aber trotzdem zu — Gemäß einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey aus Berlin empfinden 62 Prozent der Deutschen es als störend, wenn bereits im September Lebkuchen in den Supermarktregalen liegen.

  1. Das scheint der Nachfrage trotzdem keinen Abbruch zu tun: Laut des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie naschen die Deutschen im Schnitt 1 Kilo Lebkuchen pro Jahr.
  2. Aus der Wirtschaft – und von den Supermärkten selbst – heißt es, dass die Nachfrage der Kunden definitiv vorhanden ist.
  3. Dass es monatelang keine Lebkuchen gegeben hat, soll ebenso die Nachfrage erhöhen.

Zwar passen Lebkuchen, Zimtsterne und Co. nicht wirklich in die Saison. Da sich viele Naschkatzen nach Schoko-Lebkuchensternen zur heißen Schokolade für einen verregneten Sonntag gesehnt haben, greifen sie eben doch zu. Aus der Wirtschaft – und von den Supermärkten selbst – heißt es, dass die Nachfrage der Kunden definitiv vorhanden ist.

  1. Dass es monatelang keine Lebkuchen gegeben hat, soll ebenso die Nachfrage erhöhen.
  2. Zwar passen Lebkuchen, Zimtsterne und Co.
  3. Nicht wirklich in die Saison.
  4. Da sich viele Naschkatzen nach Schoko-Lebkuchensternen zur heißen Schokolade für einen verregneten Sonntag gesehnt haben, greifen sie eben doch zu.
  5. Manche Fachleute dagegen argumentieren pragmatisch: Supermärkte können mit dem frühen Verkauf saisonaler Süßwaren mehr Gewinn erzielen.

Je länger die verführerischen Süßigkeiten erhältlich sind, desto höhere Verkaufszahlen sind theoretisch möglich.

Ist Lebkuchen Deutsch?

Geschichte — Lebküchner um 1520 Verpacken der Ware in der Wolff-Lebkuchenfabrik in Nürnberg 1959 Erste schriftliche Zeugnisse von kleinen gewürzten Honigkuchen entstanden um 350 v. Chr., doch bereits die alten Ägypter haben honiggesüßte Kuchen gekannt, wie man aus Grabbeigaben weiß.

Die Römer kannten den panis mellitus : Honig wurde auf einen Kuchen gestrichen, dann mit dem Kuchen mitgebacken. Anders als heute wurde der Lebkuchen nicht nur zur Weihnachtszeit verzehrt, sondern auch zu Ostern oder anderen Zeiten. Die Lebkuchen waren ein Bestandteil der Fastenküche und wurden z.B. zu starkem Bier serviert.

Der Lebkuchen in der heute noch bekannten Form wurde ursprünglich im belgischen Dinant erfunden, dann von den Aachenern übernommen und abgewandelt (siehe Aachener Printen ) und schließlich von den fränkischen Klöstern übernommen und nochmals leicht abgewandelt.

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Die Nonnen stellten das Gebäck als Nachtisch her. Als „Pfefferkuchen» wird es bereits 1296 in Ulm erwähnt. Im 14. Jahrhundert ist der Lebkuchen in und um Nürnberg bekannt, wo er in Männerklöstern gebacken wurde. Der Nürnberger Lebkuchen hat seinen Ursprung im nahen Kloster in Heilsbronn. Lebkuchen war wegen seiner langen Haltbarkeit beliebt, denn er konnte gelagert werden und wurde in schlechten Zeiten von den Mönchen verteilt.

Da für die Herstellung seltene Gewürze aus fernen Ländern benötigt wurden, haben vor allem Städte an bedeutenden Handelsknotenpunkten eine lange Lebkuchentradition. Außer Nürnberg und Pulsnitz gehörten dazu Augsburg, Ulm, Köln und Basel. In München wird bereits 1370 im Steuerverzeichnis ein „Lebzelter» aufgeführt, also ein Lebkuchenbäcker.

Während in München das Gebäck mit Formen ausgestochen und mit buntem Zucker verziert wurde, dekorierte man die Nürnberger Kuchen mit Mandeln oder Zitronat. Bekannt waren neben den Ratiborer Pfefferkuchen auch die Thorner Lebkuchen, auch als Thorner Pflastersteine bekannt, aus der westpreußischen Stadt Thorn (seit 1919 Toruń, Polen), die nach dem Kloster der heiligen Katharina von Alexandrien den Beinamen Kathrinchen trugen, oder das Neisser Konfekt, auch Neisser Pfefferkuchen genannt, aus Neisse in Schlesien, welches ab dem 16.

Jahrhundert belegt ist. Lebkuchen (mittelhochdeutsch lebkuoche ) wurden in Klosterbäckereien, wo man schon Hostien anfertigte, ebenfalls auf Oblaten gebacken. In Süddeutschland und Österreich nannte man die flachen Kuchen Zelte(n) und somit die Bäcker Lebzelter,

Warum sind Oblaten unter den Lebkuchen?

Was zeichnet Oblaten Lebkuchen aus und was sind die Unterschiede? — Wichtigster Bestandteil und entscheidendes Qualitätsmerkmal ist die Oblate neben den Haupt-Zutaten Zucker, Nüsse, Mehl und Gewürze. Beim Herstellungsprozess wird die klebrige Masse direkt auf eine knusprige Backoblate aufgetragen und ausgebacken.

Warum Honig in Lebkuchen?

Einen ersten schriftlichen Hinweis auf Lebkuchen findet man um 350 v. Chr., doch schon die alten Ägypter haben Kuchen mit Honig bestrichen und zusammen gebacken. Nach der Mythologie der Ägypter, Griechen, Römer und Germanen war Honig eine Gabe der Götterwelt.

Warum gibt es Lebkuchen nur zu Weihnachten?

Keine Verbindung zu Weihnachten — Die Lebkuchen-Puristen sehen das als Ausverkauf einer Weihnachtstradition. Und finden, dass Lebkuchen in der Adventszeit nichts Besonderes mehr ist, wenn man auch reinbeißen könnte, wenn man am letzten Sommerferientag im Freibad liegt.

  1. Aber diese Menschen zwingt ja niemand, Lebkuchen zu kaufen.
  2. Nur weil andere Menschen sie schon im Herbst essen, leidet ihr eigenes Weihnachtsfest nicht darunter.
  3. Deswegen stürmt niemand an Heiligabend in ihr Wohnzimmer und zertritt dort ein paar Christbaumkugeln.
  4. Ursprünglich hatten Lebkuchen mit Weihnachten übrigens nichts zu tun.

Die Verbindung mit dem Feiertag kam erst durch einen Notstand. Weil während des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1618 und 1648 die Zutaten knapp wurden, reichten die Menschen Lebkuchen nur noch bei besonderen Anlässen. Der wichtigste: Weihnachten.

Was heißt Toffee auf Deutsch?

Substantive
toffee seltener: toffy der (auch: das) Karamellbonbon Pl.: die Karamellbonbons
taffy (Amer.) das Toffee Pl.: die Toffees
fudge das Toffee Pl.: die Toffees
toffee seltener: toffy der (auch: das) Karamell kein Pl. (Schweiz)

Woher kommt der Begriff elisenlebkuchen?

Nürnberger Lebkuchen Nürnberg ist die Lebkuchen-Stadt. Und kein anderes Unternehmen hat den Ruf der brühmten Spezialität so sehr geprägt wie Lebkuchen-Schmidt. Seit nunmehr 95 Jahren stehen dieser Name und das prägnante Logo mit dem Herz für traditionelle Handwerkskunst und herausragende Qualität, die auf der ganzen Welt geschätzt und geliebt wird.

Handgemacht in Nürnberg, der Stadt des Lebkuchens, bieten wir Ihnen unsere köstlichen Bio Lebkuchen an. In den beiden Kochbüchern von Lebkuchen-Schmidt finden Sie eine Vielzahl an Rezepten für köstliche Lebkuchengerichte. Lernen Sie die Feinheiten des alten Lebküchner-Handwerks und erfahren Sie mehr über die Welt der Gewürze, die den Lebkuchen so einzigartig machen.

Lebkuchen backen — selbst gemacht und würzig-süß Ein duftender Back-Kurs am Nachmittag. Mit feinen Gewürzen und unserem Hausrezept für selbst gebackene Lebkuchen. Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne diese beliebte Süßigkeit. Wie Sie die Nürnberger Spezialität ganz einfach Zuhause nachbacken können, beschreiben wir Ihnen anhand des Rezepts von der Neef Confiserie.

  1. Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne diese beliebte Süßigkeit.
  2. Wie Sie die Nürnberger Spezialität ganz einfach Zuhause nachbacken können, beschreiben wir Ihnen anhand des Rezepts von Walter Heiselbetz von Lebkuchen-Schmidt.
  3. Spezialist für Nürnberger «Elisen»Lebkuchen und feinste Backwaren, traditionsreicher Familienbetrieb seit 1911.

Die Lebküchner von Fraunholz sorgen das ganze Jahr für ofenfrischen Lebkuchengenuß von höchster Qualität. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Elisenlebkuchen Elisenlebkuchen heißen? Der Legende nach haben die Elisenlebkuchen ihren Namen von einer Nürnberger Lebküchner-Tochter namens Elisabeth erhalten.

Warum Lebkuchen nur im Winter?

Ursprünglich waren Lebkuchen nämlich gar keine Saisonware, sondern das ganze Jahr über erhältlich und zu genießen. Der 30-jährigen Krieg brachte auf einmal Rohstoffmangel auf und genau der führte dazu, dass die köstlichen Lebkuchen nur noch im Winter bzw. zur Weihnachtszeit zu bekommen waren.

Warum heißen sie Pfeffernüsse?

Ein altes Rezept — Pfeffernüsse sind braune Lebkuchen, die eine erwünscht feste Konsistenz haben und mit einer bunten Mischung an Gewürzen aromatisiert sind. Sie werden klassischerweise mit Zuckerguss oder Schokolade überzogen. Sie wurden im 18. Jahrhundert aus Offenbach am Main heraus berühmt und beliebt, sie wurden sogar bei Staatsempfängen serviert.

Was ist der beste Lebkuchen?

Lebkuchen: Bahlsen und Discounter vorn © Nina Mascher Nur die besten Schokolebkuchen, Nürn­berger und Elisen gehören auf die Advent­steller. Wir haben 21 getestet. Acrylamid ist nur einmal ein Problem. Testergebnisse für 21 Lebkuchen 12/2010 Inhalt Je kühler das Wetter, umso größer der Wunsch nach Behaglich­keit.

  1. Würzig duftende Lebkuchen heben in der dunklen Jahres­zeit die Stimmung – dank Anis, Muskat, Zimt, Zucker und Kakao.
  2. Das Wort Lebkuchen geht auf Laib oder das lateinische „libum» für Fladen zurück.
  3. Ob im fränkischen Nürn­berg oder sächsischen Puls­nitz – Rezepte werden bis heute wie Geheim­nisse gehütet.

Kurios: Während bei uns der große Lebku­chensch­maus erst im November richtig startet, verputzen unsere polnischen Nach­barn das herz­hafte Weihnachts­gebäck das ganze Jahr über. Bis zu 4 Kilogramm Weihnachts­leckereien gönnt sich jeder Deutsche jähr­lich.2009 produzierten die Hersteller 102 000 Tonnen Leb- und Honigkuchen im Wert von 366 Millionen Euro.

  1. Der Markt ist über­schaubar.
  2. Führend ist die Aachener Firma Lambertz, Häuser wie Weiss oder Haeberlein-Metzger hat sie aufgekauft.
  3. Testsieger wurden jedoch andere.
  4. Wir haben zwei Lebkuchensorten geprüft: mit und ohne Oblate.
  5. Darunter sind Schokolebkuchen in Stern-, Brezel- und Herz­form, die sogenannten braunen Lebkuchen, sowie Nürn­berger und Elisen – alle ungefüllt und mit Bitter- oder Voll­milch­schokolade über­zogen (siehe ).

Das Test­ergebnis: Die Lebkuchen von Bahlsen, Aldi (Nord) und Lidl über­zeugen doppelt. Denn sie bieten alle drei gute Schokolebkuchen, Bahlsen dazu die besten Elisen, die Discounter die besten Nürn­berger. Alle übrigen Nürn­berger sind nur befriedigend.

  1. Die Elisen von Wick­lein und Haeberlein-Metzger kommen trotz sehr guter sensorischer Qualität insgesamt nur auf befriedigend bis ausreichend.
  2. Schuld ist bei Wick­lein die Verpackung, sie schützt nicht genug.
  3. Der Beutel ist nur mit einem Clip verschlossen.
  4. Dasselbe Problem hat Haeberlein-Metzger, hinzu kommen Mängel in der Deklaration, die ins Gewicht fallen.

Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Bis auf Lambertz und Edeka ist das Gros der Schokolebkuchen gut. Die schlechteste Note gibt es für die Puls­nitzer von Frenzel. Sie sind nur ausreichend, ihr Acrylamid­gehalt war mit Abstand der höchste im Test. Den Signalwert von 1 000 Mikrogramm pro Kilogramm, den Hersteller freiwil­lig einhalten sollen, über­schreiten sie aber nicht.

  • Acrylamid entsteht beim Backen.
  • Im Tier­versuch wirkte es krebs­er­regend, schädigte Erbgut und Nerven.
  • Seit seiner Entdeckung 2002 wurde es in Lebens­mitteln reduziert.
  • Schokolebkuchen werden ohne Oblate geba­cken, enthalten meist keine Nüsse, Mandeln oder Kerne.
  • Sie werden aus Teig gestochen, der lange lagert, damit er Geschmack bekommt.

Für Nürn­berger und Elisen streicht eine Maschine eine dick­flüssige, würzige Masse über Oblaten. Sie werden geba­cken und mit Schoko- oder Zuckerguss über­zogen. Ohne Mandeln, Hasel- oder Walnüsse sind sie schlicht undenk­bar. Wie viele Nüsse und Mandeln sie enthalten sollten, geben die Leitsätze für feine Back­waren vor: Nürn­berger mindestens 12,5 Prozent, bei Elisen das Doppelte – was erklärt, warum sie als besonders edel gelten.

  1. Ob der Nuss­anteil einge­halten wird, lässt sich nicht verläss­lich prüfen, da es bis heute an geeigneten Methoden fehlt.
  2. Damit bleibt auch unklar, ob alle Nürn­berger und Elisen ihren Namen zu Recht tragen.
  3. Wer aber war Elise? Einer Legende nach soll 1720 die Tochter eines Lebküchners todkrank gewesen sein.

Der Vater buk für sie einen Lebkuchen aus den besten Haselnüssen, Gewürzen und Honig. Das Mädchen wurde gesund. Sie hieß Elisabeth. Lebkuchen werden auch Pfefferkuchen genannt. Streng betrachtet heißen nur braune Lebkuchen mit kräftiger Würzung so. Im Mittel­alter bezeichnete man exotische Gewürze aus dem Orient als Pfeffer.

  • Der ist in heutigen Lebkuchen nicht zu finden.
  • Die meisten schme­cken nach Nelken und Zimt, die Schokolebkuchen von Aldi (Süd), Lidl, Penny und Weiss auch nach Anis, die von Netto nach Kardamom.
  • Bei den Nürn­bergern und Elisen sind meist deutlich Nüsse zu schme­cken, bei einigen auch Orangeat aus Bitter­orangenschalen.
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Im Geschmack sind sie vielfältiger als Schokolebkuchen. Fast alle nutzen neben Gewürzen auch Aroma. Alle Nürn­berger enthalten Persipan, die Billigvariante des Marzipans. Kein Lebkuchen im Test kommt ohne Back­trieb­mittel aus. Die schweren Teige wären sonst hart wie Stein.

  1. Alorien liefern alle Lebkuchen mehr als genug, weshalb trotz Fest­tags­stimmung keine Unmengen im Magen landen sollten.
  2. Schokolebkuchen kommen im Durch­schnitt auf 380 Kilokalorien pro 100 Gramm, ein einzelner Scho­kostern auf 106 Kalorien.
  3. Das entspricht in etwa zwei Zimt­sternen.
  4. Ein Elisenlebkuchen wiegt 50 Gramm und schlägt mit etwa 220 Kilokalorien echt stark zu Buche.

Das liegt an den vielen Nüssen, sie liefern viel Fett. Nur eine 100-Gramm-Scheibe Stollen kann das mit bis zu 425 Kilokalorien noch steigern. Neben den Aachener Printen sind nur die Nürn­berger Lebkuchen regional und vor Nach­ahmern geschützt. Bereits um 1400 wurde in Nürn­berg der Beruf des Lebküchners ins Leben gerufen, gegen 1700 bildete sich eine eigene Zunft heraus.

16.03.2019 — Kekse, Kaffee-Ersatz und Co enthalten Acrylamid. Der Schad­stoff entsteht, wenn stärkehaltige Lebens­mittel stark erhitzt werden und bräunen. Er kann das Erbgut verändern. 25.01.2023 — Jetzt geht’s rund: Im Donut-Test der Stiftung Warentest dreht sich alles um Fett, Zucker und Schad­stoffe. Er enthält Fett­bomben, aber auch gute Nach­richten. 05.10.2021 — Ob Oliven grün, dunkel oder schwarz sind, hängt von Reifegrad und Verarbeitung ab. Geschwärzte Oliven können hohe Gehalte an Acrylamid enthalten. So erkennen Sie sie.

: Lebkuchen: Bahlsen und Discounter vorn

Ist Magenbrot das gleiche wie Lebkuchen?

Magenbrot – gut für den Bauch — Auch bei Magenbrot handelt es sich um einen braunen Lebkuchen. Hauptsächlich in Südwestdeutschland wird das meist rautenförmigen Gebäck auf Jahr-, Herbst- und Weihnachtsmärkten angeboten. Seinen Namen verdankt das Magenbrot den vielen verdauungsfördernden Gewürzen die es enthält, zum Beispiel Gewürznelken, Zimt, Sternanis oder Muskat.

Ist Honigkuchen und Lebkuchen das gleiche?

Honigkuchen – Wikipedia Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer grundsätzlichen Überarbeitung. Näheres sollte auf der angegeben sein. Bitte hilf mit, ihn zu, und entferne anschließend diese Markierung., Anzeige von 1884 Honigkuchen ist eine andere Bezeichnung für, die sich davon herleitet, dass Lebkuchen traditionell mit gesüßt wurde.

Man kann das Wort auch als Bezeichnung für solche (heute selten gewordenen) Lebkuchensorten verstehen, die ganz oder überwiegend mit Honig gesüßt sind und andere Zuckerarten nicht oder nur zum kleineren Teil enthalten; diese Auffassung wird auch vom vertreten. Ein ist im Übrigen nichts anderes als ein Lebkuchen in Pferdeform, so wie es auch Lebkuchenherzen, -männchen, -sterne usw.

gibt. Die Honig-Affinität von Lebkuchen hat nicht nur damit zu tun, dass in früheren Jahrhunderten nicht oder nur für sehr viel Geld verfügbar war. Für braunen Lebkuchen (zum Beispiel, Lebkuchenherzen) ist Kristallzucker nicht gut geeignet, weil er in dem wasser- und fettarmen Gebäck schnell auskristallisieren würde.

  1. Erst seit der Erfindung von (d.h.
  2. Invertzuckercreme), und anderen Zuckerarten mit hohem Invertzuckeranteil kann der Honig bei diesen Sorten ganz oder teilweise ersetzt werden, und das geschieht auch.
  3. Aber gerade beim Backen im Haushalt ist hier nach wie vor Honig üblich, zumal Invertzuckercreme im Einzelhandel selten erhältlich ist.

Dieser moderne Honigkuchen enthält laut Etikett vorwiegend, aber auch 6 % Honig Auf dem Lebensmittelmarkt werden als „Honigkuchen» vor allem hohe, saftige Lebkuchen nach oder niederländischer Art ( ontbijtkoek : Frühstückskuchen ) verkauft, die sich von anderen Produkten dieser Kategorie dadurch unterscheiden, dass sie Honig enthalten.

Ist Magenbrot Lebkuchen?

Warum Speisen so heißen: Magenbrot Artikel bewerten: Durchschnittliche Bewertung: 3.62069 von 5 bei 29 abgegebenen Stimmen. «Das Essen soll man mit Dingen enden, welche den Magen schließen und die aufsteigenden Dämpf‘ zum Kopf verhindern, als überzogener Anis, Fenchel, Kümmich, Koriander» — so steht es im «Schmeller», dem Bayerischen Wörterbuch von 1827, geschrieben. Magenbrot erwähnt Johannes Andreas Schmeller zwar nicht, aber die Gewürze, die zur Verdauung dienen, sind genau diejenigen, die dem Magenbrot seinen charkteristischen Geschmack geben.

Außerdem gehören noch Zimt, Gewürznelke und Muskatblüte dazu. Dieser magenfreundlichen Gewürzmischung hat das Lebkuchengebäck wohl seinen Namen zu verdanken. Als Magenbrot bezeichnet man ja die rautenförmigen, meist mit Zucker glasierten Lebkuchenstücke, die es auf jedem Jahrmarkt in spitzen Papiertüten zu kaufen gibt.

Sie gelten als süddeutsche, vor allem aber auch als Schweizer Spezialität, die auf Herbst- und Jahrmärkten angeboten wird. BAYERN 1 Lebkuchenlikör! Wenn sie Lebkuchen mögen, werden Sie diesen selbstgemachten Likör lieben!Gepostet von BAYERN 1 am Montag, 26.

  • November 2018 Lebkuchen und Honigkuchen haben eine lange Tradition, ihre Geschichte geht zurück bis ins Mittelalter und sogar in die Antike.
  • Aber auch wenn das Magenbrot im weitesten Sinn zu dieser Spezies gehört, so ist es doch eine ganz spezielle Erfindung, und die ersten Rezepte dazu tauchen erst in den 1940er-Jahren in Kochbüchern auf.

Was das Magenbrot unterscheidet, ist im Wesentlichen die Zuckerglasur, die reichlich auf das noch warme Gebäck aufgetragen wird und es ganz durchdringt. Ansonsten ist nicht viel Kostbares drin im Magenbrot: weder Nüsse noch Honig, noch Butter. Schließlich ist es ja ein einfaches Jahrmarktsgebäck.

1,5 kg Mehl0,5 kg Zucker2 EL Zimt2 Päckchen gemahlene Nelken oder Lebkuchengewürz2 Päckchen Backpulver2 EL Kakao1 L Milch2 EL schwarzer Kaffee

Glasur

0,5 kg Puderzucker1 EL KakaoWasser

Alle Zutaten verrühren, der Teig soll recht fest sein, so dass die späteren Rollen sich problemlos von der Fläche auf das Blech heben lassen. Den Teig in 8 Teile aufteilen, jeden Teil auf einer bemehlten Fläche in ca.2 cm dicke Rollen formen.Diese mit 4 cm Abstand auf ein bemehltes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200 °C ( Umluft: 180 °C) 15 bis 20 Minuten backen.Abkühlen lassen und schräg in 2 cm dicke Scheiben schneiden.

Die Glasur verrühren, die Magenbrotstücke einzeln mit der Glasur bestreichen, trocknen lassen.

Magenbrot lässt sich in geschlossenen Blechbüchsen an einem kühlen Ort bis zu zwei Wochen aufbewahren. : Warum Speisen so heißen: Magenbrot

Warum sind Lebkuchen so teuer?

Auch der Lebkuchen wird teurer — «Wir gehen nicht davon aus, dass wir als Lebensmittelerzeuger von verfrühten Gasabstellaktionen betroffen sind», so Hock. Es werde genug produziert werden können, aber es wird teurer werden. Allein aufgrund der gestiegenen Energiepreise rechnet der Betrieb in diesem Jahr mit ca.4,5 Millionen Euro an Mehrkosten.

Zum BR24 Energie-Update: Wie heizen wir in Zukunft? Woher kommt der Strom?

Was kostet 1 Kilo Lebkuchen?

Mengenrabatt

Ab Menge Stückpreis
1 13.26€ ( 35.47€/kg )
25 12.23€ (32.72€/kg)
50 11.21€ (29.97€/kg)
100 10.78€ (28.85€/kg)

Wer hat im Mittelalter Lebkuchen hergestellt?

Die ersten Honigkuchen — Süße Fladen gab es schon vor mehr als 5000 Jahren bei den Ägyptern, Diese Fladen hatten den Ruf, Dämonen vertreiben zu können und dienten als Opferspeise und Grabbeigabe, als Wegzehrung für die Toten auf ihrer langen Reise ins Jenseits.

Wie spricht man Lebkuchen aus?

Aussprache: IPA: Hörbeispiele: Lebkuchen.

Woher kommt die Tradition des Lebkuchenhauses?

Was ist ein Lebkuchenhaus? — Lebkuchen sind ein beliebtes Weihnachtsgebäck. Die Fladenform ist perfekt, um daraus Figuren, Objekte und Formen zu gestalten. Aus diesem Grund sind Lebkuchenherzen und Lebkuchenmännchen weit verbreitet. Das Lebkuchenhaus ist nichts anderes als ein dekoriertes, kleines Häuschen, das hauptsächlich aus Lebkuchen besteht. Lebkuchenhaus mit Verzierung Es entwickelte sich aus dem Märchen „Hänsel und Gretel», in dem die böse Hexe in einem Lebkuchenhaus wohnt. Ebenso wie das Märchen ist auch das Lebkuchenhaus eng mit der Weihnachtszeit verbunden. Das Basteln des Häuschens ist eine Tradition, die viele Kinderaugen Jahr für Jahr zum Strahlen bringt.

Woher kommt der Begriff elisenlebkuchen?

Nürnberger Lebkuchen Nürnberg ist die Lebkuchen-Stadt. Und kein anderes Unternehmen hat den Ruf der brühmten Spezialität so sehr geprägt wie Lebkuchen-Schmidt. Seit nunmehr 95 Jahren stehen dieser Name und das prägnante Logo mit dem Herz für traditionelle Handwerkskunst und herausragende Qualität, die auf der ganzen Welt geschätzt und geliebt wird.

Handgemacht in Nürnberg, der Stadt des Lebkuchens, bieten wir Ihnen unsere köstlichen Bio Lebkuchen an. In den beiden Kochbüchern von Lebkuchen-Schmidt finden Sie eine Vielzahl an Rezepten für köstliche Lebkuchengerichte. Lernen Sie die Feinheiten des alten Lebküchner-Handwerks und erfahren Sie mehr über die Welt der Gewürze, die den Lebkuchen so einzigartig machen.

Lebkuchen backen — selbst gemacht und würzig-süß Ein duftender Back-Kurs am Nachmittag. Mit feinen Gewürzen und unserem Hausrezept für selbst gebackene Lebkuchen. Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne diese beliebte Süßigkeit. Wie Sie die Nürnberger Spezialität ganz einfach Zuhause nachbacken können, beschreiben wir Ihnen anhand des Rezepts von der Neef Confiserie.

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne diese beliebte Süßigkeit. Wie Sie die Nürnberger Spezialität ganz einfach Zuhause nachbacken können, beschreiben wir Ihnen anhand des Rezepts von Walter Heiselbetz von Lebkuchen-Schmidt. Spezialist für Nürnberger «Elisen»Lebkuchen und feinste Backwaren, traditionsreicher Familienbetrieb seit 1911.

Die Lebküchner von Fraunholz sorgen das ganze Jahr für ofenfrischen Lebkuchengenuß von höchster Qualität. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Elisenlebkuchen Elisenlebkuchen heißen? Der Legende nach haben die Elisenlebkuchen ihren Namen von einer Nürnberger Lebküchner-Tochter namens Elisabeth erhalten.

Warum sind Oblaten unter den Lebkuchen?

Was zeichnet Oblaten Lebkuchen aus und was sind die Unterschiede? — Wichtigster Bestandteil und entscheidendes Qualitätsmerkmal ist die Oblate neben den Haupt-Zutaten Zucker, Nüsse, Mehl und Gewürze. Beim Herstellungsprozess wird die klebrige Masse direkt auf eine knusprige Backoblate aufgetragen und ausgebacken.